1. Neuerscheinungen aus dem IStG
2. Freitagskolloquium
3. Projekte am IStG
4. Save the date
Liebe Leserinnen und Leser,
ein für das IStG arbeits- und ertragreiches Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Kurz vor den Feiertagen möchten wir noch die Möglichkeit wahrnehmen, Sie über die Neuerscheinungen und Projekte der letzten Monate zu informieren.
1. Neuerscheinungen aus dem IStG
Der neue Band A 107 der Reihe „Städteforschung“ ist im November erschienen und sammelt internationale Beiträge zur Stadtbuchforschung aus Deutschland, Tschechien, Österreich, Polen, Ungarn und der Slowakei. Stadtbücher als Verwaltungsschrifttum der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Städte sind eine zentrale Quelle der Stadtgeschichtsforschung. Ein weiterer Band zum Thema Stadtbücher, der die Ergebnisse der Braunschweiger Stadtbuch-Tagung von 2023 vorstellt, ist in Vorbereitung.
Bibliographische Angaben:
Henning Steinführer/Peter Johanek/Jörg Oberste (Hgg.): Stadtbücher I. Überlieferung und Erschließung mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Stadtbücher in Deutschland, Tschechien, Österreich, Polen, Ungarn und der Slowakei (Reihe Städteforschung A 107), Köln/Wien 2025.
Gleich zwei neue Bände des „Historischen Atlas westfälischer Städte“ konnten in den letzten Monaten veröffentlicht werden. Band 19, herausgegeben von Günther Becker und Wilfried Reininghaus, behandelt den Ort Bilstein und die 1969 geschaffene Stadt Lennestadt. Band 20, herausgegeben von Wilfried Reininghaus, gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der Freiheit Bödefeld, heute Ortsteil der Stadt Schmallenberg.
Bibliographische Angaben:
Günther Becker/Wilfried Reininghaus: Bilstein und Lennestadt (Historischer Atlas westfälischer Städt, Band 19), Münster 2025.
Wilfried Reininghaus: Bödefeld (Schmallenberg) (Historischer Atlas westfälischer Städte, Band 20), Münster 2025.
2. Freitagskolloquium
Das Freitagskolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte findet in diesem Wintersemester am 19. Dezember und 30. Januar statt. Der erste Termin steht wieder unter dem Motto „Junge Städteforschung“; vier junge HistorikerInnen stellen dort ihre Forschungen vor. Im Januar gibt es einen in Verbindung mit Thilo Albers veranstalteten Workshop mit dem Titel „The urban distribution over the past centuries“.
Weitere Informationen finden Sie hier auf unserer Homepage.
3. Projekte am IStG
Das Projekt HiSMaComp ist im Sommer vorerst ausgelaufen. Auf einer Abschlusspräsentation Ende Juni in Münster wurde die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vorgestellt. Die Publikationen des Projektes sind in Arbeit, allem voran die Datenpublikation.
Ebenfalls bereits im Sommer ist ein einjähriges, von der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung gefördertes Forschungsprojekt mit dem Titel „Civitas imperialis – Entstehung, Periodisierung, Raumwirkung“ gestartet. Ziel des Projekts ist, das Phänomen der Reichsstädte in einer interaktiven Karte zeitlich und räumlich darzustellen. Mehr zu diesem Projekt können Sie hier nachlesen.
Auch die Reihe „Deutscher Historischer Städteatlas“ wird mit einem neuen Projekt fortgeführt. In Kooperation mit dem Archiv der Hansestadt Lübeck wurde erfolgreich eine Förderung durch die Possehl-Stiftung eingeworben, so dass die Arbeiten am Städteatlas zu Lübeck im Oktober losgehen konnten.
4. Save the date
Zuletzt noch ein Veranstaltungshinweis: Am 16. und 17. März 2026 findet unser 49. Frühjahrskolloquium statt, veranstaltet in Zusammenarbeit mit Henning Steinführer (Braunschweig) und Angela Huang (Lübeck). Das Thema der Tagung lautet „Zwischen städtischer Freiheit und fürstlicher Herrschaft – Zum Phänomen der autonomen Stadt im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit“.
Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr!
Mit freundlichen Grüßen aus Münster,
Ihr Institut für vergleichende Städtegeschichte
