Aktuelles - Fachbereich Chemie und Pharmazie

Richtfest für den Neubau "Center for Soft Nanoscience"

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Das Land Nordrhein-Westfalen, die Stadt Münster und die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) haben in Münster ein Nanowissenschafts-Zentrum geschaffen, das bundesweit seinesgleichen sucht. Das Richtfest für das "Center for Soft Nanoscience" (SoN) fand am 09. Mai 2016 statt. Der Bau, der bislang planmäßig voranschreitet, soll Ende 2017 fertig sein. Danach werden etwa 140 Physiker, Chemiker, Biologen, Pharmazeuten und Mediziner gemeinsam in dem neuen Gebäude forschen.

Doktorandinnen der Pharmazie mit Preisen der Verspohl-Stiftung ausgezeichnet

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Shabnam Sarshar und Wilhelmine V. Weckenbrock haben für ihre herausragenden Doktorarbeiten jeweils einen mit 3000 Euro dotierten Preis der Verspohl-Stiftung erhalten. Shabnam Sarshar suchte nach neuen Möglichkeiten, um bakterielle Infektionen im Urogenitaltrakt zu behandeln. Wilhelmine Weckenbrock gelang zum ersten Mal die Herstellung eines funktionalen, vollständigen Antikörpers auf der Oberfläche eines "gramnegativen" Bakteriums.

ERC Advanced Grant an Prof. Dr. Armido Studer

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Prof. Dr. Armido Studer vom Organisch-Chemischen Institut erhält für seine Arbeiten auf dem Gebiet der elektronen-katalysierten Reaktionen einen mit 2,5 Millionen Euro dotierten "Advanced Grant". "Advanced Grants" gehen an etablierte und herausragende Spitzenforscher. In diesem Verfahren hatten sich 1953 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen aus 29 Ländern beworben - 277 von ihnen werden nunmehr gefördert.

Speed-Dating für den Katalysator

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Wie kann man neue Reaktivität schneller entdecken? Frank Glorius und sein Team (Matthew N. Hopkinson, Adrián Gómez-Suárez, Michael Teders, Basudev Sahoo) schlagen jetzt eine neuartige Lösung vor: Photokatalysatoren können sichtbares Licht aufnehmen, werden von diesem angeregt. Wenn Sie in diesem Zustand auf ein Substrat treffen, welches aktiviert werden kann, kann dies anhand einer Verringerung der Fluoreszenz des Katalysators einfach gesehen werden. Diese Methode wurde nun zu einem neuartigen Screening genutzt.

BMBF-Förderung für Hochenergie-Batterien der nächsten Generation

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Hochenergie-Batterien der nächsten Generation sollen die Nachfolge der Lithium-Ionen-Batterie antreten. Zu den Kandidaten für die Batterien von morgen gehören neben dem Lithium-Luft- und dem Lithium-Schwefel-System auch Natrium-basierte Batterien sowie Feststoffbatterien ("all-solid-state batteries"). Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt rund drei Millionen Euro gefördert. Das Verbundprojekt wird am Batterieforschungszentrum MEET koordiniert.

Prof. Frank Glorius: SYNLETT Best Paper Award 2015 und Aufnahme in das FCI Kuratorium

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Prof. Frank Glorius und seine Mitarbeiter Jędrzej Wysocki und Christoph Schlepphorst erhielten für Ihre Arbeiten über "Homogene asymmetrische Hydrierung von 2-Pyridonen" die Auszeichnung als beste Publikation des Jahres 2015 in der Zeitschrift SYNLETT. Zudem wurde Frank Glorius Ende 2015 in das Kuratorium des Fonds der Chemischen Industrie (FCI) berufen, dem neben bis zu 6 Hochschullehrern für Chemie zudem noch bis zu 12 Forschungsleiter von Chemieunternehmen angehören.

Weltverband ehrt Chemiker

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Prof. Dr. Johannes Neugebauer vom Organisch-Chemischen Institut wird von der "World Association of Theoretical and Computational Chemists" (WATOC) mit der Dirac-Medaille 2016 ausgezeichnet. Die WATOC ehrt damit jährlich einen weltweit herausragenden Theoretischen Chemiker im Alter unter 40 Jahren. Die Verleihung erfolgt auf der nächsten Weltkonferenz der WATOC im Jahr 2017 in München.

Besondere Ehre für Prof. G. Haufe

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Die "European Academy of Sciences" nimmt Prof. Dr. Günter Haufe als Mitglied auf. Die EURASC ehrt mit der Mitgliedschaft exzellente Forscher aus den Naturwissenschaften, den Lebenswissenschaften und der Technik. In seiner Arbeit beschäftigt er sich unter anderem mit synthetischer bioorganischer Chemie. Günter Haufe entwickelte zum Beispiel Methoden zum Aufbau medizinisch relevanter "Spürstoffe", sogenannter Tracer.