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Münsters Wissen frisch gezapft!

1.–3. Juli 2019 – Danke euch allen für drei großartige Tage! Bis zum nächsten Mal!

Fotos

Münsters Wissen frisch gezapft 2019
© WWU/Jean-Marie Tronquet
  • Münsters Wissen frisch gezapft 2019
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  • Münsters Wissen frisch gezapft | 14. Mai 2018
    © CiM/E. Wibberg
  • Münsters Wissen frisch gezapft | 14. Mai 2018
    © CiM/E. Wibberg
  • Münsters Wissen frisch gezapft | 14. Mai 2018
    © CiM/E. Wibberg
  • Münsters Wissen frisch gezapft | 14. Mai 2018
    © CiM/E. Wibberg
  • Münsters Wissen frisch gezapft | 14. Mai 2018
    © CiM/E. Wibberg
  • Münsters Wissen frisch gezapft | 14. Mai 2018
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  • Münsters Wissen frisch gezapft | 16. Mai 2018
    © CiM/R. Schirdewahn
  • Münsters Wissen frisch gezapft | 16. Mai 2018
    © CiM/R. Schirdewahn
  • Münsters Wissen frisch gezapft | 16. Mai 2018
    © CiM/R. Schirdewahn

Hier können Sie das Wissen von Forscherinnen und Forschern der Uni Münster „anzapfen“! Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erzählen in Bars und Kneipen über ihre Arbeit. In kurzen Vorträgen erfahren Sie Neues und Interessantes aus verschiedensten Bereichen der Forschung – von den Lebens- und Naturwissenschaften bis zu den Geistes- und Sozialwissenschaften. Anschließend haben alle Teilnehmenden die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren.

Die Veranstaltung findet einmal im Jahr an drei aufeinanderfolgenden Abenden und immer an zwei Orten parallel statt. Es gibt Vorträge auf Deutsch und auf Englisch. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf ein bunt gemischtes Publikum!

© WWU

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Die Vortragsthemen & Referenten

  • Rückblick 2019

    Montag, 1. Juli 2019

    Vorträge auf Deutsch in der Frauenstraße 24, Vorträge auf Deutsch und Englisch in der Pension Schmidt.

    „Green Cities“? Nachhaltige Stadtentwicklung – für wen?

    19:30 | Frauenstraße 24 (Frauenstraße 24, Münster)

    Städte wie Freiburg oder Münster gelten vielerorts als Vorbilder für nachhaltige Stadtentwicklung. Aber auch diese Städte sind mit Problemen konfrontiert: dem Mangel an (bezahlbarem) Wohnraum, sozialer Ausgrenzung oder zunehmendem Autoverkehr über ihre Stadtgrenzen hinaus. Am Beispiel der „Green City Freiburg“ werfen wir einen kritischen Blick auf die Selektivität aktueller Ansätze einer nachhaltigen Stadtentwicklung.
    Prof. Dr. Samuel Mössner, Geograf, WWU

    Vergangenes Leben in der Wüste – eine archäologische Spurensuche im Sudan

    20:30 | Frauenstraße 24 (Frauenstraße 24, Münster)
    © WWU/P. Grewer

    Ein bis heute nahezu weißer Fleck auf der archäologischen Karte des Nordsudan: Fern von Pyramiden, Tempeln und Städten des Niltals lebten Menschen in kleinen Ansiedlungen und als Nomaden in der Wüste Bayuda. Diese Lebenswelten zu erforschen, erweist sich als Puzzlespiel, das sich nur mit viel Geduld und interdisziplinärer Zusammenarbeit lösen lässt.
    Prof. Dr. Angelika Lohwasser, Ägyptologin, WWU

    „Skaten statt Ritalin!“ Wie Skateboarding Kids mit ADHS helfen kann

    19:30 | Pension Schmidt (Alter Steinweg 37, Münster)
    © Rieke Penninger

    Ist eine Behandlung mit Ritalin für Kinder mit ADHS-Diagnose wirklich der einzige Weg? Seit 2012 führt die Titus Dittmann Stiftung für diese Kids spezielle Skateboard-Workshops durch. Die Erfahrungen: vielversprechend – und Anlass, die Wirkungen des Rollbretts zusammen mit der Uni Münster in einem interdisziplinären Forschungsprojekt zu untersuchen.
    Titus Dittmann, Lehrbeauftragter für Skateboarding, WWU / Titus Dittmann Stiftung

    Does language affect how we think? The case of multilingualism

    20:30 | Pension Schmidt (Alter Steinweg 37, Münster)
    © Lukas Urbanek

    The linguist Edward Sapir was amongst the first to pose the idea that the language we speak affects how we perceive the world. Yet, what happens when one speaks multiple languages? Psycholinguistic experiments with multilingual speakers give insight into the interrelatedness of languages and thought.
    Dr. Dietha Koster, linguist, WWU


    Dienstag, 2. Juli 2019

    Vorträge auf Deutsch im Früh bis spät, Vorträge auf Englisch in der Pension Schmidt.

    Hilfe?! Wenn Kinder anfangen, anderen zu helfen

    19:30 | Früh bis spät (Alter Steinweg 31, Münster)
    © digitalis foto

    Schon mit einem Jahr beginnen Kinder, Verhaltensweisen zu zeigen, die Erwachsene als Hilfeverhalten interpretieren. Was müssen Kinder dafür schon verstehen? Und warum tun sie das eigentlich? Was haben diese Entwicklungen mit dem sozialen Umfeld der Kinder zu tun?
    Prof. Dr. Joscha Kärtner, Entwicklungspsychologe, WWU

    Koloniale Spuren in Münster

    20:30 | Früh bis spät (Alter Steinweg 31, Münster)
    © privat

    Münster hat nichts mit den ehemaligen deutschen Kolonien zu tun, oder? Doch! In Münster, wie in vielen anderen deutschen Städten, sind koloniale Spuren durchaus zu finden. Wir werden uns die Fragen stellen: Was war Münsters „Platz an der Sonne“? Und was für eine Erinnerungskultur um die deutschen Kolonien entstand hier in Münster?
    Dr. Felicity Jensz, Geschichtswissenschaftlerin, WWU

    Macrophages: the hungry cells that never get fat

    19:30 | Pension Schmidt (Alter Steinweg 37, Münster)
    © WWU/Erk Wibberg

    Billions of cells die daily in our body tissues, which is part of their normal function. Macrophages are cells in the immune system in charge of clearing away these dead cells. But how can macrophages manage to eat constantly without changing their cell content, i.e. without “getting fat”? What makes these cells hungry? Can we modify these features and alter their appetite?
    Dr. Noelia Alonso Gonzalez, biologist, WWU

    Thirty years of lithium ion batteries

    20:30 | Pension Schmidt (Alter Steinweg 37, Münster)
    © privat

    Over the past 30 years, great progress has been made on lithium-based batteries, both commercially and in academia. From the early lithium-metal anode iterations to the current commercial batteries, the story of this technology is full of breakthroughs. How were lithium batteries born, and how did they develop? What future opportunities do they offer? Let’s have a look at them!
    Dr. Jie Li, electrochemist & material scientist, Helmholtz-Institute Münster
    (Please note: Dr. Jie Li won't be able to attend but Dr. Yu-Ting Weng from the MEET battery research centre at WWU will give the talk.)


    Mittwoch, 3. Juli 2019

    Vorträge auf Deutsch in der Pension Schmidt, Vorträge auf Englisch im Früh bis spät.

    Hals- und Beinbruch – Grundlagenforschung zur Heilung von Knochen

    19:30 | Pension Schmidt (Alter Steinweg 37, Münster)
    © UKM/FZ

    Wir haben beobachtet, dass ein Knochenbruch schneller heilt, wenn in der Membran der Knochenzellen ein bestimmtes Protein fehlt. Woran liegt das? Und wie genau beeinflusst das Protein die Regeneration des Knochens? Wir erforschen diese Fragen bei Mäusen und wollen unsere Erkenntnisse für Menschen nutzbar machen.
    Dr. Daniel Kronenberg, Biologe, WWU

    Propaganda und Populismus im Netz: Wie unsere Demokratie manipuliert wird

    20:30 | Pension Schmidt (Alter Steinweg 37, Münster)
    © Hangst

    Das Internet ist inzwischen Schauplatz heftiger politischer Auseinandersetzung – und auch Objekt strategischer Manipulation. Mit Fake-Webseiten, Werbevideos und Social Bots versuchen Propagandisten, ihre Sichtweise zu verbreiten. Doch wie genau gehen sie dabei vor? Und können Sie unsere Demokratie gefährden?
    Prof. Dr. Thorsten Quandt, Kommunikationswissenschaftler, WWU

    Why artificial intelligence won’t replace us (in the near future)

    19:30 | Früh bis spät (Alter Steinweg 31, Münster)
    © privat

    Artificial intelligence and neural networks are expected to change the way we work and live in the next decade, but what are such networks actually capable of? How can we train them? Will physicians and lawyers soon be replaced by powerful algorithms? Using examples from image processing, we will explore the capabilities and frontiers of neural networks.
    Sören Klemm, PhD student in computer science, WWU

    In public debates about science, how do we know whom to trust?

    20:30 | Früh bis spät (Alter Steinweg 31, Münster)
    © HK

    Online media can make science accessible to everyone. But in an age of “alternative facts”, how do we know whom to trust, especially if we know little about a topic? Curiously, while we found that people do pretty well in figuring out someone’s trustworthiness, there is still debate around issues like global warming or vaccinations. Why is this?
    Dr. Friederike Hendriks, educational psychologist, WWU

  • Rückblick 2018

    Montag, 14. Mai 2018

    Vorträge auf Deutsch in der Pension Schmidt, Vorträge auf Englisch im Rossini.

    Radioaktivität intravenös – das geht gar nicht, oder doch?
    Mit Dr. Andreas Faust, Chemiker, WWU Münster, Exzellenzcluster "Cells in Motion"
    Radioaktivität ist ein heikles Thema. Betrachtet man dieses physikalische Phänomen aber genauer, offenbart sich so manche Überraschung. So sind wir natürlicherweise immer von Radioaktivität umgeben. Und in der medizinischen Diagnostik kann sie – in Verbindung mit der richtigen Substanz – helfen, bisher nicht Fassbares nach außen sichtbar zu machen.

    Sollten Grenzen offen sein? Zwei Argumente aus der Migrationsethik
    Mit Dr. Matthias Hoesch, Philosoph, WWU Münster, Exzellenzcluster „Religion und Politik“
    In der Philosophie verfechten immer mehr Autoren die These, dass jeder das Recht haben sollte, in das Land seiner Wahl auszuwandern und sich dort niederzulassen. Was genau ist mit dieser These gemeint? Und wie lässt sie sich begründen? Warum können Philosophen sich überhaupt anmaßen, solche Fragen mit wissenschaftlichem Anspruch zu beantworten?

    The sex life of animals – so much diversity!
    By Dr. Claudia Fricke, evolutionary ecologist, WWU Münster
    Reproduction is a fundamental biological process. Surprisingly, there is large variation how animals reproduce, and these interactions are not always friendly. We will take a little journey through the animal kingdom to explore this diversity and how we explain its evolution.

    Hunting for dark matter in the universe
    By Prof. Christian Weinheimer, particle physicist, WWU Münster
    Cosmological observations tell us that the universe has about six times more dark matter than normal matter. What is this dark matter made of? To find out, an experiment called XENON1T – happening 1500 metres deep in the rock of the Italian Abruzzi – is hunting for WIMPs, or weakly interacting massive particles, the ideal candidates for the sought-after dark matter.


    Dienstag, 15. Mai 2018

    Vorträge auf Deutsch im Rossini, Vorträge auf Englisch in der Pension Schmidt.

    Vom Feind zum Freund: Wie Viren in der Krebstherapie helfen können
    Mit Dr. Dörthe Masemann, Virologin, WWU Münster, Exzellenzcluster „Cells in Motion“
    Viren werden gemeinhin als unerwünschte Krankheitserreger betrachtet. Allerdings kann man sich die Eigenschaften einiger Viren zunutze machen und sie als innovative Therapieform gegen Krebserkrankungen einsetzen. Doch wie kann das funktionieren? Und wie könnten diese Viren möglicherweise die konventionelle Krebstherapie revolutionieren?

    Die Vermessung der (Um)Welt – und wie wir alle dazu beitragen können
    Mit Dr. Thomas Bartoschek, Geoinformatiker, WWU Münster
    Unter Citizen Science versteht man die Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern am wissenschaftlichen Prozess. Besonders beim Umweltmonitoring und in der Biodiversitätsforschung können Beobachtungen und Messungen durch Bürger entscheidend sein. Welche Rolle spielen Technologien dabei? Wie baut man sein eigenes Messgerät und was lernt man dabei?

    Demonization of the other in Buddhism
    By Prof. Perry Schmidt-Leukel, theologian and scholar of religious studies, WWU Münster, Exzellenzcluster „Religion und Politik“
    In the West, Buddhism has often been idealized as a peaceable and non-violent religion. Reality, however, has often been quite different. How was (and still is) the mythological story of Buddha’s victory over Mara, a Buddhist “devil”, used to demonize the political and religious other, even legitimizing their extinction?

    Don‘t get lost in translation! How our genetic code is translated into proteins
    By Dr. Olga Sin, cell and molecular biologist, MPI Münster / WWU Münster, Exzellenzcluster „Cells in Motion“
    Proteins are essential to maintain life: think of antibodies that protect against infections or haemoglobin that carries oxygen to every organ. Our cells have molecular machines – called ribosomes – that translate our genetic messages into proteins. How fast do ribosomes read those genetic messages? And how could this help understand neurodegenerative diseases?


    Mittwoch, 16. Mai 2018

    Vorträge auf Deutsch im Rossini, Vorträge auf Englisch im Aposto.

    NS-Märtyrerkult oder: Woran glaubten Nationalsozialisten?
    Mit Zeithistorikerin Dr. Sarah Thieme, WWU Münster, Exzellenzcluster „Religion und Politik“
    Vor der „Machtergreifung“ kämpften Nationalsozialisten auf den Straßen gewaltsam gegen ihre politischen Gegner. Die Verstorbenen erklärten sie zu Märtyrern, glaubten an ihren Opfertod und verehrten sie mit Gedenkfeiern und Wallfahrten. Welche Bedeutung hatte der Märtyrerkult für die nationalsozialistische Politik? Und wie verhielten sich die Kirchen hierzu?

    (K)ein Spaziergang! Wie bewegt sich eine Zelle?
    Mit Dr. Milos Galic, Biophysiker, WWU Münster, Exzellenzcluster „Cells in Motion“
    Zellen sind die kleinste lebende Einheit aller Organismen. Um ihre Aufgaben zu erfüllen, müssen sich Zellen zielgerichtet bewegen oder ihre Form anpassen. Aber wie steuert eine Zelle ohne Gehirn so komplexe Prozesse? Wie erzeugt und koordiniert sie die dafür notwendigen Kräfte in Raum und Zeit?

    Gaining scientific knowledge – a philosophical perspective
    By Prof. Ulrich Krohs, philosopher of science, WWU Münster
    Science produces knowledge about nature – and philosophy of science analyses how this process works: How does science identify interesting questions? Which methods lead to new knowledge? Which criteria allow results to be judged as relevant? And what can we learn from important findings that do not answer previously identified questions?

    Caribbean queen? Rihanna’s and Nicki Minaj’s multivocal pop personas
    By Lisa Jansen & Dr. Michael Westphal, sociolinguists, WWU Münster
    In their songs, Rihanna and Nicki Minaj combine African American English, Jamaican Creole and Standard American English. Is Rihanna thereby reflecting her Barbadian heritage, or is it lyrical gibberish? Are Minaj’s Jamaican Creole performances authentic? We will analyse diverging reactions and the global dynamics of English by looking at two YouTube videos.

Das Orgateam

Fotos

Team 2019 (von links nach rechts im Uhrzeigersinn): Katharina Weiz, Irina Suárez, Guangxia Wang, Yvonne Padberg, Abhyian Viplav, Doris Niederhoff, Paul Schauerte, Nina Vaupotič, Li-Ming Lee
© WWU/Erk Wibberg
  • Team 2018 (von links nach rechts): Paul Schauerte, Abhiyan Viplav, Irina Suárez, Li-Ming Lee und Doris Niederhoff (nicht abgebildet)
    © WWU/Jean-Marie-Tronquet

Wir sind Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher, eine Laborantin und eine hauptberufliche Wissenschaftskommunikatorin aus den Bereichen Biomedizin sowie Psychologie. Gemeinsam wollen wir Menschen Einblicke in die Forschung in ihrer Stadt geben – und Forschenden aus verschiedensten wissenschaftlichen Bereichen ermöglichen zu erzählen, was hinter ihrer Forschung steckt und wie wichtig und spannend sie ist. Wir finden, dass Münster als Wissenschaftsstadt ein solches Format braucht und haben Lust, uns zusammen für die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu engagieren.

Das Projekt ist für uns gleichzeitig eine Möglichkeit, neue Aufgabenfelder auszuprobieren und Skills in der Wissenschaftskommunikation und im Projektmanagement zu trainieren. Die Kommunikationsexpertin in unserem Team sowie unsere Projektpartner beraten und unterstützen uns dabei.

Wenn ihr Interesse habt, bei dem Projekt mitzumachen, meldet euch bei uns!