Zweite Ausgabe des Quellenreaders sowie Working Paper zum Konkursrecht erschienen

In der Open-Access-Reihe der EViR Working Papers sind zwei neue Bände erschienen. Das EViR Working Paper 20 mit dem Titel „Der Zwangsvergleich in der deutschen Konkursordnung von 1877: Ein Beispiel für Einheit und Vielfalt des Konkursrechts“ von Ulrich Falk widmet sich dem deutschen Konkursrecht. Ulrich Falk thematisiert ein Modell der Problemlösung, das im deutschen Konkursrecht seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert als „Zwangsvergleich“ bezeichnet wird. Es stellt ein Beispiel für die eng begrenzte Modellvielfalt des deutschen und europäischen Konkursrechts dar, die von der größeren Ausgestaltungsvielfalt zu unterscheiden ist.
Das Working Paper 22 ist die zweite Ausgabe des Münsteraner Quellenreaders zu Einheit und Vielfalt im Recht, herausgegeben von Peter Oestmann, Ulrike Ludwig, Sophia Mösch und Nora Markard. Der sukzessive erweiterte Quellenreader versammelt und diskutiert visuelle und textliche Materialien, um ein interdisziplinäres Verständnis rechtlicher Phänomene zu fördern. Die zweite Ausgabe beinhaltet Beiträge von Peter Oestmann, Hesi Siimets-Gross, Maciej Mikuła und Raquel Gil Montero, die sich mit deutschen, estnischen, polnischen und ecuadorianischen Quellen befassen.
Die EViR Working Papers
In der digital und im Druck erscheinenden Serie EViR Working Papers werden aktuelle Forschungsberichte, Tagungsbeiträge und gemeinsame Arbeitspapiere veröffentlicht. Die Reihe ist interdisziplinär und interepochal angelegt und bietet damit einen guten Einblick in die vielfältigen Forschungsthemen des Kollegs. Als Open Access-Publikation ist sie über den Publikationsserver miami der Universität Münster sowie über die Webseite des Kollegs zu erreichen.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Münsteraner Quellenreader