Archiv der Kategorie: UKM

Fitness-Tracking mit Smartphones: Auswirkungen auf Lehre und Krankenversorgung

Im vergangenen Jahr startete Samsung seine Gesundheits-Tracking-App S Health, die schon sehr ansprechend war. Die spezialisierten Sensoren im neuen Galaxy S4 sollen nun weitere Funktionen ermöglichen: Ein integrierter Schrittzähler, die Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit können alle in die S Health App eingespeist werden. Die Überwachung von Diäten (oder des normalen Essverhaltens) erlaubt S Health ebenfalls, die Kalorien-Informationen kommen aus einer integrierten Lebensmitteldatenbank. S Health ist exklusiv für das Samsung Galaxy S3/S4 erhältlich und kann kostenlos über die Samsung Apps heruntergeladen werden.

S-Health kann darüber hinaus mit Geräten von Drittanbietern (meist per Bluetooth) zusammenarbeiten und so den Blutdruck und Blutzuckerwerte verfolgen. Fitness-Fans können aber auch Samsung-eigenes Zubehör nutzen wie ein Schrittzählerarmband, wenn man das Galaxy nicht immer mit sich herumtragen möchte, oder eine Waage für das Körpergewicht und Sensoren für die Überwachung der Herzfrequenz. Samsung schafft so ein eigenes Ökosystem von Gesundheits- und Tracking-Produkten – vielleicht um der kommenden Konkurrenz durch die Apple Watch (der ähnliche Funktionalitäten nachgesagt werden) zu entgegnen?

Wir wollen hier keine Werbung für den ein oder anderen Hightechkonzern machen, sondern Ihre Aufmerksamkeit auf eine neue Generation von Geräten richten, die neue Formen des Fitness-Trackings ermöglichen. Hier kündigt sich ein Massenmarkt an, der auch (ganz praktische und naheliegende) Auswirkungen auf die Medizinerausbildung und Krankenversorgung haben wird.

Das Galaxy 4 wird übrigens als „Life Companion“ beworben und in der Tat ist es (nicht erstaunlich aber) faszinierend, wie viel Anteil diese Dinge bereits an unserem täglichen Leben haben, wie nah sie uns gekommen und wie selbstverständlich sie uns geworden sind (wie ich heute mal wieder im Schulbus erleben durfte).

Meine Vorhersage aus 2005 (PDF), smart devices würden irgendwann einmal wissen, dass man hungrig ist – man braucht es ihnen nicht mitzuteilen -, ist heute angesichts von Blutzuckersensoren Realität geworden.

Jubiläum: ZB Med bietet seit 10 Jahren Onlinebücher an

Es sind nun fast auf den Tag genau 10 Jahre her, seitdem die Zweigbibliothek die ersten medizinischen Onlinebücher angeboten hatte: Am 1. Januar 2003 wurden 24 Lehrbücher und Checklisten des Thieme Verlags Stuttgart für die Universität Münster freigeschaltet. Nicht nur für den Fachbereich Medizin, auch für das deutsche Bibliotheks- und Verlagswesen war dies eine absolute Premiere.

10 Jahre ist eine gute Zeit, um Rückschau zu halten. 10 Jahre ist die Zeit, die Onlinebücher gebraucht haben, um im Alltag anzukommen, um nützlich und erfolgreich zu sein.* Doch der Erfolg hat durchaus seine Kehrseiten, wie der Leiter der Bibliothek, Dr. Oliver Obst betont:

Alle lieben E-Books: Die Studierenden, die Ärzte, die Wissenschaftler – doch es ist schwierig, Geld für diesen zusätzlichen Service zu bekommen.

Englischsprachige Onlinebücher
Englischsprachige Lehrbücher sind für die ZB Med zur Zeit kein Thema – die werden zu selten benutzt (Ausnahmen sind auf rührige Dozenten zurückzuführen) -, dagegen englischsprachige Fachmonographien schon: Über das E-Book-Portal der Bibliothek sind zigtausend Onlinebücher potenziell nutzbar, die als Campuslizenz unbezahlbar wären. Man kann dort Bücher auswählen, die – nach dem Ok der Bibliothek – schnell freigeschaltet werden.

ZB Med als Verleger
Neben dem Kauf oder der Lizenzierung von tausenden E-Books betätigt sich die ZB Med auch als Verleger. Seit 1997 wird eine elektronische Zeitschrift als PDF herausgegeben mit bisher 45 Ausgaben, und im April 2012 wurde das erste iBook publiziert.

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* Es hatte ebenfalls 10 Jahre gedauert vom ersten Angebot eines E-Journals bis zur vollständigen Umstellung aller Zeitschriften der ZB Med auf e-only.

UKM mobil: Klinikum mit Webseite für Smartphones

Wie die UKM-Pressestelle am 29.11. meldete verfügt das UKM nun auch über eine mobile Webseite, die einen „verbesserten Service für Smartphone-Nutzer“ darstellt.

„Wer mit einem Smartphone die Seiten des UKM (Universitätsklinikum Münster) ansteuert, landet ab sofort auf der mobilen Version der Webseite: Hier sind mit einem Klick alle Kliniken und Zentren des UKM mit Kontaktdaten und Ansprechpartnern zu erreichen. Mit diesem verbesserten Service möchte das UKM seinen Patientinnen und Patienten einen direkten Zugang zu den Kliniken des UKM auch über das Smartphone ermöglichen. Der direkte Link zur mobilen Version lautet http://mobile.ukmuenster.de.

Die Einführung der mobilen Übersichtsseiten ist nur ein erster Schritt, weitere Funktionen sind bereits in Planung. Für weitergehende Informationen ist die gesamte reguläre Webseite des UKM über einen Link auf der mobilen Seite aber auch weiterhin von mobilen Endgeräten aus ansteuerbar.


Unter https://www.uni-muenster.de/ZBMed/m/ ist die Zweigbibliothek Medizin bereits seit 3,5 Jahren mit einer mobilen Webseite online. Dort finden Sie zahlreiche Services wie z.B. den Buchkatalog, Rapidoc, Impact Faktoren oder die Literaturverwaltung RefWorks.

Die mobile Seite der Universitätsbibliothek finden Sie übrigens unter http://www.ulb.uni-muenster.de/m/.

iPad mini: Good News for Medical Users

Palmdoc Blogger Dr. Alan Teh hat sich seine Gedanken zum neuen iPad mini gemacht, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:

This is good news for medical users as this device is certainly more pocketable than the ten inch iPad and can easily fit in a labcoat pocket. In terms of size, it is still big enough to read journal articles in pdf format, ebooks and more. You can run the same iPad medical apps that you wish as they will scale nicely on the smaller display. If you have carried around an iPad for a day, the weight will get noticeable and the lighter iPad mini will be more welcome in this respect. I previously would have recommended an iPod touch to medical students but after October 23, that recommendation has changed to an iPad mini!

Auch wir denken, dass – im Gegensatz zu Studenten und Forschern – die Kliniker gerne ein Gerät dabei hätten, das leichter als das iPad ist und in ihre Kitteltasche passt. Dank der iPad2-Auflösung sollten alle gängigen Apps auch auf dem iPad mini laufen. Die ZB Med hat ein Gerät bestellt und wird es – zusammen mit den Konkurrenz-7-Inch-Tablets Google Nexus 7 und Kindle Fire HD – allen interessierten Medizinern gerne vorstellen.

Die erste Gelegenheit dafür dürfte der Hochschultag sein (von Bense haben wir ein iPad mini rechtzeitig bekommen), an dem die ZB Med unter dem Titel „iPad in der Medizin“ die Benutzung von Tablets in der medizinischen Lehre und Krankenversorgung demonstriert und Vor- und Nachteile darstellen wird. Apps und iPads können von den Teilnehmern vor Ort selber getestet werden.

The iPad mini seems to be an even better device for students than the original iPad.

Datum: 8. Nov. 2012, 10:00 Uhr
Ort: Sitzungszimmer der ZB Medizin im 1.OG, Zugang über den Personaleingang.

UKM-Autoren publizieren globales Standardwerk zum menschlichen Ejakulat

WHO-Laborhandbuch zur Untersuchung und Aufarbeitung des menschlichen Ejakulates


5. Aufl. 2012, 2012, XVIII,
252 S. 48 Abb., 14 in Farbe.
ISBN 978-3-642-21122-5

Autoren:
Eberhard Nieschlag, Stefan Schlatt, und Sabine Kliesch (Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie, WHO Kooperationszentrum zur Erforschung der männlichen Fertilität, Universitätsklinikum Münster) und Hermann M. Behre (Zentrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie, Universitätsklinikum Halle)

Das WHO Labor-Handbuch für die Untersuchung des menschlichen Ejakulates und der Spermien-Mukus-Interaktion erschien 1980 erstmals als Reaktion auf den wachsenden Bedarf an einer Standardisierung der Methoden zur Untersuchung des menschlichen Ejakulates. Seither sind (mit dieser) vier Neuauflagen erschienen sowie Übersetzungen in verschiedene Sprachen. Im Laufe der letzten 30 Jahre wurde das Laborhandbuch als globaler Standard anerkannt und weltweit extensiv in der Forschung und in klinischen Laboratorien benutzt. Das Buch enthält detaillierte Anleitungen aller relevanten labortechnischen Anwendungen bei der Spermienanalyse zum täglichen Einsatz in Laboratorien, die sich mit der Analyse menschlichen Ejakulats beschäftigen. Der Standard der Analyse des menschlichen Ejakulats! Das „WHO-Laborhandbuch zur Untersuchung und Aufarbeitung des menschlichen Ejakulates“ liefert fundamentale Labortechniken für die Diagnose der männlichen Infertilität. Die 5. Auflage liefert wieder alle Informationen zum täglichen Einsatz in Laboratorien, die sich mit der Analyse menschlichen Ejakulats beschäftigen. Sie enthält alle Aspekte der Spermiendiagnostik, -vorbereitung und Qualitätssicherung – ob zur Evaluierung infertiler Paare, der Fertilität von Männern oder bei gerichtsmedizinischen Fragestellungen.

Im Gegensatz zu früheren Auflagen, bei denen das Fehlen von Details dazu führte, dass es einige Laboratorien bevorzugten, andere Methoden zu benutzen und trotzdem zu behaupteten, die Ejakulatanalyse entspreche dem WHO-Manual, enthält die gegenwärtige Ausgabe des Laborhandbuchs viel mehr Details und begründet alternative Methoden, um globale Vergleiche einfacher zu gestalten. Wenn Ergebnisse in Publikationen mitgeteilt werden, wird jetzt empfohlen, dass die Autoren klarstellen sollten, welche spezielle Methode aus dem Laborhandbuch benutzt wurde.

Das Buch ist ab sofort online zugänglich.


Alle 1.100+ medizinischen Springer e-Books finden Sie unter dieser Adresse. Im OPAC, dem Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man gezielt nach Online-Büchern suchen. Die Bibliothek hat die Lehrbücher unter den obigen Titeln der Liste aller Online-Lehrbücher hinzugefügt. Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

Film über die Pflege am UKM

Im neuen Imagefilm der UKM-Pflege wurde die tägliche Arbeit der größten Berufsgruppe am UKM jetzt porträtiert. Dabei wird vor allem eines deutlich – wie der Klappentext betont: Die Pflege ist ein äußerst verantwortungsvoller und abwechslungsreicher Berufszweig mit Perspektive. Der Film kann als MPG– und WMV-Datei zur Offline-Nutzung heruntergeladen werden.

Für den Film wurde auch in der Bibliothek gedreht. Als Resultat ist ab 1:48 eine Szene enthalten, die für immerhin volle zehn Sekunden zeigt, wie still und leise im Monographienlesesaal der Bibliothek (den es so nicht mehr gibt) gelernt wird.

Nach dem UKM-Imagefilm ist dies nun der zweite professionelle Werbefilm über das UKM und der erste, der sich einer Berufsgruppe widmet. Ein dritter über Forschung und Lehre soll folgen. Spätestens dann wird die Bibliothek hoffentlich nicht nur als nette Kulisse gewürdigt…

Kommentar: Was diesen Film so sympathisch macht, ist, dass zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der UKM Pflege mitgewirkt haben, der Film wirkt so sehr persönlich und ehrlich. Zwei Dinge haben mir aber nicht gefallen: Sprecher und Text können qualitativ nicht mit den sehr guten (und anrührenden) Bildern mithalten. Die ach so witzigen Texte und die schmunzelnde Off-Stimme bauen eine Distanz zu Bild und Musik auf. Die stimmige Aussage von Bild/Musik wird dadurch konterkariert. Sehr schade. Der Sinn folgender Einsprecher hat sich mir auch bei mehrmaligem Hören nicht erschlossen:

Bild: Lesesaal der Bibliothek

„Zu wissen, dass wir denken und (schmunzel, schmunzel) zu denken, dass wir wissen.“

Bild: Erschöpfte Krankenpflegerin

„Ein zweibeiniger, kohlenstoffbasierter, wasserhaltiger Zellhaufen zu sein, und (ha, ha, ha) es völlig ok zu finden.“

Dreharbeiten in der Bibliothek

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Nach dem UKM bekommt nun auch die Krankenpflege einen Imagefilm. Die Pflege will in ihrem Film Gesundheits- und Krankenpfleger zeigen, die Bücher (oder Computer, so genau wissen wir das nicht) benutzen, so dass hier einige Drehstunden abfallen werden. Wenn Sie also am Donnerstag Nachmittag, den 18.8., ein Kamerateam in der Bibliothek sichten: Bewahren Sie äußerste Ruhe, bewegen Sie sich nur langsam und vor allem: Befolgen Sie die Anweisungen des Regisseurs!

Neu: Kataloge für einzelne Institutsbibliotheken

Schlagwortkatalog

Die ULB Münster stellte in einer kürzlichen Forumsnachricht einen interessanten neuen Service vor:

Institutskataloge weisen den Bestand separater Institute nach. Mit diesen neuen Katalogen auf Basis unseres ULB-Kataloges können Sie nun gezielt im Bestand einzelner Instituts- und Fachbereichsbibliotheken suchen. Damit realisieren wir einen vielfach geäußerten Wunsch der Institute.

Zugriff auf die Institutskataloge erhalten Sie über unsere Webseiten „Angebote für Institutsbibliotheken“ oder über unsere Datenbank „Bibliotheken in Münster„.

Möchten Sie im gesamten Bestand aller WWU-Bibliotheken einschließlich der elektronischen Ressourcen wie E-Journals und E-Books recherchieren, nutzen Sie bitte unseren Gesamtkatalog oder unsere Suchmaschine disco.

Wir sind Albert Schweitzer Campus!

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Wir waren dabei! Historische Umadressierung des UKM.

Am 31.3.2011 bekam die Bibliothek offizielle Post. Hochoffizielle. Uns wurde mitgeteilt, dass ab sofort unsere Adresse eine andere sei. Wir hießen jetzt Albert Schweitzer Campus. Albert Schweitzer Campus 1, um genau zu sein. Nicht, dass es etwa Albert Schweitzer Campus 2 geben würde oder Albert Schweitzer Campus 3, nein. Es gibt nur die Nummer 1.

Was sich beim Leonardo Campus bewährt hat, soll es nun auch in der Medizin richten: Mehr schwungvoller Name, weniger Adressenwirrwarr. Dafür gibt es jetzt Gebäudenummern, von A1 (Zentralklinikum) bis A16 (Haus Rosenbach) über D3 (Dekanat) bis D17 (Pathologie) hin zu W1 (Chirurgie) bis W30 (Parkhaus). Ob das eine Hilfe für Fussgänger, Postboten oder Navigationssysteme darstellt? Wir werden sehen … Die Pathologie kann auf jeden Fall dann nächstes Jahr schon wieder ihre Adressstempel neu machen lassen. Ich höre schon jetzt den Aufschrei: Was das alles koosssstet!!

Ganz lustig wird es an der Domagkstraße, wo zukünftig Institute und Kliniken mit und ohne Gebäudenummer direkt gegenüber liegen, da die auf der linken Straßenseite „aus Gründen der Rettungssicherung, der Notdienstversorgung und für Anfahrten mit Hilfe von Navigationsgeräten“ ihre bisherige Adresse als Anfahrtsadresse beibehalten dürfen. Bei der Augenklinik heißt es dann demnächst ganz einfach und platzsparend Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Albert Schweitzer Campus 1, Geb. D15, Domagkstraße 15, 48149 Münster.

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In dem Schreiben vom 28.3. hieß es, die Umsetzung solle bitte zum 1.5. erfolgen – sind ja nur ein paar Briefköpfe, die geändert werden müssten. Da die Bibliothek Geschäftsbeziehungen mit 500 Verlagen und hunderten Bibliotheksanbietern aus der ganzen Welt pflegt, kam die Info jedoch viel zu kurzfristig. Wir dachten deshalb eine Weile ernsthaft an einen Aprilscherz – kurz vor dem 1.4. lag das für uns näher als solch eine radikale Umadressierung ohne Vorwarnung. Aber soo einen gut gemachten Aprilscherz, das hätte ich dem UKM dann doch wieder nicht zugetraut…

Professioneller UKM-Imagefilm wirbt mit Bibliothek

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Der neue, sehr gut gemachte Imagefilm des UKM, gehostet bei Vimeo, enthält eine kurze Szene, die in der ZB Med gedreht wurde: Für einige wenige Sekunden ab 1:40 sehen Sie eine Frau, die in einem gedruckten Buch (s.u.) blättert (fällt den Filmleuten nichts anderes mehr ein als diese Klischees?). Es geht um die hervorragende Studentenausbildung, die – mit Bibliothek, Studienhospital und den diversen Schulen – einen breiten Raum im Film einnimmt. Bei Wissenschaft und Krankenversorgung spielt die Bibliothek – imagemässig – keine Rolle: Da ist den Machern wichtiger, den angehenden Patienten zu vermitteln, dass sie auf Station à la carte essen dürfen, es dort ganz lustig zugeht (Clinic-Clowns!) und das UKM schwarze Zahlen schreibt.

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Insgesamt wurde bei uns zwei Stunden lang gedreht (eine halbe Stunde pro Sekunde Film), für den ganzen Film wurde eine Woche gebraucht. In Kürze wird der Film auch für Kongresse, Messen etc. auch auf DVD zu haben sein.

Literatur und Dienstleistungen für das Krankenpflegepersonal

Seit ihrer Gründung stellt die Zweigbibliothek Medizin auch Bücher und Datenbanken mit Literatur für die Krankenpflege zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit der Pflegedirektion wurde z.B. die Datenbank CareLit mit deutscher, pflegewissenschaftlicher Literatur eingekauft. In den kommenden drei Monaten will die Bibliothek untersuchen, wie diese Medien vom Krankenpflegepersonal des UKM genutzt werden, welche Informationsbedürfnisse diese spezielle Nutzergruppe hat und welche Dienstleistungen ihnen darüber hinaus von Nutzen sein könnten.

Das Projekt wird sich in die Abschnitte gliedern: Analyse der Kundengruppe und ihres Literaturbedarfs, Entwicklung und Marketing von Dienstleistungen. Im Anschluss soll das Projekt ausführlich evaluiert werden.

Dieses einmalige Projekt wird von Frau Nicole Offhaus (Foto) durchgeführt, die zurzeit das Fach Bibliothekswesen an der Fachhochschule Köln studiert und vom 1. März 2010 bis 18. Juli 2010 an der Universitätsbibliothek tätig ist. Im Rahmen ihres Praxissemesters wird sie an der Zweigbibliothek Medizin dieses Projekt bearbeiten. Als ehemalige Krankenschwester interessiert sie diese Fragestellung und freut sich schon auf diese Untersuchung.

UKM- und Fakultäts-Nachrichtenticker für Ihren Desktop

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Auch wenn das UKM damit nicht hausieren geht: Die Pressemeldungen des Uniklinikum sind seit dem Relaunch als RSS-Nachrichtenfeed unter folgender Adresse zu abonnieren: http://klinikum.uni-muenster.de/index.php?id=1935&type=100

Wer auf die Adressenzeile seines Browsers geachtet hat, wußte das natürlich längst (also alle außer mir…): Der orange Button rechts neben der Adresse zeigt einen abonnierbaren Feed an.

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Ab Windows Vista können Sie diesen Feed mit Bordmitteln komfortabel auf Ihrem Desktop einbinden. Das geht in wenigen Schritten (auf Bilder klicken für Vergrößerung):

1. Mit dem Internet Explorer die Webseite des Klinikums öffnen, auf den orangen Button in der Menüleiste klicken und den Feed abspeichern.

2. Die Windows Sidebar öffnen (unter Programme – Zubehör, wenn sie noch nicht aktiv ist), auf das Werkzeugsymbol klicken und „Aktuelle Meldungen des UKM“ auswählen.

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3. Voila! Die Nachrichten von der UKM-Homepage werden jetzt auf dem Desktop dargestellt.

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Auf genau diesselbe Art und Weise können Sie sich auch alle weiteren Nachrichtenkanäle, sei es von Tageszeitungen, von Fachzeitschriften oder von der Bibliothek anzeigen lassen. Hier finden Sie eine erste Auswahl.

Nachtrag 10.02.2010: Auch das Dekanat glänzt nun mit zwei RSS-Feeds: http://www.campus.uni-muenster.de/atomfeed/atomfeed.xml (News) u. http://www.campus.uni-muenster.de/atomfeed/atomfeeddates.xml (Termine). Beide Feeds finden Sie in unserem Masterfeed UKM-Mixed.