Das Projekt Fremder Nachbar - Leben im Kalten Krieg im Münsterland wird ebenfalls zwei Jahre über die Förderung durch die Regionale Kulturpolitik (RKP) des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Ausgangspunkt für das Projekt ist das europäische Kulturerbejahr 2018, welchem durch die Vitalisierung der vielfältigen Orte des Kalten Krieges im Münsterland Geltung verschafft wird. In diesem Rahmen hat es sich die Expedition Münsterland zur Aufgabe gemacht, für das mannigfaltige ökonomische, ökologische und soziokulturelle  Erbe aus Zeiten des Kalten Krieges zu sensibilisieren. Orte des Kalten Kriegs im Münsterland waren und sind mit "Vakuumorten" vergleichbar - unzugänglich, geheimnisumwoben, teils vergessen, teil haben sie eine interessante Umnutzung erfahren. Die Wahrnehmung dieser Orte soll durch die intensive kulturelle und wissenschaftliche Auseinandersetzung gestärkt und Interesse an historischen regionalen Besonderheiten geweckt werden. Geplant sind Veranstaltungen an ehemalig interessanten Orten des Kalten Krieges, Erzählcafés mit Akteuren aus Kultur und Wissenschaft und Zeitzeugen, Thementage zur lokalen Erinnerung und regionalen Vernetzung, Workshops sowie Busexkursionen.