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Wandel als Thema religiöser Selbstdeutung

Judith Könemann (Hg.), Michael Seewald (Hg.)

Religionen befinden sich in einem Wandel, über dessen Charakter in soziologischer, philosophischer und theologischer Hinsicht Uneinigkeit besteht. Der Band zeigt exemplarisch, inwiefern Religionen Wandlungsprozesse im Kontext ihrer eigenen theologischen Traditionen und ihrer Idealvorstellungen religiöser Sozialgestalt verarbeiten und aktiv mitprägen. Er vereint Beiträge einer Tagung, die im Jahr 2019 in Kooperation mit dem CRM veranstaltet wurde.

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"Die Mauer ist keine Lösung"Die Migrationspolitik von Papst Franziskus

Mariano Barbato

Papst Franziskus steht für eine migrationsfreundliche Politik. Sein Eintreten für Migranten, die über das Mittelmeer nach Europa kommen, machte er schon 2013 durch einen Besuch der Insel Lampedusa zu einem Markenzeichen seines Pontifikats. Dadurch gewann er an öffentlicher Statur, zog aber auch Kritik auf sich. Mariano Barbato zeichnet in diesem Buch die Entwicklung der Migrationspolitik von Franziskus nach.

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Modern Papal Diplomacy and Social Teaching in World Affairs

Entgegen der säkularisierungstheoretischen Annahme befindet sich das Papsttum in der Weltpolitik nicht im Niedergang. Vielmehr ist es dem Papsttum gelungen seine einzigartige Stellung in den internationalen Beziehungen seit dem Zweiten Weltkrieg weiter auszubauen. Die in diesem Band versammelten Autoren aus den Fachbereichen der Politik-, Geschichts- und Religionswissenschaften diskutieren die vielfältigen Erscheinungsformen päpstlicher Macht.

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The Pope, the Public, and International Relations

Mariano P. Barbato (Hg.)

Der herausgegebene englischsprachige Band befasst sich mit dem Heiligen Stuhl, um die Auswirkungen der strukturellen und postsäkularen Transformationen der internationalen Beziehungen durch die Entstehung einer globalen und digitalen Öffentlichkeit zu diskutieren. Der interdisziplinäre Band, der renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Bereich der Internationalen Beziehungen mit weiteren geisteswissenschaftlichen Disziplinen vereint, eröffnet eine neue Perspektive auf das Papsttum der Moderne.

Handbuch für den praktischen Umgang mit religiöser Vielfalt erschienen

Vielfalt Der ReligionenVielfalt Der Religionen
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Das Praxishandbuch ist ein zentrales Ergebnis der Zusammenarbeit von Wissenschaftler*innen und Praxispartner*innen. Es ist herausgegeben von den beiden ehemaligen Koordinatorinnen des Kollegs, Dr. Sarah J. Jahn und Dr. Judith Stander-Dulisch, und im Wochenschau Verlag in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung NRW erschienen. Pressemitteilung

Olaf Blaschke (Hg.), Thomas Großbölting (Hg.), Was glaubten die Deutschen zwischen 1933 und 1945?

Was Glaubten Die DeutschenWas Glaubten Die Deutschen
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Entfaltete sich der Nationalsozialismus trotz oder wegen der christlichen Grundeinstellungen der Mehrheit der Deutschen? Entgegen der herkömmlichen Auffassung, die von einem »Kirchenkampf« zwischen NS-Bewegung und den beiden potenziell widerständigen Kirchen ausgeht, zeigt dieser Band, dass die Beziehungen zwischen Nationalsozialismus und Christentum komplex waren.

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Lucia Scherzberg, Zwischen Kirche und Partei

Im April 1938, nach dem »Anschluss« Österreichs an Deutschland, traten nationalsozialistische Priester unter der Leitung Johann Pirchers an die Öffentlichkeit. Ziele dieser Gruppe, die sich »Arbeitsgemeinschaft für den religiösen Frieden« nannte, waren die Versöhnung von katholischer Kirche und NS-Staat sowie die Durchdringung der Kirche mit »nationalsozialistischem Geist«.

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Olaf Blaschke / Francisco Javier Rámon Solans (Hg.), Weltreligion im Umbruch

Das Christentum befand sich im 19. Jahrhundert im Umbruch. In einer globaler werdenden Umwelt taten sich neue Handlungsspielräume und Herausforderungen auf. Der Band fragt, ob transnationale und globalgeschichtliche Perspektiven neue Erklärungen für den fundamentalen Wandel des Christentums seit dem 19. Jahrhundert bieten können.

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Maren Behrensen u.a. (Hg.), Gender - Nation - Religion

Genderbezogene Themen werden zunehmend mit religiösen und national-konservativen Diskursen verflochten. Welche Akteure werden im öffentlichen Raum sichtbar? Welche Ziele verfolgen sie? Wie argumentieren sie? Diesen Fragen gehen die Beiträge des Bandes in international vergleichender Perspektive nach.