Am 19.02.26 war es wieder so weit: Nach der erfolgreichen Premiere des PharmaCampus Symposiums im letzten Jahr, fand der Event zur Vernetzung unter den Arbeitsgruppen der Pharmazeutischen Institute nun zum zweiten Mal statt. Im Vordergrund stand dieses Semester die Vorstellung laufender Projekte und der wissenschaftliche Austausch unter den Teilnehmenden.
Vom 9. bis 11. Februar 2026 fand am PharmaCampus das Symposium „Novel formulation strategies for poorly water-soluble drugs” unter der Leitung von Professorin Denise Steiner von dem Institut für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie statt. An den drei Konferenztagen diskutierten die annähernd 70 nationalen und internationalen Teilnehmenden die neusten Strategien zur Formulierung der herausfordernden Wirkstoffe. Optional wurde am Nachmittag des dritten Tages ein Workshop zur Dualzentrifugation angeboten.
Beim 24. PharMSchool-Abschluss-Symposium präsentierten Studierende ihre zweijährigen Forschungsprojekte zu Volkskrankheiten – von Diabetes bis Hypertonie. Fachlich fundiert, praxisnah und visionär zeigten sie, wie wissenschaftliche Neugier zu innovativen Lösungsansätzen führt.
Der Ingwer (Zingiber officinale Roscoe) ist eine antiemetisch, karminativ und antiphlogistisch wirkende Scharfstoffdroge mit weltweiter Verbreitung und wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2026 gekürt.
Wie wird aus einer wissenschaftlichen Entdeckung ein Patent? Am Beispiel neuartiger Wirkstoffe aus Lindenblüten zeigt die Universität Münster, wie Forschung, rechtliche Expertise und gezielte Förderung zusammenwirken, um Innovationen aus der Pharmazie auf den Weg in die Anwendung zu bringen.
Am 26. Februar 2026 findet auf dem PharmaCampus der Universität Münster das 7. Chembion-Symposium mit renommierten internationalen Referent:innen aus Wissenschaft und Industrie statt. Neben den Fachvorträgen bietet eine Postersession Doktorand:innen und MedK-Studierenden – auch außerhalb von Chembion – die Möglichkeit, eigene Forschungsarbeiten zu präsentieren (das finale Programm ist nun verfügbar).
Das interdisziplinäre „REpAiR“-Projektteam der Universität Münster visiert das Auflösen von Kalzifikationen an und hat Nanopartikel entwickelt, die den Wirkstoff zur Netzhaut transportieren sollen. Das Projekt wird mit 1,6 Millionen Euro von dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert, die Laufzeit beträgt drei Jahre.
Im Rahmen der Kooperation des PharmaCampus mit der Chungnam National University in Daejeon, Südkorea, absolvierte die Münsteraner Studierende Martha Marquardt nach dem 8. Semester ein viermonatiges Praktikum am College of Pharmacy. Ihre Erfahrungen an der Universität und Eindrücke aus Südkorea beschreibt sie im verlinkten Bericht. Auch 2026 sind solche Aufenthalte möglich; interessierte Pharmaziestudierende wenden sich bitte an Prof. Schmidt (Institut für Pharmazeutische Biologie und Phytochemie).