Foto der Arbeitsgruppe
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Die Arbeitseinheit Allgemeine Didaktik und Unterrichtsforschung befasst sich mit drei zentralen Themenfeldern der Schulpädagogik. Mit der Allgemeinen Didaktik und der empirischen Unterrichtsforschung werden zwei Bereiche bearbeitet, die vielfach als eigenständige disziplinäre Zugänge, auch als Gegenpole oder Konkurrenten gekennzeichnet werden. Gemein ist sowohl der Allgemeinen Didaktik als auch der Perspektive qualitativer wie quantitativer Unterrichtsforschung die Einsicht, dass Lehrerinnen und Lehrer für die Qualität ihres Unterrichts und das Lernen der Schülerinnen und Schüler höchst einflussreiche Akteure sind. Grundlegend ist somit unabhängig von Forschungstraditionen und methodischen Präferenzen die übergreifende Frage, wie Lehrerinnen und Lehrer für das Unterrichten qualifiziert werden können und welche Bedeutung hier etwa dem allgemeindidaktischen Wissen und den empirisch abgesicherten Befunden der Unterrichtsforschung zukommt.
Vor diesem Hintergrund leistet die Arbeitseinheit Allgemeine Didaktik und Unterrichtsforschung einen Beitrag zur schulpädagogischen Kokonstruktion von Allgemeiner Didaktik und empirischer Unterrichtsforschung unter besonderer Berücksichtigung des so grundlegenden wie verbindenden Elements der Forschung zum Lehrerberuf und zur Lehrerbildung).
Gegenstand der Forschung sind unter anderem das Potential, die Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten der Allgemeinen Didaktik, ihre Positionierung zwischen Wissenschaft und Praxis, ihr Verhältnis zur empirischen Unterrichtsforschung und insbesondere das empirische Forschungspotential Allgemeiner Didaktik (beispielsweise bezogen auf allgemeindidaktisches Wissen als kognitive Facette professioneller Kompetenz von Lehrerinnen und Lehrern). Fragen der Forschung zum Lehrerberuf und Lehrerbildung bilden einen weiteren bedeutenden Forschungsbereich der Arbeitseinheit.

Dds
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Allgemeine Didaktik und Unterrichtsforschung

Allgemeine Didaktik und empirische (quantitative) Unterrichtsforschung der Schulpädagogik als Subdisziplin der Erziehungswissenschaft zuzuordnen ist nicht selbstverständlich, im Gegenteil: eher werden beide als eigenständige disziplinäre Gegenpole oder Konkurrenten charakterisiert. Im Anschluss an eine Zusammenschau disziplinärer Verortungen und Verhältnisbestimmungen werden in diesem Artikel  Überlegungen zu der Frage angestellt, wie Allgemeine Didaktik und quantitative Unterrichtsforschung als Teilgebiete der Schulpädagogik zu bestimmen sind.

Ein Beitrag zum für die Arbeitseinheit leitenden Motiv schulpädagogischer Kokonstruktion von Allgemeiner Didaktik und empirischer Unterrichtsforschung:

Rothland, M. (2018). Allgemeine Didaktik und empirische Unterrichtsforschung als Teilgebiete der Schulpädagogik. Die Deutsche Schule, 110, 369-382. doi: 10.31244/dds.2018.04.07.

2022

ZfE-Stichwortartikel
ZfE
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Stichwort: Unterrichtsplanungskompetenz

Empirische Zugänge und Befunde

Aktuell emergiert ein Feld der empirischen Bildungsforschung, das die Unterrichtsplanung als eine relevante, spezifische Aufgabe des Lehrer*innenberufs fokussiert, hierfür benötigte kognitive Fähig- und Fertigkeiten konkretisiert und diese unter Rekurs auf existierende Forschungstraditionen und -paradigmen bearbeitet. 19 ausgewählte Verfahren lassen sich – basierend auf 44 Publikationen – identifizieren und unter einer vorgeschlagenen Arbeitsdefinition zur Unterrichtsplanungskompetenz (UPK) betrachten. Vier methodische Zugänge strukturieren den vorliegenden Überblick über die entwickelten Messverfahren und die bislang erzielten empirischen Befunde: Selbsteinschätzungsverfahren, Analysen authentischer Planungsdokumente, Vignetten-, und Planungswissenstests. Konzeptionell weisen die Verfahren Binnendifferenzierungen nach Inhaltsbereichen bzw. -dimensionen aus, die begrifflich allerdings variieren. Testdiagnostische Erwartungen an die psychometrische Qualitätsprüfung der entwickelten Verfahren werden in unterschiedlichem Maße erfüllt. Die Befunde einiger Studien zeigen, dass die jeweils gemessene UPK von den bislang etablierten Facetten des Lehrer*innenprofessionswissens empirisch getrennt werden kann. Messungen der UPK in der Lehrer*innenbildung geben Hinweise auf den Erwerb bei angehenden Lehrkräften, der Nachweis einer Wirksamkeit von Lerngelegenheiten der Lehrer*innenbildung für die UPK bleibt hingegen ein Forschungsdesiderat. Ergebnisse zu Zusammenhängen mit der Unterrichtsqualität können erste Einblicke in die prognostische Validität einzelner Verfahren belegen, es fehlt indes eine systematisch angelegte Forschung zum Zusammenhang von UPK-Maßen und Merkmalen der Prozess- und Ergebnisqualität von Unterricht. Implikationen für zukünftige Forschung werden diskutiert.

König, J. & Rothland, M. (2022). Stichwort: Unterrichtsplanungskompetenz. Empirische Zugänge und Befunde. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 25(4). doi: 10.1007/s11618-022-01107-x
 

NEUERSCHEINUNG
Cover Besa
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Parental evaluation of teachers’ competences and characteristics during COVID-19 pandemic homeschooling

With the spread of the SARS-CoV-2 virus, school-related closures and the hasty transition into homeschooling, parents were required to take a more active and positive role than ever before in collaboration with their children’s educators. Thus, with this unprecedented situation, parents became an important source of information during the pandemic. Considering this unique event, the study at hand aims to explore parents’ perspectives regarding primary and upper secondary school teachers’ digital competence, digital differentiated instruction, and feedback during the first SARS-CoV-2 school shutdown in Germany. Additionally, the study examined parents’ evaluation of teachers’ characteristics. Results reveal that parental ratings were generally positive. Moreover, parents with children attending primary schools perceived and evaluated teachers’ digital competence and digital differentiated teaching highly, and perceived significantly more teacher feedback than parents whose children attend upper secondary school. In addition, positive correlations were found between parents’ evaluations of teachers’ feedback and how motivated, appreciative, and devoted teachers are perceived to be. Practical implications and further research areas are discussed.

Letzel, V., Pozas, M. & Besa, K.-S. (2022). Parental evaluation of teachers’ competences and characteristics during COVID-19 pandemic homeschooling. Social Psychology of Education, 10.1007/s11218-022-09701-x

 

NEUERSCHEINUNG
Festschrift

Reisen durch die Pädagogik und Bildung. Transepochale Forschung in der Erziehungswissenschaft

Festschrift für Prof.in Dr. Stephanie Hellekamps

Zur Würdigung ihrer wissenschaftlichen Arbeit in den Bereichen der historischen Schul- und Curriculumforschung, der Forschung zu (Fach-)Unterricht und Didaktik, zur ästhetischen Bildung sowie der frühneuzeitlichen Lehrer*innenbildungsforschung ist Stephanie Hellekamps diese Festschrift gewidmet. Die Spannweite ihrer Forschungstätigkeit umfasst nicht nur mehrere Jahrhunderte pädagogischen Handelns in vornehmlich schulischen Kontexten, sondern ist nicht selten interdisziplinär mit Nachbardisziplinen der Erziehungswissenschaft verwoben.

Paulus, D. & Gollub, P. (Hrsg.) (2022). Reise durch die Pädagogik und Bildung. Transepochale Forschung in der Erziehungswissenschaft. Frankfurt a.M.: Lang.

 

NEUERSCHEINUNG
Cover Zfg
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Multiprofessionelle Kooperation an Ganztags(grund)schulen

Ein systematisches Review

Der systematische Forschungsüberblick verfolgt das Ziel, eine Synthese der Befunde deutschsprachiger Studien aus den Jahren 2005 bis 2019 zur multiprofessionellen Kooperation an Ganztags(grund)schulen bereitzustellen und studienübergreifende Einsichten aus den Einzelbefunden abzuleiten. Abschließend werden ausgewählte Herausforderungen, die Kooperations- und Forschungspraxis betreffen, diskutiert.

Hochfeld, L. & Rothland, M. (2022). Multiprofessionelle Kooperation an Ganztags(grund)schulen. Ein systematisches Review. Zeitschrift für Grundschulforschung, 15 10.1007/s42278-022-00146-x

NEUERSCHEINUNG
Jlb
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Die Beurteilung angehender Lehrer*innen im Referendariat. Relevanz, Kontext und erste Explorationen

Die Personalbeurteilung in der Lehrer*innenbildung kann generell als hoch relevantes und zugleich wenig erforschtes Thema angesehen werden. Dies gilt insbesondere für die zweite Phase, für das Referendariat, ist hier doch ein – verglichen mit der ersten Phase – breites Spektrum des Lehrer*innenhandelns Gegenstand der Beurteilung. In dem Beitrag werden zunächst die Relevanz der Beurteilungen von Lehrer*innen im Vorbereitungsdienst betrachtet und Rahmenbedingungen dieser Beurteilungen am Beispiel des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen dargelegt. Darauf aufbauend wird ein Forschungsprojekt vorgestellt, das sich der Beurteilung im Referendariat annimmt und schriftliche Gutachten von Fach- und Schulleitungen zum Forschungsgegenstand macht. Im Anschluss an einen ersten Einblick werden weitere Forschungsperspektiven und Folgefragen abgeleitet. Es ist gemäß der vorgestellten theoriegenerierenden qualitativen Studie das Ziel, aufbauend auf der Bedeutung und dem Beurteilungskontext erste Eindrücke und Spuren der Analyse vorzustellen.

Kruse, Chr. (2022). Die Beurteilung angehender Lehrer*innen im Referendariat. Relevanz, Kontext und erste Explorationen. Journal für LehrerInnenbildung, 22(1), 34-45. 10.35468/jlb-01-2022-03
 

GEBF 2022
© GEBF

Beiträge der Arbeitseinheit Allgemeine Didaktik und Unterrichtsforschung im Rahmen der GEBF 2022

  • Sozial oder digital? Voraussetzungen für, Auswirkungen von und Perspektiven auf Online-Lehre an Hochschulen in Zeiten der COVID-19-Pandemie (Kris-Stephen Besa, Dorothee Kochskämper, Anna Lips, Severine Thomas, Wolfgang Schröer) (Vortrag)
  • Professionelles Lehrhandeln im digitalen Lehramtsstudium: Lehrqualität und Perspektiven aus Sicht von Studierenden (Patrick Gollub, Raphaela Porsch, Christian Reintjes) (Vortrag)
  • Medienkompetenzen und digitale Bildung als Herausforderungen der Lehrer*innenbildung: Studentische Erfahrungen und Perspektiven aus dem MEDAL-Projekt (David Paulus, Marcel Veber, Patrick Gollub, Christian Reintjes, Raphaela Porsch) (Vortrag)
  • Veränderung von Einstellungen zu digitalen Medien, Medieninteresse und -kompetenz im Lehramtsstudium (Kris-Stephen Besa, Annalisa Biehl, Patrick Gollub, Jan-Hendrik Hinzke) (Poster)
FORSCHUNGSKOLLOQUIUM

Forschungskolloquium Unterrichts- und Professionsforschung im Sommersemester 2022

© Rothland

Das Forschungskolloquium Unterrichts- und Professionsforschung von Prof. Dr. Martin Rothland findet im Sommersemester 2022 zum fünften Mal statt.
Über die Arbeitseinheit Allgemeine Didaktik und Unterrichtsforschung hinaus sind Interessierte herzlich zur Teilnahme an den öffentlichen Terminen eingeladen. Auch können externe Interessierte Ihre Forschungsarbeiten und -projekte im Forschungskolloquium zur Diskussion stellen.
Hier können Sie das Poster zur Veranstaltung herunterladen.

2021

NEUERSCHEINUNG
2021 Ep 4-2021 Cover
© VEP

Die Umsetzung intraprofessioneller Kooperation an Schulen. Ein systematisches Review deutschsprachiger Forschungsarbeiten

Die Kooperation von Lehrkräften genießt seit Mitte der 2000er-Jahre eine verstärkte Aufmerksamkeit der Forschung, weil ihr u. a. eine Bedeutsamkeit im Zusammenhang mit Schul- und Unterrichtsqualität zuge¬schrieben wird. Vor allem die inklusive Beschulung vermehrt die Kooperationsanlässe und  notwendigkeiten innerhalb von und zwischen verschiedenen Professionen. Das vorliegende Review legt eine Systematisierung der intraprofessionellen Kooperation nach dem Modell von Lütje-Klose und Urban (2014) vor. Die 34 re¬cherchierten empirischen Studien aus dem deutschsprachigen Raum weisen einen deutlichen Schwerpunkt im Bereich der Primar- und Sekundarstufe I auf und sind überwiegend querschnittlich angelegt. Auch die im Modell von Lütje-Klose und Urban (2014) aufgemachten Dimensionen der Persönlichkeitsebene, der Bezie¬hungsebene, der Sachebene und der Organisationsebene wurden empirisch heterogen erforscht und Opti-mierungsbedarfe hinsichtlich der intraprofessionellen Kooperation werden auf diesen sichtbar.

Gollub, P., Besa, K.-St., Gräsel, F. & Welling, L. (2021). Die Umsetzung intraprofessioneller Kooperation an Schulen. Ein systematisches Review deutschsprachiger Forschungsarbeiten. Empirische Pädagogik, 35(4), 396-417

NEUERSCHEINUNG
2021 Lbp 2-2021 Cover
© VEP

Potentiale von Langzeitpraktika im Lehramtsstudium – Ein systematisches Review

Längeren Schulpraktika in der 1. Phase der Lehrerbildung werden zahlreiche Potentiale programmatisch zugeschrieben. Mit Einführung des Praxissemesters in vielen Bundesländern wurden vermehrt empirische Studien durchgeführt. Der Beitrag stellt eine Auswertung erziehungswissenschaftlicher Texte zu den Potentialen von Langzeitpraktika vor (n = 102). Im Ergebnis einer systematischen Recherche von Beiträgen zwischen 2000 und 2019 können insgesamt elf zentrale Potentiale identifiziert werden, die verlängerten schulpraktischen Aufenthalten von Lehramtsstudierenden zugeschrieben werden. Die Gegenstände empi¬ri¬sch¬er Studien wurden anschließend diesen Potentialen zugeordnet. Daraus konnte abgeleitet werden, welche Potentiale häufig und welche selten empirisch untersucht worden waren, um daran anknüpfend Forschungsdesiderata ableiten zu können.

Porsch, R. & Gollub, P. (2021). Potentiale von Langzeitpraktika im Lehramtsstudium – Ein systematisches Review. Lehrerbildung auf dem Prüfstand,13(2), 241-268

 

NEUERSCHEINUNG

Disziplin oder Profession: Was ist Schulpädagogik?

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Wie in Selbstbeschreibungen die kognitive Spezifität der Schulpädagogik als wissenschaftlicher (Teil-)Disziplin der Erziehungswissenschaft sowie ihr Verhältnis zur Schulpraxis artikuliert wird, ist Gegenstand der Auseinandersetzung in diesem Band. Vor dem Hintergrund einer im Ergebnis unbefriedigenden Suche nach ihrem eigenständigen Erkenntnisinteresse wird der Versuch unternommen, die kognitive Spezifität der Schulpädagogik am Beispiel der Allgemeinen Didaktik im Zusammenwirken mit der empirisch-quantitativen Unterrichtsforschung zu beschreiben. In Abgrenzung zu einem Andienen der Schulpädagogik an die schulische Praxis und im Sinne einer Ergänzung traditioneller Darstellungen über ihre Gegenstände wird eine Beschreibung von Schulpädagogik samt der Offenlegung ihrer Voraussetzungen zur Diskussion gestellt. Insofern ist dieses Buch selbst ein Beitrag zum schulpädagogischen Diskurs, von dem es handelt.

Rothland, M. (2021). Disziplin oder Profession: Was ist Schulpädagogik? Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-35709-2

 

NEUERSCHEINUNG
2021 Cover Grenzengaengezwischenwelten
© Klinkhardt

Zwei Neuerscheinungen im Band „Grenzen.Gänge.Zwischen.Welten. Kontroversen – Entwicklungen – Perspektiven der Inklusionsforschung“

Gollub, P.
, Greiten, S., Schkade, S. & Veber, M. (2021). Schulpraktische Professionalisierung für den Umgang mit Heterogenität – ein interdisziplinärer Blick aus hochschuldidaktischen Projekten. In: B. Schimek B, G. Kremsner, M. Proyer, R. Grubich, F. Paudel & R. Grubich-Müller (Hrsg.) Grenzen.Gänge.Zwischen.Welten. Kontroversen – Entwicklungen – Perspektiven der Inklusionsforschung (S. 189-196). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Paulus, D., Gollub, P. & Veber. M. (2021). Forschendes Lernen und Kasuistik. Grenzwelten und Zwischengänge bezogen auf Reflexivität in der inklusionssensiblen Lehrer*innenbildung. In: B. Schimek B, G. Kremsner, M. Proyer, R. Grubich, F. Paudel & R. Grubich-Müller (Hrsg.) Grenzen.Gänge.Zwischen.Welten. Kontroversen – Entwicklungen – Perspektiven der Inklusionsforschung (S. 231-237). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.


 

NEUERSCHEINUNG
2021 Szfb
© SZBW

Schulleitung zwischen Alltagsbewältigung und Schulentwicklung – Thesen aus einer qualitativen multiperspektivischen Arbeitsplatzanalyse

Der Beitrag geht anhand einer Interviewstudie den Fragen nach, wie Aufgaben und Schnittstellen im Schulmanagement ausgestaltet sind und wie funktional dies geschieht. Ergebnisse von 18 leitfadengestützten Experteninterviews mit Schulleitungen sowie Sekretariatsmitarbeitenden und Schulpflegemitgliedern werden präsentiert und forschungsbezogen diskutiert. Es zeigt sich, dass eine hohe Belastungsintensität sowie permanente Zeitknappheit aus Sicht der Akteure zwangsläufig zu einer Priorisierung der Sicherstellung des Schulalltags führen, wodurch schulqualitätsrelevante Aufgaben systematisch vernachlässigt werden. Angesichts von Unklarheiten und Optimierungspotenzial bezüglich der Arbeitsteilung wird argumentiert, dass Schnittstellen einen entscheidenden Einflussfaktor für das Handeln im Schulmanagement darstellen.

Kruse, Chr. & Huber, S. G. (2021). Schulleitung zwischen Alltagsbewältigung und Schulentwicklung - Thesen aus einer qualitativen multiperspektivischen Arbeitsplatzanalyse. Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 43(3), 349-365. doi: 10.24452/sjer.43.3.1.

 

NEUERSCHEINUNG
© PFLB

Zum Stellenwert der Allgemeinen Didaktik in der (aktuellen) Lehrer*innenbildung

Die Dauerkrise der Allgemeinen Didaktik führt zu immer neuen Auseinandersetzungen rund um ihren Stellenwert und ihre Zukunftsfähigkeit. Dabei scheint ihr Status als (schul-)pädagogische Leitdisziplin spätestens mit der stärkeren Out-Put-Orientierung des Bildungssystems seit Anfang der 2000er-Jahre verloren. Dennoch beschäftigen sich nach wie vor zahlreiche Personen und Publikationen in – zum Teil stark selbstreferenziellen – Diskursen mit der Allgemeinen Didaktik, wobei neben Reformüberlegungen auch Abgrenzungen zu anderen Disziplinen eine große Rolle spielen. Wenig beachtet ist bislang jedoch der Stellenwert der Allgemeinen Didaktik in der (universitären) Lehrer*innenbildung, was umso mehr erstaunt, bedenkt man, dass durch eine hochschulische Verankerung auch die unterrichtsbezogene Ausrichtung und späteres berufliches Handeln mit beeinflusst werden. Der Beitrag greift diese Überlegungen auf und versucht sich in einer mehrstufigen Beleuchtung der Allgemeinen Didaktik in der aktuellen Lehrer*innenbildung, die sowohl Hochschullehrpersonen als auch curriculare Vorgaben und die Studierendenperspektive umfasst.

Besa, K.-S. (2021). Zum Stellenwert der Allgemeinen Didaktik in der (aktuellen) Lehrer*innenbildung. PraxisForschungLehrer*innenBildung – Zeitschrift für Schul- und Professionsentwicklung, 3(1), 353-365. DOI: https://doi.org/10.11576/pflb-4926
 

NEUERSCHEINUNG
2021 Koh _renzambitionen
© Waxmann

Zwei Neuerscheinungen im IGSP Band 6 „Schulpraktische Studien und Professionalisierung zwischen Kohärenzambitionen und alternativen Zugängen zum Lehrberuf“

Reintjes, Ch., Porsch, R., Görich, K., Gollub, P., Paulus, D. & Veber, M. (2021). Medienbildung in der Lehrer*innenbildung: Kohärenz der intendierten, implementierten und erreichten Curricula. In: Ch. Reintjes, T.-S. Idel, G. Bellenberg, K. V. Thönes (Hrsg.), Schulpraktische Studien und Professionalisierung zwischen Kohärenzambitionen und alternativen Zugängen zum Lehrberuf – inter- und transdisziplinäre Perspektiven auf aktuelle Programmatiken der Lehrer*innenbildung (163-187). Münster: Waxmann.

Zorn, S. K., Thönes, K. V. & Bellenberg, G. (2021). Universitäre Lehrende in der Begleitung Studierender im Praxissemester. Potenziale und Risiken für eine kohärente Lehrer*innenbildung. In: Ch. Reintjes, T.-S. Idel, G. Bellenberg, K. V. Thönes (Hrsg.), Schulpraktische Studien und Professionalisierung zwischen Kohärenzambitionen und alternativen Zugängen zum Lehrberuf – inter- und transdisziplinäre Perspektiven auf aktuelle Programmatiken der Lehrer*innenbildung (51-67). Münster: Waxmann
 

FORSCHUNGSKOLLOQUIUM

Forschungskolloquium Unterrichts- und Professionsforschung im Wintersemester 2021-22

© Rothland

Das Forschungskolloquium Unterrichts- und Professionsforschung von Prof. Dr. Martin Rothland findet im Wintersemester 2021-22 zum vierten Mal statt.
Über die Arbeitseinheit Allgemeine Didaktik und Unterrichtsforschung hinaus sind Interessierte herzlich zur Teilnahme an den öffentlichen Terminen eingeladen. Auch können externe Interessierte Ihre Forschungsarbeiten und -projekte im Forschungskolloquium zur Diskussion stellen.
Hier können Sie das Poster runterladen.

INTERVIEW
Besa Sw
© Besa

Studienzufriedenheit und Berufswahlentscheidungen von Lehramtsstudierenden

Interview mit Dr. Kris-Stephen Besa

Der Studienzufriedenheit von Lehramtsstudierenden kommt insbesondere mit Blick auf ihre Bedeutung für erfolgreiche Studienverläufe eine besondere Rolle zu. Inwiefern sich die Zufriedenheit von Studierenden anderer Fächer unterscheidet und welche Rolle die starke Berufsausrichtung des Lehramtsstudiums dabei spielt, scheint bislang jedoch ungeklärt. Kris-Stephen Besa von der Universität Münster erforscht, wie erfolgreiche Studienverläufe im Lehramt ermöglicht werden können.

Zum Interview mit Herrn Dr. Kris Besa.

 

KLINKHARDT PREIS
2021 Kruse Chr Poster Schulp 2021 09 22
© Kruse

Klinkhardt Posterpreis 2021 für Christoph Kruse

Im Rahmen der Jahrestagung der Sektion Schulpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) hat Christoph Kruse den vom Klinkhardt-Verlag gesponserten Posterpreis erhalten. Das Poster informiert über ein Untersuchungsdesign zur Erforschung von Beurteilungen in der zweiten Phase der Lehrerbildung. Anhand einer qualitativ-rekonstruktiven Dokumentenanalyse von Gutachten am Ende des Referendariats in NRW wird das Ziel verfolgt, schulpraktische Idealvorstellungen einer Lehrperson empirisch zu rekonstruieren. Hierbei gerät u.a. die im Kontext des Tagungsthemas bedeutsame Reflexionsfähigkeit von angehenden Lehrer*innen im Referendariat als Beurteilungskriterium in den Blick, wie im Ausblick des Posters angedeutet werden kann.

Hier können Sie das Poster herunterladen.

 
 

SEKTIONSTAGUNG 2021
Banner Sektionstagung 2021
© DGfE

Beiträge der Arbeitseinheit Allgemeine Didaktik und Unterrichtsforschung im Rahmen der Jahrestagung der DGfE-Sektion Schulpädagogik in Osnabrück

  • Schulpraktische Studien als reflexiver Spannungsraum: Begrenzungen eines Studienelements?“ (David Paulus, Patrick Gollub, Marcel Veber) (Vortrag)
  • Selbstreflexion angehender Lehrkräfte zur Entwicklung ihrer Unterrichtskompetenz nach begleitenden Unterrichtserfahrungen (Patrick Gollub, Raphaela Porsch) (Vortrag)
  • Wie beurteilen Fach- und Schulleitungen angehende Lehrer*innen im Referendariat? Eine qualitativ-rekonstruktive Dokumentenanalyse von Gutachten am Ende des Referendariats in NRW. (Christoph Kruse) (Poster)
  • Reflexivität und Portfolioarbeit als Aufgabe der Zentren für Lehrerbildung/Schools of Education in Nordrhein-Westfalen (Jörg Holle, Patrick Gollub) (Poster)

 

WAXMANN PREIS
2021 Posterbeitrag Biehl Besa
© Biehl & Besa

Waxmann Poster Preis 2021 für Annaliesa Biehl und Kris-Stephen Besa

Im Rahmen des 7. Münsterschen Bildungskongress haben Annaliesa Biehl und Kris-Stephen Besa den Waxmann-Poster Preis erhalten. Angesichts der Schulschließungen im Frühjahr 2020 kamen nicht nur auf die Schüler*innen und Lehrkräfte, sondern auch auf die Eltern neue Herausforderungen zu. Sie wurden im Hinblick auf die schulische Unterstützung ihrer Kinder zu ersten Ansprechpersonen, was sich nicht nur in einer Intensivierung der zeitlichen, sondern auch der psychischen Belastung niederschlug. Das Poster informiert über das Belastungsempfinden der Eltern und differenziert dabei zwischen den Schulformen der Kinder. Darüber hinaus werden Zusammenhänge mit der Qualität und dem Grad der Individualisierung des von den Lehrkräften bereitgestellten Arbeitsmaterials dargestellt.

Hier können Sie das Poster herunterladen.

 
 

NEUERSCHEINUNG
2021 Cover Uw
© Springer

Anmerkungen zur Modellierung und Operationalisierung (allgemeindidaktischer) Unterrichtsplanungskompetenz

Gegenstand des Diskussionsbeitrags ist die im deutschsprachigen Raum prosperierende Forschung zur allgemeindidaktischen Unterrichtsplanungskompetenz. Ausgehend von den Fragen, was allgemeindidaktisch begründet Unterrichtsplanungskompetenz ist, wie sie sich zu den Facetten professioneller Handlungskompetenz von Lehrkräften verhält, wie sie begründet, eigens modelliert und empirisch erfasst wird, kann herausgestellt werden, dass der Diskurs inklusive der vorgeschlagenen Modellierungen und Ansätze der Messung von Unterrichtsplanungskompetenz vielfach von grundlegenden Annahmen geprägt ist, die selbst der empirischen Überprüfung und Absicherung bedürfen. Die diskutierten Modelle und Operationalisierungen allgemeindidaktischer Unterrichtsplanungskompetenz samt einer vorherrschenden Fokussierung auf die Lehrer*innenbildung erzeugen so mitunter mehr offene Fragen als systematisch und differenziert argumentierende theoretische wie empirische Klärungen.

Rothland, M. (2021). Anmerkungen zur Modellierung und Operationalisierung (allgemeindidaktischer) Unterrichtsplanungskompetenz. Unterrichtswissenschaft, 49. doi: https://doi.org/10.1007/s42010-021-00111-0
 

NEUERSCHEINUNG
2021 Cover Dds
© Waxmann

Die „Lehrerpersönlichkeit“: Das Geheimnis des Lehrerberufs?

Die ungebrochene Popularität der Idee der „Lehrerpersönlichkeit“ beschränkt sich nicht – wie angenommen wird – auf die Selbstentwürfe berufserfahrener Lehrer*innen. Vielmehr offenbaren auch der neuere akademische Lehrerbildungsdiskurs ebenso wie die wissenschaftliche Diskussion zum Lehrerberuf eine erstaunliche Beharrlichkeit des Konstruktes. Die „Lehrerpersönlichkeit“ wird mit der Begründung, dass sie ausschlaggebend für den Lernerfolg der Schüler*innen sei, als Ziel der Lehrerbildung und Professionalisierung als Persönlichkeitsbildung entworfen und gefordert. Zugleich sei die „Lehrerpersönlichkeit“ aber nicht recht bestimmbar, nicht zu operationalisieren oder zu messen. Sie erscheint vielmehr als universelle Antwort auf das, was im Lehrerberuf nicht erklärbar und nicht empirisch rekonstruierbar ist. Was aber nicht zu bestimmen ist, was nicht (be)greifbar erscheint, das kann nicht erlernt und vermittelt werden. Insofern ist die Forderung, Professionalisierung für und Professionalität im Lehrerberuf an die Ausbildung der „Lehrerpersönlichkeit“ zu knüpfen, gar nicht einzulösen.

Rothland, M. (2021). Die „Lehrerpersönlichkeit“: Das Geheimnis des Lehrerberufs? Die Deutsche Schule, 113(2), 188-198. doi: https://doi.org/10.31244/dds.2021.02.06.
 

NEUERSCHEINUNG
2021 Dasbildungssysteninzeitenderkrise
© Waxmann

Perspektiven von angehenden Lehrkräften auf (unterrichtsbezogene) Medienkompetenz in Zeiten digitaler Semester

Die bisherige Forschung zu pädagogischen und unterrichtsbezogenen Medienkompetenzen von Lehramtsstudierenden ist überwiegend quantitativ ausgerichtet. Dabei werden die Perspektiven der zukünftigen Lehrer*innen zur pädagogischen Medienkompetenz nur selten in den Fokus gerückt, sodass dieser wichtige Aspekt im beruflichen Sozialisationsprozess als Desiderat beschrieben werden kann. MEDAL-rekonstruktiv versucht einen Beitrag zu leisten, diese Lücke zu schließen. Anknüpfend an Überlegungen der Grounded Theory Methodology und dem Framework Qualitative Inhaltsanalyse wird das im Zuge der quantitativen MEDAL-Studie (Medienkompetenz angehender Lehrpersonen) mittels einer offenen Frage erhobene Material durch eine induktiv-rekonstruktive Kategorienbildung erschlossen. Das Ziel der (Teil-)Studie ist es, folgende Fragen zu beantworten: Was ist den Lehramtsstudierenden in Bezug auf (pädagogische) Medienkompetenzen wichtig? Welchen Aspekten verleihen die Befragten Bedeutsamkeit, indem sie diese im Rahmen einer freiwilligen Teilnahme äußern? Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Erwerb von pädagogischen Medienkompetenzen nicht nur durch Wissen über digitale Tools erworben werden kann. Dieser Erwerb erfordert Anwendungsgelegenheiten im fachspezifischen pädagogischen Kontext und kann als langfristiger, phasenübergreifender (Professionalisierungs-)Prozess angesehen werden, der auch mit Einstellungsveränderungen einherzugehen vermag.

Paulus, D., Veber, M., Gollub, P. (2021). Perspektiven von angehenden Lehrkräften auf (unterrichtsbezogene) Medienkompetenz in Zeiten digitaler Semester. In Ch. Reintjes, R. Porsch, G. im Brahm (Hrsg.), Das Bildungssystem in Zeiten der Krise – Empirische Befunde, Konsequenzen und Potentiale für das Lehren und Lernen (S. 205-220). Münster: Waxmann.
 

NEUERSCHEINUNG
2021 Zeitschriftzfe
© Springer VS

Zur Erschließung der Nutzung von Forschungsergebnissen durch Lehrpersonen. Forschungsrelevanz zwischen Theorie und Praxis

Im deutschsprachigen Raum hat sich der Befund verfestigt, dass Lehrpersonen Forschungsergebnisse tendenziell als interessant einschätzen, diese aber kaum zur Änderung ihrer Unterrichtspraxis nutzen. Aus Sicht von Bildungspolitik, Bildungsadministration und Bildungsforschung, die einer Evidenzbasierung pädagogischer Praxis zuarbeiten, kann ein solcher Umgang mit Forschungsergebnissen nicht als gelungen bewertet werden. Der Beitrag präsentiert eine Möglichkeit, wie sich die Nutzung von Forschungsergebnissen durch Lehrpersonen vertiefend analysieren lässt. Dazu wurde in einer Interviewstudie die Differenz von normativem und theoretischem Anspruch einerseits und dessen praktischer Umsetzung andererseits untersucht. Aufgegriffen wurde dabei die Leitdifferenz der Praxeologischen Wissenssoziologie, diejenige zwischen propositionaler und performativer Logik. Empirisch zeigen sich diese Logiken als Theorien von Lehrpersonen über Forschungsergebnisse einerseits, als Habitus der Gestaltung unterrichtlicher Interaktion andererseits. Es wird exemplarisch dargelegt, wie bestimmte Relationen von Theorien und Habitus eine Relevanzsetzung von Forschungsergebnissen durch Lehrpersonen verhindern bzw. ermöglichen.

Hinzke, J.-H., Gesang, J. & Besa, K.-S. (2020). Zur Erschließung der Nutzung von Forschungsergebnissen durch Lehrpersonen. Forschungsrelevanz zwischen Theorie und Praxis. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 23, 1303-1323. doi.org/10.1007/s11618-020-00982-6

WAXMANN PREIS
2021 Posterpreis Kruse
© IfE

Waxmann Poster Preis 2021 für Christoph Kruse

Im Rahmen des 4. Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Schulpraktische Studien und Professionalisierung (IGSP) hat Christoph Kruse den Waxmann-Poster Preis erhalten.
Das Poster informiert über ein Untersuchungsdesign zur Erforschung von Beurteilungen in der zweiten Phase der Lehrerbildung. Anhand einer qualitativ-rekonstruktiven Dokumentenanalyse von Gutachten am Ende des Referendariats in NRW wird das Ziel verfolgt, schulpraktische Idealvorstellungen einer Lehrperson empirisch zu rekonstruieren. Neben der stringenten Postergestaltung hebt die Jury die gute theoretische Fundierung eines spannenden Zugriffs auf ein bedeutsames, aber wissenschaftlich unterrepräsentiertes Feld der Lehrerbildungs- und Professionalisierungsforschung hervor.

Hier können Sie das Poster herunterladen.

 
 

IGSP-KONGRESS 2021

Banner zum Kongress
© IGSP

Beiträge der Arbeitseinheit Allgemeine Didaktik und Unterrichtsforschung im Rahmen des 4. IGSP-Kongresses in Osnabrück

  • Die Potenziale der Vielfalt in heterogenen Lerngruppen nutzen - Konzepte schulpraktischer Lehrer*innenbildung im Kontext von Heterogenität und Inklusion (Organisation Patrick Gollub) (Symposium)
  • „Mir hat das wissenschaftliche Wissen hingegen sehr geholfen ...“: Reflexionen von Praxissemester-Studierenden zur Wissenschaft-Praxis-Relation (David Paulus, Patrick Gollub, Martin Rothland) (Vortrag)
  • Die Ausgestaltung der Zentren für Lehrerbildung in Nordrhein-Westfalen. Ergebnisse einer Dokumentenanalyse (Jörg Holle, Patrick Gollub) (Vortrag)
  • Rahmenvorgaben zur Ausgestaltung der Zentren für Lehrerbildung. Eine bundesweite Dokumentenanalyse (Niels Aleff, Jörg Holle, Patrick Gollub) (Poster)
  • Der Ausbildungsstand von Referendaren/innen im Urteil von Fach- und Schulleitungen: Eine qualitativ-rekonstruktive Dokumentenanalyse von Gutachten am Ende des Referendariats in NRW (Christoph Kruse) (Poster)
  • Universitäre Lehrende in der Begleitung Studierender im Praxissemester: Potentiale und Risiken für eine kohärente Lehrerbildung (Sarah Katharina Zorn, Kathi V. Thönes, Gabriele Bellenberg) (Vortrag)
  • Beugt das Praxissemester einem Praxisschock im Vorbereitungsdienst vor? Eine qualitative Untersuchung eines viel benannten Potentials (Tobias Koch, Sarah Katharina Zorn) (Vortrag)
PODCAST

Zwischen hohen Erwartungen und großer Verantwortung – der Lehrerberuf

Interview mit Prof. Dr. Martin Rothland
Foto von Herrn Rothland
© WWU - Sophie Pieper

Nicht zuletzt während der vergangenen Wochen und Monate des Distanzlernens und Homeschoolings ist deutlich geworden, welch wichtige Rolle Lehrerinnen und Lehrer in unserer Gesellschaft spielen. Trotzdem leidet der Beruf seit Jahren unter einem schlechten Image. Warum das so ist, wie sich die Aufgaben der Pädagogen verändert haben und warum dieser Beruf für viele junge Menschen nach wie vor attraktiv ist, erklärt Martin Rothland im Podcast. Er ist Professor für Erziehungswissenschaft und forscht unter anderem zum Lehrerberuf und zur Lehrerbildung.

Link zum Podcast

FORSCHUNGSKOLLOQUIUM

Forschungskolloquium Unterrichts- und Professionsforschung im Sommersemester 2021

Plakat Forschungskolloquium
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Das Forschungskolloquium Unterrichts- und Professionsforschung von Prof. Dr. Martin Rothland findet im Sommersemester 2021 zum dritten Mal statt.
Über die Arbeitseinheit Allgemeine Didaktik und Unterrichtsforschung hinaus sind Interessierte herzlich zur Teilnahme an den öffentlichen Terminen eingeladen. Auch können externe Interessierte Ihre Forschungsarbeiten und -projekte im Forschungskolloquium zur Diskussion stellen. Das Kolloquium findet als ZOOM-Meeting statt. Die Meeting ID lautet 693 1672 8762.
Hier können Sie das Poster zur Veranstaltung herunterladen.