Archiv für den Tag: 25. Jan. 2018

Digitale Sammlung zur Medizingeschichte online

Der Informationsdienst Wissenschaft (idw), das Nachrichtenportal für Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung, berichtet in einer Pressemitteilung (Neue Digitale Sammlung zur Medizingeschichte online), dass die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) in Köln eine neue Digitale Sammlung zur Medizingeschichte veröffentlicht hat. Die Sammlung enthält sowohl medizinhistorische Werke als auch weitere Quellen, die für die Geschichte der Medizin von Bedeutung sind.

Für die neue Digitale Sammlung hat ZB MED beispielsweise den von Paul Albrecht Börner (1829-1885) begründeten „Reichs-Medizinal-Kalender“ veröffentlicht – ein wichtiges, auch biographisches Nachschlagewerk. Insgesamt hat die ZB MED bisher zwölf Sammlungen mit über 4.000 Titeln digitalisiert und online gestellt. Damit sind sie weltweit frei verfügbar, können stichwortartig durchsucht und heruntergeladen werden.

Die digitale Sammlung Medizingeschichte finden Sie hier. Dort wird auch auf die bedeutende Sammlung von Abbildungen zur Medizingeschichte (online) der National Library of Medicine der Vereinigten Staaten verwiesen.

Logo © ZB MED

 

Amboss: Prüfungsfragen vom Examen Herbst 2017 sind online

Für alle Hammer-Examenskandidaten: Die Prüfungsfragen vom Herbst 2017 sind seit heute online!
Sie wurden, wie immer, auseinandergenommen und ausführlich kommentiert. Alle Kapitel sind bereits seit Start des Lernplans auf dem neuesten Stand.

Das Examen als Generalprobe ist zu finden im AMBOSS-Klinik-Modus: https://amboss.miamed.de/collection/new/exam

Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Miamed für die Vorklinik und Klinik, das allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung steht.

Grafik: © Miamed GmbH

iPads@KFO nominiert auf Apple.com

Die Poliklinik für Kieferorthopädie wurde als eine von weltweit 29 nominierten akademischen Instituten in den iPad in Education Worldwide Results aufgenommen.

In der Rubrik Academic Performance ist die Dental School, University of Münster eine von drei nominierten Universitäten und die einzig nominierte Dental School weltweit.

Die Worldwide Results findet man auf iPads@KFO, oder hier (S. 20).

Foto: WWU/Stamm und Apple Inc.

Open Access-Woche 2017

Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB) beteiligt sich seit 2009 in jedem Jahr mit einem Infostand (Poster) an der International Open Access Week im Foyer der ULB am Krummen Timpen. Während der Open-Access-Woche 2017 informieren wir zu folgenden Themen.

Die ULB hat in folgendem Bericht Daten zu Münsteraner Open Access-Publikationen zusammengestellt:

Seit 2011 steht für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Münster ein Fonds bereit, aus dem die Veröffentlichung von Artikeln in Open-Access-Zeitschriften gefördert wird. Aus Mitteln der WWU, der DFG und der Universitäts- und Landesbibliothek wurden seitdem für die Publikation von rund 360 Artikeln aus der Münsteraner Forschung rund 430.000 € ausgezahlt.

Auch an anderen Universitäten gibt es solche Fonds, um die Idee, wissenschaftliche Forschungsergebnisse für alle interessierten Leser kostenfrei verfügbar zu machen, weiter zu verbreiten.

Zur Unterstützung dieses Wandels der Publikationskultur haben die Universität Bielefeld und die Max Planck Digital Library (MPDL) das Projekt INTACT und die Initiative OpenAPC ins Leben gerufen: Über eine Plattform werden die Kosten, die bei der Zahlung von Open-Access-Veröffentlichungsgebühren (APCs) anfallen, transparent gemacht – gewissermaßen Open Data für Open Access.

Die ULB Münster beteiligt sich mit den Zahlen des WWU-Publikationsfonds an OpenAPC: Die Zahlen von 2011 bis 2016 wurden bereits gemeldet, die Zahlen für 2017 werden Anfang 2018 folgen.

Weitere Informationen zu den Fonds-Daten der WWU

Neues Suchportal disco

Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster meldet heute:

„Unser Literatur-Suchportal disco hat eine neue technische Basis erhalten. Nach nun erfolgreich beendetem Beta-Test wurde die alte Version abgeschaltet und durch das neue Suchportal ersetzt.

In disco sind mehrere Datenquellen unter einer Suchoberfläche gebündelt, die größtenteils parallel durchsucht werden können (Ausnahme: Primo Central). Im Gegensatz zum alten disco lässt sich die neue Version auch bequem an mobilen Geräten nutzen, es gibt eine erweiterte Suche für präzisere Ergebnisse und die Suche funktioniert insgesamt schneller, obwohl die durchsuchte Datenmenge umfangreicher ist. Neu sind auch die Einbindung von Fachsystematiken zur sachlichen Suche, die speicherbaren individuellen Einstellmöglichkeiten sowie die englische Ansicht.

Wir sind natürlich weiterhin bemüht, disco zu optimieren, daher ist Ihr Feedback immer willkommen!“

Informationen zu disco
Hilfe zur Nutzung
Informationen zu disco in unserem Wiki

Bild: screenshot

Abschaltung des VPN-Zugangs über den Cisco-VPN-Client

Das ZIV meldet: Ab dem 16.06.2017 wird der VPN-Zugang über den (veralteten) Cisco-VPN-Client sowie mit geräteeigenen Lösungen nicht mehr möglich sein.

Um weiterhin die VPN-Verbindung zur WWU nutzen zu können, müssen Sie in jedem Fall die Software AnyConnect installieren, sofern Sie diese nicht bereits verwenden. Hierbei handelt es sich um den Nachfolger des Cisco-VPN-Clients. Die Software mit der entsprechenden Installationsanleitung finden Sie auf https://www.uni-muenster.de/ZIV/Anleitungen/VPN/Abschaltung_Cisco_VPN_Client.html

Die betroffenen Nutzer werden zusätzlich auch per E-Mail informiert.

„Im letzten Jahr waren es 60, die gekündigt haben bei Elsevier, in diesem Jahr werden es 200 sein“

Wir hatten bereits verschiedentlich über die Kündigung von Elsevier-Zeitschriften in 2017 berichtet:

Nun hat der Verhandlungsführer auf Seiten der Hochschulen, Prof. Horst Hippler, ein sehr lesenswertes Interview im Deutschlandfunk zum Stand der Verhandlungen und den Hintergründen gegeben. Hier einige Zitate aus dem Interview:

Im letzten Jahr waren es 60, die gekündigt haben bei Elsevier, in diesem Jahr werden es 200 sein

Die Zeit spricht natürlich für uns. Es ist so, dass die einzelnen Einrichtungen unterschiedliche Laufzeiten in den Verträgen haben. Im letzten Jahr waren es 60, die gekündigt haben bei Elsevier, in diesem Jahr werden es 200 sein. Und wir müssen mal schauen, inwieweit wir dann tatsächlich auch den Druck erhöhen können. Wir möchten ja von den Einzelverhandlungen weg zu einer sogenannten Flatrate, zu einer nationalen Lizenz, sodass wir nicht mehr klein-klein verhandeln müssen über jedes Einzelne.

Elsevier ist nicht in der Lage, uns im Moment einen Preis dafür zu nennen.

Wir möchten gern, dass in der Zukunft alle Publikationen, die aus Deutschland kommen, mit einem deutschen Erstautor versehen sind bei Elsevier, dass die dann weltweit frei zugänglich sind zum Lesen, und wir möchten dafür bezahlen, dass Elsevier uns dieses Recht einräumt. Und wir möchten natürlich auch fürs Lesen bezahlen. Wir haben Elsevier gesagt, sagt uns mal einen Preis. Elsevier ist nicht in der Lage, uns im Moment einen Preis dafür zu nennen.

Kein Vorbild für diese Verhandlungen

Nein, das [ein Vorbild] gibt es zurzeit nicht. Es schauen alle nach Deutschland. Alle sind neugierig, wie wir das in Deutschland denn machen.

Fotonachweis: Jameek @ photocase.de

Nachtrag: Der Neurowissenschaftler Björn Brembs über 10 Wege, auch ohne Abonnement an Artikel zu kommen: So your institute went cold turkey on publisher X. What now?

27.-28.1.: Ausfall disco

Disco, der zentrale Einstiegspunkt für Ihre Literaturrecherche (eingebunden sind der ULB Katalog, lizenzierte und freie E-Zeitschriften der EZB, DFG-Nationallizenzen und Primo Central), funktioniert aufgrund eines Serverausfalls und den deswegen notwendigen Reparaturarbeiten zur Zeit nicht und steht frühestens Samstagmorgen wieder zur Verfügung.

Originalmeldung der ULB

Neue Datenbank: Journal Metrics / Scopus

Die neue Datenbank Journal Metrics / Scopus ist eine fachübergreifende Faktendatenbank. Es werden mehr als 22.256 wissenschaftliche Zeitschriften nach ihrer Zitierhäufigkeit ausgewertet (Stand: Januar 2017). Als Kennziffer dient  der von Elsevier entwickelte CiteScore. Dabei werden die Anzahl der Zitate aus einer Zeitschrift durch die Anzahl der veröffentlichten Artikel aus den drei vorhergehenden Jahren dividiert.

Der CiteScore soll alternativ zum Impact-Faktor ebenfalls den Stellenwert von Zeitschriften innerhalb eines Fachgebiets aufzeigen. Als weitere Kennzahlen werden in den Vorschau-Profilen der Zeitschriften der „Source normalized impact per paper“ (SNIP) und der „SCImago Journal Rank“ (SJR) ausgegeben. SNIP bildet die durchschnittliche Zitierhäufigkeit der Artikel einer Zeitschrift ab und berücksichtigt dabei die Zitierkultur der verschiedenen Disziplinen. SJR misst den Rang einer Zeitschrift indem es neben der Zitierhäufigkeit auch den Rang der zitierenden „Zeitschrift“ berücksichtigt. Der Vollzugriff auf die Profile der ausgewerteten Zeitschriften ist nur über eine Scopus-Lizenz möglich.

Der Zugriff auf die frei im Web verfügbare Datenbank ist hier über das Datenbank-Infosystem DBIS oder direkt möglich.

 

Bild: © Elsevier

Was machen die Sitzsäcke in der Bib?

img_1186
Sitzsäcke im Einsatz in der ZB Med

Kürzlich befand sich der Leiter der Zweigbibliothek Medizin, Dr. Oliver Obst, zwecks Informationsaustausch in der Medische Bibliotheek des Academisch Medisch Centrum Amsterdam. Seine Aufmerksamkeit wurde sofort durch zehn bunte Sitzsäcke gefesselt, die in der Mitte der Bibliothek wild übereinander lagen. Drs. Lieuwe L. Kool, der Leiter der Bibliothek, erklärte ihm, dass die Studierenden diese Sitzgelegenheiten lieben und in die entlegensten Ecken der Bibliothek schleppen würden. Und ab und zu sammelten die Bibliotheksmitarbeiter die Sitzsäcke halt wieder ein – daher der grosse Haufen.

img_7984
Sitzsäcke im Einsatz in der AMC-Bibliothek

Dr. Obsts erster Gedanke war: „Das brauchen wir auch!“ Gesagt, getan – mit Hilfe einiger studentischer Vertreter konnte die Idee sehr schnell und überraschend kostengünstig in die Tat umgesetzt werden. Seit 2 Wochen bevölkern 7 Big Bags die ZB Med und bilden eine willkommene Bereicherung der abwechslungsreichen Arbeitsplätze in der Bibliothek.

Arzt-Amboss – Fachärztliches Wissen inkl. Pharma

ambossMiamed  macht auf eine Neuerung seines Lern- und Kreuzprogramm für Mediziner AMBOSS aufmerksam.

AMBOSS wurde um eine wesentliche Informationsebene erweitert – dem praxisrelevanten Wissen für Ärztinnen und Ärzte. Mit der Aktivierung des Arzt-Modus werden in den Lernkarten zusätzliche Inhalte wie diagnostische Entscheidungshilfen, Dosierungsvorschläge sowie detaillierte Wirkstoff-Informationen für den täglichen Gebrauch angezeigt.

Detaillierte Informationen zur Aktivierung des Arzt-Modus sowie eine Übersicht der bereits erweiterten Themen finden sich auf der Info-Seite, auf welcher man sich dann auch gleich einloggen, freischalten und den Arzt-Modus aktivieren kann.

In bereits bestehenden Lernkarten werden die Inhalte nahtlos mit relevantem Wissen für den Klinikalltag ergänzt. Darüber hinaus wurden komplett neue Karten erstellt, die eigens für den Arzt-Modus konzipiert wurden und mit dem Zusatz “klinische Anwendung” im Titel gekennzeichnet sind.

Therapeutische Antikoagulation - klinische Anwendung

Natürlich kann der Arzt-Modus auch mit der App „AMBOSS Wissen“ für die Kitteltasche genutzt werden. Einfach die App für Android bzw. iOS herunter laden, den Arzt-Modus aktivieren und die neueste Version der Bibliothek downloaden.

 

 

 

Bildnachweise: © Miamed GmbH

Kontinuierlich neue Illustrationen in AMBOSS

amboss

Miamed stellt neue Illustrationen und Grafiken in Amboss zur Verfügung, die von Medizinischen Illustratoren als Mitglieder der ärztlichen Redaktion kontinuierlich erstellt werden, um u.a. Untersuchungstechniken oder anatomische Strukturen zu erläutern. Ein paar Beispiele finden Sie hier.


Das Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm Amboss von Miamed, steht allen Medizinstudierenden vom 1.1.-31.12.2016 als Campus-Lizenz für unbegrenztes Kreuzen zur Verfügung – auch per Browser und App (iOS und Android. Eine Anleitung zur Freischaltung findet sich im Wiki oder hier.

Bildnachweis: © Miamed GmbH