© jugendtrainiert.com

Expertenrat der Deutschen Schulsportstiftung

Prof. Nils Neuber wurde in den neu gegründeten Expertenrat der Deutschen Schulsportstiftung (DSSS) berufen. Die DSSS ist verantwortlich für den Bundeswettbewerb Jugend trainiert für Olympia & Paralympics. Nachdem der Wettbewerb in diesem Jahr coronabedingt pausieren muss, soll er zukünftig weiterentwickelt werden. Außerdem will die DSSS weitere Themen des Schulsports aufgreifen, um die Bedeutung des Fachs herauszustellen.

© Axel Binnenbruck

Qatch wurde am Institut für Sportwissenschaft eingeführt

In der Trendspiel-Lehrveranstaltung „Beach-, Street-, Speedhandball und mehr" von Axel Binnenbruck wurde „Qatch“ als alternative Handballspielform eingeführt. Qatch steht für „Quality Alternative Training Concept for Handball” und wird an einem vielseitig einsetzbaren gerundeten Tisch in 3er-Teams gespielt. Für das Seminar wurde extra über Nacht der Spezialtisch aus Ungarn nach Münster transportiert. Am 21. August 2020 ist im Rahmen eines weiteren Tages neben einer fachpraktischen Prüfung ein erstes Turnierformat geplant.

© Ismael Brunot

Einladung zum Ausprobieren: ACTIMENTIA

Im ERASMUS+ Projekt Actimentia wurde eine interaktive Online-Plattform zur Förderung der körperlichen Aktivität von Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder beginnender Demenz und ihren Pflegenden entwickelt. Wir laden Betroffene, Betreuende und alle anderen Interessierten herzlich
dazu ein, die Plattform kennenzulernen. Weitere Informationen können unter diesem Link gefunden werden.

© Taylor and Francis Group

Arbeitsbereich Neuromotorik und Training schließt weiteres Buchprojekt ab

Die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter Julian Rudisch, Nils Pixa als auch die Leiterin Claudia Voelcker-Rehage, haben an dem neuen Standardwerk aus der Sporttpsychologie „The Routledge International Encyclopedia of Sport and Exercise Psychology, Volume 1: Theoretical and Methodological Concepts“ mitgewirkt. Primäre Erarbeitung umfasste das Kapitel Motor Control. Die umfassende Enzyklopädie von Routledge, herausgegeben von Dieter Hackfort und Robert J. Schinke ist unverzichtbares Hilfsmittel für alle Expert*innen, Wissenschaftler*innen wie auch Student*innen in den Bereichen Sportpsychologie und Sportwissenschaft.

© Medienlabor IfS

Neuer Vorstand des Fakultätentags NRW

Auf seiner 13. Sitzung wählte der Sportwissenschaftliche Fakultätentag NRW Prof. Nils Neuber (Münster) erneut zu seinem Vorsitzenden. Als Stellvertreter wurden Prof. Thomas Jaitner (Dortmund) und Prof. Thomas Abel (Köln) gewählt. Die Schwerpunkte der neuen Amtszeit sollen in der nächsten Sitzung diskutiert werden. Aktuell steht eine landesweite Untersuchung zu Sportstudierenden als Vertretungslehrkräften an, die von der Universität Duisburg-Essen durchgeführt wird. Der Fakultätentag verspricht sich davon konkrete Zahlen zur Studien- und Ausbildungssituation von angehenden Sportlehrkräften in NRW, die auch für das IfS interessant sind.

© Jens Natrup

Bewegungsanalysen am Olympiastützpunkt Trampolinturnen

Am letzten Freitag (19.06.20) besuchte Jens Natrup aus dem AB Bewegungswissenschaft den Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland für Trampolinturnen in Bad Kreuznach und führte Bewegungsanalysen bei Bundeskader- und Nachwuchskaderathletinnen und -athleten durch. In der laufenden Studie soll die Orientierung der Leistungssportlerinnen und Leistungssportler in Schraubensalti untersucht werden, indem die Körper-, Kopf- und Augenbewegungen dreidimensional erfasst und miteinander verglichen werden.

© Johannes Gutenberg Universität

Nils Pixa ist Preisträger des Forschungsförderpreises der Freunde der Universität Mainz e.V. des Gutenberg Nachwuchskollegs

An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wurden 23 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie eine Nachwuchsmusikerin für ihre herausragenden Promotionen, Master- und anderen Abschlussarbeiten ausgezeichnet. Unter dem Titel „One brain, two hands: The effects of transcranial direct current stimulation on bimanual motor skill learning“ wurde die Dissertation von Nils Pixa, der nun im Arbeitsbereich Neuromotorik und Training tätig ist, ausgezeichnet.
Er analysierte anhand eines systematischen Forschungsansatzes die Wirkung der sogenannten transkraniellen Gleichstromstimulation (tDCS) an gesunden Personen. Er konnte als erster darbieten, dass sich bimanueller Bewegungen, welche im Alltag dauerhaft durchgeführt werden verbesserbar sind. Dies ist ein entscheidender Grundstein für weitere Forschungsvorhaben zum Thema Bewegungslernen sowie dem Wiedererlernen bei neurologischen Beeinträchtigungen sowie Schädigungen.

Nähere Informationen zu den weiteren Preisträger/innen finden sich hier.