Ordner auf Tastatur
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Aktuelles
 
Screenshot der Webseite "OZeAN - Online Zeitschrift zur Antiken Numismatik"
© A. Lichtenberger

"OZeAN. Online Zeitschrift zur Antiken Numismatik" ist online
Die weltweit erste peer-reviewed Open-Access-Zeitschrift zur Antiken Numismatik ist online. Herausgegeben von Achim Lichtenberger, Katharina Martin und Ulrich Werz für die Forschungsstelle Antike Numismatik publiziert die Zeitschrift Beiträge aus allen Bereichen der antiken Numismatik und bietet die Möglichkeit, neben herkömmlichen Text- und Bildformaten auch Video-, Audio- oder 3D-Formate einzubinden. Die Zeitschrift wird im Open Journal Systems (OJS) der Universitäts- und Landesbibliothek Münster gehostet. Die Verantwortlichen freuen sich über den Launch und hoffen, mit der Zeitschrift ein lebendiges Forum der Numismatik zu bieten.

Kuppelsaal der Villa von Centcelles (bei Tarragona)
© P. Bonnekoh

Die interaktive Karte "UNESCO-Welterbe: Spätantike Monumente und Schriftdenkmäler"
Dr. Kirsten Krumeich hat im Sommersemester 2019 im Rahmen der Übung "UNESCO-Welterbe: Spätantike Monumente und Schriftdenkmäler" mit Studierenden des Instituts für Klassische Archäologie und Christliche Archäologie / Archäologisches Museum und der Evangelisch-Theologischen Fakultät eine interaktive Karte zu den Werken, Stätten und Ensembles der Spätantike zusammengetragen, die von der UNESCO den Welterbe-Status zuerkannt bekommen haben. Die Übersicht auf OpenStreetMap-Basis ist unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0 online verfügbar.

Vortrag auf dem DH@WWU2019
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Rückblick auf den ersten “Tag der Digital Humanities an der WWU Münster”
Wer geisteswissenschaftlich arbeitet, kommt an digitalen Werkzeugen kaum noch vorbei. Aber welche konkreten Methoden und Technologien gibt es und wie können sie bei der Forschungsarbeit helfen? Der erstmals am 27. Mai 2019 vom Center for Digital Humanities (CDH) ausgerichtete „Tag der Digital Humanities an der WWU Münster“ (DH@WWU2019) lud dazu ein, das breite Angebot und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten kennenzulernen. Zugleich war es ein wichtiges Anliegen der Veranstalter, ein Forum für den fachübergreifenden Austausch zu bieten, um so die Vernetzungspotentiale am Wissenschaftsstandort Münster auszuschöpfen.

Dominique Stutzmann
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„Die Maschine nährt sich von der menschlichen Intelligenz“
Dominique Stutzmann, Paläograph vom „Institut de recherche et d’histoire des textes“ (IRHT), stellte am Mittwoch, den 17.04.2019, im Rahmen des Forschungskolloquiums „400-1500. Mittelalter“ das von ihm geleitete Projekt HIMANIS (HIstorical MANuscript Indexing for user-controlled Search) vor. Die Ergebnisse der dreijährigen, im April 2018 abgeschlossenen Arbeit werden von vielen Fachwissenschaftler*innen als Quantensprung für die zukünftige Forschung mit historischen Quellen angesehen.

Vortrag
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Interdisziplinäres Seminar "Digital Archaeology"
In den modernen Archäologien spielen digitale Technologien eine entscheidende Rolle. Der Einsatz von GIS, GPR, SFM und anderen naturwissenschaftlichen und informatischen Methoden ist mittlerweile Bestandteil aller archäologischen Berufe, wird jedoch in den Fachwissenschaften in der Regel nicht gelehrt. Das interdisziplinäre Seminar spricht unterschiedliche Komponenten der digitalen Archäologie an und ist für alle offen. Zu den jeweiligen Inhalten wurden unterschiedliche Experten eingeladen.
Termine: ab dem 3. April mittwochs 16–18 Uhr im RS 2 (Hofhörsaal Rosenstr. 9)

Laptop
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oXygen XML Editor für alle WWU-Angehörigen
Die ULB Münster hat eine campusweite Lizenz des oXygen XML Editors erworben. Die Software ermöglicht das Eingeben, Editieren und Entwickeln von strukturierten Daten im Umfeld der eXtensible Markup Language (XML, XSLT und weitere). Die ULB Münster geht damit auf ein vielfach geäußertes Desiderat aus unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen Fachbereichen ein. Strukturierte Daten, die sich mit der Software bearbeiten lassen, enthalten z.B. Annotationen oder verknüpfen verschieden ausgezeichnete Übersetzungsvarianten auf technischer Ebene.

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Digitale Edition normativer Texte der Weltreligionen
Ein neuer interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der WWU wird anhand der Auseinandersetzung um den historischen Charakter religiös verbindlicher Texte dem Spannungsverhältnis von theologischer Glaubenslehre und gelebter Religiosität nachgehen. Dabei sollen die verschiedenen Schichten der Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte veranschaulicht und die historische Entstehung von theologischen Texten, die als verbindlich erachtet werden, aufgewiesen werden – angesichts zahlreicher religiöser Konflikte weltweit eine gesellschaftlich bedeutsame Forschungsaufgabe.

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Digitale Heraldik - VolkswagenStiftung bewilligt umfangreiche Förderung
Im Rahmen des von der VolkswagenStiftung finanzierten Forschungsprojektes "Die Performanz der Wappen" (Dilthey Fellowship) untersucht Torsten Hiltmann seit 2013 die Funktionsweise heraldischer Kommunikation im hohen und späten Mittel und welche Schlussfolgerungen sich daraus für die Analyse entsprechender Quellen ergeben. Dank eines erneut positiv begutachteten Antrags wird es nun möglich sein, die Ergebnisse dieser Forschungen in digitale Methoden zu überführen und an einer zentralen Fragestellung für die Forschung anwendbar zu machen. Ab März 2019 wird die VolkswagenStiftung das Projekt für drei weitere Jahre mit insgesamt 493.000 € fördern.

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Umgang mit Forschungsdaten an der WWU – Grundsätze verabschiedet
Forschungsdaten sind ein zentrales Element von wissenschaftlicher Tätigkeit und dem damit verbundenen Erkenntnisgewinn. Die WWU versteht Forschungsdaten als wissenschaftliches Werk und misst diesen eine hohe Bedeutung bei. Daher haben das Rektorat und der Senat der WWU Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten verabschiedet.