Privatbriefe aus dem Dreißigjährigen Krieg – Fokus Westfalen
Im Rahmen des Tages der Westfälischen Geschichte, der dieses Jahr am 17./18. April in Hamm stattfand, diskutierte Ulrike Ludwig in einem Vortrag das große Erkenntnispotenzial von Privatbriefen als Quelle für eine Neuperspektivieruung der Alltagsgeschichte des Dreißigjährigen Krieges. Im Projekt „Privatbriefe aus dem Dreißigjährigen Krieg – Fokus Westfalen“ werden am IStG Briefe systematisch erschlossen und in einer digitalen Edition zur Verfügung gestellt.
Am 24. und 25. Juni 2025 findet im Käte Hamburger Kolleg in Münster (Servatiiplatz 9, Raum 7011) die Abschlusspräsentation des Projektes HiSMaComp statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen und können das Programm unter folgendem Link abrufen:
WDR 5 Beitrag: Exile Letters - Jüdisches Leben in Münster
Nachdem im Januar bereits über das Projekt Exile-Letters im WDR Fernsehen (ab Minute 4:35) berichtet wurde, sprach Autor Markus Schröder nun erneut mit Rita Schlautmann-Overmeyer, Gisela Möllenhoff und Angelika Lampen. In dem zehnminütigen Beitrag der WDR 5 Sendung Neugier genügt – Freifläche berichten die Projektmitarbeiterinnen über ihre langjährige Freundschaft zu den Nachkommen der Familie Waldeck und die Entstehung des Projekts. Der Beitrag ist noch bis zum 19.05.2026 in der WDR-Mediathek verfügbar.
Das IStG erreichen häufig Anfragen zu Städtegeschichtlichen Themen. So war Institutsleiterin Dr. Angelika Lampen am 11. Januar als Expertin im Deutschlandfunk Kultur in der Sendung Echtzeit zu Gast. Anhand einer interaktiven Karte mit Orten der migrantischen Frauenbewegung in Berlin fragte Gastgeberin Jule Hoffmann, inwieweit interaktive Karten geeignete Tools sind, um auf historische Begebenheiten aufmerksam zu machen und das Bewusstsein zur Stadtgeschichte zu stärken. Die Folge "Hammam-Tatort-Reisebüro - Spuren der migrantischen Frauenbewegung in Berlin" können Sie auf der Seite des Deutschlandfunk Kultur hören.
Am 21. Januar war Markus Schröder vom WDR zu Gast im IStG, um mit Projektmitarbeiterin Rita Schlautmann-Overmeyer anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar zum kürzlich abgeschlossenen Projekt Exile-Letters und dessen Zustandekommen zu sprechen. Besonders die persönlichen Beziehungen zur Familie Waldeck, die während der Projektlaufzeit noch einmal intensiviert wurden, interessierten für den Beitrag der Lokalzeit, der am 27.01.2025 um 19:30 Uhr im WDR zu sehen war.
Der Beitrag kann in der Mediathek des WDR bis zum 27.01.2027 abgerufen werden.
Acht Jahrzehnte nach der Ermordung von Henny und Carl Waldeck aus Münster durch die Nationalsozialisten waren am 11. Dezember 2024 drei Waldeck-Nachkommen aus Florida (Ruth Federman Stein) und Quebec (Maya Waldeck) sowie aus North Carolina (Josh Federman) angereist, um an der Präsentation der Online-Edition "Exile Letters" teilzunehmen.