
Für den Monat Dezember 2025 geht das „Paper of the Month“ der Medizinischen Fakultät der Universität Münster an: Prof. Philipp Backhaus und Prof. Michael Schäfers aus der Klinik für Nuklearmedizin sowie Dr. Konstantin Seifert aus der Klinik für Urologie und Kinderurologie: Translational and First-in-Human Positron Emission Tomography Targeting Prostatic Acid Phosphatase in Prostate Cancer Using the Ligand [68Ga]Ga-OncoACP3-DOTA. DEC 2025 | EUROPEAN UROLOGY (2025): [Volltext]
Gegen PSMA gerichtete PET-Tracer und Therapien haben die Versorgung bei Prostatakrebs revolutioniert. Die Wirksamkeit wird jedoch durch eine heterogene PSMA-Expression (ca. 10 Prozent der Metastasen sind PSMA-negativ) und eine hohe Anreicherung in gesundem Gewebe wie Speicheldrüsen und Nieren eingeschränkt. Die Prostata-spezifische saure Phosphatase (ACP3) wurde bisher noch nicht als Zielstruktur für die PET-Bildgebung evaluiert.
Diese weltweit erste Anwendung am Menschen untersucht [68Ga]Ga-OncoACP3-DOTA als neuartigen PET-Tracer zur Darstellung von ACP3. Im direkten Vergleich zum etablierten Tracer [18F]PSMA-1007 zeigte der Tracer in vielen Fällen eine überlegene Darstellung der Erkrankungsausbreitung und führte in einer relevanten Anzahl von Patienten zu einer Änderung des klinischen Managements. [68Ga]Ga-OncoACP3-DOTA zeigt eine intensive Tumoraufnahme bei gleichzeitig geringerer Hintergrundanreicherung insbesondere in Nieren und Speicheldrüsen, welche für klinisch wichtige Nebenwirkungen der PSMA-gerichteten Radioligandentherapie verantwortlich sind. Dies bildet eine vielversprechende Grundlage für gegen ACP3-gerichete wirksame und toxizitätsarme Radioligandentherapien mit Alpha- oder Beta-Emittern.
Die Studie etabliert ACP3 als hochspezifische neue Zielstruktur für PET-Diagnostik und Radioligandentherapie bei Prostatakrebs. Die hohe und zuverlässige Tumoranreicherung bei gleichzeitig geringer Anreicherung in kritischen Organen spricht für das Potential von OncoACP3, eine echte, relevante Alternative zur PSMA-Theranostik werden zu können.
Förderung:
Die vorliegende Publikation wurde unter anderem von der Medizinischen Fakultät Münster durch verschiedene Förderinstrumente finanziell gefördert. Hierzu gehören das IMF (Projekt: BA122316, Projektleiter: P. Backhaus und K. E. Seifert), das CareerS Programm (D. Ventura), sowie das Medizinerkolleg MedK (F. Gierse). Details zu weiteren externen Förderern sind in der Publikation aufgeführt.
Die bisherigen ausgezeichneten „Paper of the Month“ finden Sie hier.
Foto: MFM/Christian Albiker

Bei den Studierenden ist der Kaffee-, Mate- und Energy-Konsum, besonders in der heißen Phase der Prüfungsvorbereitung, offensichtlich. Doch welche Suchtgefahren lauern im zukünftigen beruflichen Alltag mit einem potentiell leichten Zugang zu härteren Aufputsch- oder Betäubungmitteln? Welche Wege gibt es aus einem missbräuchlichem Konsum heraus?
The same procedure as every Prüfungsphase… der Lieblingsplatz in der MediBib ist bereits um 8:05 Uhr belegt. An alternativen Plätzen liegen auch bereits Jacken über den Stühlen… Es ist die Zeit der Prüfungsphase, in der in der Medizin-Bibliothek, wie auch bei den anderen Uni-Bibliotheken freie Lernplätze rar werden.
Für den Monat Dezember 2024 geht das „
Ab sofort bis zum 31.12.2025 steht die Anatomie-App Complete Anatomy als Campuslizenz für alle Studierenden und Mitarbeitenden der Universität Münster zur Verfügung!
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Für den Monat Dezember 2023 geht das „Paper of the Month“ der Medizinischen Fakultät der Universität Münster an Prof. Dr. Wolfgang Linke und Dr. Christine Loescher aus der
„Die COVID-19-Impfstoffe haben mitunter zu schweren Nebenwirkungen geführt, aber sind sie verantwortlich für die zeitweise überraschend hohen Sterberaten? Keine seriösen Hinweise stützen diese These – dennoch bleibt sie in der öffentlichen Diskussion.“ Eine Analyse von Martin Rücker für das Portal RiffReporter.
