Aktuelle Meldungen des Lehrstuhls für Lateinamerikanische Geschichte

© Routledge Verlag

Book Presentation "The Spanish Empire" - English Language

On Monday, 26 October, Sarah Albiez-Wieck, Raquel Gil Montero, and Xosé M. Núñez-Seixas will introduce their new book "The Spanish Empire. A Global History, 1478-1975" to the public.

The event will take place at 5 pm at Käte Hamburger Kolleg, Servatiiplatz 9, in Münster. 

© Katharina Isaak

Podiumsdiskussion der Promotionsschule Geschichte Münster

Dienstag, 10. November 2026, 18-20 Uhr, JO 101 (Johannisstr. 4)

Mit Muriel Moser-Gerber, Ulla Kypta, Sarah Albiez-Wieck, Malte Thiessen and Holger Thünemann.

Moderation: Katharina Isaak 

© gemeinfrei

Neues DFG-Projekt ab 2027

Sarah Albiez-Wieck hat von der DFG die Zusage für die Förderung des dreijährigen Projekts mit dem Titel „ Mestize als transimperiale
Kategorisierung in der frühneuzeitlichen Karibik und dem zirkumkaribischen Raum sowie in Mexiko-Stadt“ erhalten.

Demnächst werden zwei Stellen für Promovierende in dem Projekt ausgeschrieben.

Doktorand Ignacio Helmke wirbt Drittmittelprojekt ein

Im Rahmen des Endangered Archives-Projektes der British Library hat unser Doktorand Ignacio Helmke eine Förderung von 20.800 britischen Pfund für sein Projekt "Photographs and Archives of the Anglican Mission among the Mapuche, Chile (1896–1940)" eingeworben. Näheres zum Projekt können sie auf der Projektwebseite https://eap.bl.uk/project/EAP1878 nachlesen. 

mit Barbara Rommé, Johannes Jansen und Sarah Albiez-Wieck
© ZNS

Deutscher Kolonialismus in Ausstellungen – Perspektiven, Herausforderungen und Verantwortung

Wie wird deutscher Kolonialismus heute in Ausstellungen dargestellt? Welche Geschichten werden erzählt, welche bleiben unsichtbar? Das Haus der Niederlande widmet sich diesen Fragen mit einer Kunstinstallation „De Parade“ zum Völkermord an den Herero und Nama im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika. Einige historische Objekte, Leihgaben aus dem Museum Huis Doorn, dem Exilort des letzten deutschen Kaisers, illustrieren dabei die europäische koloniale Weltsicht.
Museen und Ausstellungshäuser stehen zunehmend im Fokus, wenn es darum geht, koloniale Vergangenheit kritisch aufzuarbeiten und zeitgemäß zu vermitteln. Dabei geht es nicht nur um historische Fakten, sondern auch um Perspektiven, Machtverhältnisse, Sprache und Verantwortung. Ebenso stellt sich die Frage, welche Vorkenntnisse Besucher:innen mitbringen und wie Ausstellungen darauf reagieren können.
Mit drei Expert*innen aus der Museumswelt – Barbara Rommé, Stadtmuseum Münster – und der Geschichtswissenschaft – Johannes Jansen und Sarah Albiez-Wieck, Universität Münster – diskutieren wir, wie deutscher Kolonialismus präsentiert wird und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Auch die koloniale Vergangenheit Lateinamerikas und der Niederlande werden Gegenstand der Debatte. Im Zentrum stehen die Auswahl und Kontextualisierung von Objekten, der Umgang mit sensiblen Sammlungen sowie die Einbindung des Publikums. Ziel ist es, neue Ansätze für einen verantwortungsvollen Umgang mit kolonialer Geschichte zu entwickeln.
Die Veranstaltung wird von Jacco Pekelder (Zentrum für Niederlande-Studien) moderiert. Vorab gibt es die Möglichkeit, die Ausstellung „De Parade“ zu besichtigen.

Wann? 13. Mai 2026, 16:30 Uhr
Wo? Haus der Niederlande, Bibliothek (Alter Steinweg 6/7)
Eintritt frei
Organisation: Zentrum für Niederlande-Studien / Universität Münster / Stadtmuseum Münster

 

© Historisches Seminar

Kolloquium Neuere und Neueste Geschichte

Programm im Sommersemester 2026

© Daniela Bornträger

Wir gratulieren zum Gleichstellungspreis für das SUN Office Network

Das SUN-Netzwerk hat den Gleichstellungspreis 2025 für das Projekt "Administrative Professionals Day" beim Neujahrsempfang 2026 verliehen bekommen. Den Preis haben Daniela Bornträger, Maria Kock und Maren Thölking als Projektverantwortliche stellvertretend für das Netzwerk entgegengenommen. 

Das SUN-Netzwerk möchte das Preisgeld nutzen, um mit dem stereotypischen, oft abwertenden Bild von der Rolle der Sekretärin aufzuräumen und das Selbstwertgefühl der Mitarbeitenden in den Sekretariaten und Geschäftszimmern an der Uni Münster zu stärken. Nur so kann eine differenzierte, moderne Darstellung der Mitarbeitenden als starke, selbstbewusste Fachkräfte entstehen, welches wiederum die Attraktivität des Berufes stärkt.

Alle können sich schon auf einen interessanten Administrative Professionals Day 2027 freuen.

Interview zum Themenraum Kolonialismus

In einem Interview mit Radio Q spricht Sarah Albiez-Wieck über die Ausstellung "Themenraum Kolonialismus", die noch bis 15.2.26 im Stadtmuseum zu sehen ist. Nähere Infos zur Ausstellung finden Sie hier.

© freepik

Ankündigung: Doktorand*innentagung Lateinamerikanische Geschichte

Am 12./13.3.2026 veranstaltet der Lehrstuhl von Prof. Dr. Sarah Albiez-Wieck die regelmäßig stattfindende Doktorand*innentagung Lateinamerikanische Geschichte an der Uni Münster. bei Fragen wenden Sie sich bitte an Arno Holl.

© Stefan Klatt

Ankündigung: Workshop des Centre for Empire Studies zu "Imperial frontiers. Global and local entanglements"

Da das CES im Wintersemester 2025/26 zwei Fellows willkommen geheißen hat, findet 2026 ein Workshop gemeinsam mit unseren Gastwissenschaftlern statt. Am 9. und 10. Februar 2026 hält das CES einen Workshop zum Thema: "Imperial frontiers. Global and local entanglements" ab. Informationen zum Programm entnehmen SIe bitte dem Flyer. 

© Markus Bomholt

Eröffnungsfeier zur Ausstellung "Themenraum Kolonialismus"

Am 22. August wurde die neue Ausstellung zur Kolonialzeit in Münster feierlich im Stadtmuseum eröffnet. Zur Begrüßung richteten Angela Stähler, Bürgermeisterin der Stadt Münster, sowie Prof. Dr. Johannes Wessels, Rektor der Uni Münster, einige Worte an das Publikum. Anschließend beleuchteten die KuratorInnen Prof. Dr. Sarah Albiez-Wieck, Dr. Johannes Jansen (beide Uni Münster) und Dr. Barbara Rommé (Stadtmuseum Münster) in einem Talk die Themen der Ausstellung. Die Gruppe Cactus - Junges Theater sorgte darüber hinaus mit Ausschnitten aus ihren Performances für die künstlerische Note.

Die Sonderausstellung „Themenraum Kolonialismus“ im Stadtmuseum nimmt vom 23. August 2025 bis zum 15. Februar 2026 die Spuren der deutschen Kolonialherrschaft und seine Folgen in den Fokus. Exponate aus den Jahren zwischen 1884 und 1918 mit Münsterbezug verdeutlichen, wie Völkerschauen, Kolonialwarenläden und zeitgenössische Alltagswaren auch in Münster Stereotype unterstützten und wie facettenreich die Auswirkungen der Kolonialpolitik bis heute sind. Die Präsentation ist das Ergebnis der Zusammenarbeit des Stadtmuseums Münster, des Historischen Seminars und des Instituts für Didaktik der Geschichte der Universität Münster mit zwölf weiteren Partnerinstitutionen.

Im Flyer zur Ausstellung finden Sie Infos zu den Terminen für öffentliche Führungen und zum Begleitprogramm.

Mit der Ausstellung beschäftigt sich u. a. der  Blog Alltagskultur. Auch in der Unizeitung wissen.leben gibt es einen Beitrag über die Ausstellung: https://www.uni-muenster.de/news/view.php?cmdid=15064

© Markus Bomholt

Vortrag von Arno Holl am 2.6.2025 mit dem Titel "'Die Mutter des Wassers ist fortgezogen'. Die peruanischen Kukama zwischen Spiritualität und staatlichem Raubbau"

© Sprachenzentrum Uni Münster
© Historisches Seminar
© Brasilien-Zentrum Universität Münster

Förderung für Ausstellung im Stadtmuseum

Prof. Dr. Sarah Albiez-Wieck hat, gemeinsam mit Dr. Johannes Jansen und in Kooperation mit Dr. Barbara Rommé, Förderung für einen Themenraum Kolonialismus im Stadtmuseum Münster erhalten. Es handelt sich dabei um Förderung vom Kulturfonds der Universität und von der Universitätsgesellschaft im Rahmen der Förderlinie Leuchtturmprojekt. 
Die symbolische Scheckübergabe fand am 11. März im feierlichen Rahmen statt (s. hier).

Der Themenraum wird am 22.08.2025 im Stadtmuseum Münster eröffnet.

© UG_Peter Leßmann

Antrittsvorlesung am 12. Oktober

Am 12.10.2023 feierte Prof. Dr. Sarah Albiez-Wieck ihren angenommenen Ruf an die Universität Münster mit einer Antrittsvorlesung zum Thema "Reisen im Amerika des 17. Jahrhunderts" und anschließendem Sektempfang. Auf den Seiten des Fachbereichs ist dazu ein Artikel inkl. Videomitschnitt zum Vortrag veröffentlicht worden.

© Raquel Gil Montero

Workshopankündigung: "Una aguja en el pajar: metodologías posibles de cara a quienes dejan pocos rastros"

am 5. Mai 2023 in Mendoza, Argentinien
 

Forschungsaufenthalt in Mendoza, Argentinien

Von Februar bis Juli 2023 ist Frau Prof. Sarah Albiez-Wieck mit einer Förderung der Alexander von Humboldt Stiftung als Gastwissenschaftlerin am Instituto de Ciencias Humanas, Sociales y Ambientales (INCIHUSA, CONICET) tätig. Für diesen Aufenthalt ist sie bis zum Ende des Sommersemesters 2023 (bis Juli) von der WWU beurlaubt. Nähere Informationen finden Sie hier.

Neuberufung von Prof. Dr. Sarah Albiez-Wieck

Prof. Dr. Sarah Albiez-Wieck wurde zum 1. Dezember 2022 zur Professorin für das Fach „Neuere und Neueste Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der außereuropäischen Geschichte" am Historischen Seminar des Fachbereichs Geschichte/Philosophie ernannt. Im Interview beantwortet sie Fragen zu ihrer Person.

© Brill-Verlag

Habilitationsschrift erschienen

Im Oktober 2022 ist die Habilitationsschrift von Sarah Albiez-Wieck im Brill-Verlag erschienen:

Albiez-Wieck, Sarah (2022): Taxing Difference in Peru and New Spain 16th-19th Century. Negotiating Social Differences and Belonging. Leiden, Boston: Brill (European expansion and indigenous response, 40). Partly available in open acces at: https://brill.com/view/title/34680

Summary: This book addresses the negotiation of categorizations in colonial societies in Spanish America from a new vantage point: fiscality. In early modern empires (poll) taxes were a significant factor to organize and perpetuate social inequalities. By this, fiscal categorizations had very concrete effects on the daily life of the categorized, on their assets and on their labor force. They intersected with social categorizations such as gender, profession, age and what many authors have termed race or ethnicity, but which is denominated here, more accurately with a term from the sources, calidad. They were imposed by legislation from above and contested via petitions from below, the latter being a type of source scarcely analyzed until now.