Aktuelles - Fachbereich Chemie und Pharmazie

Professor Dr. Dres. h.c. Adolf Nahrstedt am 07. Januar 2016 im Alter von 75 Jahren verstorben
(Nachruf)

ERC Advanced Grant an Prof. Dr. Armido Studer

Studer1zu1Studer2zu1

Prof. Dr. Armido Studer vom Organisch-Chemischen Institut erhält für seine Arbeiten auf dem Gebiet der elektronen-katalysierten Reaktionen einen mit 2,5 Millionen Euro dotierten "Advanced Grant". "Advanced Grants" gehen an etablierte und herausragende Spitzenforscher. In diesem Verfahren hatten sich 1953 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen aus 29 Ländern beworben - 277 von ihnen werden nunmehr gefördert.

Speed-Dating für den Katalysator

Speedd1zu1Speedd2zu1

Wie kann man neue Reaktivität schneller entdecken? Frank Glorius und sein Team (Matthew N. Hopkinson, Adrián Gómez-Suárez, Michael Teders, Basudev Sahoo) schlagen jetzt eine neuartige Lösung vor: Photokatalysatoren können sichtbares Licht aufnehmen, werden von diesem angeregt. Wenn Sie in diesem Zustand auf ein Substrat treffen, welches aktiviert werden kann, kann dies anhand einer Verringerung der Fluoreszenz des Katalysators einfach gesehen werden. Diese Methode wurde nun zu einem neuartigen Screening genutzt.

BMBF-Förderung für Hochenergie-Batterien der nächsten Generation

Projektteam1zu1Projektteam2zu1

Hochenergie-Batterien der nächsten Generation sollen die Nachfolge der Lithium-Ionen-Batterie antreten. Zu den Kandidaten für die Batterien von morgen gehören neben dem Lithium-Luft- und dem Lithium-Schwefel-System auch Natrium-basierte Batterien sowie Feststoffbatterien ("all-solid-state batteries"). Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt rund drei Millionen Euro gefördert. Das Verbundprojekt wird am Batterieforschungszentrum MEET koordiniert.

Prof. Frank Glorius: SYNLETT Best Paper Award 2015 und Aufnahme in das FCI Kuratorium

Glorius1zu1Glorius2zu1

Prof. Frank Glorius und seine Mitarbeiter Jędrzej Wysocki und Christoph Schlepphorst erhielten für Ihre Arbeiten über "Homogene asymmetrische Hydrierung von 2-Pyridonen" die Auszeichnung als beste Publikation des Jahres 2015 in der Zeitschrift SYNLETT. Zudem wurde Frank Glorius Ende 2015 in das Kuratorium des Fonds der Chemischen Industrie (FCI) berufen, dem neben bis zu 6 Hochschullehrern für Chemie zudem noch bis zu 12 Forschungsleiter von Chemieunternehmen angehören.

Weltverband ehrt Chemiker

Neugebauer1zu1Neugebauer2zu1

Prof. Dr. Johannes Neugebauer vom Organisch-Chemischen Institut wird von der "World Association of Theoretical and Computational Chemists" (WATOC) mit der Dirac-Medaille 2016 ausgezeichnet. Die WATOC ehrt damit jährlich einen weltweit herausragenden Theoretischen Chemiker im Alter unter 40 Jahren. Die Verleihung erfolgt auf der nächsten Weltkonferenz der WATOC im Jahr 2017 in München.

Besondere Ehre für Prof. G. Haufe

Haufe1zu1Haufe2zu1

Die "European Academy of Sciences" nimmt Prof. Dr. Günter Haufe als Mitglied auf. Die EURASC ehrt mit der Mitgliedschaft exzellente Forscher aus den Naturwissenschaften, den Lebenswissenschaften und der Technik. In seiner Arbeit beschäftigt er sich unter anderem mit synthetischer bioorganischer Chemie. Günter Haufe entwickelte zum Beispiel Methoden zum Aufbau medizinisch relevanter "Spürstoffe", sogenannter Tracer.

Von Nanokapseln, Investitionen und Schimmelpilzgiften

Studenten2zu1Studenten2zu1
v.l: U. Lüneburg, Prof. J. Leker, W. de Vries, Prof. A. Heuer (Dekan), R. Tien, S. Grosse-Hornke, M. Flößer, Prof. H.-U. Humpf, Dr. A. Finger, F. Wessling

Für die besten Masterabschlüsse ihres Jahrgangs sind Wilke de Vries (Chemie), Max Flößer (Wirtschaftschemie) und Rebekka Tien (Lebensmittelchemie) mit einem der mit jeweils 1000 Euro dotierten Studienpreise ausgezeichnet worden. Die Preise - gestiftet von den Unternehmen Siegwerk Druckfarben (U. Lüneburg, Siegburg), Grosse-Hornke Private Consult (S. Grosse-Hornke, Münster) und WESSLING GmbH (Dr. A. Finger, Altenberge) - wurden bei der jährlichen Übergabe der Masterurkunden am Fachbereich Chemie und Pharmazie überreicht.

Auszeichnung für Lebensleistung

Anderson1zu1Anderson2zu1

Für seine Forschungs-Lebensleistung ist Prof. Dr. Jan Andersson (Institut für Anorganische und Analytische Chemie) von der International Society for Polycyclic Aromatic Compounds (ISPAC) ausgezeichnet worden. Der Präsident der ISPAC, Dr. Philippe Garrigues, überreichte dem münsterschen Wissenschaftler den Forschungspreis während der 25. Tagung der Gesellschaft in Bordeaux, Frankreich. Den Preis vergibt die Fachgesellschaft alle zwei Jahre für die Lebensleistung eines Wissenschaftlers auf dem Gebiet der polycyclischen aromatischen Verbindungen.