© Dr. K. Bergander

Das NMR-Labor im Organisch-Chemischen Institut

verfügt über mehrere NMR-Spektrometer mit Protonenmessfrequenzen zwischen 300 und 600 MHz.

Die Gruppe ist für den NMR-Service des Organisch-Chemischen Instituts zuständig und unterstützt die Arbeitskreise im Bereich Strukturaufklärung sowie bei der Messung dynamischer und kinetischer Daten bei variabler Temperatur. Aber auch die anderen Institute des Fachbereichs lassen eine Vielzahl ihrer NMR-Proben in der NMR-Abteilung des Organisch-Chemischen Instituts messen und werden bei Bedarf fachkundig bei der Auswertung beraten. Mittlerweile hat sich diese NMR-Abteilung mit ihrer umfangreichen Ausstattung als zentrale Anlaufstelle für NMR-spektroskopische Messungen und Fragestellungen innerhalb der Universität Münster etabliert. Dies gilt insbesondere für die NMR-spektroskopischen Untersuchungen des SFB 858 aber auch für den Exzellenzcluster CIM. Darüber hinaus unterstützt die NMR-Abteilung des Organisch-Chemischen Instituts die Forschungsarbeiten am Universitätsklinikum Münster, in dem sie alle anfallenden NMR-Messungen der Nuklearmedizin und Radiologie (EIMI) übernimmt.

Als Forschungsgroßgeräte stehen DD2 NMR-Spektrometer von Agilent mit einer Protonenmessfrequenz zwischen 500 und 600 MHz zur Verfügung. Die Spektrometer sind mit diversen Probenköpfen, zusätzlichen Kanälen, automatischer Probenkopfabstimmung und Zubehör für Tieftemperaturmessungen ausgestattet. Die Spezialprobenköpfe sowie die vier Kanäle des DD2 600 erlauben uns die Messung von 1H,19F,X- und 1H,13C,X-Tripelresonanzexperimenten. Die Konfiguration des 500 MHz NMR-Spektrometers verfügt mit seinem Breitbandprobenkopf über eine hohe X-Kern-Empfindlichkeit.

Das Bruker AV400 wird mit seinem Probenwechsler vornehmlich für die routinemäßige Messung von 2D-NMR-Spektren eingesetzt. Das Bruker AV300 ist ebenfalls mit einem Probenwechsler und einem BBFO-Probenkopf ausgestattet und dient der Messung eindimensionaler NMR-Spektren. Beide Geräte verfügen über eine automatische Probenkopfabstimmung. Für die Bearbeitung der NMR-Daten steht eine Campus-Lizenz der Software MNova zur Verfügung.