Jüdisches Leben im Nordmünsterland

Die Präsenz des Unbekannten, Verschwundenen und Fehlenden

Was zeugt heute noch vom jüdischen Leben im Münsterland? Es sind in erster Linie alte Friedhöfe, weit seltener ehemalige Synagogen. Die Unrecht- und Terrorherrschaft des Nationalsozialismus hat nicht nur die jüdischen Bürger vertrieben und ermordet, sie hat auch versucht, die Zeugnisse jüdischen Lebens zu vernichten und die Erinnerung an jüdische Menschen und Gemeinden aus dem kollektiven Gedächtnis zu streichen.

Tagesfahrt am 04. Mai 2019

Jetzt anmelden!

Die Expedition Münsterland führt zu zehn ausgewählten Geschichts- und Erinnerungsorten im nördlichen Münsterland und im Tecklenburger Land. Die Stationen spiegeln die Vielfalt des vormaligen jüdischen Lebens wider. An einigen Stationen trifft die Expedition auf lokale Experten, die sich vor Ort mit der deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur auseinandersetzen und Gedenkinitiativen mittragen.

Die Tagesfahrt wird geleitet von Matthias M. Ester M.A. (Geschichts-Kontor Münster), der in den letzten Jahren auch schon die Exkursionen zum „Jüdischen Leben im West-, Süd- und Ostmünsterland“ durch- geführt hat.

Abfahrt: 09.00 Uhr an der Robert-Koch-Str. 40, 48149 Münster
Rückkehr: ca. 18 Uhr
Kosten: Für die organisierte Mittagspause (Mittagsimbiss) wird ein Beitrag von 5€ erhoben. Dieser ist beim Einstieg in den Bus zu zahlen.

Eine verbindliche Anmeldung bei der Expedition Münsterland per Mail (expedition-muensterland@uni-muenster.de) ist für die Teilnahme an der Tagesfahrt unbedingt notwendig.
Es wird empfohlen, festes Schuhwerk zu tragen und leichte Regenkleidung mitzubringen. Männliche Teilnehmer werden gebeten, während des Besuchs eines jüdischen Friedhofs eine Kopfbedeckung zu tragen