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Neuerscheinung: Predigt, Publikum und Seelenheil

Wie gestaltete sich in der Residenzstadt Berlin im 18. Jahrhundert – der Epoche der Säkularisierung und der Entstehung einer bürgerlichen Kultur – das Handeln lutherischer Geistlicher zwischen Gemeinde und Obrigkeit? Auf breitem Quellenfundament veranschaulicht Florian Grumbach in „Predigt, Publikum und Seelenheil“, dem 23. Band in der Reihe „Religion und Moderne“, die pastorale Praxis und die Routinen der Amtsarbeit der Geistlichen, etwa ihre Predigten und ihr Publikationsverhalten. mehr...

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Neuerscheinung: Der christlich-islamische Dialog seit 1973

Migrationsprozesse haben zur religiösen und kulturellen Vielfalt der bundesdeutschen Gesellschaft beigetragen. In öffentlichen Debatten erscheint diese Pluralität häufig als Herausforderung oder gar als Ursache von Konflikten. Die Geschichte des christlich-islamischen Dialogs ist allerdings eine andere, wie David Rüschenschmidt in dem soeben erschienen 25. Band der Reihe »Religion und Moderne« zeigt. mehr...

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Neuerscheinung: Religion in der Moderne

Sind Religion und Moderne vereinbar, führen Modernisierungsprozesse zur Säkularisierung? Oder hat die Religion selbst modernisierende Potenziale? Anhand ausgewählter Länder – darunter Deutschland, Italien, die Niederlande, Polen, Russland, USA, Südkorea und Brasilien – gehen Detlef Pollack und Gergely Rosta in ihrer soeben erschienenen erweiterten und aktualisierten Ausgabe ihres Standardwerks »Religion in der Moderne« dem Verhältnis von Modernisierung und religiösem Wandel im 20. und 21. Jahrhundert nach. mehr...

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Neuerscheinung: Die vielen Gesichter der Religion

Um die Jahrtausendwende sprachen viele Religionsforscher von einer „Wiederkehr der Religion“ in der Moderne. Heute scheint die zwischenzeitlich als überholt eingeschätzte Säkularisierungstheorie auf breiter Front ein „Comeback“ zu feiern. Skandalgeschüttelte Kirchen tragen dazu bei, dass ein baldiges Verschwinden der Religion wieder in den Bereich des Denkbaren gerät. Mit „Die vielen Gesichter der Religion: Religionssoziologische Analysen jenseits der Säkularisierung“ von Karl Gabriel ist nun der nächste Band der Reihe „Religion und Moderne“ im Campus-Verlag erschienen. Gabriel kann in diesem Buch zeigen, dass es – jenseits der Säkularisierungstheorie – weltweit viele religiöse Phänomene zu entdecken gilt: von der Religion in den Arenen der Politik über die öffentlichen Konflikte um Identität und Anerkennung bis zur individuellen Religiosität als Ausdruck authentischer Selbstvergewisserung. mehr...

Klie DissKlie Diss
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Neuerscheinung: Zivilgesellschaftliche Performanz von Migrantenselbstorganisationen

Unter dem Titel „Zivilgesellschaftliche Performanz von religiösen und säkularen Migrantenselbstorganisationen. Eine Studie in Nordrhein-Westfalen“ ist die Dissertation von Dr. Anna Wiebke Klie erschienen. In theoretischer und empirischer Hinsicht trägt das Buch zum Verständnis der Eigenschaften und zivilgesellschaftlichen Verortung von religiösen und säkularen Migrantenselbstorganisationen (MSO) bei. MSO werden unter migrations-, religions- sowie organisationssoziologischen Blickwinkeln betrachtet, in Politikfelder und gesellschaftspolitische Diskurse eingeordnet und die jeweiligen Positionen mit den Ergebnissen einer (nicht-repräsentativen) Befragung von MSO in neun Großstädten Nordrhein-Westfalens ins Verhältnis gesetzt. weiter...

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Neuerscheinung: Christentum von rechts

Die politische Landschaft Deutschlands hat sich stark verändert. Am deutlichsten zeigt sich dies durch die Etablierung einer neuen Partei. Wenig beachtet wurde bisher, dass in der Politik von rechts auch religiöse Impulse wirksam sind. Zudem hat dieses »Christentum von rechts« auch Sprecher, die zu einer intellektuell gehaltvollen Auseinandersetzung Anlass bieten, nämlich die »Neuen Rechten«. Es genügt nicht, sie nur historisch, politologisch, soziologisch oder sozialpsychologisch zu untersuchen. Vielmehr sollte man sie auch theologisch deuten und beurteilen. Diesem Vorhaben widmet sich ein neuerschienener Band, den der Sprecher des Centrums für Religion und Moderne, Arnulf von Scheliha, gemeinsam mit Kollegen verfasst hat. weiter...

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Neuerscheinung: Lebensführung im Spannungsfeld von Islam und Beruf

Unter dem Titel „Lebensführung im Spannungsfeld von Islam und Beruf. Berufsbiografien von Musliminnen in Frankreich und Deutschland“ ist die Dissertation von Dr. Linda Hennig, Projektmitarbeiterin im Projekt „The Transmission of Religion Across Generations“, erschienen. Die Studie untersucht Vereinbarkeitskonflikte zwischen muslimischer Religiosität und der Berufstätigkeit von Frauen. Diskutiert wird die Wirkung religiöser Überzeugungen auf die Erwerbsmotivation, die Rolle von Diskriminierungen, der Kontext einer islamkritischen Gesellschaft sowie Auswirkungen rechtlicher Regelungen bezüglich der Religionspraxis am Arbeitsplatz in Deutschland und Frankreich. Auf der Grundlage einer ländervergleichenden Analyse der Berufsbiografien von Musliminnen, die im sozialen und medizinischen Sektor tätig sind, präsentiert die Studie eine Typologie von Lebensführung im Kontext von Religion und Berufstätigkeit. weiter...

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Preprint: Der christlich-islamische Dialog in der deutschen Zivilgesellschaft

Migrationsprozesse in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben zu einer bedeutenden Pluralisierung des religiösen Feldes in Deutschland beigetragen. Während christliche Akteure lange Zeit auf den religiös Anderen mit Abwehr oder Missionsbestrebungen reagierten, entstanden seit 1970 vermehrt kooperative und dialogische Formen der Begegnung von Angehörigen unterschiedlicher Religionen. Es waren interreligiöse und christlich-islamische Gesprächskreise, Dialoginitiativen oder Netzwerke auf der Ebene der Zivilgesellschaft, die maßgeblich religiöse und kulturelle Pluralität produktiv und konstruktiv bearbeiteten, wie David Rüschenschmidt im jüngsten CRM-Preprint erörtert. Mit zunehmender Beachtung der Religion und vor allem des Islam in öffentlichen Debatten stieg die Aufmerksamkeit und politische Bedeutsamkeit der interreligiösen Zusammenschlüsse. Während diese Dialoginitiativen in lokalen Zusammenhängen durchaus integrative Erfolge erreichten, war ihre Wirkung auf gesamtgesellschaftliche und massenmediale Diskurse über „den Islam“ allerdings begrenzt.
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Koenemann Wandel HerderKoenemann Wandel Herder
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Wandel als Thema religiöser Selbstdeutung

Judith Könemann (Hg.), Michael Seewald (Hg.)

Religionen befinden sich in einem Wandel, über dessen Charakter in soziologischer, philosophischer und theologischer Hinsicht Uneinigkeit besteht. Der Band zeigt exemplarisch, inwiefern Religionen Wandlungsprozesse im Kontext ihrer eigenen theologischen Traditionen und ihrer Idealvorstellungen religiöser Sozialgestalt verarbeiten und aktiv mitprägen. Er vereint Beiträge einer Tagung, die im Jahr 2019 in Kooperation mit dem CRM veranstaltet wurde.