MEI

CMO und MEI

Das CMO-Projekt wird auf der Website der Music Encoding Initiative aufgelistet, als eines der Projekte die MEI verwenden: Link

"The Music Encoding Initiative (MEI) is a 21st century community-driven open-source effort to define guidelines for encoding musical documents in a machine-readable structure."

"MEI not only serves as a basis for the already published catalogue of Ottoman music sources but also as one alternative representation of music editions. CMO aims to develop guidelines for encoding Near Eastern music as a contribution to future research of non-Western musical traditions."

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Workshop

Erfolgreicher Workshop am Orient-Institut

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Unter dem Titel „Cataloging, Editing, and Performing Ottoman Music“ wurde vom 23. bis 24. September am Orient-Institut Istanbul (OII) ein Workshop abgehalten. Insgesamt 13 Vorträge widmeten sich Themen wie Archivierung, Katalogisierung und Digital Humanities.

Es war die erste Veranstaltung einer geplanten Serie von CMO-Workshops, die einen Einblick in die Projektarbeit und in projektbezogene Themenbereiche geben werden. Entsprechend vielfältig waren die Vortragsthemen und die Disziplinen, aus denen die Vortragenden stammten. Die ReferentInnen kamen aus Disziplinen, die von türkischer Literatur bis zur Elektrotechnik reichten. Zusätzlich waren auch zahlreiche NachwuchswissenschaftlerInnen vertreten, die an Posterpräsentationen teilnahmen und auch einen Vortrag beitrugen. Geleitet wurden die Sitzungen von den OII-ReferentInnen PD Dr. Robert Langer, PD Dr. Judith Haug und Dr. Astrid Menz. Abgerundet wurde der Workshop durch eine von der CMO-Mitarbeiterin Dr. Nevin Şahin moderierten Diskussionsrunde, der CMO-Projektleiter Prof. Dr. Ralf Martin Jäger vorstand und zusammen mit weiteren Experten aus der Türkei und Griechenland den Austausch mit den zahlreichen Anwesenden suchte.

Mehr als 40 Teilnehmerinnen von verschiedenen Universitäten Deutschland, Griechenland, Spanien, und der Türkei besuchten die Veranstaltung und sorgten so für fruchtbare Diskussionen über die Nachhaltigkeit von Archiven und digitalen Daten. Darüber hinaus konzentrierten sich die Diskussionen auf die Bildung einer Arbeitsgruppe, die verschiedene Disziplinen mit einbeziehen soll, um notwendige Standards für die Katalogisierung osmanischer Musik zu erarbeiten.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein Konzert eines Musikensembles der İTÜ – ein dezenter Hinweis auf die kommenden Veranstaltungen der Workshop Serie! Das Konzert-Repertoire umfasste vokale und instrumentale Stücke, die aus handschriftlichen Musikquellen der İstanbul Üniversitesi Nadir Eserler Kütüphanesi stammen. Diese ursprünglich in Hampartsum-Notation verfassten Quellen wurden transkribiert und kritisch bearbeitet durch die CMO-Teammitglieder Ersin Mıhçı, Dr. Malek Sharif, und Dr. Salah Eddin Maraqa.

Der Workshopflyer kann hier heruntergeladen werden: Flyer

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Stellenausschreibung

Stellenauschreibung wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter

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Zum 15. Dezember 2019 ist im CMO-Projekt eine Mitarbeitendenstelle (100 %) zu besetzen. Je nach Bewerberlage kann die Stelle auch geteilt und mit zwei wissenschaftlichen Mitarbeitenden (je 50 %) besetzt werden. Die Stelle(n) ist zunächst befristet bis zum 30. September 2021.
Die vollständige Ausschreibung und genaue Informationen finden Sie hier: Ausschreibung

Bewerbung mit den üblichen Unterlagen sind bitte bis zum 15. Oktober 2019 an den Projektleiter Prof. Dr. Jäger zu richten: ralf.jaeger@wwu.de


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ICTM

45th ICTM World Conference (11–17 Juli 2019, Bangkok, Thailand)

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© ictmusic.org/

Projektleiter Prof. Dr. Ralf Martin Jäger hielt auf der 45. ICTM World Conference, 11.-17. Juli 2019 in Bangkok, Thailand, einen Vortrag über "Emic Transcriptions of Performative Repertoires in Traditional Music Cultures of the 19th and early 20th Centuries". In seinem Vortrag diskutierte Prof. Jäger nicht nur grundlegende Fragestellungen emischer Transkriptionen, sondern streifte auch die Notation im Osmanischen Reich; Aspekte mit denen sich auch das CMO-Editionsprojekt befasst.

Das vollständige Tagungsprogramm kann hier heruntergeladen werden: Tagungsprogramm
Die Abstracts aller TeilnehmerInnen ist hier zu finden: Abstracts

Prof. Jägers Abstract (s.o., S. 12):
"The transmission of performative repertoires is an anthropological phenomenon without which forms of musical tradition formation cannot develop. From a global perspective, there are a variety of traditional “media” based on individual as well as supra-regional sign systems in oral, gestural or written form. It can be observed that in the course of the 19th century, forms of written transmission gradually came to complement the elaborated oral transmission in several traditional communities. Now, increasingly, emic transcriptions of performative repertoires are emerging, whereby the signage systems can represent the emic concepts of music. On the threshold of the 20th century different notations were in use in Indonesia and China. In India, emic transcriptions of performative repertoires were gaining in importance. In traditional Korean music centuries-old notation techniques were growing in popularity. In the area of the Ottoman Empire, the notation methods in use represented cultural identities. Previous research on emic transcription has led to fundamental questions, the discussion of which touches on substantial phenomena of changing transmission communities in an increasingly transcultural and globalized space: 1. How can the tendency be explained that written notation techniques successively take a place in primarily oral traditional music cultures? 2. Who are the supporters of musical literacy: musicians, composers, patrons, music lovers, music scholars, collectors? 3. How is regional music represented in the respective notations and what does this reveal about the emic perspective on “one’s own” music? 4. Does the partial use of musical notation lead to forms of musical historicism? 5. Can historical notations of performative repertoires lead to a historical performance practice? 6. If so, would historical performance practice attempt to perform historical notations in a(reconstructed) “historical” context or “translate” them into the cultural present? 7. What significance do emic transcriptions have for contemporary music research?"

Orient Institut

Neue Mitarbeiterin und CMO-Verlängerung

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Die Frühjahr 2019 Ausgabe des Orient-Institutes Istanbul Newsletters berichtet über die neue CMO-Mitarbeiterin, Dr. Nevin Şahin  und über die Verlängerung des Projektes durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)!

Frau Dr. Şahin verstärkt seit dem 1. Oktober 2018 das CMO-Team, als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Orient-Institut. Ihre Aufgaben werden "die Betreuung und Weiterentwicklung des CMO-Quellenkatalogs, die Recherche vor Ort sowie de[r] Ausbau der Beziehungen zu den lokalen Forschungsinstitutionen" sein.

Ebenfalls zum 1. Oktober 2018 hat die DFG das CMO-Projekt um 36 Monate verlängert. Im Zuge dessen wurden auch vier neue 50 %-Stellen eingeworben und die Stelle am Orient-Institut auf 75 % aufgestockt.

Die Beiträge sind auf Seite 6 zu lesen: Newsletter Orient-Institut


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ICTM Deutschland

ICTM Tagung

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© ictmusic.org/

Am 1. und 2. Februar 2019 fand an der WWU Münster die 26. Tagung des Nationalkomitees Deutschland im ICTM statt.

CMO-Projektleiter Prof. Dr. Ralf Martin Jäger fungierte nicht nur als Gastgeber der Tagung, sondern stellte in einer Präsentation auch die Arbeit des CMO vor. Marco Dimitriou, wissenschaftliche Hilfskraft im CMO, hielt einen Vortrag mit dem Titel "Neodimotiko in Epirus - aus regional wird global?". In diesem präsentierte er Ergebnisse seiner Feldstudien in Griechenland.

Das vollständige Programm finden Sie hier: ICTM-Programm

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Radiobeitrag

Radiobeitrag über das CMO im Deutschlandfunk Kultur

Im Rahmen eines Praxissemianres "Musikredakteur/in beim Deutschlandfunk Kultur" (Ruth Jarre) erstellten Studierende des Instituts für Musik einen Beitrag über das CMO. Am 08.08. wurde dieser bereits im Deutschlandfunk Kultur ausgestrahlt, in der Pause des Konzerts Festival Mediterraneo (Siehe auch die Programmübersicht).

Der Beitrag kann sowohl auf der Homepage der Musikwissenschaft angehört werden, als auch in der CMO-Medien Rubrik.

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CDH

Centre for Digital Humanities (CDH)

2017 wurde an der WWU Münster das Centre for Digital Humanities (CDH) gegründet. Das CDH organisiert einen Interessenverbund von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachbereiche an der WWU, die auf dem Gebiet der Digital Humanities tätig sind. Dabei wird das CDH vom Servicepunkt Digital Humanities der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB) unterstützt.
Unter den vorgestellten Projekten befindet sich auch das CMO: Forschungsprojekte des CDH