Aktuelles

Veranstaltungen

  • Di, 21.11 : Auftakt der Vortragsreihe „Germanistik im Beruf“ im Wintersemester 2017/18

    Auch im Wintersemester 2017/18 lädt das Germanistische Institut erneut zu der Vortragsreihe „Germanistik im Beruf“ ein. Der thematische Schwerpunkt in diesem Semester ist „Politik“. Der Auftakt der Reihe findet statt am 21. November 2017 mit dem Vortrag der politischen Redakteurin der Westfälischen Nachrichten, Claudia Kramer-Santel. Beginn ist um 18.15 Uhr im Hörsaal H2, Schlossplatz 46:

    Journalismus in Zeiten von Fake News

    Sprache prägt das Denken in einer Gesellschaft. Diese Erkenntnis, die das Studium der Germanistik – neben einer professionellen Recherche – vermittelt, ist eine wichtige Voraussetzung für den Journalismus und vor allem für die politische Berichterstattung. Im Zeitalter des digitalen Wandels und der sozialen Medien ist diese in die Diskussion geraten. Wie kann die journalistische Kontrollfunktion angesichts von Twitter, Facebook & Co gewährleistet werden?

    Nach einem Lehramtsstudium der Germanistik und der Sozialwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster machte Claudia Kramer-Santel ein Volontariat bei den Westfälischen Nachrichten. Ihre Redakteurstätigkeit führt sie seit 2000 in der Politikredaktion aus. Ihre Doktorarbeit verfasste sie zum Thema „Die Darstellung des Umweltproblems in der Presse“.

    Der Vortrag richtet sich an interessierte Studierende aller Fachbereiche, Gäste sind ebenfalls herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

    Weitere Informationen zur Vortragsreihe „Germanistik im Beruf“ im WiSe 2017/18 finden Sie hier:
    http://www.uni-muenster.de/Germanistik/Praxis/germanistik_im_beruf.html

    Ansprechpartner:
    Dr. Jürgen Gunia
    praxisg@uni-muenster.de

  • Zweite Münstersche Poetikdozentur

    Drei öffentliche Vorlesungen und zwei Lesungen mit Kathrin Passig

    Das Germanistische Institut der Uni Münster setzt seine Poetikdozentur fort: Die renommierte Autorin, Journalistin und Bloggerin Kathrin Passig, die u.a. den Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt (2006) und den Johann-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay (2016) verliehen bekam, wird in diesem Herbst drei öffentliche Vorlesungen halten mit dem Titel Das arme Internet: Wie es eine ganz neue Literatur hervorbringen sollte und was es stattdessen macht. In einer Late-Night-Lesung im Pumpenhaus wird sie aus ihren Werken vortragen.

    Kathrin Passig (* 1970) lebt und arbeitet in Berlin. Ihre Arbeiten haben neue Maßstäbe sowohl im Bereich der Essayistik als auch in der Literaturkritik gesetzt, unter anderem durch die Gründung der ‚Zentralen Intelligenz Agentur‘ und die Erfindung der ‚Automatischen Literaturkritik‘ per ‚Riesenmaschine‘. Ihr Sieg in Klagenfurt 2006 war eine Sensation. Sie ist Mitautorin eines „Lexikons des Unwissens“, eines Ratgebers „Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin“ und eines Handbuches für Sadomasochisten. Zu ihren jüngsten Publikationen zählen „Standardsituationen der Technologiekritik“ (Suhrkamp: Berlin 2013) und eine 5481-seitige E-Book-Ausgabe des „Techniktagebuch“-Gemeinschaftsblogs (2017).

    Die Poetikdozentur ermöglicht Studierenden und einer interessierten Öffentlichkeit die Begegnung mit aktuellster Literatur und einen Einblick in die Denk- und Arbeitsweise einer unserer wichtigsten Autorinnen. Bereits die erste Dozentur (mit Monika Rinck) hat der literarischen Kultur am Standort Münster nachhaltige Impulse gegeben. Die Poetikdozentur wird abgerundet durch eine nichtöffentliche Lehrveranstaltung am Germanistischen Institut und einen Abend mit den Gästen Gregor Weichbrodt und Hannes Bajohr zum Thema „Schlechte Ideen“ am 24. Januar 2018 im SpecOps.

    Poetikvorlesung

    Das arme Internet: Wie es eine ganz neue Literatur hervorbringen sollte und was es stattdessen macht

    • Montag, 6. November
    • Montag, 20. November
    • Montag, 4. Dezember

    Beginn ist jeweils um 18.15 Uhr in der Aula im Von-Stein-Haus, Schlossplatz 34.

     

    Late-Night-Lesung

    Das arme Internet: Wie es eine ganz neue Literatur hervorbringen sollte und was es stattdessen macht

    • Montag, 20. November

    Ab 21 Uhr im Pumpenhaus, Gartenstraße 123.

     

    Lesung

    Kathrin Passig mit Gregor Weichbrodt und Hannes Bajohr: Schlechte Ideen

    • Freitag, 24. Januar 2018

    Im SpecOps, Von-Vincke-Straße 5.

     

    [pdf-Poetikdozentur]   [pdf-Late-Night-Lesung]

  • Die Literarische Schreibwerkstatt geht in die zweite Runde

    Literarisches, kreatives und freies Schreiben im Wintersemester 2017/18

    Die Literarische Schreibwerkstatt am Schreib-Lese-Zentrum der WWU Münster soll Studierenden aller Fachrichtungen als Ausgleich und Ergänzung zum wissenschaftlichen Schreiben einen abwechslungsreichen Raum kreativer und gemeinschaftlicher Textproduktion bieten.
    Sie richtet sich sowohl an bereits aktiv Schreibende, die hier langfristig eigene literarische Texte entwickeln und in einer entspannten, geselligen Atmosphäre vorstellen sowie überarbeiten können, als auch an all jene, die neu an kreativen Schreibprozessen interessiert sind und Gelegenheit suchen, sich an kooperativen Schreibübungen und verschiedenen literarischen Ideen, Konzepten und Textarten auszuprobieren.

    Voraussetzung zur Teilnahme sind lediglich die Freude am Schreiben und der Wille, sich nicht mit dem ersten Entwurf zufriedenzugeben.
    Am Ende des Semesters ist eine gemeinsam erarbeitete öffentliche Lesung (natürlich auf freiwilliger Basis) geplant.
    Interessierte sind jederzeit auch spontan willkommen.

    Im Wintersemester 2017/18 findet die von Tobias Graichen und Julia Totzeck geleitete Schreibwerkstatt ab dem 23.10.2017 jeden zweiten Montag von 18 bis 21 Uhr im Seminarraumzentrum am Orléans-Ring 12 in Raum SRZ 116 statt.

    Anmeldungen können gesendet werden an: j_totz01@uni-muenster.de; tgraichen@outlook.de

Hinweise auf Stellen, Praktika u.a.