














Von mythologischen Themen über Alltags- und Miltärdarstellungen bis hin zu Exponaten zu Münzfälschungen bietet die Ausstellung "Sizilien - Insel der Arethusa" einen Überblick über die Erforschung von Münzen und deren Inhalten. Am 8., 15. und 22. Februar ist es jeweils ab 14.15 Uhr möglich, unter sachkundiger Führung einen letzten Blick auf die Exponate, die zu den schönsten der antiken Welt gehören, zu werfen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Mit knapp 18.000 Besucher*innen hat das Archäologische Museum im vergangenen Jahr einen neuen Besucherrekord aufgestellt. Ein Grund für das große Interesse dürften die beiden Sonderausstellungen sein, die 2025 im Haus am Domplatz gezeigt wurden. Die Ausstellung „Körper.Kult.Religion“, die vom 25. Oktober 2024 bis zum 26. Februar 2025 gemeinsam mit dem Bibelmuseum gezeigt wurde, zog insgesamt rund 7.000 Neugierige an. Die Münzausstellung „Sizilien – Insel der Arethusa“, die noch bis zum 27. Februar dieses Jahres zu sehen ist, sahen sich bislang schon über 3.000 Interessierte an.

Rund 420 sizilische Münzen aus der reichhaltigen Sammlung des Archäologischen Museums sind bis 27. Februar 2026 in der Sonderausstellung "Sizilien - Insel der Arethusa" zu sehen. Die größte Insel des Mittelmeerraums war für die hohe Kunstfertigkeit ihrer Zahlungsmittel bekannt, aus dem fünften Jahrhundert vor Christus sind sogar die Namen einiger Stempelschneider bekannt. Das ist einmalig in der antiken Welt und ein Zeichen dafür, wie angesehen sie waren. Das Archäologische Museum ist durch private Schenkungen unvergleichlich breit im Bereich der sizilischen Münzen aufgestellt ist.