Zwei neue Working Papers erschienen

In der Open-Access-Reihe der EViR Working Papers sind zwei neue Bände erschienen.
Das Working Paper Nr. 18 präsentiert die Beiträge des im Februar 2025 in Münster stattgefundenen Konzeptforums „Justiznutzung“. Das von Martin Dinges maßgeblich mitgeprägte Konzept der Justiznutzung lenkt den Blick auf die Akteure und ihre aktive Nutzung von Gerichten als Form des Konfliktaustrags. Das ursprünglich für die europäische Frühe Neuzeit entwickelte Konzept wird inzwischen auch auf andere Epochen und geografische Räume angewendet. Die interdisziplinären Beiträge des Bandes thematisieren die Wechselwirkungen zwischen Praktiken der Justiznutzung und den Rahmenbedingungen von Rechts- und Gerichtsvielfalt in verschiedenen historischen Kontexten. Zudem wird das Verhältnis des Konzepts zu ähnlich gelagerten Begrifflichkeiten wie Forum Shopping sowie seine Anschlussfähigkeit für andere Disziplinen diskutiert.
Bei Working Paper Nr. 23 handelt es sich um den Abschlussbericht zur ersten Förderphase des Käte Hamburger Kollegs. Er zieht ein Zwischenfazit, gibt einen Überblick über die Forschungsdiskussionen, -perspektiven und -ergebnisse der ersten Förderphase und behandelt die Themen Wissenschaftskommunikation und Outreach-Aktivitäten des Kollegs. Darüber hinaus gibt er einen Ausblick auf die zweite Förderphase.
EViR Working Paper 18: Benjamin Seebröker (Hrsg.): Konzeptforum Justiznutzung
Die EViR Working Papers
In der digital und im Druck erscheinenden Serie EViR Working Papers werden aktuelle Forschungsberichte, Tagungsbeiträge und gemeinsame Arbeitspapiere veröffentlicht. Die Reihe ist interdisziplinär und interepochal angelegt und bietet damit einen guten Einblick in die vielfältigen Forschungsthemen des Kollegs. Als Open Access-Publikation ist sie über den Publikationsserver miami der Universität Münster sowie über die Webseite des Kollegs zu erreichen.