Aktuelles

Informationen zur Ausleihe aus der CRS/ ZIT-Bibliothek

© ZIT

Ab dem 02.03.2026 startet der Bibliotheksbetrieb der CRS/ZIT-Bibliothek wieder. Der Bestand der CRS/ZIT-Bibliothek ist bis zum Umzug in den Hüffer-Campus nicht öffentlich zugänglich, jedoch überwiegend ausleihbar.  Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Bestellformular für Ausleihe aus der CRS/ZIT-Bibliothek (ab 2.3.2026)


 

Stellenausschreibung

Im Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) der Universität Münster ist im Forschungsprojekt "Islamische Freiheitstheologie" unter der Leitung von Prof. Dr. Mouhanad Khorchide und Prof. Dr. Klaus von Stosch zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als 

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (E 13 TV-L)

zu besetzen. Angeboten wird eine für 3 Jahre befristete PostDoc-Qualifizierungsstelle (100 %). Die Lehrverpflichtung beträgt bei Vollzeit 4 SWS.

Bewerbungsfrist: 17.04.2026

Stellenausschreibung

Im Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) der Universität Münster ist im Forschungsprojekt "Islamische Freiheitstheologie" unter der Leitung von Prof. Dr. Mouhanad Khorchide und Prof. Dr. Klaus von Stosch zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als 

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (E 13 TV-L)

zu besetzen. Angeboten wird eine für 3 Jahre befristete Teilzeitstelle (65 %). Die Lehrverpflichtung beträgt bei Vollzeit 4 SWS.

Bewerbungsfrist: 17.04.2026

© ZIT│Peter Grewer

Versöhnung – eine Utopie? KUNST UND WISSENSCHAFT IM GESPRÄCH | Podiumsgespräch „Ohne Judentum kein Islam“ mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide

16. April 2026, 20 Uhr | Ort: Werkstattbühne (in der Oper), Rheingasse 1, 53111 Bonn

Im Rahmen der Reihe „Versöhnung – eine Utopie? Kunst und Wissenschaft im Gespräch“, veranstaltet vom Theater Bonn in Kooperation mit dem Bonner Zentrum
für Versöhnungsforschung der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, diskutiert Prof. Dr. Mouhanad Khorchide mit Prof. Dr. Hans-Georg Soeffner und Sarah Tzscheppan über sein Buch „Ohne Judentum kein Islam“. In seinem Buch geht er zum einen der Frage nach, warum Antisemitismus unter Teilen der Muslime einen ausgeprägten Anklang findet und auf welchen Quellen er beruht. Zum anderen zeigt er Wege auf, wie dieser Antisemitismus überwunden werden kann, wenn man das Judentum als Ursprung des Islams anerkennt. Im Rahmen von VERSÖHNUNG – EINE UTOPIE? werden die Aspekte der Versöhnung in diesem interreligiösen Verhältnis diskutiert.
 

© ZIT | Peter Grewer

„Ein Muslim auf dem Jakobsweg. Pilgererfahrungen der anderen Art “ – Lesung und Gespräch mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide

23. April 2026, 19 Uhr | Ort: Religio, Herrenstraße 2, 48291 Telgte

Am 23. April 2026 ist Mouhanad Khorchide auf Einladung der Volkshochschule Warendorf zu Gast in Telgte. In seinem Vortrag „Ein Muslim auf dem Jakobsweg“ berichtet er von persönlichen Erfahrungen und spirituellen Einsichten auf einer der bekanntesten Pilgerrouten Europas.
Dabei eröffnet er neue Perspektiven auf interreligiösen Dialog, gelebte Spiritualität und die verbindenden Elemente zwischen den Religionen. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion.
 

© ZIT/Julian Meyer

Nachbericht: Schulministerin Dorothee Feller besucht Fachtagung zum islamischen Religionsunterricht an der Universität Münster

Großes Interesse und hochrangige Beteiligung bei der Fachtagung zum islamischen Religionsunterricht in NRW: Schulministerin Dorothee Feller würdigte in ihrem Grußwort die Arbeit des Zentrums für Islamische Theologie und hob die Bedeutung der Ergebnisse der aktuellen Evaluationsstudie für die bildungspolitische Weiterentwicklung in Nordrhein-Westfalen hervor. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik, schulischer Praxis und Zivilgesellschaft nutzten die Tagung für einen intensiven Austausch über Gegenwart und Zukunft religiöser Bildung.

Ein ausführlicher Tagungsbericht folgt in Kürze.

© Peter Leßmann - Uni Münster

Tagung „Sozialwissenschaftliche Islam-Studien im Dilemma“

Zwischen wissenschaftlichem Anspruch und öffentlicher Erwartung | 8.– 9. Mai 2026 | Johannisstraße, JO1

Die Tagung widmet sich den wachsenden Spannungsfeldern der sozialwissenschaftlichen Forschung zu Muslim*innen in Deutschland: Studien mit positiven Ergebnissen werden häufig von rechten und islamfeindlichen Akteuren diskreditiert, während Befunde mit problematischen Aspekten Kritik aus muslimischen, antirassistischen oder linken Kontexten hervorrufen. Empirische Forschung wird so leicht politisiert und instrumentalisiert, statt als nüchterner Erkenntnisgewinn wahrgenommen zu werden.
Die Tagung „Sozialwissenschaftliche Islam-Studien im Dilemma“ greift diese Herausforderungen auf und bringt Vertreter*innen aus Wissenschaft, Medien, Politik und Wissenschaftseinrichtungen zusammen, um über Verantwortung, Deutungskämpfe und den Umgang mit Forschungsergebnissen zu diskutieren. Geplant sind Fachvorträge, Erfahrungsberichte und Podiumsdiskussionen.

© Daniel Biskup

Halbtagsseminar „Auf den Spuren der islamischen Gelehrsamkeit“

Am 25. April 2026 wird Professor Dr. Ahmad Milad Karimi im College of Interreligious Studies St. Bonifaz in München ein Halbtagsseminar unter dem Titel „Auf den Spuren der islamischen Gelehrsamkeit“ leiten. Im Mittelpunkt steht der Philosoph und Mystiker Šihāb ad-Dīn Yaḥyā as-Suhrawardī, dessen Denken zu den markanten Stimmen der islamischen Geistesgeschichte zählt. Das Seminar eröffnet die Möglichkeit, zentrale Texte und Motive der islamischen Tradition in einem interreligiösen Bildungszusammenhang zu erschließen. 
 

© Dar El Machreq Verlag

Das Buch „Im Herzen der Spiritualität“ in arabischer Übersetzung erschienen

Das gemeinsam mit Pater Anselm Grün verfasste Buch von Professor Dr. Ahmad Milad Karimi ist im  Dar El Machreq Verlag in arabischer Übersetzung erschienen. Die Veröffentlichung greift zentrale Fragen des christlich-muslimischen Gesprächs auf und führt sie in einer Sprache weiter, die auf Verständigung, geistige Tiefe und wechselseitigen Respekt zielt. Die arabische Ausgabe macht diesen Dialog nun auch für einen weiteren Leserkreis zugänglich. Zugleich zeigt sie in erfreulicher Weise, dass die Arbeit der Islamischen Theologie in Münster auch über den deutschsprachigen Raum hinaus Ausstrahlung entfaltet.