| Thema des Monats März
Thema des Monats März

Der Ende der Republik

Führung zu römischer Porträtkunst
Blick in den Ausstellungsbereich zur römischen Kulturgeschichte
Blick in den Ausstellungsbereich zur römischen Kulturgeschichte
© Archäologisches Museum/Yannick Oberhaus

Das Jahr 31 vor Christus gilt als ein Jahr des Umschwungs. Die zahlreichen Bürgerkriege, welche die Bevölkerung der römischen Republik bereits seit Jahrzehnten erleiden mussten, fanden unter der Herrschaft von Gaius Octavius, Caesars Adoptivsohn, offiziell ein Ende. Octavius, der bald den Ehrennamen Augustus erhielt, wurde zum ersten Kaiser Roms und übernahm die Alleinherrschaft über das gesamte Römische Reich. Dieser Wandel führte zu einem Ende der bisherigen elitären und populären Autorität und somit der Ära der Römischen Republik. 

Auch die Bildniskunst zu der Zeit des Augustus weist einen starken Bruch mit den Traditionen und Normen der Republik auf. Anhand der Gipsabgüsse von Porträtbüsten und -statuen im Untergeschoss des Archäologischen Museums zeichnet Nick Winkelmann beim "Thema des Monats" März die Geschichte der untergehenden Republik nach und erläutert, wie Kaiser Augustus in seinen Bildnissen als Kaiser dargestellt wurde. Die Sonntagsführungen finden am 8. und 15. März jeweils um 14.15 Uhr im Archäologischen Museum, Domplatz 20-22, statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Verlängerung aufgrund des großen Erfolgs

Aufgrund des großen Interesses ist die Ausstellung "Sizilien – Insel der Arethusa" im Archäologischen Museum Münster bis Freitag, 27. März, verlängert worden.
Aufgrund des großen Interesses ist die Ausstellung "Sizilien – Insel der Arethusa" im Archäologischen Museum Münster bis Freitag, 27. März, verlängert worden.
© Archäologisches Museum/Yannik Oberhaus

Wegen des großen und langanhaltenden Erfolgs verlängert das Archäologische Museum die Sonderausstellung "Sizilien – Insel der Arethusa" um einen Monat bis zum 27. März 2026. In den vergangenen vier Monaten haben rund 5.300 Menschen die Ausstellung besucht, die den reichen Bestand sizilischer Münzen im Besitz des Museums zeigt. Das multimediale Ausstellungskonzept, das nicht nur Münzen, sondern auch Abgüsse und Originale von Bildhauerei, Architektur und Literatur und eine interaktive Karte einbindet, und die Verzahnung mit anderen Kunst- und Kulturformen verdeutlicht, hat im vergangenen Jahr zu einem neuen Besucherrekord beigetragen. Insgesamt besuchten 2025 fast 18.000 Menschen das Museum im Herzen der Altstadt.

So viele Besucher wie noch nie in einem Jahr

Fast 18.000 Menschen besuchten im vergangenen Jahr das Archäologische Museum.
Fast 18.000 Menschen besuchten im vergangenen Jahr das Archäologische Museum.
© Archäologisches Museum/Yannik Oberhaus

Mit knapp 18.000 Besucher*innen hat das Archäologische Museum im vergangenen Jahr einen neuen Besucherrekord aufgestellt. Ein Grund für das große Interesse dürften die beiden Sonderausstellungen sein, die 2025 im Haus am Domplatz gezeigt wurden. Die Ausstellung „Körper.Kult.Religion“, die vom 25. Oktober 2024 bis zum 26. Februar 2025 gemeinsam mit dem Bibelmuseum gezeigt wurde, zog insgesamt rund 7.000 Neugierige an. Die Münzausstellung „Sizilien – Insel der Arethusa“, die noch bis zum 27. Februar dieses Jahres zu sehen ist, sahen sich bislang schon über 3.000 Interessierte an.