SPEZIELLE VORLESUNGEN UND SEMINARE FÜR STUDIERENDE IM ALTER

  • Informationen und Regeln zum Anmeldeverfahren

    Für die speziellen Veranstaltungen ist neben der Anmeldung als Gasthörer*in eine zusätzliche Anmeldung erforderlich. Mit der Anmeldung erklären Sie sich mit der Speicherung Ihrer Daten gemäß unten stehender Datenschutzerklärung einverstanden.
    Die Anmeldefrist zu den speziellen Veranstaltungen im Sommersemester 2022 beginnt am 18. März 2022, 9 Uhr. Sie erfolgt elektronisch. Anmeldungen per Brief oder E-Mail sind nicht möglich.

    Zur Anmeldung gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

    1. Suchen Sie auf diesen Seiten die Veranstaltung, die Sie besuchen möchten.
    2. Klicken Sie auf den Anmeldebutton unter dem Kommentar zur gewünschten Veranstaltung.
    3. Geben Sie die erforderlichen Daten ein (Name, Vorname, Matrikelnummer und E-Mail-Adresse) und schicken Sie die Anmeldung ab. Bitte achten Sie auf ein korrekte Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse. Bei einer fehlerhaften Eingabe kann Ihnen keine Bestätigung der Anmeldung (siehe 5.) zugeschickt werden.
    4. Das System meldet, ob Sie einen Platz in der Veranstaltung oder auf der Nachrückerliste bekommen haben.
    5. Sie erhalten zusätzlich eine E-Mail mit einem Link, mit dem Sie Ihre Anmeldung bestätigen müssen. Sollten Sie diese Mail nicht bekommen, melden Sie sich bitte unbedingt in der Kontakstelle Studium im Alter.
    6. Verbindlich ist die Anmeldung erst nach fristgerechter Zahlung der Gasthörergebühr. Sollte die Gasthörergebühr nicht rechtzeitig bei der Universität eingehen, werden Sie automatisch aus der Teilnehmerliste gelöscht.
    7. Wenn Sie auf der Nachrückerliste stehen, werden Sie per E-Mail informiert, sobald ein Platz als Teilnehmer*in für Sie frei wird. Bitte rufen Sie daher regelmäßig Ihre E-Mails ab. Ohne Anmeldebestätigung (siehe 5.) werden Sie im Nachrückverfahren nicht berücksichtigt.
    8. Für die Anmeldung nutzen Sie am besten Ihre E-Mail-Adresse, die die Universität Ihnen zur Verfügung gestellt hat (Ihre Nutzerkennung@uni-muenster.de). Sie dürfen auch eine andere E-Mail-Adresse angeben, müssen allerdings beachten, dass jede E-Mail-Adresse nur einmal pro Veranstaltung genutzt werden kann, d.h. Sie können nicht mehrere Personen mit derselben E-Mail-Adresse anmelden.

      Im Interesse der Gasthörer/innen, die nur einen Platz auf der Nachrückerliste bekommen haben, bitten wir dringend darum, dass Sie sich abmelden, wenn Sie eine gebuchte Veranstaltung wider Erwarten nicht besuchen können.

      Wenn Sie den ersten Termin einer zulassungsbeschränkten Veranstaltung nicht wahrnehmen können, melden Sie sich bitte in der Kontaktstelle ab.


      Test des elektronischen Anmeldesystems
      Personen, die das elektronische Anmeldesystem vor der eigentlichen Anmeldung kennenlernen möchten, können das Anmeldesystem mit einer fiktiven Testveranstaltung ausprobieren (s.u.).

     

  • Bitte unbedingt beachten: Coronabedingte Massnahmen bei der Anmeldung zu Präsenzveranstaltungen

    Damit eventuelle coronabedingte Abstandsregeln in den Präsenzveranstaltungen eingehalten werden können, ist zurzeit nur eine begrenzte Zahl von Plätzen freigeschaltet. Wenn die Corona-Lage es zulässt oder die Veranstaltungen auf ein digitales Format umgestellt werden sollten, wird die Platzzahl nachträglich erhöht. Melden Sie sich also auch dann an, wenn Sie zunächst auf der Nachrückerliste stehen. Sobald eine Platz für Sie frei wird, werden Sie automatisch per E-Mail informiert.

  • Datenschutzerklärung zur Anmeldung von speziellen Veranstaltungen im Rahmen des "Studium im Alter"

    Neben der allgemeinen Datenschutzerklärung der WWU gelten für die Datenverarbeitung bei der Anmeldung zu Veranstaltungen im Rahmen des „Studium im Alter“ folgende Besonderheiten:

    Umfang der Datenverarbeitung
    Bei der Anmeldung werden folgende personenbezogene Daten gespeichert und verarbeitet:
    (1)    Name, Vorname
    (2)    Matrikelnummer
    (3)    Bei elektronischer Anmeldung: E-Mail-Adresse
    (4)    Bei telefonischer Anmeldung: Telefonnummer

    Zweck der Verarbeitung
    Die Verarbeitung der oben genannten personenbezogenen Daten dient zur Organisation der Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl. Diese Daten werden an die für die jeweilige Veranstaltung Verantwortlichen weitergegeben.

    Rechtsgrundlage der Verarbeitung
    Da die Datenverarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, ist Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. a) DSGVO.

    Dauer der Speicherung personenbezogener Daten
    Ihre personenbezogenen Daten werden von uns nur solange gespeichert, wie wir sie für die Verwaltung Ihrer Teilnahme an den Veranstaltungen benötigen, in der Regel ein Semester. Ihre Daten werden auch dann gelöscht, wenn Sie Ihre Einwilligung zur weiteren Datenverarbeitung gegenüber der Kontaktstelle „Studium im Alter“ widerrufen.

     

  • Testveranstaltung: Hier können Sie das elektronische Anmeldesystem ausprobieren

    Hier können Sie das Anmeldesystem vor dem Anmeldetermin für die Veranstaltungen ausprobieren. Klicken Sie dazu auf den folgenden Button. Das System führt Sie danach durch das Programm. Vergessen Sie nicht, Ihre Anmeldung mit dem Link, der Ihnen in einer E-Mail geschickt wird, zu bestätigen.
    Bei Problemen wenden Sie sich gerne an die Kontaktstelle Studium im Alter (0251-8324004).

     

  • Semester-Eröffnung Studium im Alter

    Dienstag, 29. März 2022

    10.00–10.45 Uhr:
    Informationsveranstaltung für Studienanfänger*innen und Interessierte
    Karin Gövert MSc., Kontaktstelle Studium im Alter

    11.15–12.45 Uhr:
    Semester-Eröffnungs-Vortrag:
    Narzissmus: Das Streben nach sozialer Bewunderung
    Prof. Dr. Mitja Back, Institut für Psychologie, Professur für Psychologische Diagnostik und Persönlichkeitspsychologie                  

    Die Semester-Eröffnung ist öffentlich, das heißt, sie ist für alle Interessierten geöffnet. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung zwingend erforderlich. Die Anmeldung gilt für beide Veranstaltungsteile (Informationsveranstaltung und Semester-Eröffnungs-Vortrag). Selbstverständlich können Sie aber auch nur einen Teil der Veranstaltung besuchen.

    Personen, die nicht als Gasthörer*in angemeldet sind, geben im Anmeldeformular unter Matrikelnummer bitte eine beliebige sechsstellige Zahl ein, die mit 9 beginnt. Sollte die Zahl nicht vom System akzeptiert werden, hat bereits eine andere Person diese Zahl gewählt und Sie müssen sich eine neue ausdenken.

    Anmeldung ab sofort bis zum 27. März 2022 

     

  • Online-Ringvorlesung: Das unsichtbare Band. Interdisziplinäre Forschungen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt

    Termine und Themen

    Als Nicht-Gasthörer*in beachten Sie bitte die Information unterhalb des Anmeldebuttons.

    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr   

    Wichtige Informationen für Personen, die keine Gasthörer*innen sind:
    1) Personen, die nicht als Gasthörer*in angemeldet sind, geben im Anmeldeformular unter Matrikelnummer bitte eine beliebige sechsstellige Zahl ein, die mit 9 beginnt. Sollte die Zahl nicht vom System akzeptiert werden, hat bereits eine andere Person diese Zahl gewählt und Sie müssen eine neue wählen.
    2) Die Teilnahmebestätigung, die Sie unmittelbar nach der Anmeldung erhalten, wird vom System automatisch generiert und enthält den Satz, dass die Anmeldung nur nach Zahlung der Teilnehmergebühr gültig ist. Dies gilt für die Ringvorlesung ausdrücklich nicht.

  • Rechtswissenschaft

    Autonomie am Lebensende
    Dr. Rainer Kemper
    Vorträge/Seminar

    Das Seminar umfasst zwei große Themenkomplexe: zum einen die Autonomie, über das Ende des eigenen Lebens zu bestimmen, zum anderen die Autonomie, die eigenen Vermögensverhältnisse für die Zeit nach dem Tod zu regeln.
    1. Das Betreuungsrecht hat sich in den letzten Jahren unter dem Druck der Rechtsprechung des BVerfG, das auch die Rechtssubjektivität und Autonomie des Betreuten bzw. Betroffenen immer wieder betont, ganz wesentlich verändert. Der vorläufige Endpunkt war die Neuregelung der Zwangsbehandlungen durch das Gesetz zur Änderung der materiellen Zulässigkeitsvoraussetzungen von ärztlichen Zwangsmaßnahmen und zur Stärkung des Selbstbestimmungsrechts von Betreuten v. 17.07.2017 (BGBl I 2017, 2426). Als Exkurs (und im Zusammenhang mit der Behandlung der Freiheitsentziehung durch Betreuer und Vorsorgebevollmächtigte soll auch auf Gesetz zur Einführung eines familiengerichtlichen Genehmigungsvorbehaltes für freiheitsentziehende Maßnahmen bei Kindern v. 17.07.2017 (BGBl I 2017, 2424) eingegangen werden. Im Übrigen sind Gegenstand des Seminars die gerade durch den BGH konkre-tisierten Anforderungen an Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten, die Rechtsprechung des BVerwG (Urt. v. 2.3.2017 – 3 C 19.15) zur Beschaffung von zur Selbsttötung benötigten Medikamenten und das System der Regelungen zur Sterbehilfe.

    Im Einzelnen:

    • Patientenverfügung (Zustandekommen, Form, Bestimmtheitsgrundsatz, Bindungswirkung)
    • Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung (Zustandekommen, Form, Bestimmtheitsgrundsatz, Verhältnis zur Patientenverfügung),
    • Betreuungsnotwendigkeit neben Vorsorgevollmacht,
    • Betreuungsverfügung,
    • Organspendeverfügung,
    • Bestattungsverfügung,
    • Freiheitsentzug, freiheitsbeschränkende Maßnahmen und Zwangsbe-handlungen bei Betreuten,
    • Sterbehilfe zwischen Verbot und Rechtsanspruch auf staatliche Unterstützung bei der Medikamentenbeschaffung,
    • Finanzierungsaspekte bei Betreuung und Pflege.

    2. Regelungen für die Vermögensnachfolge setzen voraus, dass Kenntnisse über

    • die gesetzliche Erbfolge,
    • den Zusammenhang zwischen Güterrecht und Erbrecht,
    • das Pflichtteilsrecht,
    • die Arten und die Anforderungen an Verfügungen von Todes wegen,
    • die Unterschiede zwischen Erbeinsetzung und Vermächtnis und
    • die Ausschlagung

    bestehen. Derartige Grundkenntnisse sollen im zweiten Teil des Seminars vermittelt werden.

    Zeit: dienstags, 16-18 Uhr
    Ort: Scharnhorststraße 100, SCH100.103
    Beginn: 05.04.2022
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 28.03.2022  

     

    Prof. Dr. Nils Jansen
    Europäisches Privatrecht
    Vorlesung

    Ort: Schlossplatz 4, SP4 201
    Zeit: Mo 12-14 Uhr
    Beginn: 04.04.2022
    Anmeldung:  ab dem 18.03.2022 bis zum 28.03.2022

     

    Prof. Dr. Nils Jansen
    Privatrechtsgeschichte
    Vorlesung

    Ort: Universitätsstraße 14, JUR1
    Zeit: Mo, 16-18 Uhr
    Beginn: 04.04.2022
    Anmeldung: ab dem 18.03.2022 bis zum 04.04.2022

     

  • Medizin

    Prof. Dr. Klaus Völker
    Vorträge zur Sportmedizin

    • Sitting a lethal activity!
    • Sport in Zeiten der Covid 19 Pandemie und was wir daraus lernen sollten!
    • Wieviel Bewegung ist genug für die Gesundheit?
    • Wie unsere Muskeln für die Gesundheit arbeiten!

    Termine: Donnerstag, 23. und 30.06. 2022, 14-18 Uhr
    Ort: Schloss, S 2
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 17.06.2022

     

  • Erziehungs- und Sozialwissenschaft

    Karin Gövert, MSc
    "Mitgestalten!" Gesellschaftliche Teilhabe und Verantwortung älterer Menschn
    Basisseminar II für das Fokusstudium „Persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Verantwortung im Alter“

    Vitalität im Alter bedeutet nicht nur, sich psychisch und körperlich gesund zu fühlen. Ein Mensch im höheren Alter fühlt sich dann fit, wenn er sich aktiv einbringen kann und das Gefühl hat, noch etwas bewegen zu können, also, bedeutsam zu sein. In Deutschland hat es sich die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) zur Aufgabe gemacht, „sich für ein aktives, selbstbestimmtes und möglichst gesundes Älterwerden in sozialer Sicherheit“ einzusetzen. Bereits 2011 formulierte die Arbeitsgemeinschaft ein Positionspapier mit dem Titel „Mitentscheiden und Mitgestalten. Politische Teilhabe älterer Menschen fördern“. Heute, also 10 Jahre später, ist das traurige Ergebnis einer von der BAGSO 2021 in Auftrag gegebenen Studie, dass es „unzureichende Chancen auf Teilhabe im Alter“ gibt. Was ist da los? – Ausgehend von den beiden Papieren werden wir uns in diesem Seminar den Fragen widmen, wie gesellschaftliche Teilhabe im Alter aussehen kann und welche Formen der Mitbestimmung und Einflussnahme es für ältere Menschen in Deutschland gibt. Ihre Erfahrungen und aktive Mitarbeit sind im Seminar sehr willkommen.
    Studierende, die sich für das zertifikatsorientierte Fokusstudium „Persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Verantwortung“ angemeldet haben, werden bei der Platzvergabe bevorzugt. Melden Sie sich bitte nur an, wenn Sie verlässlich an allen Terminen teilnehmen können.

    Zeit: Mo 12-14 Uhr (14-tgl.)
    Ort: Georgskommende 14, G209
    Beginn: 11.04.2022
    Anmerkung: In diesem Seminar haben Teilnehmer*innen des Fokusstudiums Vorrang. Sollten noch Plätze frei bleiben, sind auch andere Interessierte willkommen. Bei der Anmeldung stehen zunächst alle auf der Warteliste. Die Platzvergabe erfolgt nach dem 30.03.2022.
    Anmeldung: Vom 18.03.2022, 9 Uhr bis 27.03.2022  

    Karin Gövert, M.Sc.
    Begleitseminar Wissenschaftliches Arbeiten – Fokusstudium „Persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Verantwortung im Alter“

    Dieses Seminar vermittelt Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens anhand von Impulsen und Übungen. Wir werden uns mit folgenden Aspekten beschäftigen:

    • Alltagstheorie versus Wissenschaftliche Theorie
    • Merkmale und Kennzeichen des wissenschaftlichen Arbeitens
    • Vorbereitung und Erstellung schriftlicher Haus-, Seminar- und Abschlussarbeiten (Benennung eines Themas, Entwicklung von Leitfragen und Hypothesen, Erstellung einer Gliederung, Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten, Literatur und Recherche).

    Das Seminar ist ausschließlich für Studierende geöffnet, die sich für das zertifikatsorientierte Fokusstudium „Persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Verantwortung“ angemeldet haben. Es findet im Wechsel mit den Selbstlerneinheiten statt. Melden Sie sich bitte nur an, wenn Sie verlässlich an allen Terminen teilnehmen können.

    Zeit:  Mo 14-16 Uhr (14-tgl. im Wechsel mit der Selbstlerngruppe)
    Ort: Georgskommende 14, G209
    Beginn: 04.04.2022
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 27.03.2022 


    Dipl.Soz.-Päd. Manfred Hillmann
    Auf der Sinnspur des Lebens - Logotherapeutische Reflexionen (Teil 4)
    Vortragsreihe
    Die sinnorientierte Psychologie nach Viktor E. Frankl (Logotherapie) ist auch eine Psychologie und Philosophie für die Alltagsbewältigung. Sie zeichnet sich durch ihre positive und ermutigende Sichtweise aus, arbeitet insbesondere mit den heilen Kräften der Persönlichkeit und sensibilisiert die Antennen der Wahrnehmung für Sinnmöglichkeiten. In diesem vierten Teil Veranstaltungsserie werden aus dem reichen Wissensfundus der Logotherapie wieder verschiedene Themen präsentiert, die in den vorhergehenden Teilen noch nicht besprochen wurden. Auch Teilnehmer, die an den Veranstaltungen der vorherigen Semester nicht teilgenommen haben, werden schnell einen Zugang zur Logotherapie finden.
    Zeit: Fr 13-16 Uhr 
    Termine: 08.04., 22.04., 06.05., 20.05., 03.06., 24.06.2022
    Ort: Scharnhorststr. 100, SCH 100.3   
    Anmeldung:    Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 30.04.2022  

     

    Dipl.Soz.-Päd. Manfred Hillmann
    Trauer und Leben - Trauer und Abschiede im Lebensalltag
    Blockseminar
    In diesem Seminar wollen wir die Themen Abschied und Trauer weiter besprechen. Neben einigen Kernthemen bleiben die Inhalte der Seminarreihe gestaltbar. Es bietet sich z. B. an, Literatur einzubeziehen, wo über persönliche Trauer- und Abschiedserfahrungen gesprochen wird oder über die Psychologie des Abschiednehmens zu reflektieren. Was erleichtert das Sich-Lösen aus Bindungen? Was sind die Kräfte, die das Leben tragbar machen bzw. neue Gestaltungskräfte hervorrufen? Was denken Dichter und Philosophen über Abschied und Trauer? Was sind die eigenen Erfahrungen damit? Und was bedeutet eigentlich Trauer bewältigen? Das Seminar bietet einen Rahmen, um sich bewusst mit dem Thema auseinanderzusetzen und vor allem den kreativen Raum des Umgangs mit Abschied und Trauer zu erweitern, bezogen auf den Abschied von Menschen, aber auch auf den Abschied von Dingen, Umständen u. a.

    Zeit: Do 10-13 Uhr
    Termine: 07.04., 21.04., 05.05., 19.05., 02.06., 23.06.2022
    Ort: Orléansring 12, SRZ 113
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 01.04.2022  

     

    Dipl.Soz.-Päd. Manfred Hillmann
    Persönlichkeit im Alltag – Vom denkenden Ich und dem fühlenden Selbst
    Blockseminar

    Dieses Seminar ist eine Einführung in die Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktionen (PSI-Theorie) nach Julius Kuhl. Hier wird eine neue Betrachtungsweise des Verstehens von Persönlichkeit angeboten, die sich allgemein als die Interaktion zwischen dem denkenden Ich und dem fühlenden Selbst beschreiben lässt. Konkreter geht es um das Zusammenspiel von Denken, Fühlen, Handeln und Wahrnehmen und um die Stimmungs- und Gefühlszustände, durch welche die Systeme bzw. Funktionen beeinflusst werden: negative und positive Affektlage, Anspannung und Gelassenheit. Daraus lassen sich die Voraussetzungen für Selbstmotivierung und Selbstwachstum ableiten. In der PSI-Theorie geht es wesentlich um die Beschreibung der Funktionsweise der Persönlichkeitssysteme. Hat man sich diese Betrachtungsweise zu eigen gemacht, wird dadurch ein ganz neues Verstehen und ein anderer Umgang mit sich selbst ermöglicht. Es wird einfacher zu erkennen, wie wir aus der Unlust ins Handeln kommen oder aus der Enge in die Weite. Mithilfe der „PSI-Brille“ können wir etwas objektiver auf uns selbst schauen und dadurch etwas besser, persönlichkeitsgerechter und auch liebevoller mit uns selbst umgehen.
    Systematisch und anschaulich erarbeiten wir uns einen Zugang zu der Persönlichkeitstheorie: Persönlichkeit im Alltag: 1. Einführung, 2. Die vier Systeme, 3. Selbstwachstum, 4. Selbstmotivation, 5. Lernen durch Beziehung, 6. Zusammenfassung.

    Zeit: Do 13-16 Uhr
    Termine: 07.04., 21.04., 05.05., 19.05., 02.06., 23.06.2022
    Ort: Orléansring 12, SRZ 113
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 01.04.2022  

     

    Dipl.Soz.-Päd. Manfred Hillmann, Logotherapeut
    Persönlichkeit im Alltag – PSI-Theorie für Fortgeschrittene
    Online-Seminar über Zoom / Praxisseminar

    Dieses Seminar eignet sich für alle, die an dem Basisseminar „Persönlichkeit im Alltag“ schon einmal teilgenommen haben oder für Teilnehmer/innen, die sich in die Grundlagen der PSI-Theorie eingelesen haben. Ausgehend von dem Basiswissen der Persönlichkeitstheorie können wir Themen vertiefen, ergänzen oder auf Anwendungen bzw. Problemstellungen im Alltag beziehen. Sie bekommen überschaubare kleine Texte zur Verfügung gestellt, die vor dem Seminar gelesen werden sollten, damit wir die Inhalte gemeinsam besprechen können. Buchempfehlung: Maja Storch/Julius Kuhl: Die Kraft aus dem Selbst. Huber-Verlag.

    Zeit:               Di 10-13 Uhr
    Termine:       05.04., 19.04., 03.05., 17.05., 31.05., 14.06.2022
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 31.03.2022   

     

  • Psychologie

    Monika Kotthoff, KiJu Psych.Ther.
    Märchen - Ein Zugang zur eigenen Geschichte
    Seminar
    Abhängig von der Entwicklung der Corona-Pandemie wird dieses Seminar in Präsenz stattfinden oder ausfallen. Melden Sie sich daher bitte nur an, wenn Sie auch andere Veranstaltungen besuchen. Eine Exmatrikulation ist im Juli nicht mehr möglich.
    Märchen haben viel mit unserer Wirklichkeit zu tun. Sie greifen auf, was uns Menschen bewegt: Wünsche, Hoffnungen und Mut, aber auch Gefühle wie Ängste, Eifersucht und Ohmacht. Die Themen im Märchen bieten Lösungsmöglichkeiten für zwischenmenschliche Probleme an. Sie vereinfachen Schwierigkeiten, machen Konflikte anschaulich und regen zur Identifikation mit den Protagonisten an. Mit Hilfe von unteschiedlichen Methoden (Malen, Schreiben, Rollenspiel) soll eine Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte angeregt werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, sich aktiv auf diesen Prozess einzulassen. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitte ich Sie, sich nur dann anzumelden, wenn sie an allen drei Terminen teilnehmen können.

    Zeit: Sa 10-16 Uhr
    Termine:   02.07.2022, 09.07.2022, 16.07.2022 
    Ort: Krummer Timpen 5, ULB 1
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 24.06.2022 

     

    Dipl. Psych. Heike Winke
    Psychisch gesund älter werden? Wissenschaftliche Ansätze undpraktische Anwendung
    Seminar

    Was ist und was kennzeichnet (psychische) Gesundheit, was Krankheit – insbesondere im Alter? Auch in der Gerontopsychologie, der Psychologie des Alter(n)s, spielen gesundheitswissenschaftliche Konzepte und Erkenntnisse eine immer größere Rolle.
    In diesem Seminar möchte ich mit den Teilnehmer*innen zunächst Grundlagen aktueller Ansätze (z. B.  „Salutogenese“, „Resilienz“ und „Ressourcenorientierung“) erarbeiten. Die individuellen Erfahrungen und Reflexionen der Teilnehmer*innen bilden dabei die Basis für den Theorie-Praxis-Bezug.
    In einem 2. Schritt geht es um die Anwendung, um die Auseinandersetzung mit einer ressourcenorientierten (psychosozialen) Gesundheitsförderung. Was stärkt im Prozess des (psychisch) gesund Älterwerdens? Was fördert Lebenszufriedenheit, subjektives Wohlbefinden, subjektive Gesundheit und Lebensqualität – trotz der Herausforderungen?
    Neben den wichtigsten Aspekten der ressourcenorientierten Gesundheitsförderung lernen die Teilnehmer*innen in kleinen Übungen Elemente aus der Ressourcen- und Resilienzförderung u. a. kennen und reflektieren.

    Zeit:  Mi 10.15-12.45 Uhr (14-tgl.)
    Termine:  13.04., 27.04., 11.05., 25.05., 22.06., 06.07.2022
    Ort:   Orléans-Ring 12, SRZ 117
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr - 06.04.2022 

     

    Dipl. Psych. Heike Winke
    Den eigenen Alternsprozess steuern? Aktuelle Sichtweisen des Alter(n)s
    Seminar

    Was ist und was kennzeichnet das (eigene) Alter(n)? Ist der eigene Alternsprozess steuerbar? Wie und mit welchen Zielen? Ausgehend von den eigenen Erfahrungen und Sichtweisen der Seminarteilnehmer*innen möchte ich mit Ihnen erarbeiten, was die aktuelle Gerontopsychologie mit ihrer person-, ressourcen- und kontextorientierten Perspektive dazu an theoretischen Antworten anbietet.
    Die Frage der Steuer- oder Gestaltungsmöglichkeit des eigenen Alter(n)sprozesses wird genauer betrachtet: Was tun Ältere, um ihr (subjektives) Wohlbefinden – auch bei Verlusten – zu erhalten? Wie regulieren sie ihre sozioemotionale Entwicklung? Die Auseinandersetzung mit Fall-Beispielen, mit den eigenen Erfahrungen – auch in kleinen Übungen – soll den Teilnehmer*innen ermöglichen, Theorie und (Lebens-)Praxis reflektiert aufeinander zu beziehen.

    Zeit:  Mi 10.15-12.45 Uhr (14-tgl.)
    Termine:  20.04., 04.05., 18.05., 01.06., 15.06., 29.06.2022
    Ort:  Orléans-Ring 12, SRZ 117
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr - 02.04.2022 

     

  • Geschichte

    Historisches zur Kaffeezeit: Demokratiegeschichte(n): (Wie) haben wir Deutschen Demokratie gelernt?

    Bei Kaffee und Kuchen über Geschichte ins Gespräch kommen – darum geht es bei der Veranstaltung Historisches zur Kaffeezeit. Dass Demokratie gelingt und, einmal etabliert, immer fortbesteht, ist keine Selbstverständlichkeit. Die Nachrichten liefern täglich Beispiele. Vielmehr ist die Demokratie auf ihre Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Sie muss im ganzen Land tagtäglich mit Leben gefüllt werden. Das gilt zum einen für den demokratischen Staat als Herrschaftsform, die Arbeit in politischen Institutionen, Parteien und Bewegungen von der lokalen bis zur (inter)nationalen Ebene. Das gilt zum anderen aber auch für die demokratische Gesellschaft als Lebensform, den Umgang der Menschen miteinander etwa in Schulen und Vereinen. Doch was genau lässt Demokratie seit 1945 gelingen? Woran ist sie in der Weimarer Republik letztlich gescheitert? Wie lernen die Bürgerinnen und Bürger Demokratie und wie gestalten sie sie mit? Was verstehen sie jeweils unter einer demokratischen Gesellschaft?
    Diesen Fragen ist eine Gruppe älterer Studierender über vier Semester hinweg an ausgewählten Beispielen aus ihren Heimatorten nachgegangen. Ihre Ergebnisse hat sie unter http://tinyurl.com/demokratiegeschichten veröffentlicht. Tageszeitungen wie die Westfälischen Nachrichten und ihre Journalisten gerieten dabei genauso in den Blick, wie in Vergessenheit geratene demokratische Vorbilder wie Nikolaus Osterroth, der Aufbau der Demokratie von unten in den Städten und Gemeinden oder die Frage, ob Schülerinnen und Schüler in der Nachkriegszeit an der Schule auch Demokratie gelernt haben.  Bei der Veranstaltung Historisches zur Kaffeezeit stellen die Studierenden zunächst in einem kurzen Vortrag zentrale Ergebnisse ihrer Arbeiten vor, über die sie dann mit den Anwesenden ins Gespräch kommen möchten. Bei jedem Termin steht dabei ein neuer Aspekt im Mittelpunkt.
    Eingeladen zu dieser Kooperationsveranstaltung von Studium im Alter, Münster Marketing und dem Verein Gegen Vergessen - Für Demokratie, Regionalgruppe Münsterland sind nicht nur Gasthörer*innen, sondern alle Interessierten. Bringen Sie also gerne Verwandte, Freunde und Bekannte mit! Der Eintritt ist frei, Kaffee und Kuchen können bereits ab einer halben Stunde vor Veranstaltungsbeginn vor Ort erworben werden.

    Ort:  Veranstaltungsraum im A2 am See, Annette-Allee 3, 48143 Münster
    Termine:  jeweils dienstags, 16-18 Uhr
    Anmeldung:    Ab dem 18.03.2022. 9 Uhr  - 05.06.2022 


    Personen, die nicht als Gasthörer*in angemeldet sind, beachten bitte folgende Hinweise:
    1) Geben Sie im Anmeldeformular unter Matrikelnummer bitte eine beliebige sechsstellige Zahl ein, die mit 9 beginnt. Sollte die Zahl nicht vom System akzeptiert werden, hat bereits eine andere Person diese Zahl gewählt und Sie müssen eine neue wählen.
    2) Die Teilnahmebestätigung, die Sie unmittelbar nach der Anmeldung erhalten, wird vom System automatisch generiert und enthält den Satz, dass die Anmeldung nur nach Zahlung der Teilnehmergebühr gültig ist. Dies gilt für die Reihe 'Historisches zur Kaffeezeit' ausdrücklich nicht.

    07. Juni 2022:
    Der Weg zur Weimarer Demokratie
    Kommunalpolitik in Lüdinghausen
    Das politische Leben und Wirken von Nikolaus Osterroth
    Peter Schäfer, Heribert Schwarzenberg

    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 05.06.2022 

    14. Juni 2022: D
    Demokratisierung von unten: Kommunale und regionale  Entwicklungen nach 1945
    Hamms Rückkehr zur Demokratie nach 1945
    Demokratisierung der Schulpolitik in einer Landgemeinde
    Entstehung einer demokratischen Streitkultur im Emsland
    Rudolf Hollenhorst, Otto Gertzen, Heinz Kleene

    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 14.06.2022 

    21. Juni 2022:
    Demokratisierung und Journalismus nach 1945
    Dr. Anton Friedrich Eickhoff – NS-Hauptschriftleiter und WN-Chefredakteur
    Die WN in den "dynamischen Jahren" der Bundesrepublik 1957/58 bis 1965
    Michael Bieber, Klaus-Dieter Franke

    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 19.06.2022 

    28. Juni 2022:
    Demokratie lernen und leben in Schule und Gesellschaft
    Ein Gymnasium in Ibbenbüren und zivilgesellschaftliches Engagement in Münster.
    Bernhard Rietmann, Norbert Schäfers

    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 26.06.2022  

     

    Prof. Dr. Horst Gründer
    Vom Kolonialismus zur Globalisierung oder: Die Globalisierung der Welt – eine „Erfolgsstory“ Europas?
    Vorlesung

    Globalisierung ist heute ein gängiger, vielfältig verwendeter, zumeist jedoch ökonomisch gebrauchter Begriff. Historisch besitzt der Prozess der ökonomischen Globalisierung indes eine Vorgeschichte – Vorgeschichte im Sinne des allgemeinen historischen Prozesses der Entdeckung und Erschließung der Welt, der Entstehung eines Bewusstseins globaler Zusammenhänge und der Globalisierung der Weltgeschichte unter europäischen Vorzeichen. Globalisierung hat somit – historisch gesehen – etwas mit (Aus-)Wanderung und Koloniegründung, mit Entdeckungen, Handelskontakten und „spiritueller Eroberung“, mit Kolonialismus und Imperialismus zu tun. Diesen freilich wechselseitigen, d. h. gleichzeitig auf Europa zurückwirkenden historischen Prozess, der  nach dem Vorspiel in Antike und Mittelalter („Prä-Globalisierung“) zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert erstmals kulminierte („Proto-Globalisierung“), will die Vorlesung nachzeichnen, verbunden mit der Leitfrage, in wieweit und auf welche Weise die „Europäisierung der Erde“ die heutige Welt geprägt hat.
    Literaturempfehlung: Reinhard Wendt, Vom Kolonialismus zur Globalisierung. Europa und die Welt seit 1500, Paderborn 2007 (UTB 2889).

    Zeit:  Fr 10-12 Uhr
    Ort: digital über Zoom (Neu!)
    Beginn:  22.04.2022
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 08.04.2022  

     

    Dr. Veronika Jüttemann 
    Forschendes Lernen: Protest-Geschichte(n) in Westfalen im 20. Jahrhundert
    Übung

    Demonstrationen mit mehreren 1.000 Menschen von Fridays for Future, Mahnwachen von Maria 2.0, Flash-Mobs gegen Gewalt gegen Frauen, die Gründung einer Bürgerinitiative gegen den Ausbau eines LKW-Parkplatzes an der Autobahnraststätte, aber auch Kundgebungen von Reichsbürgern, Querdenkern oder Neonazis – der Blick in eine beliebige Tageszeitung heute zeigt: Die Gründe, warum Menschen öffentlich protestieren, sind genauso vielfältig, wie sie selbst und wie die Art und Weisen, in denen sie das tun. Das war in der Geschichte nicht anders. Eines haben die unterschiedlichen Proteste jedoch gemeinsam: Die Menschen, die protestieren, sind mit dem Status quo unzufrieden und fordern Politik und Gesellschaft heraus. Und häufig verändern sie sie so.
    Es ist Ziel dieses Seminars, anhand konkreter lokaler oder regionaler Beispiele zu untersuchen, welche Veränderungen Protest in Westfalen im 20. Jahrhundert ausgelöst hat – im Kleinen wie im Großen, im Guten wie im Schlechten. So soll in der Gruppe ein Forschungsprojekt zum Thema Protestgeschichte(n) in Westfalen im 20. Jahrhundert entwickelt werden. Das Projekt soll über mindestens zwei Semester durchgeführt und die Ergebnisse der Forschungen abschließend in Form einer Veröffentlichung, Ausstellung etc. der Öffentlichkeit präsentiert werden. Der Einstieg in das Seminar ist als Tagesveranstaltung geplant, um ausführlich in das Thema „Protest“ eintauchen zu können und gleichzeitig zu zeigen, wie Forschendes Lernen funktioniert. Danach finden die Treffen wöchentlich statt.

    Zeit: Freitag, 08.04.2022 10 -12.30 Uhr und 13.30-16.00 Uhr;  ab dem 28.04.2022: Do 14-16 Uhr
    Ort:  Georgskommende 14, G 209
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 28.03.2022  


    Prof. Dr. Franz-Werner Kersting
    Psychiatrie und Gesellschaft im 20. Jahrhundert
    Vorlesung (Online über Zoom und Learnweb)
    „Wir leben im Zeitalter der Psyche.“ (J. Gründer/H.-W. Schmuhl/M. Thießen) Schon seit einigen Jahren wird weltweit ein drastischer Anstieg der Belastung von Gesellschaften durch geistig-seelische Erkrankungen diagnostiziert. Gleichzeitig werden psychische Befindlichkeiten und Handicaps immer öfter offen und medial diskutiert. Sie sind – auch im Zeichen des Inklusions-Gedankens – kein wirkliches Tabuthema mehr. Die Corona-Pandemie hat die-se Tendenzen noch verstärkt.
    Dagegen war die Psychiatrie bis in die jüngere Zeitgeschichte hinein vom Ge-danken der Exklusion geprägt. Mehrheitlich hinter Anstaltsmauern „wegge-sperrt“, wurde ihre Klientel als „unnormal“ und „verrückt“ abgestempelt. Im deutschen Fall gipfelte die Diskriminierung der psychisch Kranken und geistig Behinderten in der NS-Politik massenhafter Zwangsterilisationen und „Euthanasie“-Morde. Die NS-Psychiatrieverbrechen wurden nach 1945 lange be-schwiegen und verdrängt. Heute sind sie Teil unserer Erinnerungskultur.
    Die Vorlesung geht der Frage nach, wie sich dieser Verlauf der Psychiatriege-schichte im 20. Jahrhundert erklären lässt. Dabei wird die nationale und auch international vergleichende Perspektive immer wieder mit Beispielen aus der Region Westfalen/Nordrhein-Westfalen kombiniert. In jeder Sitzung soll der thematische Überblick zudem durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion eines ausgewählten Quellentextes vertieft werden. Ferner wird regelmäßig auch Film- und Fotomaterial zur Analyse und Veranschaulichung der Ein-zelthemen eingesetzt.
    Empfohlene Literatur zur Einführung: Brückner, Burkhart: Geschichte der Psychiatrie, 2. Aufl., Bonn 2014; Faulstich, Heinz: Hungersterben in der Psychiatrie 1914-1949. Mit einer Topografie der NS-Psychiatrie, Freiburg i. Br. 1998; Gründler, Jens/Schmuhl, Hans-Walter/Thießen, Malte (Hrsg.): Psychiatriegeschichte als Beitrag zur regionalen Zeitgeschichte. Themenheft von Westfälische Forschungen 70 (2020); Kersting, Franz-Werner (Hg.): Psychiatriereform als Gesellschaftsreform. Die Hypothek des Nationalsozialismus und der Aufbruch der sechziger Jahre, Paderborn u.a. 2003; ders./Schmuhl, Hans-Walter (Hrsg.): Quellen zur Geschichte der Anstaltspsychiatrie in Westfalen. Bd. 2: 1914-1955, Paderborn u.a. 2004; Kumbier, Ekkehardt (Hrsg.): Psychiatrie in der DDR II. Weitere Beiträge zur Geschichte, Berlin-Brandenburg 2020; Matern, Waltraud: Sozialarbeit in der Psychiatrie. Erinnerungen an den Reformaufbruch in Westfalen (1960-1980), Münster 2016; Schneider, Frank/Lutz, Petra, unter Mitarb. von Sophie Plagemann u.a.: erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus/registered, persecuted, annihilated. The Sick and the Disabled under National Socialism. Ausstellungskatalog, Berlin 2014.

    Zeit: Mi 10-12 Uhr
    Beginn: 06.04.2022
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 31.03.2022  

     

    Prof. Dr. Paul Leidinger
    Von der karolingischen Mission 772 bis zur Stauferzeit – Grundlagen und Grundzüge der Geschichte Westfalens vom 8.-13. Jahrhundert
    Vorlesung

    Die Vorlesung behandelt Grundzüge der Geschichte des Raumes zwischen Rhein und Weser seit der karolingischen Eroberung im 8. Jahrhundert bis zur Territorialisierung in der Stauferzeit im 13. Jahrhundert, für den sich in diesen fünf Jahrhunderten der Name „Westfalen” ausprägte. Schwerpunkte der Vorlesung bilden dabei 1. die kulturelle, politische und militärische Durchdringung des Raumes in der Karolingerzeit mit der Christianisierung, den Pfarrei-, Bistums- und Klostergründungen; 2. die strukturelle und politische Bedeutung des Raumes im Rahmen des sächsischen Herzogtums in der Ottonenzeit (919-1024); 3. die Ausprägung Westfalens zu einer politischen Landschaft in der Salierzeit (1024-1125) und insbesondere in den Jahrzehnten des Investiturstreits (1070-1122), die mit dem Aufstieg der Grafen von Werl und Werl-Arnsberg, engen Verwandten der sächsischen und salischen Könige und Kaiser, als dominantem Herrschaftsgeschlecht der Region verbunden ist; 4. die konkurrierenden Auseinandersetzungen der sächsischen Herzöge und der Kölner Erzbischöfe, nach dem Aussterben des Werl-Arnsberger Grafenhauses 1124 den westfälisch-engrischen Raum ihrer Herrschaft zu unterwerfen, die 1180 mit dem politischen Sturz des Sachsen- und Bayernherzogs Heinrich des Löwen und der urkundliche Ernennung des Kölner Erzbischofs zum Herzog von Westfalen und Engern auf einem Reichstag zu Gelnhausen enden; 5. die mit den genannten Vorgängen zusammenhängenden territorialpolitischen Entwicklungen bis 1288, der Niederlage der Kölner Erzbischöfe als Herzöge von Westfalen und Rückstufung auf ihren Territorialbesitz, ferner die wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen insbesondere der Stadt- und Dorfbildung, der Klostergründungen, der Baugeschichte, der Modernisierungen von Landwirtschaft, Handwerk, Handel und Verkehr sowie der Bevölkerungszunahme in Westfalen, die im 12. und 13. Jahrhundert zur Abwanderung fast eines Drittels des Adels wie der Einwohner in die Siedlungsgebiete Ostmitteleuropas führte und diese mit ausprägte.

    Zeit: Mi 12.00-13.30 Uhr
    Ort: Domplatz 20-22, F 5
    Beginn: 06.04.2022
    Anmeldung:   Ab dem 18.03.2022 bis 31.03.2022  

     

    Dr. Wolfgang Schulte
    Geschichte der deutschen Polizei – Überblick und ausgewählte Aspekte
    Seminar
    Die Polizei ist der wesentliche Garant der Inneren Sicherheit in unserem Staat. Als Exekutivorgan ist sie am unmittelbarsten für die Umsetzung des Gewalt-monopols des Staates zuständig und kann direkt in unser aller Grundrechte eingreifen. Über ihre Entstehungsgeschichte wissen allerdings selbst heutige Polizeibeamte oftmals nur sehr wenig.
    In den letzten 150 Jahren hat die Polizei in Deutschland fünf sehr unterschied-lichen politischen Systemen gedient. Mit der vorliegenden Veranstaltung sollen die wesentlichen Entwicklungsprozesse der Polizei in diesen Phasen deut-scher Geschichte dargestellt werden:
    1.    Von der Entstehung der (Wohlfahrts-)Polizey im ausgehenden 18. Jahr-hundert bis zur Polizei des Kaiserreichs
    2.    Polizei in der Weimarer Republik – zwischen militärischen Wurzeln und An-forderungen an eine moderne, republikanische Polizei
    3.    Die Polizei des NS-Staats – vom „Freund und Helfer“ der Weimarer Zeit zum willfährigen Terrorinstrument des NS-Regimes
    4.    Die Polizei(en) der Bundesrepublik – von der Nachkriegspolizei zum heuti-gen föderalen Polizeisystem
    5.    Die Volkspolizei der DDR 1949 – 1989
    Je nach Interesse und Bedarf lassen sich für jeden Block weitere Themenfelder identifizieren, die dann in weiteren Stunden näher beleuchtet werden kön-nen. So z. B. die Frage nach der Kriminalität im Nationalsozialismus („das hat es bei Hitler nicht gegeben“ – doch hat es!!); die Beteiligung der NS-Polizei am Holocaust; die „68er“- Bewegung als Herausforderung für die Polizei; die Transformation der Volkspolizei in die fünf neuen Länderpolizeien ab 1990; „Alte Kameraden und neue Kollegen“ – über die personellen Kontinuitäten in der Polizei nach 1945; „Weiße Mäuse“ – die Verkehrspolizei entsteht etc., etc.

    Zeit: Do 10-12 Uhr
    Ort: Orléans-Ring 12, SRZ 115
    Beginn: 07.04.2022
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 30.03.2022  

     

    Dr. Armin Schulz
    Architektur und Politik in der Antike
    Vorträge mit Diskussion

    Athen im 5. Jh.v.Chr. steht für demokratische Reformen, außergewöhnliche Baupolitik und Kulturförderung.  Wir nennen es das Perikleische Zeitalter. Es wurden gewaltige Mittel für die Projekte des Staatsmannes Perikles und seines Freundes und Baumeisters Phidias freigesetzt. Perikles Gegner, die sich gegen einen Umbau der Akropolis wandten, wurden von diesem, so die Schilderungen Plutarchs, in die Schranken verwiesen. Ab dieser Zeit prägten neuartige Bildträger und Bildthemen das Bild Athens. Und dieses Bild blieb für die Nachwelt auch noch sichtbar als längst Rom die Herrschaft über Griechenland übernommen hatte.
    Weitere Meilensteine hinsichtlich der Baupolitik sollen anhand von Stadtplanungen aufgezeigt werden. Darunter: Pergamon, Alexandria, Ephesos, Tarraco, Sagalassos … und nicht zuletzt Rom, das seinen ersten großen baulichen Wandel von der Stadt aus Backstein zur Metropole aus Marmor zur Zeit des Augustus erfuhr. In der Folge sind es die neuen Mäzene wie Opramoas, Philopappos und Herodes Atticus die zu Nachfahren des Perikles als Bauherren werden. In dieser Vorlesung soll am Beispiel der Baupolitik in verschiedenen Städten die Funktionen der Bauten innerhalb eines politischen Systems dargestellt und erläutert werden.
    Literaturauswahl: Hederer, O., Klassizismus, 1976.; Kolb, F., Die Stadt im Altertum, 1984; Gruben, G., Die Tempel der Griechen, 41986; Dolgner, D., Klassizismus, 1991; Winter, E., Staatliche Baupolitik und Baufürsorge in den römischen Provinzen des kaiserzeitlichen Kleinasiens, in: Asia Minor Studien 20, 1996; Grimm, G., Alexandria. Die erste Königsstadt der hellenistischen Welt. 1998; Radt, W., Pergamon. Geschichte und Bauten einer antiken Metropole, 2005; Waelkens, M., «Erste Stadt Pisidiens, Freund und Bundesgenosse der Römer». Neue Forschungen in Sagalassos. In: Antike Welt 42, 2011, Heft 3, S. 62–71; Plutarch,. Fünf Doppelbiographien: Teil 1: (Perikles). gr./dt, (Fuhrmann, M., Ziegler, K., Wuhrmann, W.). De Gruyter, 2014.

    Zeit: Mi 14-16 Uhr
    Ort: Scharnhorststr. 100, SCH 100.03
    Beginn: 27.04.2022
    Ende: 06.07.2022
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 28.03.2022  

     

    Dr. Hildegard Wiegel
    Städtisches Ghetto versus Landjudentum? Anmerkungen zu einem fast vergessenen Teil der deutschen Geschichte
    Blockseminar

    Dieser Kurs soll nach dem Jubiläumsjahr 2021, als zahlreiche Veranstaltungen „1700 Jahre jüdischen Lebens“ in Deutschland gewidmet waren, das sogenannte Landjudentum in den Mittelpunkt stellen. Zwar siedelten sich die ersten Juden im Gefolge der Römer auf dem heutigen Territorium der Bundesrepublik in den großen Städten in Trier und entlang des Rheins an, aber im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation boten die sogenannten Duodezfürsten in ihren Kleinstaaten nicht nur im Handel Lebensräume für Juden. Diese jahrhundertelange Tradition wurde zwar bereits infolge der Industriellen Revolution nachhaltig verändert, doch nach fortschreitender Ausgrenzung der jüdischen Deutschen wurde sie erst unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ausgelöscht.

    Termine: 21./22.07.2022
    Zeit: jeweils 9.30-11.00 Uhr, 11.15-12.45 Uhr und 13.45-15.15 Uhr
    Ort: Bispinghof 2, BB 102
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 15.07.2022   

     

  • Philosophie

    Dr. Melanie Bender
    Chiffern der Transzendenz
    Seminar

    „Chiffern leuchten in den Grund der Dinge. Sie sind nicht Erkenntnis. Was in ihnen gedacht wird, ist Vision und Deutung… Sie erhellen, wozu ich mich entschließe“, so schreibt Karl Jaspers in seinem Buch „Der philosophische Glaube angesichts der Offenbarung“. In seinen Augen stößt der Mensch bei seinen Denkbemühungen und in Grenzsituationen auf ein Sein, das nicht erfasst werden kann: die Transzendenz. Diese Transzendenz kann der Mensch lediglich mithilfe von Chiffern anzielen, die als eine Art Leitfaden fungieren. Jaspers nennt u.a. die Chiffern Gott, Weltall, Geschichte, Logos und das Böse. Auch wenn Religionen die Transzendenz seiner Meinung nach unrechtmäßig vergegenständlichen, so stellen sie trotzdem heraus, dass der Mensch nicht bei ihnen stehen bleiben darf. Bedeutungsvoll wird, was jenseits der Chiffern zu finden ist. Dieser Bereich liegt allerdings außerhalb des philosophischen Glaubens, der auf die Vieldeutigkeit der Chiffern bezogen bleiben muss. Jaspers untersucht sein Verhältnis zum Offenbarungsglauben, um auf diesem Weg herauszufinden, was der Mensch ist und wie er Verantwortung für die Wahrheit übernehmen kann. Dieses Seminar möchte den anspruchsvollen Gedanken von Karl Jaspers Schritt für Schritt nachgehen. Regelmäßige Teilnahme ist daher unerlässlich und gefordert.

    Zeit: Di 16-18 Uhr
    Ort: Orléans-Ring 12, SRZ 5
    Beginn: 05.04.2022
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 28.03.2022  

     

    Dr. Birger Brinkmeier
    Privates und Öffentlichkeit
    Seminar

    Können Sie sich vorstellen, in einer Gesellschaft zu leben, in der es keine Privatsphäre gibt? Vermutlich nicht. Aber warum nicht? Liegt es daran, dass es für Sie unter den gegebenen gesellschaftlichen Umständen selbstverständlich ist, über einen Ort zu verfügen, wo Sie ganz für sich sein können, dass es für Sie Bereiche gibt, die allein Ihrer Kontrolle unterliegen und die darüber hinaus vor einem öffentlichen Zugriff grundgesetzlich geschützt sind? Handelt es sich dabei also um so etwas wie eine liebgewordene Lebensform, oder glauben Sie sogar, es sei eine Art natürliches Menschenrecht? Und was genau schätzen Sie an dieser Art von Privatheit? Schätzen Sie sie um ihrer selbst willen, oder sind es noch andere Werte, die Ihnen dabei wichtig sind?
    Eine Privatsphäre in unserem gegenwärtigen westlichen Verständnis zu haben, war nicht immer und überall selbstverständlich: die Grenze zwischen Privatem und Öffentlichem verlief nicht immer da, wo sie heute zu verlaufen scheint, und was einst als privat galt, unterscheidet sich von dem, was wir heute darunter verstehen. 
    Um etwas mehr Licht in das begriffliche Halbdunkel dieses Spannungsverhältnisses zu bringen, möchte ich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Büchlein Privatheit. Eine Genealogie des Cambridger Philosophen Raymond Geuss lesen und diskutieren.
    Literatur: Raymond Geuss, Privatheit. Eine Genealogie. Aus dem Englischen von Karin Wördemann, Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag 2013, 142 Seiten. [€ 12.-]

    Zeit:  Mi 12-14 Uhr
    Ort:  Domplatz 20, F 029
    Beginn: 06.04.2022
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 28.03.2022  

     

    Dr. Bodo Kensmann
    Herausforderungen und Trost der Philosophie
    Seminar

    In diesem Seminar soll es darum gehen, mittels philosophischer Überlegungen aus dem Alltag heraus und unter Rückgriff auf philosophische Ansätze an diejenigen Problemlagen anzuknüpfen, die uns gegenwärtig besonders verunsichern und herausfordern. Die Herausforderungen erwachsen heutzutage unübersehbar stark aus der ökologischen Krise, aber ebenso aus dem Kampf um soziale Anerkennung wie aus den Gefährdungen demokratischer Errungenschaften und nicht zuletzt aus den so genannten „Sachzwängen“ einer entfesselten Ökonomie. Um philosophisch ins Gespräch zu kommen, bietet es sich oftmals an, zunächst bekannte und wie selbstverständlich gebrauchte sprachliche Formulierungen oder Begriffe, Gebote, Verbote wie alltägliche Erklärungen, Slogans etc. in den Blick zu nehmen. Wie werden diese verstanden, zu Recht oder zu Unrecht, sachlich angemessen oder nicht? Was heißt z. B. „natürlich“? Und ist es z. B. richtig sich an Natürlichkeit als einen moralischen Leitwert zu orientieren? „Lebe natürlich!“ als ein moralischer Imperativ ist allemal fragwürdig: Natürlichkeit kann sich bei genauerem Hinsehen sowohl als ein angemessener wie als ein schädlicher Maßstab herausstellen. Angemessen oder schädlich für wen oder was? Man denke in diesem Zusammenhang u. a. an „Renaturierung“/“Naturschutz“, „natürliche Geburt“, „natürliche Ernährung“ u. ä. Und es wäre auch ungerecht die natürlichen Lebensgrundlagen von Menschen zu zerstören wie ihnen Medikamente vorzuenthalten. Nicht zu vergessen: Was heißt es Tiere unmoralisch bzw. unethisch zu behandeln? Im Alltag wie in der Politik werden mit solchen Fragen ebenso lebenswichtige Fragen nach Gerechtigkeit, Demokratie, Freiheit, Würde etc. aufgeworfen. Die damit erkennbaren Problemlagen hängen miteinander zusammen. Zur Freiheit zum Beispiel lässt sich fundiert nur etwas sagen, wenn (insbesondere) über Gerechtigkeit, Demokratie und Würde nicht geschwiegen wird. Bei dem, was uns heutzutage unter den Nägeln brennt, sollen in diesem Seminar besonders die politische Philosophie und die philosophische Ethik Orientierung geben.
    Und wenn nach den Kriterien einer rationalen philosophischen Aufklärung unangenehme gesellschaftliche und ökologische Befunde nicht zu leugnen sind oder verdrängt werden sollen, wie ist es dann um die eigenen Glücksmöglichkeiten bestellt. Vermag uns die Philosophie (noch) etwas über das individuelle Glück zu sagen oder sogar Trost zu spenden?

    Zeit: Di 16-18 Uhr
    Ort:  Georgskommende 14, G 209
    Beginn: 05.04.2022      
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 05.042022  

     

    Prof. Dr. Frauke Annegret Kurbacher
    Anderes, Fremdes und Selbst – oder Grundelemente der Aufmerksamkeit. Reflexionen zum ‚Fremdheitsfähig werden‘
    Tagesseminar

    Die Begegnung und die Auseinandersetzung mit dem Anderen, dem Fremden, aber auch dem eigenen Selbst gehören zu den existentiellen Erfahrungen, vielleicht zur Erfahrung überhaupt, sind überdies unter Umständen zwar differenzierbar, aber gar nicht unbedingt von einander zu trennen – und bieten ein so spannendes wie gegenwärtig auch gefordertes Feld philosophischer Reflexion. In der jüngeren Forschung ist im Ausgang von Bernhard Waldenfels‘ „Phänomenologie des Fremden“ auch vom „Fremdheitsfähig-werden“ (Schellhammer) die Rede, bei dem der „Selbstsorge“ eine besondere Bedeutung zukommt. Was dies alles auf sich hat, welchen Anhalt es für eine kritische Philosophie der Interpersonalität gibt oder vielleicht für den Umgang mit Problemen der Praxis liefert, wird in gemeinsamen Lektüren, Befragungen, kritischen Reflexionen und Diskussionen erkundet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
    Literaturgrundlage: Barbara Schellhammer: Fremdheitsfähig werden. Zur Bedeutung der Selbstsorge in der Begegnung mit dem Fremden. München 2019. Bernhard Waldenfels: Grundzüge einer Phänomenologie des Fremden. Frankfurt a. M. 2006.

    Termin: Freitag, 01.07.2022, 10-16 Uhr
    Ort: Georgskommende 14, G 209
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 17.06.2022 

     

  • Kunst und Kunstgeschichte

    Prof. Dr. Erich Franz
    Einzigartige Kunstwerke in Westfalen
    Vorlesung

    Die Vorlesung geht auf ausgewählte Kunstwerke ein – vom Mittelalter bis zur Moderne –, die sich in Paderborn, Soest, Dortmund, Münster, Warendorf und Bielefeld befinden. Wir konzentrieren uns auf das einzelne Werk, informieren uns über seine Entstehungsumstände, recherchieren die kunsthistorischen Fakten und konzentrieren uns auf die anschauliche Intensität dieses Werks, die gestalterische Dramatik und besondere Ausdruckskraft. Dabei nehmen wir uns Zeit, verschiedenen Sichtweisen, Wirkungsmitteln und Erklärungsansätzen nachzugehen.
    Wir betrachten so einzigartige Werke wie die romanische Imad-Madonna in Paderborn, die gotische Wiesenkirche in Soest, die Überwasserfiguren und die Unnaer Pietà im Münsteraner Landesmuseum und zwei spätgotische Altargemälte in Dortmund und Warendorf. Wir konzentrieren uns auf den vielleicht schönsten Barockbau nördlich des Mains, den Erbdrostenhof, und blicken unter anderem auf einen Kleiderschrank von Bernhard Pankok, Gemälde von Ida Gerhardi, Aurélie Nemours und Agnes Martin, die sich in den Museen in Bielefeld und Münster befinden (einige nicht ausgestellt). Wir behandeln auch herausragende Werke, die zwar mit der Stadt Münster verbunden sind, aber leider nicht sinngemäß ausgeführt wurden oder dort nicht bleiben konnten (Buren, Oldenburg, Beuys, Serra, Lewitt, Piene).


    Zeit:  Do 16-18 Uhr
    Ort: Domplatz 20, F 2
    Beginn: 07.04.2022
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 31.03.2022 

     

    Dr. Annette Georgi
    Primitivismus und Avantgarde – zum Einfluss der afrikanischen Kunst auf das 20. Jahrhundert
    Seminar

    Das Schaffen und Denken der Naturvölker hat zu Beginn des 20. Jahrhunderts großen Einfluss auf Künstler wie Gauguin, Matisse, Picasso, Kirchner, Klee und andere gehabt. Nicht zuletzt durch den Aufschwung der Ethnologie wurden Materialien, Formen und Techniken der Stammeskunst auch in Europa bekannter. Die ihr zugesprochene elementare Kraft erzählt von einer Naturverbundenheit, nach der sich viele Künstler der Avantgarde sehnten. Industrialisierung, Akademismus und Unzufriedenheit mit der westlichen Zivilisation führten zu einer neuen Offenheit den Ausdrucksformen anderer Kulturen gegenüber. Durch Rezeption und Imitation ihrer Kunst hinterfragte man einerseits die europäischen Sehgewohnheiten und die aus dem Rückgriff auf die Antike entstandene Tradition des Kunstverständnisses. Andererseits suchte man in der Urtümlichkeit der Stammeskunst eine Unbeschwertheit und Naivität, mit der man dem Gefühl der Entfremdung entgegentreten wollte. Wie unterschiedlich und auf welchen Wegen sich eine Erweiterung des künstlerischen und persönlichen Bewusstseins durch den Kontakt mit dem Primitiven vollzogen hat, wird in diesem Seminar am Beispiel mehrerer Künstler untersucht.

    Zeit: Di 10-12 Uhr
    Ort: Domplatz 20, F 4
    Beginn: 05.04.2022
    Anmeldung: Ab 18.03.2022 bis zum 28.03.2022 

     

    Dr. Barbara Hofmann
    Einführung in die großen Themen der Malerei
    Online-Seminar

    Der Kurs führt in die Hauptthemen der europäischen Malerei ein und macht an ausgewählten Werken mit dem großen Motivschatz von Historie, Akt, Porträt, Genre, Stillleben und Landschaft bekannt. Im gemeinsamen Diskurs wird der Frage nachgegangen, welche spezifischen Anforderungen die künstlerische Bewältigung dieser Themen an die Maler stellten und welche Lösungen hierfür in der europäischen Kunst des 14. bis 20. Jahrhunderts gefunden wurden. Auch gilt es der Entwicklungsgeschichte der einzelnen Themen nachzuspüren, die sich erst allmählich aus größeren Zusammenhängen emanzipiert haben.
    Wiederholung des Seminars aus dem WS 21/22.

    Termine:  16.09., 20.09., 21.09., 23.09., 27.09., 28.09., 30.09.2022
    Zeit: 10.00-13.00 Uhr (s.t.)
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 01.09.2022  

     

    Dr. Barbara Hofmann
    Berlin. Die Stadt aus der Sicht ihrer Künstler*innen
    Online-Vortrag

    Wohl kaum eine andere deutsche Großstadt steht bei Künstler*innen aus aller Welt derzeit so hoch im Kurs wie Berlin. Ganz neu ist diese Faszination allerdings nicht. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Stadt an der Spree Anziehungspunkt für kreative Köpfe unterschiedlichster Couleur, die Berlins kulturelle Attraktionen ebenso schätzen wie die spezifische Atmosphäre einer Großstadt: So wurde Berlin Vielen zur unerschöpflichen Inspirationsquelle und manchem auch zum Verhängnis, wie der Blick auf Ernst Ludwig Kirchner lehrt. Was ihn und andere dennoch für viele Jahre an diese Stadt gebunden hat und welche künstlerischen Resultate dabei zustande kamen, das gilt es im Rahmen der Vorlesung an ausgewählten Werken der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts aufzuzeigen.

    Termin:          Mi 01.06.2022, 10.00-12.25 Uhr (s.t.)
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022 bis 18.05.2022  

     

    Dr. Barbara Hofmann
    L´art pour l´art. Kunst als Selbstzweck und Herausforderung
    Online-Vortrag

    L´art pour l´art oder Kunst nur um der Kunst willen? Diese Idee einer selbstgenügsamen und zweckfreien Kunst hat nicht erst im späten 19. Jahrhundert namhafte, französische Künstler und Kunsttheoretiker umgetrieben. Schon im Zeitalter der Renaissance loteten Maler wie Albrecht Dürer oder Andrea Mantegna die Möglichkeiten künstlerischen Gestaltens im Spiel mit der eigenen Phantasie aus, indem sie beim Anblick schroffer Felsen grimmig dreinblickende Gesichter assoziierten oder in den Wolken galoppierende Reiter. Doch das, was als kreatives Experiment zunächst nur sehr vereinzelt in Erscheinung tritt, wurde in den folgenden Jahrhunderten mehr und mehr bewusst gesucht. Es entstanden so eine ganze Reihe neuartiger Bildideen, die, obschon durch launische Einfälle motiviert, von Seiten der Künstler*innen selbst doch nicht weniger ambitioniert verfolgt wurden.

    Termin:          Mi 18.05.2022, 15.00-17.15 Uhr (s.t.)
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 04.05.2022   

     

    Dr. Barbara Hofmann
    Meisterwerke im Fokus. Jan van Eyck. Der Genter Altar und die Folgen für die Kunst 
    Online-Vortrag

    Die Weihung des Genter Altarretabels im Jahre 1432 zählt zu den großen Wendepunkten in der abendländischen Kunst. Kaum ein anderes Werk hat das Kunstschaffen der folgenden Jahrhunderte so nachhaltig geprägt wie dieses Bild des Flamen Jan van Eyck. Er verstand es nicht nur als Miniatu-rist zu brillieren, sondern auch im großen Format. Vor allem seine Freude am Detail und die Präzision seiner Naturbeobachtungen in Verbindung mit der Hinwendung zu einer neuen Maltechnik haben sein Können für Viele zum Maßstab des eigenen Strebens werden lassen. Doch ist der Genter Altar tatsächlich sein Werk oder haben mit Hubert und Jan van Eyck nicht doch eher zwei Meister hier Hand angelegt, wie uns die erhaltene Inschrift glauben machen will? Auf all diese Fragen soll im Rahmen der Vorlesung eingegangen und zugleich das komplexe Bildprogramm eines großartigen Altarretabels aufgezeigt werden, das auch heute noch zu faszinieren vermag.

    Termin: Mi 13.04.2022, 15.00-17.15 Uhr (s.t.)
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 30.03.2022  

     

    Dr. Barbara Hofmann
    Einführung in die Welt der Symbole. Sinn und Zeichen in der Bildenden Kunst
    Online-Seminar

    Wie so manch andere Disziplin hat die europäische Malerei im Verlaufe der Jahrhunderte eine ihr eigene Zeichensprache ausgebildet. Sie dient dazu, komplexe und nicht selten auch abstrakte Sachverhalte anschaulich darzustellen und offenbart sich nur demjenigen, der ihren Sinngehalt kennt. Doch selbst dann, wenn wir um die Bedeutung des einzelnen Sym-bols wissen, läßt sich das nicht immer eins zu eins auf die im Bild wieder-gegebenen Dinge übertragen: Warum weist der Apfel im einen Fall auf den Sündenfall hin, und ist im anderen doch nur ganz simpel als ein Stück Obst zu lesen? Wann überhaupt sind die im Bild erfassten Dinge als Symbol zu deuten? Auf diese und andere Fragen gilt es gemeinsam eine Antwort zu finden. Ziel soll es dabei sein, ein Basiswissen zu erarbeiten, anhand des-sen sich die Bildaussagen der europäischen Malerei besser verstehen lassen.

    Zeit: Fr 10.00-13.00 (s.t.)
    Termine: 08.04., 22.04., 29.04., 06.05., 13.05., 20.05., 03.06.2022
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 28.03.2022  

     

    Dr. Barbara Hofmann
    Avantgarden in der Kunst. Themen und Tendenzen im frühen 20. Jahrhundert 
    Online-Seminar

    Wohl kaum eine Epoche erfreut sich beim Kunstpublikum so großer Beliebtheit wie die Klassische Moderne. Doch das, was uns heute an-spricht, vermochte zu Beginn des 20. Jahrhunderts nur Wenige zu begeis-tern. Zu ungewohnt und neuartig waren die Ausdrucksformen, die das Kunstschaffen dieser Zeit prägten. Was aber macht die Innovation dieser Werke tatsächlich aus, und was motivierte die Künstler*innen dazu, gegen den Strom zu schwimmen? Das sind nur einige der zentralen Fragen, auf die es im Rahmen des Seminars eine Antwort zu finden gilt. Dazu werden die im Einzelnen doch recht unterschiedlichen Tendenzen vorgestellt und die historischen und geistesgeschichtlichen Faktoren beleuchtet, die dem Aufkommen avantgardistischer Ideen in der Kunst Vorschub leisteten. 

    Termine:  20.06., 24.06., 27.06., 01.07., 04.07., 08.07., 11.07.2022
    Zeit: 10.00-13.00 Uhr (s.t.)
    Anmeldung:   Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 06.06.2022  

     

    Dr. Norbert Humburg
    Kirchen und Klöster in Münster
    Kunstgeschichtliche Rundgänge

    In fünf Rundgängen – jeweils 90 Minuten – werden die Kirchen- und Klos-terbauten innerhalb Münsters Promenadenring besucht. Das Hauptinte-resse gilt dabei den kunsthistorischen Aspekten; die stadtgeschichtlichen Zusammenhänge werden in ihren stil- und zweckbestimmenden Gemein-samkeiten und Besonderheiten weitgehend mit einbezogen.
    Die Teilnehmerzahl ist pro Gruppe auf 15 beschränkt.
    Bei den Besuchen muss strikt darauf geachtet werden, dass der gebuchte Termin (Wochentag) eingehalten wird! Ein Wechsel zwischen den Grup-pen ist nicht möglich! Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Beleg für die gebuchte Gruppe, der zur Veranstaltung mitgebracht werden muss. Ohne diesen Beleg ist eine Teilnahme nicht möglich.
    Die Veranstaltung findet nur statt, wenn die Corona-Bedingungen (Führun-gen in Kirchen) es zulassen. Melden Sie sich bitte nur an, wenn Sie auch andere Veranstaltungen besuchen. Eine Exmatrikulation ist bei Ausfall der Veranstaltung nicht mehr möglich. Je nach Corona-Lage ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und das Einhalten der Abstandsregeln wäh-rend der Veranstaltung erforderlich. 

    Termine /Anmeldung:   
    Gruppe 1:  Mi:  06.04. 13.04., 20.04., 27.04., 04.05.2022
    Anmeldung zu Gruppe 1:

    Gruppe 2: Do: 07.04., 14.04., 21.04., 28.04., 05.05.2022
    Anmeldung zu Gruppe 2:

    Gruppe 3: Mi: 11.05., 18.05., 25.05., 01.06., 09.06.2022
    Anmeldung zu Gruppe 3:

    Zeit:  10-12 Uhr
    Treffpunkt:     Erste Führung: Paulusdom Münster, Haupteingang (Para-dies). Die Treffpunkte der weiteren Führungen werden jeweils in der vorhergehenden Veranstaltung bekanntgegeben.
    Anmeldung:     Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis zum 05.04.2022

     

    Dipl.Päd. Rupert König, Angela Borgmann
    Last Exit Kunst III. Künstler reden über ihre Kunst
    Vorträge

    13.04.2022  
    FLOW – Die Kunst muss fließen
    Prof. Dr. Erwin Josef Speckmann, Neurophysiologie, Künstler

    20.04.2022    
    Kunst im offenen Raum
    Rupert König, Konzeptkünstler, Pastoralreferent

    27.04.2022    
    *Realität ist nur eine Illusion
     Gan-Erdene Tsend, Maler, freischaffender Künstler

    04.05.2022    
    Schwierige Geschwister „Kunst, Kreuz und Glaube“
    Ludger Hinse, Künstler

    11.05.2022    
    Kritik als Beruf
    Prof. Dr. Georg Imdahl, Kunsthistoriker, Professur für Kunst und Öffentlichkeit 

    18.05.2022    
    Mensch und Maske. Philosophische Überlegungen im Span-nungsfeld von Theologie und moderner Kunst
    Dr. habil. Marc Röbel, Theologe/Philosoph

    25.05.2022    
    Hände wie Wolken, (Zeichnerische Experimente zwischen Himmel und Erde) 2011-2021
    Andreas Rosenthal, Zeichner

    01.06.2022  -  FÄLLT AUS
    Die Muse in der Maschine – Von Rhythmen und Algorithmen
    Ulla Hahn, Lyrikerin

    15.06.2022    
    Das Problem christlicher Kunst
    Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg, Professur für Kunst und Liturgie
     
    22.06.2022    
    Kunst und Journalismus: Gegensätzliche Geschwister
    Dr. Philipp Ebert, Redakteur, Journalist, Historiker

    29.06.2022    
    Kunst - Muster als Ordnungsgefüge
    Prof. Dr. Erwin Speckmann, Neurophysiologie, Künstler

    06.07.2022    
    Bildungsraum Kunsthochschule – Die Eigengesetzlichkeit künstlerischer Praxis im Kontext der Bologna-Reform
    Stefan Hölscher, Prorektor der Kunstakademie Münster

    Zeit: Mi 14-16 Uhr
    Ort: Domplatz 20, F 5
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 31.03.2022 

     

    Dr. Ira Oppermann
    Fauvismus 
    Online-Seminar

    Im Pariser Salon d’Automne konnte 1905 eine Gruppe von Künstlern erlebt werden, deren Gemälde durch grelle, leuchtende und antinaturalistisch gesetzte Farben auffielen. Als der Kritiker Louis Vauxcelles sie als „wilde Bestien“ bezeichnete, erhielt die neue Stilrichtung ihren Namen: „Fauves“. Im losen Kreis von Malern wie André Derain, Maurice de Vlaminck, Raoul Dufy, Albert Marquet, Othon Friesz, Kees van Dongen u.a. bildete Henri Matisse den Mittelpunkt. Seine Leidenschaft für die reine Farbe war insbe-sondere von den Neoimpressionisten, allen voran Paul Signac genährt worden. Genau solche Schnittstellen im Hinblick auf die Ausformulierung der Klassischen Moderne sollen erläutert werden, etwa auch Anregungen durch Gauguin, van Gogh oder die Kunst aus Ozeanien und Afrika. Im An-schluss an das vorangegangene Seminar „Impressionismus. Neoimpres-sionismus. Postimpressionismus“ (keine Voraussetzung für die Teilnahme) werden auch die Gemälde der Fauvisten im Museum Barberini Potsdam besprochen.  (Wiederholung des Seminars aus dem WS 21/22)

    Zeit:  Di 17.00-18.30 Uhr
    Beginn: 10.05.2022    
    Ende: 07.06.2022
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis zum 05.04.2022  

     

    Dr. Ira Oppermann
    Internationale Abstraktion nach 1945
    Online-Seminar

    Das Seminar befasst sich mit der gleichnamigen aktuellen Ausstellung im Museum Barberini. Im Blickpunkt stehen die Wechselwirkungen zwischen Künstler*innen der informellen Malerei und jenen des abstrakten Expressi-onismus‘ von 1945 bis zum Ende des Kalten Krieges. Ihre Werke zeichnen sich durch eine leidenschaftlich expressive Umsetzung von Farbe, Form und Material aus – vor allem im Unterschied zur geometrischen Abstraktion. Die eigene, sich in der Geste darstellende Künstlerhandschrift wird zum bedeutsamen subjektiven Zeichen. Bei der Farbfeldmalerei einer Frankenthaler oder eines Rothko dominiert hingegen ein meditativer Cha-rakter. Joan Mitchell, Judit Reigl, Lee Krasner, Barnett Newman, K.O. Götz gehören außerdem zu den 50 präsentierten Künstler*innen.

    Zeit: Di 16.00-18.30 Uhr
    Termine: 14.06. und 21.06.2022
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis zum  05.04.2022 

     

    Dr. Ira Oppermann
    Künstlerinnen V: Berthe Morisot – kühn-virtuos ausformulierter Impressionismus und weit mehr
    Blockseminar

    Eine einzige Frau gehört dem engeren Impressionistenkreis an: die großar-tige Künstlerpersönlichkeit Berthe Morisot (1841-1896). Ab 1873 steht sie im regen Austausch mit dieser Gruppe und nimmt – mit einer Ausnahme – an jeder Ausstellung der Impressionisten teil. Morisot bildet ihre ganz eige-ne Welt ab, insbesondere durch die Lieblingsmodelle: ihre Schwester Ed-ma und später ihre Tochter Julie. Auch mit Darstellungen professioneller Modelle oder Freundinnen bleibt sie meist im Privaten. Neben Porträts zäh-len Frauen bei der Toilette oder Arbeit zu ihren zentralen Themen in der Figurenmalerei, während sie sonst mit maritimen Darstellungen, Park- oder Gartenbildern brilliert. Morisot entwickelt dabei kontinuierlich ihre einzigar-tig-skizzenhafte Pinselhandschrift, die eher suggeriert als beschreibt. Damit bringt sie die von ihr bevorzugten Schwellenräume am Fenster oder auf dem Balkon zum Vibrieren. In Morisots Streben nach Unmittelbarkeit mani-festiert sich eine Entschlossenheit und Modernität, die von den Kritikern ihrer Zeit nicht erkannt werden konnten. Alle Phasen ihres Schaffens sol-len vorgestellt sowie der Austausch mit ihren Kolleginnen und Kollegen wie Mary Cassatt, Eduard Manet, Pierre-Auguste Renoir oder Claude Monet thematisiert werden.

    Termine: 
    Gruppe 1: (Neu!) 18.-20.07.2022, jeweils 10.30-12.45 Uhr
    Ort: Schloss, S 9
    Anmeldung Gruppe 1: ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis zum 04.07.2022

    Gruppe 2: (Neu!) 20.-22.07.2022, jeweils 14.15-16.30 Uhr
    Ort: Schloss, S 8
    Anmeldung Gruppe 2: ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis zum 04.07.2022

     

    Dr. Ira Oppermann
    Künstlerinnen VI: Natalija Gontscharowa und Olga Rosanowa –zwei Repräsentantinnen der vielgesichtigen Avantgarde in Russland
    Blockseminar

    Anders als im sonstigen Europa überrascht in Russland zu Beginn der Moderne ein hoher Frauenanteil im Kunstbetrieb. Dieses faszinierende Phänomen soll mithilfe zweier großer Avantgardistinnen, Natalja Gontsch-arowa (1881-1962) und Olga Rosanowa (1886-1918), näher betrachtet werden. Schon seit der Jahrhundertwende wurden russische Künstlerin-nen als eigene Gruppe wahrgenommen und gesondert in Publikationen und Ausstellungen gewürdigt. Und bereits seit 1910 bestimmten Künstle-rinnen, aber auch Mäzeninnen die russische Kunstszene entscheidend mit. Gontscharowa, Rosanowa und andere brillierten nicht nur in der Male-rei, sondern ebenso in Buch-, Textil-, und Theatergestaltung, in der Akti-onskunst und Dichtung sowie in Keramik und Modedesign. Ihr erklärtes Ziel war nichts weniger als die kulturelle Erneuerung Russlands.
    Im Seminar steht die rasante Entwicklung der Malerei von Gontscharowa und Rosanowa mit ihren unterschiedlichen Stilprägungen (Rayonismus, Kubo-Futurismus, Suprematismus) im Vordergrund sowie der (kunst)historische Kontext in der Zeit vor der russischen Oktober-Revolution. Andere Bereiche ihres jeweils breit angelegten Œuvres werden ebenso exemplarisch beleuchtet wie die Beziehungen zu ihren Kollegen. 

    Ort: jeweils Schloss, S 8
    Termine:    
    Gruppe 1: 18.-19.07.2022, jeweils 14.15-16.30 Uhr 
    Anmeldung Gruppe 1: 


    Gruppe 2: 21.-22.07.2022, jeweils 10.30-12.45 Uhr
    Anmeldung Gruppe 2:
     

    Dr. Rolf Quednau
    BLIND DATE: Betrachtung und Kommentierung bilderreicher Streifzüge durch Museen und Orte mit herausragenden Werken der Kunst – Teil 2
    Online-Veranstaltung (über Zoom)

    Das Wesen des Veranstaltungstitels "BLIND DATE - ..." verbietet eine ein-gehendere Kommentierung des Inhalts der Veranstaltung, der zum ge-genwärtigen Zeitpunkt sogar selbst mir noch völlig unbekannt ist. Es gibt bislang nur einen großen Steinbruch verschiedener Ideen und ein viele hunderttausend Fotos umfassendes eigenes Bildarchiv mit meist guten bis sehr scharfen und hochauflösenden Digitalaufnahmen aus dem Zeitraum 2009-2021. Gewiss ist allein, dass wie immer bei meinen Veranstaltungen Sie und mich viele scharfe Fotos mit extrem vielen Details ((MÖGLICH-ERWEISE von der Antike, Kathedrale von Auxerre über Piero della Francesca, Raphael, Tizian, Bernini bis zu Goya und Manet, Monet, An-selm Kiefer und Gerhard Richter) als Augenweide für unser aller Augen (Ihre wie meine) erwartet und damit zumindest für mich eine mich heraus-fordernde Freude an Werken der Kunst und den damit zusammenhängen-den Fragen erwartet. Die Teilnahme an der Veranstaltung setzt nicht den Besuch des ersten Teils aus dem Sommersemester 2021 voraus.
    Zur Gewährleistung einer offenen, einander freundlich zugewandten Atmosphäre in der Lehrveranstaltung wäre ich allen Beteiligten an meiner Veranstaltung sehr dankbar, wenn diese mir zur Begrüßung und Verab-schiedung Ihr Gesicht so zeigen würden, als befänden Sie sich in einer Präsenzveranstaltung im Hörsaal. Auch würde ich mich freuen, wenn sich alle mit ihrem realen Namen anmelden würden.
    Literaturempfehlung zur Einführung: "In looking at a work of art we will always project some additional significance that is not actually given. Indeed we must do so if the work is to come to life for us. The penumbra of vagueness, the 'openness' of the symbol is an important constituent of any real work of art.... But the historian should also retain his humility in the face of evidence. He should realize the impossibility of ever drawing an exact line between the elements which signify and those which do not. Art is always open to afterthoughts, and if they happen to fit we can never tell how far they were part of its original intention."  Ernst H[ans Josef]. Gombrich [Wien 30.03.1909-03.11.2021 London]: Symbolic Images. Studies in the Art of the Renaissance, London 1972, Introduction: Aims and Limits of Iconolo-gy, zit. nach http://pre-gebelin.blogspot.com/2011/11/gombrich-on-genre.html  Es ist sehr zu empfehlen, den zit. blogspot insgesamt zu lesen als wichtige, mustergültige und unüberbietbar klare Einführung in die Prob-leme guter Kunstgeschichtswissenschaft von einem der bedeutendsten und einflussreichsten Kunsthistoriker des 20. Jahrhunderts.

    Zeit:  Fr 16.00-18.00 Uhr (s.t.)
    Beginn: 22.04.2022;
    Änderung: Die Veranstaltung fällt am 29.04. und 06.05.2022 aus. Nachholtermine sind am 10.06.2022 und 18.07.2022 (Dieser letzte Termin findet ausnahmsweise montags 10-12 Uhr statt!)
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 08.04.2022 

     

    Szameitat, Beatrice 
    Einführung in die Kunst des Barock und Rokoko
    Vorträge

    Das 17. und das 18 Jahrhundert bilden in ganz Europa eine Epoche voller künstlerischer Ideen auf allen Ebenen. Die Malerei bringt beginnend mit Caravaggio neues Licht, viele große Namen gehören in dieses goldene Zeitalter – Rembrandt, Rubens, Vermeer, Velasquez. Die Architektur erlebt Höhenflüge ebenso wie die Skulptur: alle Künste stehen in Diensten einer großen Gesamtwirkung. Das Rokoko im 18. Jahrhundert stellt dem eine neue Leichtigkeit einer verfeinerten Adelskultur gegenüber und erfindet verspielte Formen. Im Sinne eines Gesamtüberblickes wird auch über Wohnkultur, Mode und Tafelsitten zu sprechen sein.

    Zeit:    Di 9.30-14.00 Uhr (mit Pause)
    Termine:    14.-16.09.2022
    Ort:    Schlossplatz 46, H 2
    Anmeldung:      Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 01.09.2022.  

     

    Dr. Matthias Vollmer
    Kathedralen und ihre Geschichte: Notre Dame de Paris und Notre Dame de Reims 
    Online-Seminar über „Zoom“

    Kathedralen sind nicht nur religiöse und geschichtliche Monumente, sondern sie sind auch Gegenstand ganz individueller Veränderungen und poli-tischer Inbesitznahme. Das wechselvolle Schicksal zweier Kathedralen - Notre Dame de Paris und Notre Dame de Reims - Wahrzeichen von Paris die eine, und wichtiger Teil der französischen National-Identität die andere, soll hier vorgestellt werden. Unglücksfälle, Umbauten, Revolution, Feuer und Granatenbeschuss haben das Schicksal dieser beiden gotischen Ka-thedralen als Träger historischer und kultureller Identitäten begleitet.
    Der Vortrag will die vielschichtige Wirkmacht dieser Kathedrale zeigen und damit erhellen, wie kulturelle Monumente politische Bedeutungsebenen und Entwicklungen verdichten können. Auch Kathedralen haben ihre aufregenden Schicksale.

    Termine: 07. und 08.04.2022, jeweils 10-13 Uhr
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis zum 28.03.2022  

     

    Dr. Matthias Vollmer
    Edvard Munch – „Meine Kunst ist eine Beichte“
    Online-Seminar über „Zoom“

    Edvard Munch gehört zu den bedeutendsten Malern des 19./20. Jahrhunderts. Sein Werk wirkt besonders auf die Entwicklung des Symbolismus und des deutschen Expressionismus ein. Die Bilder „Der Schrei“, „Madonna“ und „Die Sünde“ verbinden diese beiden Kunstrichtungen. Munchs Malstil verdichtete gewissermaßen die Bildgegenstände: flache Figuren, symbolische Farben, expressive Verzerrung von Körpern und Raum sind seine bevorzugten Ausdrucksmittel. Dieser Stil findet sich auch in seinem experimentierfreudigen Umgang mit der Druckgrafik wieder. Nach 1905 wiederholte er viele seiner früheren Kompositionen, da er meinte, er hätte für die wichtigsten Themen des Lebens - Liebe, Leiden, Tod - bereits mus-tergültige formale Lösungen gefunden. Der Kurs will in das vielschichtige Werk des norwegischen Künstlers einführen.

    Gruppe 1
    Termine:    21. und 22.04.2022, jeweils 10-13 Uhr
    Anmeldung:      Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis zum 04.04.2022 

    Gruppe 2
    Termine: 04. und 05. Juli 2022, jeweils 10-13 Uhr
    Anmeldung ab sofort:


    Dr. Matthias Vollmer
    Giorgio de Chirico– „Die Metaphysik liegt in der Komposition und in der Atmosphäre“
    Online-Seminar über „Zoom“

    Obwohl Giorgio de Chiricos Malerei in Italien zunächst nicht besonders gewürdigt wurde, so beeinflusste seine Kunst während der frühen 1920er Jahre die französische und deutsche Künstlerschaft. Sowohl die Surrealis-ten wie auch die Künstler der Neuen Sachlichkeit orientierten sich von der Stimmung seiner Bilder wie auch seiner an der italienischen Renaissance geschulten Malweise. Yves Tanguy, Salvador Dali, Max Ernst, Alexander Kanoldt und Georges Grosz sind hier unter anderen zu nennen. Der Kurs möchte nicht nur die geheimnisvollen Bildwelten der „Pittura Metafisica“ de Chiricos vorstellen, sondern auch versuchen sich ihrer Herkunft zu nähern.

    Termine:  17. und 20.05.2022, jeweils 10-13 Uhr
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis zum 03.05.2022. 

     

    Dr. Matthias Vollmer
    Adolf Menzel – Der Einzelgänger mit den tausend Augen
    Blockseminar

    Der Autodidakt Menzel war ein begnadeter Zeichner und er hielt alles fest, was ihn interessierte. Über brillante, kleine Ölskizzen nähert er sich den großen historischen Ölbildern, auf denen z.B. die Taten Friedrichs des Großen gezeigt werden. Aber gerade in den kleinen skizzenhaften Werken, die er immer wieder anfertigt und die in einem freien malerischen Stil ge-halten sind, zeigt sich sein schon fast impressionistischer Blick. Andererseits wurde jede größere Leinwandmalerei auf das penibelste vorbereitet. Ohne Vorstudien malte Menzel nicht das geringste Detail. Der Kurs möchte in das Werk und die Arbeitsweise dieses so vielseitigen Künstlers einführen.

    Termine: 07.06.2022, 14-17 Uhr; 09.06.2022, 10-13 Uhr
    Ort: Georgskommende 14, G 209
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis zum 24.05.2022 

     

    Dr. Matthias Vollmer
    Das himmlische Licht mittelalterlicher Kirchenfenster – „Glanz und Helle der Wahrheit“
    Online-Seminar über „Zoom“

    Licht, durch die Glasmalereien der Fenster hindurchscheinendes, sowohl gedämpftes als auch qualitativ verwandeltes Licht, ist ein bestimmender Eindruck, der sich dem Besucher eines mittelalterlichen Kirchenbaus ein-prägt. Die Fenster sind nicht nur Bild- und Projektionsfläche, nicht nur licht-durchlässige Raumgrenze, sondern sowohl in ihrer Substanz als auch in ihrem Bilder- und Ornamentschmuck vor allem Bauschmuck mit vielfältiger symbolischer Funktion. Der Kurs möchte die Herstellung und Entwicklung der Glasmalerei im Mittelalter am Beispiel prominenter Kathedralen wie Chartres, Bourges oder St. Denis vorstellen und einen Blick auf die Glas-malerei späterer Zeiten, wie z.B. das Richter-Fenster im Kölner Dom, geben.

    Termine:  01. und 02.06.2022, jeweils 10-13 Uhr
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis zum 25.05.2022.  

     

    Dr. Matthias Vollmer
    Francis Bacon – Der Schrei im Käfig 
    Online-Seminar über „Zoom“

    In seinen großformatigen Gemälden und Triptychen will Francis Bacon das Untergründige im Menschen, seine Verletzlichkeit und seine Affekte her-ausstellen. Deformierte, gepeinigte Körper, wohin man schaut. Bacons Fi-guren leiden schreiend und ziehen durch ihre offensiv zur Schau gestellte Fleischlichkeit den Blick an. Diese Bilder wirken in der Tat „direkt auf das Nervensystem“ und man kann sich ihnen nur schwer entziehen. Bacons Fokus auf den fragmentierten Körper findet sich auch in seinen Porträts wieder, die trotz ihres Abstraktionsgrades als ein Manifest menschlicher Individualität und Existenzialität erscheinen. Der Kurs möchte sich dem Werk dieses so vielschichtigen Künstlers einführend nähern.

    Termine: 14. und 21.06.2022, jeweils 10-13 Uhr
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis zum 31.05.2022. 

     

    Dr. Hildegard Wiegel 
    Überblick über die historische Entwicklung des Kunstraubs seit der Antike
    Bockseminar 

    Bereits Cicero zeichnet mit seiner Schilderung der Kunstraub des römi-schen Statthalters Verres in Sizilien Strukturen der gewaltsamen Entzie-hung von Kulturgut auf, die sich bis in unsere Zeit finden lassen. In diesem Kurs wollen wir uns mit diesen in einem historischen Überblick beschäftigen und zugleich auch reflektieren, wie etwa Napoleon mit seiner Idee ei-nes universellen Louvre unsere europäische Museumswelt geprägt hat.

    Termine: 18./19.07.2022
    Zeit: jeweils 9.30-11.00, 11.15-12.45 und 13.45-15.15 Uhr
    Ort: Bispinghof 2, BB 102
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis zum 01.07.2022 

     

    Dr. Hildegard Wiegel 
    Die klassische griechische Kunst: die Klassik genannte Epoche
    Online-Seminar 

    Die Epoche der „Klassik“ ist, nach den Anfängen in der Archaik, diejenige, in der vor allem in Athen eine Formensprache formuliert wird, die als nor-mativ gelten kann. Das heißt, dass noch im anschließenden Hellenismus und in der römischen Zeit die Architektur, Skulptur und weitere Kunstgattungen von der Übernahme bzw. von der Auseinandersetzung mit der Klassik geprägt sind. Dieser Kurs vermittelt über die reine Kunstentwicklung hinaus die Grundlagen (Arbeitsleben, Alltag, Verhältnis Stadt-Land) dieser so bedeutenden Phase der europäischen Kulturentwicklung.

    Termine: 13.–17.06.2022, jeweils 10.00-11.30 Uhr und 13.00-14.00 Uhr
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 06.06.2022. 

     

    Matthias Zölle, Anke Gollub, Werner Rückemann
    ART AFFAIRS – Kunstschaffende sprechen über ihr Werk
    Vorträge 

    28.04.2022    
    Die Kunst des Singer-Song-Translatings 
    Jakob Reinhard; Musik

    05.05.2022    
    Atelier und Öffentlicher Raum
    Martina Lückener; Schattenschnitte, Malerei, Skulptur

    12.05.2022    
    Irgendwas mit Kunst - Herzensergießungen eines Kunsthistorikers
    Stephan Trescher; Kurator und Autor

    19.05.2022    
    Vom Flughafen auf die Bühne (FÄLLT AUS!)
    Jens Heinrich Claassen; Comedy

    02.06.2022    
    Artcycling
    Luzia-Maria Derks; Installation, Objekte, Kunstvermittlung

    23.06.2022    
    Geschichten rund um 24x36 mm aus dem Buch „twenty-one years in one second“
    Erik Hinz, Photographie

    30.06.2022    
    Verworfenes. Oder: Warum Steine nicht blühen
    Anke Gollub; Installation und Skulptur

    07.07.2022    
    Meine Malerei
    Chiemi Nakagawa; Malerei

    14.07.2022    
    Alles klar …
    Elke Seppmann; Malerei und Projekte

    Zeit: Do 14-16 Uhr
    Ort: Domplatz 20, F 5
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis zum 31.03.2022

  • Musikgeschichte

    Beatrice Szameitat 
    Die Musik der Renaissancezeit
    Seminar

    Das Seminar gibt einen Überblick über die Musik des 15. und 16. Jahrhun-derts. Wo wurde überhaupt Musik gemacht, wer konnte Musik hören? Was unterscheidet die Kirchenmusik von der Festmusik? Welche Komponisten setzten neue Maßstäbe, wie unterscheidet sich italienische, deutsche und französische Musik? Musik erscheint im kulturhistorischen Kontext: Wie sahen die Räume aus, in denen die Musik erklang, was für Arbeitsbedin-gungen hatten die Musiker? Welche Instrumente kannte die Renaissance-zeit und welche Klangfarbe hatten sie? Noten- oder Musikkenntnisse sind nicht erforderlich.

    Termine:    12. 09.2022, 13.30-18 Uhr;  13. 09.2022, 9.30-14.00 Uhr (mit Pause)
    Ort:    Schlossplatz 46, H 2
    Anmeldung:      Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr   

  • Ethnologie

    Dr. Ursula Bertels
    Dialog der Kulturen - ein Training zur Vermittlung von Interkultureller Kompetenz
    Tagesseminar
    Trotz grundsätzlicher Bereitschaft zu Toleranz und Verständigung sind interkulturelle Begegnungen nicht selten von Unsicherheit und Missverständnissen geprägt. Interkulturelle Kompetenz ist daher zu einer Schlüsselkompetenz geworden.
    Doch was versteht man unter Interkultureller Kompetenz? Was sind die Ursachen für interkulturelle Missverständnisse? Welche Handlungsstrategien sind für interkulturelle Begegnungen wichtig?
    Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des Seminars. Es werden keine Patentrezepte geliefert. Vielmehr gilt es grundsätzliche Probleme der inter-kulturellen Begegnung zu erfassen.

    Termin: 24.06.2022, 9.00-16.00 Uhr
    Ort: Georgskommende 14, G 209
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 05.04.2022  

     

  • Germanistik/Literaturwissenschaft

    Wolfgang Türk (Theater Münster)
    Lethargie und Larmoyanz. Die zaristische Gesellschaft in Maxim Gorkis „Sommergäste“ 
    Lehrveranstaltung mit Aufführungsbesuch

    13 Personen, ein Spätsommer, eine Datscha – Russland um 1900. Noch klingt alles wie bei Čechov: Menschen, denen fremd geworden ist, was sie tun; Menschen, die auf Unbestimmtes warten; Menschen im Zeitloch der Geschichte. „Wir sind Sommergäste in unserem Land. Wir gehören nir-gendwohin. Wir tun nichts. Wir reden nur schrecklich viel." Doch durch die zerfallenen Beziehungen hindurch nimmt der Wunsch nach Veränderung Gestalt an. Und leise, aber unüberhörbar, zieht der große Taifun herauf: die Russische Revolution. 
    Peter Steins Inszenierung der „Sommergäste“ an der Schaubühne im De-zember 1974 wurde zu einem der größten Theatererfolge in Deutschland. 1975 verfilmte Stein das Stück in einer Neubearbeitung von Botho Strauß. Das Seminar widmet sich in einer eingehenden Analyse dem Dramentext von Maxim Gorki, der filmischen Adaption sowie der Neuinszenierung am Theater Münster in der Regie von Andreas Kriegenburg. Das Theater Münster hat Peter Stein zu einem Podiumsgespräch mit dem Kulturhistori-ker Manfred Osten für das Frühjahr 2022 eingeladen. Text: Maxim Gorki: Sommergäste. Ditzingen 1986. (= Reclams Universalbibliothek 9791)

    Termine /Räume:     
    Dienstag, 05.04.2022, 18.00-20.00 Uhr (Vorbesprechung), VSH 19
    Freitag, 22.04.2022, 14.00-20.00 Uhr, VSH 010
    Samstag, 23.04.2022, 10.00-18.00 Uhr, VSH 19
    Freitag, 17.06.2022, 14.00-20.00 Uhr, VSH 18
    Samstag, 18.06.2022, 10.00-18.00 Uhr, VSH 19

    Ort:  v. Stein-Haus (VSH), Schlossplatz 34
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis zum 28.03.2022. 
     

    Wolfgang Türk (Theater Münster)
    Berlin – Hauptstadt der Moderne (2)
    Ein kulturhistorischer Rundgang durch die Metropole der Weimarer Republik. Von Alfred Döblin zu Hans Fallada
    Blockseminar

    Nach dem Ersten Weltkrieg ist es bei Alfred Döblin und Hans Fallada die Berliner Unterschicht, vom Kleinbürgertum bis hinab zum kriminellen Lum-penproletariat, die im Zentrum der erzählerischen Aufmerksamkeit steht. Die als ein Pandämonium geschilderte Großstadt der Weimarer Republik aus Häusergewirr und Menschentrubel, Zeitungs- und Reklamegeschrei, unterirdisch brodelndem Verbrechertum, Schlachthausdunst und Jazzrhythmen, Hurenwinkel und Kaschemmenphilosophie, Zuhälterpack, Flittermoral und strahlendem Lichterglanz ist der eigentliche Gegenspieler des Lohnarbeiters Franz Biberkopf in Alfred Döblins Roman „Berlin Ale-xanderplatz“ (1929), der aus dem Zuchthaus kommt und nun beschließt, „anständig zu sein“, aber unausweichlich auf die schiefe Bahn gerät und tragisch scheitert.
    Der Schauplatz Berlin sowie die Einbettung der Handlung in die gesell-schaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise eint Döblins Roman mit Hans Falladas „Kleiner Mann – was nun?“ (1932), der in geradezu dokumentarischer Manier den gesell-schaftlichen Abstieg des kleinen Angestellten Johannes Pinneberg nach-zeichnet, der sich – beklemmend aktuell – kapitalistischen Machtmecha-nismen, Leistungsdruck und Effizienzdenken ausgesetzt sieht und den-noch weder Selbstbehauptungswille noch Würde verliert. Das Seminar widmet sich einer eingehenden Analyse der beiden Großstadtromane und stellt die Verfilmungen von „Berlin Alexanderplatz“ (1931) und „Kleiner Mann – was nun?“ (1967) zur Diskussion. Texte: Alfred Döblin: Berlin Ale-xanderplatz. Die Geschichte vom Franz Biberkopf. Frankfurt 2017. Hans Fallada: Kleiner Mann – was nun? Berlin 2017.

    Termine/Räume:     
    Dienstag, 03.05.2022, 18.00-20.00 Uhr (Vorbesprechung) VSH 116
    Freitag, 20.05.2022, 14.00-20.00 Uhr, VSH 06
    Samstag, 21.05.2022, 10.00-18.00 Uhr, VSH 06
    Freitag, 15.07.2022, 14.00-20.00 Uhr, VSH 19
    Samstag, 16.07.2022, 10.00-18.00 Uhr


    Ort:  v. Stein-Haus (VSH), Schlossplatz 34
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis zum 19.04.2022 

     

    Wolfgang Türk (Theater Münster)
    Der literarische Faust-Mythos im Wandel der Jahrhunderte (4)
    Von Ludwig Tieck über Lord Byron zu Honoré de Balzac 

    Blockseminar

    Von der Zurückhaltung, die das Verhältnis der Aufklärung gegenüber dem Fausstoff hegte, ist in der Romantik, die ein anderes Verhältnis zum Irratio-nalen und Phantastischen pflegte, nichts mehr zu spüren. Nicht nur dass sie Goethes Bearbeitung den Rang einer Nationaltragödie zusprach, zahl-reiche Autoren – unter ihnen Ludwig Tieck, Adelbert von Chamisso, Cle-mens Brentano und Achim von Arnim – lieferten darüber hinaus konkurrie-rende Bearbeitungen, Fortschreibungen und Persiflagen des Faust-Stoffs. Dabei kam es auch zu einer literarischen Gegenüberstellung von Faust mit der gleichfalls legendären Figur des Don Juan, einer Mythenkonfontation, wie sie sich eindringlich in Christian Dietrich Grabbes Drama „Don Juan und Faust“ (1829) widerspiegelt. 
    Die Faust-Begeisterung beschränkte sich dabei im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts  nicht auf nur den deutschsprachigen Raum: Der kultisch verehrte englische Dichter Lord Byron stellt in seinem dramatischen Ge-dicht „Manfred“ (1817) eine faustische Figur in den Mittelpunkt des Hand-lungsgeschehens; Honoré de Balzac entreißt mit dem Dichter und Müßig-gänger Raphaël in seinem Roman „Das Chagrinleder“ (1831) den histori-schen Faust dem Dunstkreis des Volkstümlichen und interpretiert sie als eine Erscheinung des Hochkapitalismus. Nicht mehr der Name machte zu-künftig die Figur aus, sondern ihre Eigenschaften konstituierten einen faus-tischen Typ von hoher Wiedererkennbarkeit, der die Weiterentwicklung des Faust-Mythos in die Moderne beförderte. Texte: Grabbe, Christian Dietrich: Don Juan und Faust. Ditzingen 1986. (= Reclams Universalbibliothek 290). Byron, George Gordon Lord: Manfred. Ein dramatisches Gedicht. Berlin 2017.  Balzac, Honoré de: Der Talismann oder Das Chagrinleder. Zürich 2009. (= detebe 23991). Ausgewählte Texte der Romantik werden den SeminarteilnehmerInnen bei der Vorbesprechung in einem Reader zur Ver-fügung gestellt.  

    Termine/Räume:    
    Dienstag, 21.06.2022, 18.00-20.00 Uhr (Vorbesprechung), VSH 19
    Freitag, 08.07.2022, 14.00-20.00 Uhr, VSH 010
    Samstag, 09.07.2022, 10.00-18.00 Uhr, VSH 118
    Freitag, 19.08.2022, 14.00-20.00 Uhr, VSH 118
    Samstag, 20.08.2022, 10.00-18.00 Uhr


    Ort:  v. Stein-Haus (VSH), Schlossplatz 34
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis zum 10.06.2022

     

    Wolfgang Türk (Theater Münster)
    Literatur im Film: F. Scott Fitzgerald, Der große Gatsby
    Blockseminar 

    F. Scott Fitzgeralds Weltbestseller „Der große Gatsby“ (1925) führt den Leser direkt in das New York der Goldenen Zwanziger: Jazzmusik, Wolkenkratzer, unerhörter Reichtum, finanzielle Leichtfertigkeit, Intrigen und gren-zenlose Liebe – nichts fehlt in diesem meisterhaften Gesellschaftsporträt, das vor dem Hintergrund der lauten, wilden amerikanischen Moderne die berührende Geschichte eines unheilbaren Romantikers entfaltet. Fitzgerald verarbeitet in seinem Roman den gesellschaftlichen Wandel der US-amerikanischen Gesellschaft nach dem Ersten Weltkrieg und gestaltet in glänzendem Stil sein zentrales Thema: die Widersprüche und das Schei-tern des American Dream. Als kraftvolle Beschreibung der „Roaring Twenties“ gilt der Roman heute als “Great American Novel“ und letzter Ausdruck einer auf Vergnügen und Genussucht ausgerichteten Lebensform, bevor der Beginn der Weltwirtschaftskrise im Jahre 1929 einer der schillerndsten Epochen der amerikanischen Kulturgeschichte ein jähes Ende setze.
    Das Seminar widmet sich einer Analyse dieses Klassikers der amerikani-schen Literatur und stellt die Verfilmungen mit Robert Redford (1974) bzw. Leonardo DiCaprio (2013) in der Titelrolle gegenüber. Text: Fitzgerald, F. Scott: Der große Gatsby. Zürich 2007. (= detebe 23692)

    Termine/Räume:    
    Dienstag, 05.07.2022, 18.00-20.00 Uhr (Vorbesprechung), VSH 19
    Freitag, 02.09.2022, 14.00-20.00 Uhr, VSH 19
    Samstag, 03.09.2022, 10.00-18.00 Uhr
    Freitag, 23.09.2022, 14.00-20.00 Uhr, VSH 19
    Samstag, 24.09.2022, 10.00-18.00 Uhr


    Ort:  von Stein-Haus (VSH), Schlossplatz 34
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis zum 10.06.2022 
     

  • Romanistik

    Prof. Dr. Christoph Miething 
    Französische Gegenwartsliteratur
    Lektürekurs auf Französisch
    Gegenstand des Lektürekurses im SS 2022 soll der folgende, im Herbst mit dem Prix Goncourt ausgezeichnete Roman sein: Mohamed Mbgouar Sarr: La plus secrète mémoire des hommes. Éditions Philippe Rey: Paris 2021

    Zeit:  Mi 12-14 Uhr
    Ort: Georgskommende 14, G 1
    Beginn: 27.04.2022
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis zum 28.03.2022   

     

  • Anmeldepflichtige studentische Arbeitskreise

    Sozialwissenschaftlicher Diskurs: Klimakatastrophe

    Durch Lektüre wissenschaftlicher Texte und deren Erläuterung und Diskussion wollen wir besonders folgende Aspekte behandeln: Kann die Menschheit den Planeten vor der Klimakatastrophe noch bewahren oder ist es zu spät? Welche Art von Wachstum kann dazu passen? Mögliche Einwirkungen in den nächsten 10 Jahren. Die genaue Vorplanung und die Auswahl von Grundlagentexten erfolgen in der vorlesungsfreien Zeit. Interessenten können sich an Herrn Udo Herrmann wenden: u.herrmann@t-online.de

    Zeit: Di 10-12 Uhr
    Ort: Scharnhorststr. 100, SCH 100.107
    Beginn: 05.04.2022
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr - 27.03.2022    



    Philosophischer Diskurs: Philosophie des Todes
    Gemeinsame Lektüre und Diskussion des Buches „Philosophie des Todes“ von Hector Wittwer, erschienen als 2. Auflage im Reclam-Verlag in 2020. 
    In der Buchbeschreibung heisst es: "Philosophie kann in bedrängenden Situationen Orientierung geben, als Ratgeber dienen, namentlich im Zusammenhang mit dem Tod, der existentiellsten aller Lebensfragen. Dieser Band führt ebenso behutsam wie gründlich in vier zentrale jeden Einzelnen von uns betreffenden Fragen ein: Was ist der Tod? Ist der Tod ein Gut oder ein Übel - oder keines von beiden? Ist es vernünftig den eigenen Tod zu fürchten? Und wie soll ich mich vernünftigerweise zum eigenen Tod verhalten?“

    Zeit: Do 14-16 Uhr
    Ort: Orléans-Ring 12, SRZ 116
    Beginn: 07.04.2022
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 27.03.2022    


    Arbeitskreis: Literatur
    Thema dieses Semesters: Literatur im Spannungsfeld israelischer und arabischer Wirklichkeiten

    Wir wollen folgende Romane und Texte miteinander besprechen:

    • Aylet Gund-Goshen: „Löwen wecken“ Kein&Aber Verlag, TB, (Februar 2019)
    • Amos Oz: „Judas“, Suhrkamp Verlag, TB, (April 2016)
    • Eve Jarris: „Die Hochzeit des Chani Kaufmann“, Diogenes Verlag, Paperback, (August 2015)

    Weitere Texte des Sommersemesters werden im Arbeitskreis noch festgelegt.

    Zeit: Di 14-16 Uhr
    Termine: 05.04., 03.05., 17.05., 31.05., 14.06., 28.06. 2022
    Ort: Orléan-Ring 12, SRZ 117
    Anmeldung: Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 27.03.2022   


    Arbeitskreis: Lyrik
    Gedichte gemeinsam lesen, besprechen und deuten, und zwar aus „Frankfurter Anthologie, achtunddreißigster Band, Gedichte und Interpretationen, begründet von Marcel Reich Ranicki, gebundene Ausgabe - 23. April 2015.

    Zeit:  Mi 10-12 Uhr
    Ort: Orléans-Ring 12, SRZ 113
    Beginn: 06.04.2022
    Anmeldung:  Ab dem 18.03.2022, 9 Uhr bis 27.03.2022