„Wir haben viele kulturelle Güter verloren“, bedauert Prof. Dr. Mohamed Bashir und meint damit die Verluste durch den Krieg im Sudan seit 2023. Was der Archäologe von der University of Khartoum sich bewahrt, ist die Begeisterung für sein Forschungsthema, in dem es oft um „Hidden History“ geht. Der Humboldt-Stipendiat hofft, dass diese zu kommenden Friedensprozessen beiträgt.
Weltweit stehen Demokratien angesichts gesellschaftlicher Polarisierung vor wachsenden Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund hat das internationale Projekt "DEEP" der Sprachdidaktik am Germanistischen Institut zum Ziel, angehende Lehrkräfte in Deutschland und Indonesien systematisch auf die Vermittlung von Demokratie-, Nachhaltigkeits- und Diskurskompetenzen vorzubereiten.
Am 24. Februar 2022 überfiel Russland die Ukraine. Seitdem leidet nicht nur die Bevölkerung unter den täglichen Angriffen, auch die Wissenschaft ist vom Krieg betroffen. Die Osteuropa-Expertinnen Jun.-Prof. Dr. Christina Clasmeier, Prof. Dr. Regina Elsner und Prof. Dr. Ricarda Vulpius schildern im Gespräch mit der Unizeitung "wissen|leben" die Konsequenzen für ihre Arbeit und die Veränderungen in ihren Fächern.
Literaturdidaktikerin Dr. Laura Maria Lewald-Romahn vom Germanistischen Institut der Universität Münster hat für ihre 2024 erschienene Dissertation zum Thema "Inklusiver Literaturunterricht mit Balladen" den Offermann-Hergarten-Preis verliehen bekommen.