

Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe
Über das Projekt
Das Institut für vergleichende Städtegeschichte hat in Kooperation mit der Historischen Kommission für Westfalen das "Historische Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe" erarbeitet. Es entstand ein vierbändiges lexikalisches Nachschlagewerk für die Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster. Ein selbständiger Band "Grundlagen – Erträge – Perspektiven" ordnet die Forschungsergebnisse der drei Teilbände auf überregionaler Ebene in die allgemeine Geschichte ein.
Ziel des Handbuchs ist es, allen Interessierten in überschaubarer Form einen Überblick über die Geschichte und das Wirken der Juden in Westfalen und Lippe zu bieten. Auf diese Weise wird die Möglichkeit eröffnet, das Wissen über die historische Leistung und Bedeutung der Juden und ihrer Gemeinschaften dauerhaft in das kulturelle Gedächtnis einzuschreiben und durch Einsicht in die gesellschaftliche Komplexität der Vergangenheit Offenheit und Toleranz in der Gesellschaft von heute zu fördern.
Projektlaufzeit
2001–2016
Projektteam
Das "Historische Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe" stand unter der Schirmherrschaft des Zentralrats der Juden in Deutschland und wurde von der Historischen Kommission für Westfalen und dem Institut für vergleichende Städtegeschichte herausgegeben.
Herausgeber
Prof. Dr. Susanne Freund, Prof. Dr. Frank Göttmann, Prof. Dr. Karl Hengst, Prof. Dr. Franz-Josef Jakobi, Prof. Dr. Peter Johanek und Prof. Dr. Wilfried Reininghaus
Radaktion
Prof. Dr. Susanne Freund, Rita Schlautmann-Overmeyer M.A.
Kartographie
Thomas Kaling
Publikationen
Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Grundlagen - Erträge - Perspektiven

© IStG Der im November 2013 erschienene selbständige Grundlagen-Band beinhaltet Überblicksdarstellungen für die Zeit vom Ende des Alten Reiches bis zur Gegenwart. Damit werden die Forschungsergebnisse der drei Teilbände Arnsberg, Detmold und Münster verzahnt und die Diskussion zur westfälisch-jüdischen Geschichte auf überregionaler Ebene in die allgemeine jüdische Geschichte eingeordnet. Nachgewiesen werden darin außerdem Kontinuitäten und Diskontinuitäten der historischen Entwicklung der jüdischen Minderheit in der westfälisch-lippischen Region.
Zum Inhaltsverzeichnis gelangen Sie hier (.pdf-Datei).Bibliographische Angaben
Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Grundlagen – Erträge – Perspektiven. Hrsg. v. Susanne Freund, Redaktion Anna-Therese Grabkowsky, Franz-Josef Jakobi und Rita Schlautmann-Overmeyer (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, NF 11), Münster: Ardey-Verlag 2013.(415 S., Festeinband, 2 Karten in Tasche. ISBN 978-3-87023-285-6)
Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Münster

© IStG Bibliographische Angaben
Herausgegeben von Susanne Freund, Franz-Josef Jakobi und Peter Johanek. Redaktion: Susanne Freund, Anna-Therese Grabkowsky und Rita Schlautmann-Overmeyer. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XLV: Quellen und Forschungen zur jüdischen Geschichte in Westfalen, Band 2, Teilband Münster), Münster: Ardey-Verlag 2008.(780 S., 1 Karte, gebunden. ISBN: 978-3-87023-282-59)
Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Detmold

© IStG Bibliographische Angaben
Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Detmold, hg. v. Karl Hengst in Zusammenarbeit mit Ursula Olschewski (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen Neue Folge 10), Münster: Ardey-Verlag 2013.(832 S., 1 farb. Karte, gebunden, ISBN: 978-3-87023-283-2)
Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Arnsberg

Bibliographische Angaben
Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Arnsberg, hg. v. Frank Göttmann; Redaktion Wilfried Reininghaus, Burkhard Beyer und Rita Schlautmann-Overmeyer (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Neue Folge 12), Münster: Ardey 2016.(860 S., gebunden, ISBN 978-3-87023-284-9)
Gliederung der Ortsartikel
Erfasst sind alle Orte der jeweiligen Regierungsbezirke, für die ein eigenständiges jüdisches Leben nachgewiesen ist. Inhaltlich reicht das Spektrum vom ersten Nachweis bis zur heutigen Erinnerungskultur bzw. zur Entwicklung der wenigen nach dem Zweiten Weltkrieg wiedererstandenen jüdischen Gemeinden. Für die heutige politische Gliederung der Orte wurde die kommunale Gebietsreform mit den Eingemeindungen bis 1975 zugrunde gelegt. Die Vergabe der Ortsartikel orientiert sich an Kriterien innerjüdischen Lebens, insbesondere an der Existenz einer eigenen Betstube bzw. einer Synagoge und/oder eines eigenen Begräbnisplatzes.
Kooperation und Förderung
Förderung
Gefördert durch die LWL-Kulturstiftung, die NRW-Stiftung und die Fritz Thyssen Stiftung.

© NRW Stiftung 
© Fritz Thyssen Stiftung Kooperation
Das "Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe" entstand in Kooperation mit der Historischen Kommission für Westfalen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

