Master of Science Geophysik

Der forschungsorientierte, zweijährige Master-Studiengang behandelt hauptsächlich Inhalte aus den Bereichen Geodynamik, Seismologie und Angewandte Geophysik und spiegelt damit die Forschungsschwerpunkte des Instituts für Geophysik wider. Masterarbeiten werden in der Regel in einem dieser Themen angefertigt. Dadurch entsteht eine enge Verzahnung von Lehre und Forschung. Bei erfolgreichem Abschluss des Studiums wird der Grad Master of Science (M. Sc.) Geophysik verliehen.

Die folgende Grafik verdeutlicht den prinzipiellen Studienverlauf:

Module im Master of Science Geophysik

Semester

1 Dynamik, Evolution
und Simulation
geo­physikalischer Systeme
14 LP
Fortgeschrittene Methoden
zur Erkundung des Erdkörpers
14 LP
Fortgeschrittene Methoden
der angewandten Geophysik
10 LP
Fachliche
Wahlstudien
14–18 LP
Fächer­übergreifende
Studien
4–8 LP
2
3 Fachliche Spezialisierung und Projektplanung
30 LP
4 Masterarbeit
30 LP

Inhalte der Module:

  • Dynamik, Evolution und Simulation geophysikalischer Systeme,
    Fortgeschrittene Methoden zur Erkundung des Erdkörpers,
    Fortgeschrittene Methoden der angewandten Geophysik
    In diesen drei Modulen werden die Kenntnisse in den drei Hauptarbeitsgebieten des Instituts für Geophysik – der Geodynamik, der Seismologie und der angewandten Geophysik – vertieft und an den aktuellen Forschungsstand herangeführt, so dass die Studierenden in der anschließenden Forschungsphase zunehmend selbständig ein aktuelles Forschungsthema bearbeiten können.
  • Fachliche Wahlstudien
    Die Vertiefung in verschiedenen Bereichen der Geophysik wird ergänzt durch fachnahe Wahlstudien, für die Veranstaltungen aus den Bereichen Nichtlineare Physik, Materialphysik oder Geowissenschaften gewählt werden können.
  • Fächerübergreifende Studien
    Hier können aus dem Angebot der WWU Veranstaltungen gewählt werden, die in einem sinnvollen Zusammenhang zum Studium der Geophysik stehen oder der Berufsbefähigung dienen.
  • Fachliche Spezialisierung und Projektplanung und Masterarbeit
    Das entscheidende Element der Ausbildung zur Geophysikerin/zum Geophysiker ist die ausführliche Forschungsphase im zweiten Studienjahr. Sie dient dem Erlernen selbständigen wissenschaftlichen Arbeitens. In dieser Phase ist die wissenschaftliche Forschung untrennbar verbunden mit dem Erwerb von Schlüsselkompetenzen, wie etwa der Fähigkeit zu Projektmanagement, Teamarbeit sowie der Darstellung und Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse.

Detaillierte Modulbeschreibungen finden Sie als Anhang in der Prüfungsordnung des Master-Studiengangs Geophysik.

Bewerbung und Zulassungsverfahren:

Eine wesentliche Voraussetzung für die Zulassung zum Master-Studium ist eine ausreichende Vorbildung in den Fächern Physik und Mathematik. Fehlende Grundkenntnisse im Bereich Geophysik und Geowissenschaften können im Rahmen von Angleichungsstudien nachgeholt werden. Insbesondere können Bewerber mit einem Bachelor-Abschluss in Physik ein Master-Studium in Geophysik aufnehmen, auch wenn keine Vorkenntnisse in Geophysik vorliegen. Auch Bewerber mit Abschlüssen in benachbarten Studiengänge mit überwiegend mathematisch/physikalischer Ausrichtung (z. B. Meteorologie, Zwei-Fach-Bachelor „Physik/Mathematik“) können zugelassen werden, wenn ausreichende Kenntnisse in Mathematik und Physik nachgewiesen werden. Über das Vorliegen der fachlichen Eignung entscheidet in jedem Einzelfall eine von Fachbereich Physik eingesetzte Auswahlkommission.

Der Antrag auf Zulassung zum zulassungsfreien Master-Studiengang Geophysik ist von Bewerbern aus Deutschland und EU/EWR-Staaten für das Wintersemester bis zum 15.09. und für das Sommersemester bis zum 15.03. des jeweiligen Jahres beim Studierendensekretariat der WWU zu stellen. Für Bewerber aus Nicht-EU/EWR-Staaten endet die Bewerbungsfrist am 30.11. (für das Sommersemester im folgenden Jahr) und am 31.05. (für das folgende Wintersemester).

Zum Bewerbungsportal für den Master-Studiengang kommen Sie hier.

Weitere Informationen: