Aktuelles

  • Artikel über das Mercator-Projekt in der wissen|leben

    Im Mercator-Projekt kooperiert das Germanistische Institut mittlerweile bereits seit 15 Jahren erfolgreich mit dem Kreis Warendorf und dem Kreis Coesfeld. Teilnehmende Studierende erteilen nach Abschluss eines Vorbereitungsseminars ein Schuljahr lang Förderunterricht im Bereich Deutsch als Zweitsprache an einer der kooperierenden Schulen. In der aktuellen Mai-Ausgabe der Uni-Zeitung wissen/leben berichten zwei Germanistik-Studentinnen von ihren Erfahrungen im Mercator-Projekt.

    Link zum Artikel: Vom Hörsaal in den Klassenraum

    Ansprechpartnerinnen am Germanistischen Institut: Dr. Sabina Schroeter-Brauss, Silvia Vogelsang

  • Zentrale Anmeldephase* für Studien- und Prüfungsleistungen im Sommersemester 2026

    Die Anmeldephase läuft vom 27. April 2026 bis zum 19. Juni 2026

    Innerhalb der Anmeldephase können Sie sich ohne Angabe von Gründen wieder abmelden.

    Erscheinen Studierende ohne vorherige Anmeldung zu einer Prüfungleistung, sind sie nicht zur Prüfung zugelassen. Ein Ablegen der Prüfung ist dann nicht möglich. Auch wenn eine Prüfungsleistung trotz fehlender Anmeldung abgelegt werden sollte, wird diese nicht gewertet.

    Für die Bachelor- und Master of Education-Studiengänge, die unter eine Rahmenprüfungsordnung fallen, gilt eine gesonderte Abmeldefrist. Dies bedeutet für das Sommersemester 2026:

    Anmeldungen sind vom 27. April 2026 bis zum 19. Juni 2026 möglich.
    Abmeldungen sind vom 27. April 2026 bis zum 07. Juli  2026 möglich.

     

  • Anmeldungen zu mündlichen Prüfungen im Fach Deutsch / Sprachliche Grundbildung

    In den folgenden Modulen sind zentral organisierte mündliche Modulabschlussprüfungen vorgesehen:

    •    „Oralität“ (BA Sprachliche Grundbildung)
    •    „Grundlagen: Sprache, Literatur und Medien“ (BA Sonderpädagogische Förderung)
    •    „Kompetenzmodul Fachdidaktik“ (MEd GymGes, HRSGe, BK)

    Die Anmeldung zu diesen Prüfungen, die im SoSe 2026 in der Zeit vom 20.-24.07.2026 (BA-G, MEd) bzw. vom 20.07.-31.07.2026 (BA-sF) stattfinden, muss über das Programm „Prüfungsplaner“ vorgenommen werden. Dies ist möglich in der Zeit vom 27.04.-14.05.2026. Die Anmeldung über den Prüfungsplaner ersetzt das bis zum WS 2025/26 übliche Verfahren per Formular und die Anmeldung in SAP SLcM bzw. QISPOS.

    Link zum Prüfungsplaner: https://pruefungsanmeldung.uni-muenster.de/

    Weitere Informationen zur Organisation der mündlichen Prüfungen finden Sie auf der Homepage des Germanistischen Instituts in der Rubrik „Studieren“ (https://www.uni-muenster.de/Germanistik/Studieren/index.html) bzw. im DSK-Learnweb-Kurs des BA „Sprachliche Grundbildung“ und auf der Homepage des Prüfungsamtes I (https://www.uni-muenster.de/Pruefungsamt1/fristenundtermine/bachelor/anmeldeverfahren/index.html)

    Für die optional wählbaren mündlichen Prüfungen im Kompetenzmodul „Fachwissenschaft“ (MEd GymGes, HRSGe, BK) erfolgt die Terminabstimmungen individuell mit den jeweiligen Prüfer*innen. Außerdem ist hier (wie bei allen anderen Prüfungsleistungen) eine Anmeldung über SAP SLcM erforderlich.

Veranstaltungen

  • © Lehrstuhl Phonopoetik
    © Lehrstuhl Phonopoetik

    Phonopoetische Erkundungen: Workshop und Performance-Abend am 7. Mai 2026

    Eine Veranstaltung von der Arbeitsstelle Phonopoetik und Burg Hülshoff – Center for Literature

    I. Workshop „Aktualität akustischer Literaturformen – gesellschaftliche und ästhetische Aspekte.“

    14.00-17.45 Uhr. Johannisstraße 4, Raum 101.

    „Neue Formen, die als Sprachspiele, Schallspiele, Hörtexte, Hörkollagen, Hörobjekte oder Hörbeispiele bezeichnet werden, nehmen in wachsendem Maße neben den Handlungs- und Unterhaltungshörspielen traditioneller Art einen selbstverständlichen Platz im Programm der Rundfunkanstalten ein. Wahrscheinlich wird man eines Tages feststellen, daß […] die Hörspielabteilungen auf dem Gebiet der heute als experimentell bezeichneten Literatur eine entscheidende, wenn nicht die führende Rolle übernommen hatten. Die Revolution innerhalb des Hörspiels wird von einer Avantgarde, vor allem junger Autoren und Regisseure, vorangetrieben.“

    Dies formulierte Hans Schmitthenner, Hörspielleiter des Bayerischen Rundfunks, im Jahr 1969. Das ist lange her. Zu dieser Zeit war die Remodellierung der subjekt- und gesellschaftskonstituierenden Realität von Sprache, von sprachlichem Handeln, Hörverhalten und Klangereignissen ein Ziel akustischer (und anderer) Literaturformen.

    Was ist der Stand der Diskussion heute?

    • Wo (in welchen Formaten) gibt es derzeit ästhetische Innovationen – nicht nur im Hörspiel, sondern überhaupt in akustischen Künsten resp. Formen von akustischer Literatur?
    • Wie setzen sich diese in Beziehungen zu gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen?
    • Wie schließen diese Entwicklungen an Neo-Avantgarden, z.B. Neues Hörspiel und Sound Poetry, an – oder eben nicht?
    • Welche Rolle spielt dabei (noch) der Rundfunk – und will er spielen?

    Im Gespräch mit Fachleuten aus Rundfunk, Wissenschaft und Kunst werden diese Fragen diskutiert und vertieft. Mit dabei sind u.a. Martina Müller-Wallraf (WDR), Ingo Kottkamp (DLR Kultur), Andreja Andris (Hörspielfestival Berlin), Andreas Bülhoff (Burg Hülshoff/Center for Literature), Tabea Nixdorff und Monique Ulrich.

    © Uni MS

    II. Performance-Abend „Language Sound Matters: Poetry in Performances“

    Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr. Studiobühne, Domplatz 23.

    Abends werden in der Studiobühne drei sprachkünstlerische Duos in dialogischen Formaten auftreten. Sprache wird hier mit künstlerischen Mitteln als Ereignis untersucht.

    Club Real treten in ihrer Performance Organismendemokratie in einen Dialog und verhandeln Rechte für alle Lebewesen. Als Insekten verkleidet wird leidenschaftlich diskutiert, ein Dialog als Streitgespräch. Club Real wurde 2000 in Berlin gegründet und realisiert unterschiedliche Kunst- und Performanceprojekte, oftmals partizipativ und ortsspezifisch. Neben ihren Performances lädt Club Real das Publikum auch in Installationen, Eins-zu-Eins-Begegnungen, und politischen Rollenspielen dazu ein, alternative Realitätsentwürfe mitzugestalten.

    Ulrich Nixdorff (Monique Ulrich und Tabea Nixdorff) performen Paratexte – Texte, die neben dem eigentlichen Textkörper stehen, etwa Widmungen oder Fußnoten – die sie in Archiven und Bibliotheken sammeln. Ihr Stück Sounding Out (Reading Paratexts) erkundet dieses ‚neben‘ als Ort und hört sie als Zeugnisse der vielen Arbeitsschritte und kollektiven Anstrengungen bei der Entstehung eines Buches ab. Als Künstlerinnen-Duo arbeiten die beiden seit 2018 zusammen und haben seither performative Lesungen gegeben und während Aufenthaltsstipendien gemeinsam recherchiert.

    Das Duo Andreas Bülhoff und Marc Matter verwandeln Wortmusik in ein DJ-Set, indem Schleifen (Loops) aus mehrdeutigen Wörtern übereinandergeschichtet und mit Soundeffekten verfremdet werden. In ihrer Sound-Performance Again As wird auf vier Plattenspielern eine Art Sprechmusik auf der Basis von zusammengemischten Schallplatten improvisiert. Von diesem Projekt existiert auch eine Radiofassung, die vom SWR Rundfunk in Auftrag gegeben wurde. Die beiden betreiben auch das Verlagsprojekt Spoken Matter, welches sprachbasierte Audioarbeiten auf Tonträgern und im Internet zugänglich macht.

    „Language Sound Matters: Poetry in Performances“ ist eine experimentelle und spielerische Veranstaltung. Die Performances eröffnen Zugänge zu Texten jenseits des Lesens: Literatur ist hier Sound und Performance von Menschen und nicht-menschlichen Wesen – Stimme, Klang, Wiederholung und Rhythmus.

    Eine Zusammenarbeit zwischen der Arbeitsstelle Phonopoetik/Prof. Herrmann und Burg Hülshoff – Center for Literature.

  • © Uni MS

    Workshop "Verlag" 

    Verlag lautet der Schwerpunkt des Workshops Germanistik im Beruf im Sommersemester 2026. – Ein Verlag ist ein Medienunternehmen, das auf eigene Rechnung Werke aus Literatur, Wissenschaft oder anderen Bereichen vervielfältigt und verbreitet – als Printausgabe oder als E-Book. In Fach- oder Publikumsverlagen gibt es entsprechend Abteilungen, die für Marketing, Vertrieb oder Herstellung zuständig sind. Unter Germanistik Studierenden ist zweifellos die Abteilung am beliebtesten, in der es um Manuskriptauswahl und Autorenbetreuung geht: das Lektorat. Genau darum soll es beim Workshop in erster Linie gehen. Außerdem soll vom "Lektorat" aus ein Blick auf das Berufsfeld „Verlag“ gegeben werden.  Eingeladen sind die Germanistinnen Stephanie Bubley, die als Verlagsleiterin von lyx und one in Köln im New-Adult-Sektor (Romance, Fantasy etc.) tätig ist, und Louisa Duckwitz, die als Projektleiterin Lektorat beim Hölker Verlag in Münster arbeitet. Beide werden über ihren Weg in die Verlagswelt berichten und Einblicke in ihren Arbeitsalltag geben.

    Der Workshop findet am 8. Mai 2025 von 14 bis ca. 17.30 Uhr (inkl. Pause!) in Raum VHS 118 (Vom-Stein-Haus, Schlossplatz 34) statt. Anmeldungen ab sofort an Dr. Jürgen Gunia.

    Studierende aller Studiengänge sind herzlich eingeladen!

  • ISI-Deutsch – Vortragsreihe

    © Uni MS

    Die pdf-Datei zum Plakat kann hier abgerufen werden.

  • Literaturwissenschaftliches Kolloquium im Sommersemester

    Im laufenden Sommersemester findet erneut ein Kolloquium mit unterschiedlichen Beiträgen aus der Literaturwissenschaft statt.

    Die Termine sowie Inhalte der Vorträge können der pdf-Datei entnommen werden.

Neue Veröffentlichungen aus dem Institut

  • © Frank&Timme

    Sebastian Bernhardt (Hg.): Unterrichtshilfen für den Literaturunterricht. Berlin: Frank&Timme 2026 (=Literatur–Medien–Didaktik, Band 21).

    Unterrichtshilfen sind aus dem schulischen Alltag nicht wegzudenken: Handreichungen zu Romanen, vorgeplante Unterrichtseinheiten, Aufgabensammlungen oder auch Planungsunterstützung durch KI helfen Lehrkräften bei der Strukturierung ihres Unterrichts. Sie sind zudem eine Inspirationsquelle für Aufgaben, Stundenplanungen und auch Prüfungsvorbereitungen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, diese Materialien kritisch zu sichten: Sind die Zugriffe stimmig? Welche Blicke auf Literatur bieten sie an? Inwiefern sind Ziele klar formuliert und dem jeweiligen Gegenstand angemessen? Die Beiträge in diesem Band gehen diesen Fragen nach und bieten Impulse für das kritische Arbeiten mit den Materialien. Ziel ist die Professionalisierung von Lehramtsanwärter:innen sowie die Unterstützung erfahrener Lehrkräfte. Darüber hinaus bieten die Beiträge neue Perspektiven für die literaturdidaktische und bildungstheoretische Forschung.

    Open Access.

    Zu den Veröffentlichungen des Instituts.

  • © Frank&Timme

    Sebastian Bernhardt (Hg.): Literatur in Lehrwerken für den Deutschunterricht. Berlin: Frank&Timme 2026 (=Literatur–Medien–Didaktik, Band 20).

    Schulbücher und Lehrwerke sind ein fester Bestandteil des Deutschunterrichts, angepasst an Lehrplan und Curriculum des jeweiligen Bundeslandes. Sie helfen Lehrkräften beim Strukturieren des Unterrichts. Speziell für den Literaturunterricht bieten sie Primärtexte mit Aufgaben, Kontextualisierungen und Informationen an. Gerade für den Umgang mit Literatur bestehen jedoch besondere Anforderungen an Lehrwerke, denn Literatur ist kein herkömmlicher Lerngegenstand. Eine große Herausforderung besteht bereits darin, einen zu verschulten Blick auf Literatur zu verhindern. Zudem stellen sich Fragen nach Gestaltung, Textauswahl, didaktischer Aufbereitung und sachlicher Korrektheit. Die Beiträge in diesem Band untersuchen Lehrwerke von der Grundschule bis zur Oberstufe auf ihren Umgang mit Literatur. Sie bieten Impulse für Studierende, angehende und erfahrene Lehrkräfte sowie für Studienseminare und für die Lehrwerks- und Bildungsforschung.

    Open Access.

    Zu den Veröffentlichungen des Instituts.

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