Archiv für den Tag: 31. Jan. 2020

81 neue Springer-Bücher Januar 2020

Die Zweigbibliothek Münster / Universitäts- und Landesbibliothek erwirbt dauerhafte Nutzungsrechte für alle beim Springer-Verlag erscheinenden deutschsprachigen Bücher aus der Medizin, der Psychologie und den Life Sciences sowie temporäre Nutzungsrechte* für die englischsprachigen des Fachgebiets Medicine. Im Folgenden finden Sie die 20 deutschsprachigen und 61 englischsprachigen Neuzugänge des letzten Monats alphabetisch aufgelistet.

DEUTSCH

ENGLISCH

Foto: Springer


Alle in der Universität Münster zugänglichen Springer e-Books finden Sie hier: Medizin, Naturwissenschaften und Psychologie. Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man gezielt nach Online-Büchern suchen. Die Bibliothek wird die Lehrbücher unter den obigen Titeln der Liste aller Online-Lehrbücher hinzufügen. Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

* Alle englischsprachigen Bücher des Springer-Verlags des Erscheinungsjahres 2020 aus dem Fachgebiet Medicine stehen Ihnen nur bis zum 31.12.2020 zur Verfügung, danach nur die am häufigsten benutzten Titel (hier die des Jahres 2019).

Lernen zwischen den Jahren in der Bibliothek


Die Bibliothek platzte zwischen den Jahren aus allen Nähten

Die Zweigbibliothek Medizin war die einzige Bibliothek an der Uni Münster, die zwischen den Feiertagen geöffnet hatte. Von Freitag, dem 27., bis Montag, den 30. Dezember, konnte jedermann und jedefrau von 10 bis 19 Uhr in der ZB Med arbeiten und lernen. Über 1.000 Personen – meist Studierende – nutzten dieses Angebot gerne. Dr. Oliver Obst, der Leiter der Bibliothek, bedankte sich ausdrücklich bei seinen Mitarbeiter*innen und den studentischen Hilfskräften: „Ohne ihre Bereitschaft zu einem Sonderdienst nach Weihnachten hätten wir die Bibliothek nicht öffnen können.“ Alle anderen Bibliotheken an der Universität hatten geschlossen, lediglich die rechtswissenschaftliche Bibliothek am Krummer Timpen hatten geöffnet.

Insgesamt nutzten über 1.000 Personen die Möglichkeit, an diesen 4 Tagen „zwischen den Jahren“ in der Zweigbibliothek Medizin zu lernen. Zahlreiche Besucher kamen dabei bereits um 10 Uhr und gingen erst um wieder, wenn die Bibliothek schloss – denn „jede Minute ist wichtig“.

ZB Med-Tischtennis-Turnier 2019: Anmeldung

Am 13. November 2019, dem Tag der Lehre, wird die Zweigbibliothek Medizin wieder ein Tischtennis-Turnier ausrichten. Wie bei der 25-Jahr-Feier 2018 wird die Anzahl der Plätze auf 16 Teams beschränkt sein. Das Turnier beginnt um 10:00 Uhr, die Siegerehrung findet direkt nach dem letzten Spiel (am Nachmittag) statt.

Das Anmeldeformular wird am 1. November um 9:00 freigeschaltet werden. Wir sind alle gespannt, ob der Gewinner von 2018, das Team Kilian, seinen Titel verteidigen wird!

Foto: Adobe Illustrator Clipart

Amboss Englisch

Das Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm Amboss von AMBOSS GmbH für die Vorklinik und Klinik, steht allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung.

Derzeit haben Studierende, die AMBOSS Englisch gerne im Rahmen ihrer Vorbereitung auf ihr Auslandssemester, egal ob Erasmus- oder Promos-Semester, Famulatur, PJ oder Forschungsaufenthalt, nutzen möchten, die Möglichkeit, AMBOSS Englisch über das Programm „AMBOSS Abroad“ für 2 Monate kostenlos zu erhalten. Hierfür müssen interessierte Studierende lediglich diese Seite ausfüllen: go.amboss.com/abroad.

Der Englische AMBOSS hilft mit Medizinwissen u.a. auf Basis amerikanischer Leitlinien, in englischer Fachsprache und Kreuz-Fragen im Stil des USMLE (Step 1 & Step 2) zur Vorbereitung auf das amerikanische Staatsexamen oder Prüfung des Wissens.

Auch ist AMBOSS Englisch auf allen Endgeräten (Desktopversion, iOS und Android-Apps) abrufbar und durch On- und Offline-Zugriff immer und überall verfügbar.

Weitere Infos zu Amboss hier.

Grafik: © AMBOSS GmbH

 

Impactitis – Wissenschaft und Pseudowettbewerbe

In einem Interview (Wie Pseudo-Wettbewerbe der Wissenschaft schaden) befragt Ina Lohaus für die Zeitschrift Forschung & Lehre den Neurogenetiker Björn Brembs (Regensburg) und Isabell Welpe, wissenschaftliche Leiterin des Bayerischen Staatsinstituts für Hochschulforschung und Hochschulplanung, zu den Chancen der Digitalisierung und dem Publizieren nach ‚Impact‘.

Wissenschaft als beste Möglichkeit den Herausforderungen der Menschheit (Zukunftsmobilität, Energieversorgung oder Krankheitsbekämpfung) zu begegnen, steht kontradiktorisch den Anstrengungen der Forschenden gegenüber, die sich nicht auf die wichtigen Fragen richten, sondern darauf in einem Prestigejournal zu publizieren.

Diese Fehlentwicklung hat ihren Ursprung in der Einführung von Kennzahlen-basierter Pseudowettbewerbe, und dies wiederum in dem Interesse der Öffentlichkeit an der Leistung der Forschung, also zu wissen, ob diese exzellent, innovativ, leistungsstark, effizient ist. Die Inszenierung von (künstlichen) Märkten qua Rankings und Zitationszahlen ist eben oftmals nicht geeignet Qualität zu messen. In der Forschung geht es um Erkenntnis, aber die künstlichen Märkte ziehen nach sich, dass Quantität vor Qualität geht, und so zu Aktivitäten ohne Relevanz für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft führt. Drittmittelanreizsysteme belohnen teure anstatt effektiver Experimente.

Ähnlich werden die Daten des Journal Impact Faktor (JIF) zwischen Verlagen und dem Verkäufer des JIF (Clarivate Analytics) verhandelt, und diese sind dann u.U. mathematisch falsch berechnet oder unabhängig nicht nachvollziehbar überprüfbar Seit Jahrzehnten bekannt  korreliert der JIF negativ mit der methodischen Qualität, und die Exzellenzinitiative hat die Situation noch verschärft, da in deren Zeitraum sich die Zahl der befristet angestellten Wissenschaftler um 45 Prozent erhöht, mithin die Konkurrenz in Prestigejournals zu publizieren verschärft hat.

Der Einfluß der Digitalisierung haben die wissenschaftlichen Gesellschaften verschlafen, es herrscht eher eine Modernisierungsskepsis. Es geht darum, Lernen und Lehre neu zu denken. Es entstehen, da die örtlichen, zeitlichen und finanziellen Zugangsbarrieren sinken, neue Anbieter (sog. Ed Tech Startups), und es geht darum individuelle Studienangebote statt Standardstudiengänge anzubieten, da es die aktuell nachgefragten Kompetenzen und Fähigkeiten am Arbeitsmarkt z.T. vor fünf Jahren noch gar nicht gab. Eine konzertierte Verteidigung gegen die kontra-produktive pseudo-wettbewerbliche Steuerung der Wissenschaft ist nicht zu erkennen.

Die Begutachtung in den Zeitschriften mit hohem JIF hat wenig mit Erkenntnis oder intellektueller Tiefe zu tun, sondern allenfalls mit dem Neuigkeitswert für die Zeitschrift, wohingegen die wissenschaftliche Prüfung, Diskussion und Rezeption jedoch unabdingbar sind, um Wissen zu schaffen.

Interdisziplinäre Kenntnisse werden wichtiger und Studienabläufe müssen auf individuelle Stärken und Schwächen zugeschnitten sein, so ist es sinnvoll, mehr Interdisziplinarität und Flexibilität zuzulassen, also zum Beispiel an mehreren Hochschulen in mehreren Ländern gleichzeitig zu studieren. Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob zukünftig Hochschulabschlüsse den Stellenwert haben wie heute, denn in den USA legen die beliebtesten Arbeitgeber zum Teil keinen Wert mehr auf solche Abschlüsse, sondern akquirieren Mitarbeiter nach konkreten Fähigkeiten und bestimmter Bildung.

Die Universität ist dem schnellen Wandel in Forschung und Lehre unterworfen, wenn man aber weiterhin so tut, als ob man Wahrheit und Erkenntnis in Universitäts-Rankings erkennen könne, so dürfte bereits das Meiste des traditionellen Selbstverständnisses der Universität verloren sein.

Grafik: pixabay

„Big Data“ in der Medizinischen Forschung

Das Deutsche Ärzteblatt meldete, dass das Karlsruher Institut für Technologie, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Universität Heidelberg wollen mit der neugegründeten Helmholtz Information & Data Science School for Health (HIDSS4Health) ärztliche Nachwuchswissenschaftler in einem Promotionsprogramm im Umgang mit großen Datenmengen ausbilden.

Die Verfügbarmachung und Auswertung riesiger medizinischer Datenmengen für die medizinische Forschung steht im Mittelpunkt der Ausbildung, um aus den Erkenntnissen Ansätze für neue Methoden der Diagnose und Therapie zu entwickeln. Ein Beispiel für künftige Anwendungen sind maschinelle Lernverfahren und andere datengetriebene Methoden für die Interpretation von Bildern aus der Computer­tomografie oder Kernspintomografie.

In der HIDSS4Health sollen Stellen für 35 bis 40 Promovierende entstehen, die gruppenübergreifend an drei Standorten in Heidelberg und Karlsruhe arbeiten. Über drei Millionen Euro investiert das KIT in das HIDSS4Health. DKFZ und Universität Heidelberg investieren zusammen noch einmal in etwa dieselbe Summe, knapp sechs Millionen Euro kommen von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungs­zentren.

Grafik © Helmholtz

 

 

UKM-Autoren überlassen Bibliothek Belegexemplar


E.Rijcken, O.Obst, D.Bettenworth(r.)

Heute überreichten Prof. Dr. med. Dominik Bettenworth, Bereichsleiter für Chronisch entzündliche Darmerkrankungen der Medizinischen Klinik B für Gastroenterologie und Hepatologie, und Dr. Emile Rijcken, Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, dem Leiter der Zweigbibliothek, Dr. Oliver Obst, ihr neues Lehrbuch Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen. Das Buch hat 551 Seiten und wurde herausgegeben von ihnen und den beiden Autoren Norbert Senninger, Münster, und Torsten Kucharzik, Lüneburg.

„In diesem Buch stellen führende Internisten und Chirurgen die Therapie chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa umfassend und handlungsorientiert dar. Sie beschreiben die jeweils spezifischen Aspekte der Behandlung, aber insbesondere auch die Schnittstellen der interdisziplinären Zusammenarbeit, die eine enge Abstimmung zwischen Internisten und Chirurgen erfordert. Die primäre, medikamentöse Therapie wird dem operativen, möglichst darmerhaltenden Vorgehen gegenüber gestellt. Diagnostik, Sondersituationen (z.B. Pouchitis), extraintestinalen Manifestationen und therapieassoziierten Komplikationen sind eigene Kapitel gewidmet. Abgerundet wird das Buch durch Pathogenese und Epidemiologie, Besonderheiten der CED in unterschiedlichen Lebensabschnitten sowie Begleittherapien.“ (de Gruyter)

Das Buch steht unter der Adresse https://www.degruyter.com/view/product/474185?format=EPUB auch online im epub-Format zur Verfügung.


Die Überlassung von Belegexemplaren wird von UKM-Autoren gerne genutzt, da die Bibliothek für die Archivierung und dauerhafte Zugänglichkeit für Studenten und Mitarbeitern sorgt. Die Bibliothek freut sich wiederum, dass sie das Buch nicht kaufen muss, und die eingesparten Mittel in andere Bücher investieren kann.

Foto: de Gruyter

Neues E-Buch : Ärztliche Tätigkeit im 21. Jahrhundert – Profession oder Dienstleistung

Ärztliche Tätigkeit im 21. Jahrhundert

Sebastian Klinke, Martina Kadmon (Hrsg.)
Ärztliche Tätigkeit im 21. Jahrhundert – Profession oder Dienstleistung
Springer
1. Auflage
2018
XIX, 365 Seiten
ISBN 978-3-662-56647-3

Die Beiträge dieses innovativen Lehrbuchs thematisieren professionelles Selbstverständnis, Handlungslogiken, ethische Anforderungen, Rollenkonflikte und Dilemmata von Ärzten und Ärztinnen vor dem Hintergrund sich ändernder Rahmenbedingungen für ärztliche Leistungserbringer. Die zentralen Schlagworte heißen Ökonomisierung, Verbetriebswirtschaftlichung, Budgetprinzip und ordnungspolitischer Wandel.
Erstmals findet so im Rahmen eines Lehrbuchs für das Studium der Humanmedizin eine systematische Betrachtung der Zusammenhänge zwischen Profession, Rollen, ökonomischen und sozialrechtlichen Rahmenbedingungen, ethischen und politischen Anforderungen statt. Aufgezeigt werden daraus resultierende Probleme für die ärztliche Tätigkeit und mögliche Ansatzpunkte für deren Lösung.
Foto und Text: Springer


Alle in der Universität Münster zugänglichen medizinischen Springer e-Books finden Sie in dieser Liste.
Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man ebenfalls nach Online-Büchern suchen.
Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

31. Juli : Tag der ausgefallenen Musikinstrumente

Der heutige 31. Juli ist der Tag der ausgefallenen Musikinstrumente: durch die gesamte Kulturgeschichte der Menschheit hindurch haben Musiker immer wieder versucht, die Grenzen des vorhandenen Klangspektrums zu erweitern. Fester Bestandteil dieser Bemühungen ist die ständige Neu- und Weiterentwicklung von Instrumenten, der in den USA mit dem Tag der ausgefallenen Musikinstrumente (engl. Uncommon Musical Instrument Awareness Day) am 31. Juli ein eigener Ehrentag gewidmet ist. (Quelle)

Nicht nur die Minstrumente entwickeln sich weiter, auch die Rezeption von Musik hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte verändert, wie dieses Buch aufzeigt.

Musikhören im Zeitalter Web 2.0

Huber, Michael :
Musikhören im Zeitalter Web 2.0 : Theoretische Grundlagen und empirische Befunde
Springer
1. Auflage
2018
VI, 237 Seiten
ISBN 978-3-658-19200-6

In Anschluss an aktuelle Erkenntnisse soziologischer und sozialpsychologischer Musikrezeptionsforschung erläutert der Band, welche gesellschaftlichen Funktionen das Musikhören heute erfüllt, und welche Rolle hier die neuen Rahmenbedingungen im Web 2.0 spielen. Auf Basis repräsentativer empirischer Erhebungen werden musikalische Einstellungen und Verhaltensweisen illustriert sowie klar abgrenzbare Musikhörtypen charakterisiert, die in je besonderer Weise mit den aktuellen Möglichkeiten und Herausforderungen der digitalen Mediamorphose umgehen. Besondere Berücksichtigung findet dabei die Frage nach der Bedeutung primärer Sozialisation als Gegengewicht zur musikalischen Selbstsozialisation im Internet. Vor allem Alter, Schulbildung und Wohnortsgröße der Menschen zeigen sich als entscheidende Einflussgrößen der individuellen musikalischen Praxis in Österreich.

Und um wieder den Bogen zur Medizin zu spannen, stellen wie auch noch dieses Buch vor.

Musik und Medizin

Günther Bernatzky, Gunter Kreutz  (Hrsg.) :
Musik und Medizin
Springer
1. Auflage
2015
XXI, 442 Seiten
ISBN 978-3-7091-1599-2

Dieses Buch stellt den Stand aktueller Forschungen in der Musikmedizin und die Wirkung von Musik auf Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität dar und bietet wissenschaftliche Grundlagen für therapeutische, pädagogische und andere Anwendungsgebiete. Die enthaltenen Themen sind aus allen Bereichen des Musiklebens abgeleitet: Musikmedizinische und musiktherapeutische Ansätze bilden wichtige Aspekte, aber auch verbreitete musikalische Aktivitäten wie Laienmusizieren, Chorsingen, Musikhören und Tanzen sowie Entwicklungsaspekte über die gesamte Lebensspanne werden hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Wohlbefinden und Gesundheit dargestellt.

Das Buch spannt den Bogen von den psychophysiologischen Grundlagen emotionaler Wirkungen des Musikhörens über ein Spektrum musikpsychologischer und -therapeutischer Interventionen in medizinischen Bereichen bis zur Bedeutung musikalischer Aktivität und des Musiklernens zur Prävention aus Entwicklungs-, Bildungs- und geriatrischer bzw. geronto-psychiatrischer Sicht.

Foto und Text: Springer


Alle in der Universität Münster zugänglichen medizinischen Springer e-Books finden Sie in dieser Liste.
Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man ebenfalls nach Online-Büchern suchen.
Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

50 pharmazeutische Zeitschriften neu verfügbar

Mit finanzieller Unterstützung der DFG baut die Universitätsbibliothek Braunschweig seit 2015 den FID Pharmazie auf, der auf die Bedürfnisse der pharmazeutischen Wissenschaft-ler/innen und ihrer Teildisziplinen zugeschnittene Services anbietet.

Für 51 pharmazeutische Journals werden sog. FID-Lizenzen bereitgestellt (http://www.fid-lizenzen.de/angebote), um die Medienversorgung der Pharmazie-Standorte durch sehr spezialisierten Content zu ergänzen. 46 dieser Journals stehen, da Campuslizenzen existieren, kostenlos zur Verfügung. Damit können nicht nur Pharmazeut/innen, sondern alle an lebenswissenschaftlichem Content Interessierte der Universität diese Ressourcen unmittelbar nutzen.

Nach der Lösung einiger technischer Probleme ist es nun möglich auf Volltexte dieser Zeitschriften aus dem universitären IP-Bereich Münsters zuzugreifen. Eine Liste der Zeitschriften und Informationen zu den Lizenzen finden Sie unter diesem Link und im Folgenden:

JournalVerlagP-ISSNE-ISSNlizenzierte JahrgängeLizenz
Die Pharmazie - An International Journal of Pharmaceutical SciencesAvoxa - Mediengruppe Deutscher Apotheker GmbH0031-7144alle JahrgängeNutzergruppenlizenzen für 22 Standorte (über Registrierung in KfL-ERMS)
Anti-Cancer Agents in Medicinal ChemistryBentham Science Publishers1871-52061875-5992ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Anti-Infective AgentsBentham Science Publishers2211-35252211-3533ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Anti-Inflammatory & Anti-Allergy Agents in Medicinal ChemistryBentham Science Publishers1871-52301875-614Xab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Cardiovascular & Hematological Agents in Medicinal Chemistry Bentham Science Publishers1871-52571875-6182ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Cardiovascular & Hematological Disorders-Drug Targets Bentham Science Publishers1871-529X2212-4063ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Central Nervous System Agents in Medicinal Chemistry Bentham Science Publishers1871-52491875-6166ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
CNS & Neurological Disorders - Drug Targets Bentham Science Publishers1871-52731996-3181ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Combinatorial Chemistry & High Throughput ScreeningBentham Science Publishers1386-20731875-5402ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Bioactive CompoundsBentham Science Publishers1573-40721875-6646ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Cancer Drug TargetsBentham Science Publishers1568-00961873-5576ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Computer Aided-Drug DesignBentham Science Publishers1573-40991875-6697ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Drug DeliveryBentham Science Publishers1567-20181875-5704ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Drug Discovery TechnologiesBentham Science Publishers1570-16381875-6220ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Drug MetabolismBentham Science Publishers1389-20021875-5453ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Drug SafetyBentham Science Publishers1574-88632212-3911ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Drug TargetsBentham Science Publishers1389-45011873-5592ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Drug TherapyBentham Science Publishers1574-88552212-3903ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Medicinal ChemistryBentham Science Publishers0929-86731875-533Xab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Molecular PharmacologyBentham Science Publishers1874-46721874-4702ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Pharmaceutical AnalysisBentham Science Publishers1573-41291875-676Xab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Pharmaceutical BiotechnologyBentham Science Publishers1389-20101873-4316ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Pharmaceutical DesignBentham Science Publishers1381-61281873-4286ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Pharmacogenomics and Personalized Medicine Bentham Science Publishers1875-69211875-6913ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Current Topics in Medicinal ChemistryBentham Science Publishers1568-02661873-5294ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Immunology‚ Endocrine & Metabolic Agents in Medicinal Chemistry Bentham Science Publishers1871-52221875-5844ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Medicinal ChemistryBentham Science Publishers1573-40641875-6638ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Mini-Reviews in Medicinal ChemistryBentham Science Publishers1389-55751875-5607ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
Recent Patents on Drug Delivery & FormulationBentham Science Publishers1872-21132212-4039ab 2010Campus-Lizenz 22 Standorte
PharmindECV0031-711X1616-7074alle JahrgängeNutzergruppenlizenzen für 22 Standorte (über Registrierung in KfL-ERMS)
TechnoPharmECV2191-8341alle JahrgängeNutzergruppenlizenzen für 22 Standorte (über Registrierung in KfL-ERMS)
NanomedicineFuture1743-58891748-6963alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte
PharmacogenomicsFuture1462-24161744-8042alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte
Future Medicinal ChemistryFuture1756-89191756-8927alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte
Therapeutic DeliveryFuture2041-59902041-6008alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte
Drug and Chemical ToxicologyTaylor & Francis0148-05451525-6014alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Drug DeliveryTaylor & Francis1071-75441521-0464alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Drug Development and Industrial PharmacyTaylor & Francis0363-90451520-5762alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Drug Metabolism ReviewsTaylor & Francis0360-25321097-9883alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Expert Opinion on Drug DeliveryTaylor & Francis1742-52471744-7593alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Expert Opinion on Drug SafetyTaylor & Francis1474-03381744-764Xalle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Expert Opinion on Emerging DrugsTaylor & Francis1472-82141744-7623alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Expert Opinion on Investigational DrugsTaylor & Francis1354-37841744-7658alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Journal of Dietary SupplementsTaylor & Francis1939-02111939-022Xalle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Journal of Drug TargetingTaylor & Francis1061-186X1029-2330alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Journal of MicroencapsulationTaylor & Francis0265-20481464-5246alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Pharmaceutical BiologyTaylor & Francis1388-02091744-5116alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Pharmaceutical Development and TechnologyTaylor & Francis1083-74501097-9867alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
XenobioticaTaylor & Francis0049-82541366-5928alle JahrgängeCampus-Lizenz 22 Standorte, Zugriff im Moment nur über KfL-Proxy: https://fid-pharmazie.idm.oclc.org/login?url=
Drugs of the FutureThomson Reuters0377-82822013-0368ab 1998Nutzergruppenlizenzen für 22 Standorte (über Registrierung in KfL-ERMS)
Drugs of TodayThomson Reuters1699-39931699-4019alle JahrgängeNutzergruppenlizenzen für 22 Standorte (über Registrierung in KfL-ERMS)

Über das Recherche-Portal PubPharm des FID Pharmazie sind unter anderem auch die Artikel dieser Zeitschriften recherchierbar, darüber hinaus sind dort 45 Mio. durchsuchbare Publikationen zu finden.

Hierzu gehören 27 Mio. Publikationen aus PubMed (Medline) und zusätzlich weitere Paper aus pharmazeutischen und chemischen Fachzeitschriften, dazu Bücher, E-Books und Dissertationen. Dank einer neu entwickelten Verfügbarkeitsprüfung können Sie direkt auf die Literatur zugreifen, die an Ihrem Universitätsstandort lizenziert ist (sofern der EZB-Eintrag korrekt ist). Ein weiteres Feature von PubPharm ist der integrierte Editor für das Zeichnen chemischer Strukturen und die damit verbundene Möglichkeit der Substruktur- und Ähnlichkeitssuche.

 

Logo: TU Braunschweig

Umfrage zu Anatomie-Tools: 2. Zufriedenheit

Tools zum Lernen der Anatomie

In einer Umfrage im Mai 2017 wurden alle Studierenden der Vorklinik zur Nutzung von Anatomie-Tools befragt. 215 Fragebögen konnten in die Auswertung einbezogen werden. Die erste Auswertung betraf die Teilnehmer und Nutzung.


Gedruckte Anatomie-Bücher sind nicht nur der Gold-Standard für die Nutzungshäufigkeit, sondern auch für die Zufriedenheit.

Frage 3: Wie zufrieden waren Sie mit den folgenden Anatomie-Tools?

In der dritten Frage wurden die Teilnehmer nach ihrer Zufriedenheit mit den Anatomie-Tools gefragt. Zur Auswahl standen die gleichen zehn Tools wie bei Frage 2. Die Zufriedenheit konnte auf einer fünfteiligen Skala angegeben werden (sehr zufrieden – zufrieden – teils/teils – unzufrieden – sehr unzufrieden), die Antworten wurden nach Zufriedenheit gerankt (dabei wurden die Prozentzahlen für sehr zufrieden und zufrieden addiert).

Ergebnis: Gedruckte Anatomie-Bücher sind nicht nur der Gold-Standard für die Nutzung, sondern auch für die Zufriedenheit mit Tools zum Anatomie-Lernen (die Bücher könnten wohl etwas sauberer sein, siehe unter Kommentare). Knapp 2/3 aller Antwortenden waren sehr zufrieden mit ihnen, weitere 30% zufrieden. 6% waren geteilter Meinung, jedoch überhaupt keiner unzufrieden oder sehr unzufrieden.

Mit einigem Abstand folgen mit 79-81% Zufriedenheit auf den Plätzen 2-4 drei Ressourcen nahezu gleichauf: das via medici-Portal des Thieme-Verlags, das im Wesentlichen eine digitale, interaktive Version der Endspurtskripte darstellt (36% sehr zufrieden / 45% zufrieden), der Sobotta Atlas der Anatomie als App (30%/50%) und die IMAIOS-App (28%/51%). Fünf Tools gruppieren sich mit einer Zufriedenheit von 71-75% eng beieinander auf den Plätzen 5-8: Visible Body (33%/42%), Amboss (31%/43%), die Thieme eRef (34%/40%), der Prometheus LernAtlas (32%/39%) und Kenhub.com (15%/56%) – letzter zugegebenermaßen mit einer deutlich geringeren Rate an sehr zufriedenen Nutzern.

Wie bei der Nutzungshäufigkeit fällt auch hier die neue Ressource Draw it to Know it (DITKI) mit keinem einzigen sehr zufriedenen Nutzer und nur 31% zufriedenen Nutzern deutlich in der Wertung ab.


Human- und Zahnmediziner waren mit 7 von 10 Ressourcen nahezu gleich zufrieden.

Frage 3: Human- vs. Zahnmediziner

Differenziert man die oben erhobene Zufriedenheit nach Fachstudium, so ergeben sich teils deutliche Unterschiede zwischen den humanmedizinischen und den zahnmedizinischen Kohorten. Während die Human- und Zahnmediziner nahezu gleich zufrieden waren mit den gedruckten Lehrbüchern, Thieme via medici, Visible Body, Thieme eRef, Prometheus LernAtlas und Kenhub.com, so zeigten sich deutliche Unterschiede beim Sobotta Atlas (83% Zufriedenheit Humanmediziner vs. 60% Zahnmediziner); Amboss (75% vs. 50%) und Draw it to Know it (26% vs. 50%). Während die geringere Zufriedenheit mit Sobotta und Amboss bei den Zanmedizinern an einer schlechteren Abdeckung der ZMK-Anatomie gelegen haben könnte, ist die 50% Zufriedenheit bei DITKI ein statistischer Ausreißer, da hier überhaupt nur 4 Zahnmediziner eine Bewertung abgegeben haben.


Sie finden alle Ergebnisse der Anatomie-Umfrage unter https://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/tag/anatomie-umfrage2017.

Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016

Das Zentrum für Krebsregisterdaten im Robert-Koch-Institut hat im Nov. 2016 erstmals einen Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016 (PDF, 8MB) herausgegeben, der eine Übersicht zu wichtigen Aspekten des Krankheitsgeschehens im Zusammenhang mit Krebs gibt und dabei die Themen Epidemiologie, Versorgung, individuelle und gesellschaftliche Folgen sowie Möglichkeiten der Primärprävention und Früherkennung von Krebs beleuchtet. Dazu werden erstmals vielfältige und detaillierte Informationen aus verschiedenen Datenquellen zusammengeführt. Der Bericht ist die erste Ausgabe einer neuen Reihe des Zentrums für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut und wird künftig alle fünf Jahre in überarbeiteter Form erscheinen.