© AFO WWU

After-Work-Expeditionen

Die After-Work-Expeditionen sind eine gemeinsame Initiative der Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) und der Abteilung für Personalentwicklung und richten sich vor allem an neue Mitarbeitende der WWU, aber auch an langjährige Beschäftigte. Im Rahmen der After-Work-Expedition werden zunächst zweimal im Jahr jeweils eine Nachmittags-Exkursion mit dem Bus der Universität für 16 Personen ins Umland der WWU angeboten. Bei den Ausflügen zu einzigartigen Wissenschafts-Schauplätzen im Münsterland stehen aktuelle Forschungsthemen und die Vielfalt der Fachbereiche im Mittelpunkt, vor allem jene, die in die Region hineinwirken.

Zielgruppe und Arbeitszeit:

Das Format richtet sich primär an neue Beschäftigte, die in den vergangenen zwei Jahren (zum Zeitpunkt der Expedition) eingestellt worden sind. Für diese ist die erste Teilnahme an der Expedition Dienstzeit.

Sofern noch freie Plätze verfügbar sind, können gerne auch weitere interessierte Beschäftigte teilnehmen – allerdings in ihrer Freizeit. Über aktuelle Angebote können Sie sich jeder Zeit auf dieser Seite informieren.

Die Expeditionen bieten die Möglichkeit, das Münsterland kennenzulernen, sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen, neue Leute zu treffen und in entspannter Atmosphäre ungeahnte Wirkungsgebiete des neuen (alten) Arbeitgebers, der WWU in der Region zu erleben.

Kommende Expeditionen

© Wessendorf AFO WWU

„Ostbevern bioinspirativ“ – von Forschung und Bürgerbeteiligung an der Bever

Sie sind neu an der WWU? Sie haben Lust Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen, die ebenfalls in den vergangenen zwei Jahren eingestellt worden sind? Dann melden Sie sich zur After-Work-Expedition an. Die Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) lädt am 15. Mai zusammen mit der Personalentwicklung neue WWU-Beschäftigte zur diesjährigen Frühlings-After-Work-Exkursion an die Bever ein. Dabei haben Sie die Möglichkeit, sich mit Kollegen auszutauschen, die Wirkungsgebiete der WWU in der Region zu erleben und ein Stück Münsterland kennenzulernen.

Herzlichen laden wir interessierte (Neu)Angestellte der WWU ein, uns auf der diesjährigen Frühlings-After-Work-Exkursion zu begleiten.

Datum:           Mittwoch, 15.05.2019

Treffpunkt:    AFO, Robert-Koch-Str. 40, 48149 Münster

Abfahrt:          pünktlich 13 Uhr

Rückkehr:       zwischen 17:00 Uhr und 17:30 Uhr an der AFO

Ziel der vierten After-Work-Exkursion der AFO ist die Gemeinde Ostbevern. Die Bever – der namensgebende Fluss der Gemeinde Ostbevern – steht schon seit längerem im Fokus der Forschung von Limnologen um Frau Prof. Dr. Elisabeth Meyer an der Westfälischen Wilhlems-Universität Münster.

Die Exkursion wird anhand eines bioinspirierten Spazierganges unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Meyer (Limnologin) und Herrn Hugo Langner (langjähriger Leiter des Umweltamtes Ostbevern und Künstler) Einblicke in die stattgefundenen Forschungen und wissenschaftskommunikativen Events an der Bever geben. Auch der Ausblick auf das kürzlich gestartete Projekt „Ostbevern bioispirativ“ wird thematisiert. Bezeichnend für die Projekte der Universität in Ostbevern sind die große bürgerschaftliche Partizipation und die neuen Wege der Wissenschaftskommunikation, die dort beschritten werden.Den Abschluss der Exkursion wird ein Einblick in die aktuelle Ausstellung von Herrn Hugo Langner bilden. Präsentiert wird sie im direkt in den Bever-Auen gelegenen Ausstellungskubus „La Folie“.

Die während des Spaziergangs begonnenen Gespräche und das persönliche Kennenlernen können hier im Anschluss bei Kaffee und Kuchen weitergeführt werden.
Gegen 16:30 Uhr werden wir uns wieder Richtung Arbeitsstelle Forschungstransfer begeben, wo wir voraussichtlich zwischen 17:00 Uhr und 17:30 Uhr eintreffen werden.
Ziehen Sie feste Schuhe an, packen Sie Sonnenbrillen und Fotoapparate ein und begleiten Sie uns zu einem spannenden Ausflug an die Bever.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Zur Anmeldung bitte hier klicken.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an nina.nolte@uni-muenster.de

Vergangene Expeditionen

Luftbild der Rieselfelder Münster
© Biologische Station Rieselfelder Muenster

Die Rieselfelder Münster – vom Geheimtipp, zum Besuchermagnet, zum Forschungsort der WWU

Am Montag, den 19. November lud die Abteilung für Personalentwicklung und die AFO  zur 3. After-Work-Expedition ein. 

Mit insgesamt 17 Kolleginnen und kollegen ging es diesmal  in die Rieselfelder vor den nördlichen Toren Münsters. Gemeinsam mit Prof. Bodo Philipp und Dr. Friederike Gabel vom Institut für Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie der WWU machen wir uns auf, um eins der beeindrucktesten Europäischen Vogelschutzgebiete zu besuchen.

Der Herbst ist zum einen die beste Zeit, um die beeindruckende Vielfalt der Zugvögel in den Rieselfeldern zu beobachten – über 50 Arten wurden in den vergangenen Jahren zu dieser Zeit gesichtet. Die Rieselfelder werden mit dem gereinigten Wasser der Kläranlage Münsters bewässert, das relativ viel Mikroplastik enthält. Diese Tatsache hat das Team um Prof. Bodo Philipp vom Institut für Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie aufs Tableau gerufen. Sie werden in den kommenden drei Jahre die Einflüsse von Mikroplastik auf die vor Ort lebende Tierwelt untersuchen.

Die Exkursion bot sowohl Eindrücke zur Geschichte und zur heutigen Arbeit der Biologischen Station der Rieselfelder, als auch Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit der Münsteraner Mikrobiologen und Landschaftsökologen.

Der erwärmende Ausklang der Exkursion bei Kaffee und Kuchen bot Gelegenheit zum Austausch und zum gegenseitigen Kennenlernen als auch zum Mikrokopieren von original Wasserproben.

Weiterführende Links:

https://www.uni-muenster.de/news/view.php?cmdid=9539

http://wp.biostation-muenster.org/

Impressionen

© Wessendorf AFO WWU
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© Wessendorf, AFO

Wissenschaftskommunikation für Körper und Geist

Nach dem großen Erfolg der ersten After-Work-Expedition im Oktober 2017 fand am 3. Mai die zweite Exkursion statt.

Ziel der zweiten After-Work-Expedition war das Stift Tilbeck, langjähriger Projektpartner der AFO im Bereich Inklusion und regionale Wissenschaftskommunikation. Die bewegte Geschichte des Stiftes und seine heutige Rolle in der Region standen zu Beginn des Ausflugs im Mittelpunkt. Anschließend erläuterte Joerg Verhoeven, Leiter des WWU Hochschulsports einiges Interessantes zum Thema Gesundheit für Körper und Geist, mit besonderem Augenmerk auf dem Gehen.  Während des anschließenden Rundgangs auf dem Barfußgang bekamen die Expeditionsteilnehmer/innen eine Vorstellung von regionaler Wissenschaftskommunikation am Beispiel des Blickwinkel-Projektes, einer Kooperation der AFO und dem Stift Tilbeck, welches die Blicke des Betrachters auf wissenschafts- und geschichtsträchtige Orte der Umgebung lenkt.


Die während des Spaziergangs begonnenen Gespräche konnten im Anschluss bei selbstgebackenem Kuchen und selbstgeröstetem Kaffee im stiftseigenem Café am Turm weitergeführt werden.

Impressionen

© Brigitte Heeke
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© Andreas Wessendorf

12. Oktober 2017: Von Löss und Wasser: Vom Leben - vor 500 Jahren und vor 6000 Jahren in den Baumbergen.

Am Donnerstag, den 12. Oktober startete die erste After-Work-Expedition unter dem Titel: Von Löss und Wasser: Vom Leben - vor 500 Jahren und vor 6000 Jahren in den Baumbergen.

Treffpunkt: Arbeitsstelle Forschungstransfer der WWU, Robert-Koch-Straße 40,
Abfahrt: 13 Uhr,
Rückkehr: zwischen 17 – 17:30 Uhr


Der erste Halt war die Wassermühle am Hof Schulze Westerath in Stevern. Die Wassermühle ist eine ehemalige Doppelmühle (Öl- und Getreidemühle). Bei dem heute erhaltenen westlichen Teil handelt es sich um einen sehr alten Wohnturm, der bereits im späten Mittelalter (1538) seinen Ursprung hat. Das erlebbare Nebeneinander von spätmittelalterlicher Wohnnutzung und intakter Infrastruktur einer Kornmühle ist im gesamten Münsterland einzigartig! Die Gebäudeentwicklung veranschaulicht für einen Zeitraum von über 500 Jahren die Veränderungen der bäuerlichen Kultur im Stevertal.
Nach den Einblicken in das Leben vor 500 Jahren am Wasser nahm Prof. Dr. Ralf Gleser von der Abteilung Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie der WWU die Exkursionsteilnehmer mit auf eine eindrucksvolle Reise zum Leben vor mehr als 5000 Jahren: Die Spuren der Vergangenheit reichen in Nordrhein-Westfalen Tausende von Jahren zurück - unter anderem in Nottuln-Uphoven. Hier fanden Wissenschaftler der Abteilung für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie der Universität Münster vor einigen Jahren den Nachweis für die bislang älteste dauerhafte Besiedlung der norddeutschen Tiefebene: Gefunden wurden Siedlungsspuren der so genannten Rössener Kultur, die ab 4800 vor Christus in Süd- und Mitteldeutschland verbreitet war.

Impressionen der Exkursion finden Sie in der folgenden Bildergalerie.

Fotos

© Wessendorf AFO WWU
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Pilotveranstaltung im Rahmen des Betriebsfestes Anfang September

© AFO

Einige Kolleginnen und Kollegen können bereits im Rahmen des Betriebsfestes einen ersten Eindruck des neuen Formates mitnehmen, denn hier wird eine erste Pilot-Tour angeboten, die allerdings im Stadtgebiet Münster bleibt. Es sei an dieser Stelle nicht zu viel verraten, lediglich, dass es um die Verortung der Ursprünge der WWU in der Stadt Münster gehen wird. Weitere Details werden im Rahmen der Einladung zum Betriebsfest bekannt gegeben.