Philosophisches Schreiben

Schreibpraxis Philosophie


Workshop zur Didaktik des philosophischen Schreibens
Termin: Dienstag, 30.9.2014 Zeit: 10.15–13 Uhr
Ort: Schlossplatz 34, Vom Stein Haus, Räume 17, 18, 19
Veranstalter: Projektgruppe „Schreibdidaktik Philosophie“ (Mitwirkende in alphabetischer Reihenfolge: Dr. Roland Bluhm, Yuliya Fadeeva, Ariane Filius, Dr. Susanne Hiekel, Christian Klager, Dr. Sibille Mischer, Dr. Christa Runtenberg)

Die Veranstaltung dient dem Austausch, der gemeinsamen Reflexion und der Vernetzung von Lehrenden, die sich mit dem philosophischem Schreiben und seiner Vermittlung beschäftigen. Darüber hinaus sind natürlich alle interessierten Lehrenden und Studierenden willkommen.

Zum Workshop:

Als Kommunikations- und Dokumentationsmittel, als Lern- und Denkwerkzeug ist das Schreiben im Philosophiestudium von zentraler Bedeutung. Die Fähigkeit, gute philosophische Texte zu schreiben, ist eine entscheidende Kompetenz, um überhaupt philosophieren zu können, und eines der zentralen Ausbildungsziele des Philosophiestudiums.

In den letzten Jahren wurden an vielen philosophischen Instituten Maßnahmen ergriffen, um Studierende beim Schreiben gezielter zu unterstützen. Sie reichen von Hinweissammlungen (online und offline) über Methodenseminare bis hin zu kompletten Schreibwerkstätten. Lehrende aller philosophischen Institute stehen vor Fragen wie: Welche Kompetenzen brauchen die Studierenden, um einen guten philosophischen Text zu schreiben? Was ist überhaupt ein guter philosophischer Text? Wie kann man die nötigen literalen Kompetenzen im Rahmen der fachlichen Lehre vermitteln? Bringt Schreibdidaktik überhaupt etwas?

Die Maßnahmen sind zweifellos gut gemeint, ein Nachweis darüber, ob sie wirksam sind und welche Wirkung durch welche Maßnahmen erzielt wird, steht jedoch aus. Darüber hinaus arbeiten die Institute und teilweise auch die Mitglieder einzelner Institute unabgestimmt und unabhängig nebeneinander her. Dadurch wird die Gelegenheit verpasst, Synergie-Effekte zu nutzen und von früheren Erfahrungen sowie dem reichen Material- und Methoden-Fundus zu profitieren, der bereits von anderen Lehrenden entwickelt wurde.

Der Workshop „Schreibpraxis Philosophie“ ist ein Versuch, Abhilfe zu schaffen. Er zielt auf einen Methoden- und Erfahrungsaustausch unter Lehrenden sowie auf die Vernetzung unter all jenen, die an philosophischen Instituten für die Schreibdidaktik verantwortlich oder an ihr interessiert sind. Aufgrund seiner doppelten Zielsetzung ist der Workshop zweiteilig angelegt: Der erste Teil besteht in einem „Marktplatz“, einer offenen Veranstaltung, in deren Rahmen verschiedene philosophische Institute vorstellen, wie sie die Didaktik des philosophischen Schreibens organisieren. Parallel dazu gibt es die Möglichkeit, Methoden auszuprobieren und zu diskutieren. Der zweite Teil, das Podiumsgespräch, zielt auf einen Austausch zum philosophischen Schreiben.

Programm:

10.15 bis 11.30 Uhr:

Marktplatz mit Poster-Präsentationen und Methoden-Anleitungen
Die Poster zeigen u.a., wie die Schreibdidaktik an den verschiedenen Einrichtungen organisiert und in den Prüfungsordnungen verankert ist, welche Vermittlungsziele und -wege verfolgt werden und worin die Institute ihre Stärken und Schwächen bei der Vermittlung von Schreibkompetenzen sehen. Darüber hinaus werden Methoden zur Didaktik des philosophischen Schreibens vorgestellt, ausprobiert und diskutiert.

Beitragsvorschläge für die Poster-Präsentationen und Methoden können noch bis zum 15.8.2014 eingesendet werden.
Call for Methods
Call for Posters


11.45 bis 13.00 Uhr:

"Warum ich schreibe, wie ich schreibe"
Podiumsdiskussion zum philosophischen Schreiben mit

  • Prof. Dr. Ansgar Beckermann
  • Prof. Dr. Günter Figal
  • Prof. Dr. Reinold Schmücker

Moderation: Dr. Roland Bluhm


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