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"Walter-Enggist-Forschungspreis"

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© Dr. Meret Huber

Dr. Meret Huber vom Institut für Biologie und Biotechnologie der Pflanzen wurde mit dem "Walter-Enggist-Forschungspreis" des Kantons Thurgau für ihre Forschungsarbeit mit dem Thema: "Low genetic variation is associated with low mutation rate in the giant duckweed" ausgezeichnet. Der mit 15.000 Franken dotierte Preis wurde 2019 zum ersten Mal vergeben.

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Münster (upm/sr)
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Neuer Biosensor gibt Einblick in das Stressverhalten von Pflanzen

Forscher entwickeln neue Methode, um die Aktivität eines Botenstoffs räumlich und zeitlich nachzuverfolgen / Studie in „Nature Plants“
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© W. Li et al./ Nature Plants

Es sind winzige Signalmoleküle, die bedeutende Rollen für die Vorgänge in Lebewesen spielen. Wie genau diese Stoffe funktionieren, ist aber häufig noch unbekannt. Internationale Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, mit der sie einem wichtigen Botenstoff in Pflanzen besser auf die Spur kommen können – der Phosphatidylsäure. Die Studie ist in „Nature Plants“ erschienen.

Münster (upm/sr)
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Chinesische Wissenschafts-Akademie ehrt Prof. Jörg Kudla

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© private

Internationale Ehrung für Prof. Dr. Jörg Kudla: Der WWU-Pflanzenbiologe ist von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften als herausragender Wissenschaftler ausgezeichnet worden. Den Titel "Distinguished Scientist" vergibt die Akademie einmal jährlich an führende internationale Forscher aus verschiedensten Fachgebieten und wählt aus mehr als 200 Nominierten etwa 30 Preisträger aus.

Münster (upm)
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Warum wird Löwenzahn nie krank?

WWU-Forscher finden heraus, dass der Löwenzahn Enzyme besitzt, die für Pflanzen untypische Fähigkeiten haben / Studie in „Angewandte Chemie“
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© Wendy Morris/ Unsplash

Biologen der WWU haben herausgefunden, dass der Löwenzahn eine große Genfamilie aus Enzymen besitzt, die für Pflanzen ungewöhnliche katalytische Fähigkeiten haben. Die Enzyme könnten dafür mitverantwortlich sein, dass der Löwenzahn so gut wie nie krank wird. Prof. Dr. Bruno Moerschbacher leitete die in "Angewandte Chemie" erschienene Studie und berichtet von den neuen Erkenntnissen.

Von der Pusteblume zum Autoreifen

Projekt von WWU-Pflanzenforschern ist ein Highlight der Initiative "Pflanzenbiotechnologie der Zukunft"
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© PLANT 2030

Im jetzt erschienenen Abschlussbericht der bundesweiten Initiative „Pflanzenbiotechnologie der Zukunft“ ist ein Projekt von WWU-Forschern als eines von sechs Forschungshighlights des Programms ausgewählt worden. Die Wissenschaftler untersuchten, wie sich Löwenzahn nachhaltig nutzen lässt, um daraus Rohstoffe wie Kautschuk zu gewinnen.

Wie Pflanzen mit Eisenmangel umgehen

Botanik: Veröffentlichung in "Developmental Cell" / WWU-Team um Prof. Dr. Jörg Kudla und Prof. Dr. Uwe Karst beteiligt
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© HHU / Tzvetina Brumbarova

Gemeinsam haben Forschungsgruppen von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und WWU eine neue Schaltzelle gefunden, mit der Pflanzen ihre Reaktionen auf Eisenmangel steuern. Die Ergebnisse ihrer Forschungen an der Modellpflanze Arabidopsis thaliana haben sie in der Fachzeitschrift "Developmental Cell" veröffentlicht.