SPEZIELLE VORLESUNGEN UND SEMINARE FÜR STUDIERENDE IM ALTER

  • Informationen und Regeln zum Anmeldeverfahren

    Für die speziellen Veranstaltungen ist neben der Anmeldung als Gasthörer*in eine zusätzliche Anmeldung erforderlich. Mit der Anmeldung erklären Sie sich mit der Speicherung Ihrer Daten gemäß unten stehender Datenschutzerklärung einverstanden.
    Die Anmeldefrist zu den speziellen Veranstaltungen im Sommersemester 2021 beginnt am 19. März 2021, 9 Uhr. Sie erfolgt elektronisch. Anmeldungen per Brief oder E-Mail sind nicht möglich. Da alle Veranstaltungen digital stattfinden, ist im Sommersemester 2021 keine telefoniche Anmeldung möglich.

    Zur Anmeldung gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

    1. Suchen Sie auf diesen Seiten oder unter den studieneinführenden Veranstaltungen, die Veranstaltung, die Sie besuchen möchten.
    2. Klicken Sie auf den Anmeldebutton, den Sie unter dem Kommentar zur gewünschten Veranstaltung finden.
    3. Geben Sie die erforderlichen Daten ein (Name, Vorname, Matrikelnummer und E-Mail-Adresse) und schicken Sie die Anmeldung ab. Bitte achten Sie auf ein korrekte Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse. Bei einer fehlerhaften Eingabe kann Ihnen keine Bestätigung der Anmeldung (siehe 5.) zugeschickt werden.
    4. Das System meldet, ob Sie einen Platz in der Veranstaltung oder auf der Nachrückerliste bekommen haben.
    5. Sie erhalten zusätzlich eine E-Mail mit einem Link, mit dem Sie Ihre Anmeldung umgehend bestätigen müssen. Sollten Sie diese Mail nicht bekommen, melden Sie sich bitte unbedingt in der Kontakstelle Studium im Alter.
    6. Verbindlich ist die Anmeldung erst nach fristgerechter Zahlung der Gasthörergebühr. Sollte die Gasthörergebühr nicht rechtzeitig bei der Universität eingehen, werden Sie automatisch aus der Teilnehmerliste gelöscht.
    7. Wenn Sie auf der Nachrückerliste stehen, werden Sie per E-Mail informiert, sobald ein Platz als Teilnehmer*in für Sie frei wird. Bitte rufen Sie daher regelmäßig Ihre E-Mails ab. Ohne Anmeldebestätigung (siehe 5.) werden Sie im Nachrückverfahren nicht berücksichtigt.
    8. Für die Anmeldung nutzen Sie am besten Ihre E-Mail-Adresse, die die Universität Ihnen zur Verfügung gestellt hat (Ihre Nutzerkennung@uni-muenster.de). Sie dürfen auch eine andere E-Mail-Adresse angeben, müssen allerdings beachten, dass jede E-Mail-Adresse nur einmal pro Veranstaltung genutzt werden kann, d.h. Sie können nicht mehrere Personen mit derselben E-Mail-Adresse anmelden.

      Im Interesse der Gasthörer/innen, die nur einen Platz auf der Nachrückerliste bekommen haben, bitten wir dringend darum, dass Sie sich abmelden, wenn Sie eine gebuchte Veranstaltung wider Erwarten nicht besuchen können.

      Wenn Sie den ersten Termin einer zulassungsbeschränkten Veranstaltung nicht wahrnehmen können, melden Sie sich bitte in der Kontaktstelle ab.


      Test des elektronischen Anmeldesystems
      Personen, die das elektronische Anmeldesystem vor der eigentlichen Anmeldung kennenlernen möchten, können das Anmeldesystem mit einer fiktiven Testveranstaltung ausprobieren (s.u.).

  • Datenschutzerklärung zur Anmeldung von speziellen Veranstaltungen im Rahmen des "Studium im Alter"

    Neben der allgemeinen Datenschutzerklärung der WWU gelten für die Datenverarbeitung bei der Anmeldung zu Veranstaltungen im Rahmen des „Studium im Alter“ folgende Besonderheiten:

    Umfang der Datenverarbeitung
    Bei der Anmeldung werden folgende personenbezogene Daten gespeichert und verarbeitet:
    (1)    Name, Vorname
    (2)    Matrikelnummer
    (3)    Bei elektronischer Anmeldung: E-Mail-Adresse
    (4)    Bei telefonischer Anmeldung: Telefonnummer

    Zweck der Verarbeitung
    Die Verarbeitung der oben genannten personenbezogenen Daten dient zur Organisation der Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl. Diese Daten werden an die für die jeweilige Veranstaltung Verantwortlichen weitergegeben.

    Rechtsgrundlage der Verarbeitung
    Da die Datenverarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, ist Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. a) DSGVO.

    Dauer der Speicherung personenbezogener Daten
    Ihre personenbezogenen Daten werden von uns nur solange gespeichert, wie wir sie für die Verwaltung Ihrer Teilnahme an den Veranstaltungen benötigen, in der Regel ein Semester. Ihre Daten werden auch dann gelöscht, wenn Sie Ihre Einwilligung zur weiteren Datenverarbeitung gegenüber der Kontaktstelle „Studium im Alter“ widerrufen.

  • Testveranstaltung: Hier können Sie das elektronische Anmeldesystem ausprobieren

    Hier können Sie das Anmeldesystem vor dem Anmeldetermin für die Veranstaltungen ausprobieren. Klicken Sie dazu auf den folgenden Button. Das System führt Sie danach durch das Programm. Vergessen Sie nicht, Ihre Anmeldung mit dem Link, der Ihnen in einer E-Mail geschickt wird, zu bestätigen.
    Bei Problemen wenden Sie sich gerne an die Kontaktstelle Studium im Alter (0251-8324241).

  • Rechtswissenschaft , einschließlich Veranstaltungen Prof. Jansen (reguläres Angebot)

    Prof. Jansen, Nils
    Privatrechtsgeschichte
    Vorlesung; reguläre Veranstaltung
    Zeit: Mo 14-16 Uhr
    Beginn: 12.04.2021
    Anmeldung: Ab dem 019.03.2021, 9 Uhr,


    Prof. Jansen, Nils
    Europäisches Privatrecht
    Vorlesung; reguläre Veranstaltung
    Zeit: Mi 16-18 Uhr
    Beginn: 14.04.2021
    Anmeldung: Ab dem 019.03.2021, 9 Uhr,


    Dr. Rainer Kemper
    Autonomie am Lebensende
    Seminar (Online über Zoom)
    Das Seminar umfasst zwei große Themenkomplexe: zum einen die Autonomie, über das Ende des eigenen Lebens zu bestimmen, zum anderen die Autono-mie, die eigenen Vermögensverhältnisse für die Zeit nach dem Tod zu regeln.
    1. Das Betreuungsrecht hat sich in den letzten Jahren unter dem Druck der Rechtsprechung des BVerfG, das auch die Rechtssubjektivität und Autonomie des Betreuten bzw. Betroffenen immer wieder betont, ganz wesentlich verän-dert. Der vorläufige Endpunkt war die Neuregelung der Zwangsbehandlungen durch das Gesetz zur Änderung der materiellen Zulässigkeitsvoraussetzungen von ärztlichen Zwangsmaßnahmen und zur Stärkung des Selbstbestimmungs-rechts von Betreuten v. 17.07.2017 (BGBl I 2017, 2426). Als Exkurs (und im Zusammenhang mit der Behandlung der Freiheitsentziehung durch Betreuer und Vorsorgebevollmächtigte soll auch auf Gesetz zur Einführung eines fami-liengerichtlichen Genehmigungsvorbehaltes für freiheitsentziehende Maß-nahmen bei Kindern v. 17.07.2017 (BGBl I 2017, 2424) eingegangen werden. Im Übrigen sind Gegenstand des Seminars die gerade durch den BGH konkre-tisierten Anforderungen an Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten, die Rechtsprechung des BVerwG (Urt. v. 2.3.2017 – 3 C 19.15) zur Beschaf-fung von zur Selbsttötung benötigten Medikamenten und das System der Re-gelungen zur Sterbehilfe.
    Im Einzelnen:

    • Patientenverfügung (Zustandekommen, Form, Bestimmtheitsgrundsatz, Bindungswirkung)
    • Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung (Zustandekommen, Form, Bestimmtheitsgrundsatz, Verhältnis zur Patientenverfügung),
    • Betreuungsnotwendigkeit neben Vorsorgevollmacht,
    •  Betreuungsverfügung,
    • Organspendeverfügung,
    • Bestattungsverfügung,
    • Freiheitsentzug, freiheitsbeschränkende Maßnahmen und Zwangsbe-handlungen bei Betreuten,
    • Sterbehilfe zwischen Verbot und Rechtsanspruch auf staatliche Unter-stützung bei der Medikamentenbeschaffung,
    • Finanzierungsaspekte bei Betreuung und Pflege.

    2. Regelungen für die Vermögensnachfolge setzen voraus, dass Kenntnisse über

    • die gesetzliche Erbfolge,
    • den Zusammenhang zwischen Güterrecht und Erbrecht,
    • das Pflichtteilsrecht,
    • die Arten und die Anforderungen an Verfügungen von Todes wegen,
    • die Unterschiede zwischen Erbeinsetzung und Vermächtnis und
    • die Ausschlagung

    bestehen. Derartige Grundkenntnisse sollen im zweiten Teil des Seminars vermittelt werden.
    Die Zugangsdaten werden Ihnen rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn geschickt.

    Zeit: dienstags, 16-18 Uhr
    Beginn: 13.04.2021
    Anmeldung:  Wenn Sie sich zu dieser Veranstaltung noch anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an die Kontaktstelle Studium im Alter, Tel.: 0251- 83 24004, E-Mail: studia@uni-muenster.de

  • Medizin

    Prof. Dr. Dr. Rolf Dierichs
    Zur funktionellen Anatomie des Menschen, Teil 3
    Vorlesung (Online)
    Schwerpunkte der Veranstaltung werden das Harnsystem sowie die Reproduktionsorgane und endokrine Drüsen sein. Die makroskopische Anatomie wird an einem 3 D-Modell erläutert. Sie wird begleitet durch die Darstellung des mikroskopischen Feinbaus anhand zweier im Internet existierenden Datenbanken.

    Zeit: Do 16-18 Uhr
    Beginn: 15.04.2021
    Anmeldung: Wenn Sie sich zu dieser Veranstaltung noch anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an die Kontaktstelle Studium im Alter, Tel.: 0251- 83 24004, E-Mail: studia@uni-muenster.de


    Prof. Dr. Klaus Völker
    Infektionen und Sport
    Vortrag
    Abhängig von der Entwicklung der Corona-Pandemie wird dieser Vortrag in Präsenz oder Online per Zoom stattfinden. Melden Sie sich daher bitte nur an, wenn Sie auch an der Online-Veranstaltung teilnehmen würden. Eine Exmatrikulation ist im Juli nicht mehr möglich.
    Termin: Donnerstag, 01.07.2021, 14-18 Uhr
    Ort: Schloss, S 1
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr


    Prof. Dr. Klaus Völker
    Sport für den Bewegungsapparat
    Vortrag

    • Training „unter Strom“ – ein neuer Trainingstrend?
    • Sport mit künstlichem Gelenkersatz

    Abhängig von der Entwicklung der Corona-Pandemie wird dieser Vortrag in Präsenz oder Online per Zoom stattfinden. Melden Sie sich daher bitte nur an, wenn Sie auch an der Online-Veranstaltung teilnehmen würden. Eine Exmatrikulation ist im Juni nicht mehr möglich.
    Termin: Donnerstag, 08.07.2021, 14-18 Uhr
    Anmeldung:  Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr

  • Erziehungs- und Sozialwissenschaft

    Karin Gövert, MSc
    Was bedeutet Autonomie?
    Blockseminar
    „Bestimme dich aus dir selbst“, schrieb Friedrich Schiller 1792 an seinen Freund Gottfried Körner. Was bedeutet ein solcher Satz in der heutigen Zeit? Wir alle haben im Laufe des vergangenen Jahres Einschränkungen unserer Selbstbestimmung erlebt. Welche Erfahrungen waren und sind damit ver-knüpft? Wie wurde unser Autonomieerleben beeinträchtigt oder vielleicht auch gestärkt?
    In diesem Seminar werden wir versuchen, den Begriff der Autonomie aufzu-schlüsseln, verschiedene Bedeutungsinhalte zu erschließen und ihre Rele-vanz für unser Leben nachzuzeichnen. Ein Schwerpunkt wird dabei auf die Bedeutung der Autonomie für das höhere Lebensalter liegen. Ist ein autono-mes Leben bis ans Ende erstrebenswert? Welche Ansprüche und Erfordernisse lassen sich daraus ableiten, aber auch, welche Verpflichtungen ergeben sich für uns aus einem umfassenden Autonomie-Postulat?
    Gemeinsam mit den Teilnehmenden möchte ich anhand von Texten und erfahrungsbezogen diesen Fragen auf die Spur kommen. Eine aktive Mitarbeit ist deshalb erwünscht. Melden Sie sich bitte nur an, wenn Sie während des gesamten Seminars teilnehmen können.
    Diese Veranstaltung wir digital als Zoomtreffen angeboten. Informationen dazu, wie Sie sich einloggen, erhalten Sie als angemeldete Teilnehmer*innen rechtzeitig vor Beginn des Seminars. Sollte es die Corona-Situation zulassen, findet die Veranstaltung in Präsenz statt.

    Termine
    digital: 16., 17. und 23.07.2021, jeweils 9.00–13.00 Uhr
    Präsenz: 16. und 17.07.2021, jeweils 9.00-15.30 Uhr
    Ort: Georgskommende, G 209
    Anmeldung:    Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr


    Dipl.Soz.-Päd. Manfred Hillmann
    Auf der Sinnspur des Lebens - Logotherapeutische Reflexionen (Teil 2)
    Vortragsreihe (Online)
    „Wer ein Wozu zu leben hat, erträgt fast jedes Wie“ ist ein Kernthema der Lo-gotherapie nach Viktor E. Frankl, die nicht nur eine sinnorientierte Psychothe-rapie ist, sondern auch das sozialpsychologische Bestreben hat, Menschen auf ihrer Sinnsuche behilflich zu sein. Denn die Kräfte, die wir für die Bewältigung des Lebens brauchen, haben ihren tiefen Grund im Sinnstreben des Menschen. Dieses Motiv wird in der Logotherapie bewusst gemacht. Das Nachdenken darüber, wie sinnorientiertes Denken, Erleben, Handeln im Alltag wirksam werden kann, ist konkrete Lebenshilfe. Frankls sinnorientierter Ansatz ist lohnenswert kennenzulernen. Diese Vortragsreihe ist eine Fortführung aus dem letzten Semester, eignet sich jedoch auch für neue Teilnehmer/innen. Nähere Informationen siehe: www.nilp.de

    Zeit: Fr 10-13 Uhr
    Termine: 23.04., 07.05., 21.05., 11.06., 02.07.2021
    Anmeldung:  Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr


    Dipl.Soz.-Päd. Manfred Hillmann
    Trauer und Leben - Die Erfahrung der Trauer im Lebensalltag
    Blockseminar (Online)
    Dieses Seminar wird zum wiederholten Male angeboten. Immer geht es darum, einige wichtige Aspekte des Trauererlebens und der Trauerbewältigung her-vorzuheben und zu reflektieren. In diesem Semester steht die Lektüre des Bu-ches „Ich begleite dich durch deine Trauer“ von Jorgos Canacakis im Vorder-grund. Canacakis, ursprünglich Opernsänger, studierte Psychotherapie und widmete sich der Trauerforschung. Man merkt seinen Werken das persönliche Engagement und die persönlichen Erfahrungen an, die er mit der Trauer ge-macht hat. Das Seminar will einen Zugang zu seiner Trauertheorie und seinem Erfahrungswissen bahnen. Das genannte Buch dient als Seminarleitfaden und wird durch weiteres Material ergänzt. Nähere Informationen siehe: www.nilp.de

    Zeit: Do 10-13 Uhr
    Termine: 22.04.2021, 06.05.2021, 20.05.2021, 10.06.2021, 01.07.2021
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr 


    Dipl.Soz.-Päd. Manfred Hillmann
    Persönlichkeit im Alltag
    Studienseminar Persönlichkeitstheorie (Online über Zoom)
    Dieses Seminar ist eine Einführung in die Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktionen (PSITheorie) nach Julius Kuhl. Hier wird eine neue Betrach-tungsweise des Verstehens von Persönlichkeit angeboten, die sich allgemein als die Interaktion zwischen dem denkenden Ich und dem fühlenden Selbst beschreiben lässt. Konkreter geht es um das Zusammenspiel von Denken, Fühlen, Handeln und Wahrnehmen und um die Stimmungs- und Gefühlszustände, durch welche die Systeme beeinflusst werden: negative und positive Affektlage, Anspannung und Gelassenheit. Daraus lassen sich die Voraussetzungen für Selbstmotivierung und Selbstwachstum ableiten. In der PSI-Theorie geht es wesentlich um die Beschreibung der Funktionsweise der Persönlichkeitssysteme. Hat man sich diese Betrachtungsweise zu eigen ge-macht, wird dadurch ein ganz neues Verstehen und ein anderer Umgang mit sich selbst ermöglicht. Es wird einfacher zu erkennen, wie wir aus der Unlust ins Handeln kommt oder aus der Enge in die Weite. Mit Hilfe der „PSI-Brille“ können wir etwas objektiver auf uns selbst schauen und dadurch etwas bes-ser und auch persönlichkeitsgerechter, d. h. liebevoller mit uns selbst umge-hen. Nähere Informationen siehe: www.nilp.de

    Gruppe 1:
    Zeit: Do 13-16 Uhr
    Termine: 22.04.2021, 06.05.2021, 20.05.2021, 10.06.2021, 01.07.2021
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr

    Gruppe 2:
    Zeit: Mi 10-13 Uhr
    Termine: 28.04.2021, 12.05.2021, 26.05.2021, 16.06.2021, 07.07.2021
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr 


    Dr. Jutta Hollander
    Demenzen: Symptomatik, Ätiologie, Behandlung und Therapie, Teil 1
    Blockseminar (Online über Zoom, Learnweb u.a.)
    Derzeit sind 1,7 Mio. der über 65jährigen Menschen demenziell erkrankt (Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (Hrsg.) (2019): Menschen mit Demenz – Begleitung, Pflege und Therapie. Essen: Eigenverlag, S. 142). Die Tendenz für die nächsten Jahr(zehnt)e ist steigend. Demenzielle Erkrankungen zählen zu den Erkrankungen, die sich alterstypisch entwickeln und vornehmlich die höheren Lebensalter betreffen. Zum Zeitpunkt der Diagnose bestehen bei vielen Betroffenen bereits Vorerkrankungen. Im Laufe der Jahre kommen häufig weitere Erkrankungen / Beeinträchtigungen hinzu. Im Seminar werden die (Früh-)Symptome, Ursachen und häufig auftretende Ko-Morbiditäten nach der S3-Leitlinie Demenzen vorgestellt Hofmann, Wille, Kaminsky (2019): Leitliniengerechte exakte Diagnose und Codierung der Demenz. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, 52, S. 179 – 194). Darüber hinaus werden Möglichkeiten der Behandlung und Therapie besprochen.

    Zeit: Fr  9.00-12.30 Uhr
    Termine: 16.04., 23.04., 07.05., 14.05., 21.05.2021
    Anmeldung: Wenn Sie sich zu dieser Veranstaltung noch anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an die Kontaktstelle Studium im Alter, Tel.: 0251- 83 24004, E-Mail: studia@uni-muenster.de


    Dr. Jutta Hollander
    Demenzen: Leben und Wohnen – Begleitung und Pflege, Teil 2
    Blockseminar (Online über Zoom, Learnweb u.a.)
    Mehrheitlich leben Menschen mit Demenz selbstbestimmt in der eigenen Häuslichkeit – allein oder mit nahen Familienangehörigen zusammen. Dieser Wunsch ist u.a. in der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen verankert (BM für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; BM für Gesundheit (2019): Charta der Rechte hilfe-und pflegebedürftiger Menschen. Berlin: Eigenverlag, 13. Auflage. Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (Hrsg.) (2019): Men-schen mit Demenz – Begleitung, Pflege und Therapie. Essen: Eigenverlag).
    Die Bewältigung des Alltags bei stetig nachlassender Gedächtnisleistung ist für viele Betroffene eine große tägliche Anforderung. Im Seminar geht es um die Frage, wie der Alltag möglichst lange zu Hause gemeistert werden kann und welche Alternativen es dazu gibt. Ein weiteres Thema ist der Umgang mit Menschen mit Demenz und wie dieser gestaltet werden kann. Darüber hinaus werden spezielle / individuelle Aspekte in der Versorgung und Pflege wie bspw. die Begleitung zu notwendigen ärztlichen Behandlungen - auch im Krankenhaus, die Gesundheitliche Vorsorgeplanung nach 132g SGB V, das Erkennen von Schmerzen u.a. angesprochen.

    Zeit: Fr 9.00-12.30 Uhr
    Termine: 11.06., 18.06., 25.06., 02.07., 09.07.2021
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr

  • Psychologie

    Monika Kotthoff, KiJu Psych.Ther.
    Märchen – Ein Zugang zur eigenen Geschichte
    Seminar
    Abhängig von der Entwicklung der Corona-Pandemie wird dieses Seminar in Präsenz stattfinden oder ausfallen. Melden Sie sich daher bitte nur an, wenn Sie auch andere Veranstaltungen besuchen. Eine Exmatrikulation ist im Juli nicht mehr möglich.
    Märchen haben viel mit unserer Wirklichkeit zu tun. Sie greifen auf, was uns Menschen bewegt: Wünsche, Hoffnungen und Mut, aber auch Gefühle wie Ängste, Eifersucht und Ohmacht. Die Themen im Märchen bieten Lösungsmöglichkeiten für zwischenmenschliche Probleme an. Sie vereinfachen Schwierigkeiten, machen Konflikte anschaulich und regen zur Identifikation mit den Protagonisten an. Mit Hilfe von unteschiedlichen Methoden (Malen, Schreiben, Rollenspiel) soll eine Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte angeregt werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, sich aktiv auf diesen Prozess einzulassen. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitte ich Sie, sich nur dann anzumelden, wenn sie an allen drei Terminen teilnehmen können.

    Zeit: Sa 10-16 Uhr
    Termine: 03.07.2021, 10.07.2021, 17.07.2021
    Ort: Bispinghof 2, BB 401
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr 

  • Geschichte

    Prof. Dr. Peter Burg
    Die Geschichte der modernen Welt: Meilensteine der Zivilisation
    Vorlesung (Online über Learnweb)
    Die Vorlesung widmet sich Ereignissen der neueren Geschichte, die eine herausragende und nachhaltige Bedeutung besaßen. Sie beziehen sich haupt-sächlich auf materielle Veränderungen der Lebensverhältnisse, die durch Fortschritte in den Bereichen der Naturwisenschaft, der Technik, der Medizin, des Lebensunterhalts ihre Ursache hatten. Am Anfang der Neuzeit stand mit der Erfindung der Buchdruckerkunst durch Johannes Gutenberg ein für die Kulturgeschichte bedeutsamer Meilenstein.  Jahrhunderte später wurde die Ernährungslage wurde durch die Einführung der Kartoffel aus Amerika wesentlich verbessert. Im Bereich der Naturwissenschaft gehört unter anderem die Nutzung der Elektrizität zu den Errungenschaften, die den Alltag nach und nach wesentlich veränderten. Zu erwähnen ist nicht zuletzt das elektrische Licht, das das Verhältnis von Tag und Nacht wesentlich verschob. Die Verwendung des Stroms brachte weitete Errungenschaften. Elektrische Energie spielte als Wärmelieferant eine Rolle und fand Anwendung in Verkehrsmitteln (Autos, Eisenbahn), zuletzt in der revolutionären Elektronischen Datenverarbeitung. Chemisches Wissen wurde nutzbar gemacht bei der Herstellung künstlicher Düngemittel (Justus Liebig), die zu einer erheblichen Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Verbesserung der Lebensbedingungen führte.  Im Bereich der Technik leitete die Erfindung der Dampfmaschine die Industrielle Revolution ein, die die Arbeitswelt der Menschheit gänzlich umgestaltete. Dank der Luftfahrt rückte die Weltbevölkerung enger zusammen, die in den letzten Jahrhunderten ein beschleunigtes Wachstum verzeichnete. Die veränderten Produktionsverhältnisse bildeten eine Grundlage von Bevölkerungswachstum und Bevölkerungsbewegung (Stadt-Land-Verteilung). Für die Bevölkerungsgeschichte waren ferner medizinische Fortschritte maßgeblich wirksam. Die Sterblichkeit wurde z.B. durch die Pockenschutzimpfung und die Erfindung von Penicillin reduziert. Alles das waren Meilensteine der Zivilisation.
    Literatur: Fernand Braudel: Die Geschichte der Zivilisation. 15. bis 18. Jahr-hundert. Zürich 1971; Wege zur modernen Welt 1750-1870. Hrsg. von Sebas-tian Conrad und Jürgen Osterhammel. München 2016.
    Zeit:    Mo und Mi 10-12 Uhr
    Beginn: 12.04.2021       
     Ende: 02.06.2021 
    Anmeldung: Wenn Sie sich zu dieser Veranstaltung noch anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an die Kontaktstelle Studium im Alter, Tel.: 0251- 83 24004, E-Mail: studia@uni-muenster.de



    Prof. Dr. Horst Gründer
    Asien und Ozeanien im kolonialen Zeitalter
    Vorlesung (Online über Zoom)
    Die Vorlesung behandelt die Beziehungen Europas zu Asien von Antike und Mittelalter an über das Zeitalter der Entdeckungen bis zum imperialistischen Höhepunkt des europäischen Expansionismus/Kolonialismus im 19. und 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht das „zweite Ausgreifen“ Europas nach Asien, insbesondere die Etablierung von „Britisch-Indien“, „Französisch-Indochina“ und „Holländisch-Indien“ (Indonesien). Ozeanien wird abschließend in einem kürzeren Überblick seit dem Entdeckungszeitalter behandelt. Ausgewählte Literatur wird im Zusammenhang mit den einzelnen Kapiteln der Vorlesung genannt.
    Zeit:    Fr 10-12 Uhr
    Beginn:    16.04.2021
    Anmeldung: Wenn Sie sich zu dieser Veranstaltung noch anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an die Kontaktstelle Studium im Alter, Tel.: 0251- 83 24004, E-Mail: studia@uni-muenster.de



    Dr. Veronika Jüttemann
    „Demokratiewunder“ BRD? Die Geschichte eines Lernprozesses 1957-1967
    Online-Seminar (über Zoom und Learnweb)
    Als „Demokratiewunder“ haben die Historiker Arnd Bauerkämper, Konrad Jar-ausch und Markus Payk die Entwicklung in der Bundesrepublik nach 1945 in ihrem gleichnamigen Sammelband bezeichnet. Und tatsächlich ist der Unterschied riesig zwischen der von Krieg und Niederlage traumatisierten, tief vom Nationalsozialismus geprägten und politisch orientierungslosen deutschen Gesellschaft 1945 und ihrer Situation einer stabilen, sich weiter liberalisie-renden Demokratie nur zwei Jahrzehnte später. Doch handelt es sich bei die-ser Entwicklung tatsächlich um ein „Wunder“? Oder lassen sich hierfür Erklä-rungen finden?
    Während wir uns im ersten Teil dieser Seminarreihe mit der Gründung der Demokratie in der Bundesrepublik und ersten demokratischen Lernprozessen bis 1957 beschäftigt haben, soll es in diesem Semester um die fortschreitende Demokratisierung Westdeutschlands bis 1967 gehen. Politische Ereignisse wie die Spiegel-Affaire oder den Streit um die Notstandsgesetze nehmen wir dabei genauso in den Blick wie Reformen etwa im Bildungswesen, die beginnende Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit, neue Jugendkulturen und die Rolle des Fernsehens, das in den 60er Jahren Einzug in immer mehr Haushalte hielt. Bei der gemeinsamen Lektüre von Quellen und wissenschaftlichen Texten wollen wir so gemeinsam überlegen, was Demokratie gelingen lässt. Eine Teilnahme am ersten Teil der Seminarreihe ist keine Voraussetzung, um sich für dieses Seminar anzumelden. Im Fall eines digitalen Semes-ters wird das Seminar im Learnweb und auf Zoom stattfinden.

    Zeit: Di 14-16 Uhr
    Beginn: 13.04.2021
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr 


    Dr. Veronika Jüttemann
    Forschendes Lernen – Demokratiegeschichte(n) vor Ort 1900-2000
    Forschungsseminar
    Für Ihr Gelingen ist die Demokratie auf ihre Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Sie muss im ganzen Land tagtäglich mit Leben gefüllt werden. Das gilt zum einen für den demokratischen Staat als Herrschaftsform, die Arbeit in po-litischen Institutionen, Parteien und Bewegungen von der lokalen bis zur (in-ter)nationalen Ebene. Das gilt zum anderen aber auch für die demokratische Gesellschaft als Lebensform, den Umgang der Menschen miteinander etwa in der Familie, in Schulen, Universitäten, Unternehmen und Vereinen. Doch was genau lässt Demokratie seit 1945 gelingen? Woran ist sie in der Weimarer Republik letztlich gescheitert? Wie lernen die Bürgerinnen und Bürger Demokra-tie und wie gestalten sie sie mit? Was verstehen sie jeweils unter einer demo-kratischen Gesellschaft?
    In den vergangenen zwei Semestern haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konkrete Forschungsprojekte entwickelt, um anhand lokaler und regi-onaler Beispiele aus ihren Heimatorten Antworten auf diese Fragen zu finden. Sie haben dann damit begonnen, in Archiven, Bibliotheken und Zeitzeugengesprächen Materialien für ihre Projekte zu recherchieren und auszuwerten. In diesem Semester sollen diese Recherche- und Auswertungsarbeiten fortgesetzt werden. Die Ergebnisse werden nach Abschluss des Projekts in Form einer Veröffentlichung, Ausstellung etc. der Öffentlichkeit präsentiert. Auf Grund des fortgeschrittenen Stadiums des Projekts können keine neuen Personen mehr zugelassen werden. Im Fall eines digitalen Semesters findet das Seminar auf Zoom statt.
    Im vergangenen Semester haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konkrete Forschungsprojekte entwickelt, um anhand lokaler und regionaler Beispiele aus ihren Heimatorten Antworten auf diese Fragen zu finden. Das Projekt wird über mindestens drei Semester durchgeführt, die Ergebnisse sollen abschließend in Form einer Veröffentlichung, Ausstellung etc. der Öffentlichkeit präsentiert werden. Auf Grund des fortgeschrittenen Stadiums des Projekts können keine neuen Personen mehr zugelassen werden.

    Zeit: Do 14-16 Uhr (14-tgl.)
    Beginn:  15.04.2021

    Prof. Dr. Franz-Werner Kersting
    Psychiatrie und Gesellschaft im 20. Jahrhundert
    Vorlesung (Online über Zoom und Learnweb)
    „Wir leben im Zeitalter der Psyche.“ (J. Gründer/H.-W. Schmuhl/M. Thießen) Schon seit einigen Jahren wird weltweit ein drastischer Anstieg der Belastung von Gesellschaften durch geistig-seelische Erkrankungen diagnostiziert. Gleichzeitig werden psychische Befindlichkeiten und Handicaps immer öfter offen und medial diskutiert. Sie sind – auch im Zeichen des Inklusions-Gedankens – kein wirkliches Tabuthema mehr. Die Corona-Pandemie hat die-se Tendenzen noch verstärkt.
    Dagegen war die Psychiatrie bis in die jüngere Zeitgeschichte hinein vom Ge-danken der Exklusion geprägt. Mehrheitlich hinter Anstaltsmauern „wegge-sperrt“, wurde ihre Klientel als „unnormal“ und „verrückt“ abgestempelt. Im deutschen Fall gipfelte die Diskriminierung der psychisch Kranken und geistig Behinderten in der NS-Politik massenhafter Zwangsterilisationen und „Euthanasie“-Morde. Die NS-Psychiatrieverbrechen wurden nach 1945 lange be-schwiegen und verdrängt. Heute sind sie Teil unserer Erinnerungskultur.
    Die Vorlesung geht der Frage nach, wie sich dieser Verlauf der Psychiatriege-schichte im 20. Jahrhundert erklären lässt. Dabei wird die nationale und auch international vergleichende Perspektive immer wieder mit Beispielen aus der Region Westfalen/Nordrhein-Westfalen kombiniert. In jeder Sitzung soll der thematische Überblick zudem durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion eines ausgewählten Quellentextes vertieft werden. Ferner wird regelmäßig auch Film- und Fotomaterial zur Analyse und Veranschaulichung der Ein-zelthemen eingesetzt.
    Empfohlene Literatur zur Einführung: Brückner, Burkhart: Geschichte der Psychiatrie, 2. Aufl., Bonn 2014; Faulstich, Heinz: Hungersterben in der Psychiatrie 1914-1949. Mit einer Topografie der NS-Psychiatrie, Freiburg i. Br. 1998; Gründler, Jens/Schmuhl, Hans-Walter/Thießen, Malte (Hrsg.): Psychiatriegeschichte als Beitrag zur regionalen Zeitgeschichte. Themenheft von Westfälische Forschungen 70 (2020); Kersting, Franz-Werner (Hg.): Psychiatriereform als Gesellschaftsreform. Die Hypothek des Nationalsozialismus und der Aufbruch der sechziger Jahre, Paderborn u.a. 2003; ders./Schmuhl, Hans-Walter (Hrsg.): Quellen zur Geschichte der Anstaltspsychiatrie in Westfalen. Bd. 2: 1914-1955, Paderborn u.a. 2004; Kumbier, Ekkehardt (Hrsg.): Psychiatrie in der DDR II. Weitere Beiträge zur Geschichte, Berlin-Brandenburg 2020; Matern, Waltraud: Sozialarbeit in der Psychiatrie. Erinnerungen an den Reformaufbruch in Westfalen (1960-1980), Münster 2016; Schneider, Frank/Lutz, Petra, unter Mitarb. von Sophie Plagemann u.a.: erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus/registered, persecuted, annihilated. The Sick and the Disabled under National Socialism. Ausstellungskatalog, Berlin 2014.

    Zeit: Mi 10-12 Uhr
    Beginn: 14. 04. 2021
    Anmeldung: Wenn Sie sich zu dieser Veranstaltung noch anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an die Kontaktstelle Studium im Alter, Tel.: 0251- 83 24004, E-Mail: studia@uni-muenster.de

    Dr. Armin Schulz
    Herrscher, Feldherren und Strategen der Antike
    Vorträge mit Diskussion (Online)
    Zahlreich sind die Namen der besungenen Helden und deren Gefährten im Epos des Homer. Achilles und seine Myrmidonen stehen bei den Auseinander-setzungen zwischen Achaiern und Troianern an vorderster Front. Jahrhunderte später verschafft Leonidas mit seinen Spartanern den Griechen Zeit für den Rückzug und nur wenig später entfaltet sich Athen unter Perikles zur größten Blüte. Aus dem kleinen Makedonien zieht Alexander gegen Persien und erobert so viel Land wie kein Herrscher vor ihm, bevor er überraschend in Babylon starb. Inder Nachfolge Alexanders macht sich Demetrios einen Namen als Städtebezwinger. Hannibal versetzt mit seinen Elefanten Rom in Schrecken und zu Zeiten Trajans entfaltet das römische Reich seine größte Ausdehnung. Das Leben dieser berühmten Männer ist von vielen antiken Autoren überliefert. Doch was war ihr Antrieb, durch was und wie wurden sie auf ihre Taten und letztlich auf ihr Schicksal vorbereitet?
    Literaturauswahl: Sueton, Die Kaiserviten, hrsg. Hans Martinet, 4 2014 (lat./dt.); Cornelius Nepos, Berühmte Männer, hrsg. Michaela Pfeifer 2016 (lat./dt.); Plutarch: Große Griechen und Römer. 6 Bände, hrsg. Konrat Ziegler 1954–1965; Ernst Baltrusch (Hrsg.) Caesar, 2007; Peter Barcelo, Hannibal, 2012; Jacob Burckhardt, Kulturgeschichtliche Vorträge, Demetrios der Städtebezwinger, (Hrsg.) Rudolf Marx 1959, 343ff.; Klaus Bringmann, Augustus, 2. Aufl. 2012; Manf-red Clauss (Hrsg.), Die römischen Kaiser. 2. Aufl. 2001; Manfred Clauss, Ramses der Große, 2010; Siegfried Lauffer, Alexander der Große, 1978; Gustav A. Leh-mann, Perikles, 2008; Raimund Schulz, Feldherren, Krieger und Strategen 2012; Josef Wiesehöfer, Das antike Persien, 2005.

    Zeit: Mi 14-16 Uhr
    Beginn: 14.04.2021
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr 


    Dr. Hildegard Wiegel
    Mendels Sohn und die Seinen: ein Beitrag zu 1700 Jahren deutsch-jüdischer Geschichte
    Online-Seminar (über Zoom)
    Als erstes gesichertes Datum für jüdisches Leben in Deutschland ist 321 nach Christus anzusehen. Im Jubiläumsjahr 2021 nehmen wir exemplarisch eine deutsche Familie in den Blick, die mit ihren verschiedenen Nachkommen jüdischen und christlichen Glaubens über mehrere Jahrhunderte hinweg die deut-sche Kultur- und Wirtschaftsgeschichte nachhaltig geprägt hat: die Familie Mendelssohn. Ausgehend vom Philosophen Moses Mendelssohn (1729-1786), der als zentrale Figur der sogenannten jüdischen Aufklärung gilt, hat diese Familie fast in jeder Generation eine Vielzahl von herausragenden Köpfen hervorgebracht, von denen uns heute wohl am gegenwärtigsten sind Moses' Tochter Brendel, die zum Christentum übergetretene Schriftstellerin Dorothea Schlegel, und der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy. Daneben sind Mendelssohn-Nachkommen maßgeblich gewesen für die Entwicklung des deutschen Eisenbahnbaus, des Bankenwesens und der chemischen In-dustrie.

    Termine: 07.-11. Juni 2021, jeweils 10.00-11.30 Uhr und 12.30-14.00 Uhr
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr 

  • Philosophie

    Dr. Melanie Bender
    Moralische Streitfragen
    Seminar (Online über Zoom und Learnweb))
    Dieses Seminar möchte anhand von kleineren Texten aktuelle moralische Streitfragen diskutieren: Ist es moralisch zu rechtfertigen, die Zugänglichkeit zu Waffen angesichts von Amoklauf und School Shooting nicht zu erschwe-ren? Gibt es einen gerechten Krieg? Lässt sich Terrorismus moralisch rechtfertigen? Widersprechen Drohnen dem Menschen- und Völkerrecht? Sind Nukle-arwaffen moralisch zu rechtfertigen? Sollten Grenzen offen sein? Dürfen Not-leidende an Grenzen abgewiesen werden? Sind Obergrenzen für Asylbewerber moralisch zu rechtfertigen? Sind Präimplantationsdiagnostik und Menschenwürde vereinbar? Müssen Samenspender Heilige sein? Besteht die Pflicht, den Menschen zu verbessern? Ist aktive Sterbehilfe moralisch zu rechtfertigen? Haben Tiere Rechte? Haben Menschen Pflichten gegenüber der Umwelt (Natur)? (Das Seminar richtet sich nur an Studenten, die regelmäßig teilnehmen möchten.)

    Zeit: Di 16-18 Uhr
    Beginn: 13.04.2021
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr  


    Dr. Birger Brinkmeier
    Was ist schon gerecht!?
    Seminar (Online über Learnweb)
    Es schwingt immer etwas Resignation mit, wenn jemand in einer Konfliktsitua-tion auf entsprechende Vorwürfe mit der Frage reagiert „Was ist schon gerecht?“ – eine Reaktion, die häufig daher rührt, dass man ungeachtet seines inflationären Gebrauchs gar nicht genau weiß, was ‚gerecht‘ eigentlich bedeutet.
    Wenn ein Bundesligatrainer nach einer „unverdienten“ Niederlage in einem Interview erklärt, Fußball sei eben manchmal ungerecht; oder eine Lehrerin sich öffentlich fragt, ob es gerecht sei, den Schülerinnen und Schülern durch eine Note Lebenswege zu verbauen; wenn ein akademisches Gremium Kriterien für eine gerechte Verteilung eines Impfstoffes erarbeitet; oder Eigentumsdelikte wie Diebstahl härter bestraft werden können als Fälle von häuslicher Gewalt; wenn Politiker nicht nur eine mangelnde Generationengerechtigkeit, sondern auch noch globale Ungerechtigkeiten beklagen, und einem auch noch ein Buch mit dem Titel „Das Leben ist ungerecht“ in die Hände fällt, dann wird man sich zu Recht fragen, was in all diesen Fällen ‚gerecht‘ bzw. ‚Gerechtigkeit‘ bedeuten mag. Das Seminar will versuchen, hier etwas mehr Klarheit zu schaffen.
    Wir beginnen mit Platon und Aristoteles, marschieren dann mit Siebenmeilenstiefeln durch etliche Jahrhunderte Ideengeschichte ins 18. Jahrhundert zum schottischen Philosophen David Hume, weiter ins 19. Jahrhundert zu John Stuart Mill und beenden die Tour im 20. Jahrhundert beim belgisch-polnischen Philosophen Chaim Perelman.
    Wer sich einen Überblick über die verschiedenen Epochen der Geschichte des Gerechtigkeitsbegriffs verschaffen möchte, dem seien die sehr lesenswerten „Einleitungen“ in die entsprechenden Abschnitte des von Christoph Horn und Nico Scarano herausgegebenen Buches Philosophie der Gerechtigkeit. Texte von der Antike bis zur Gegenwart, Frankfurt am Main: Suhrkamp 82018, empfohlen.
    Die Texte, die im Seminar besprochen werden sollen, sind diesem Buch entnommen.
    Bei Bedarf wird zu Beginn des Semesters ein Learnweb-Kurs eingerichtet.

    Zeit: Mi 12-14 Uhr
    Beginn: 14.04.2021
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr 


    Dr. Norbert Herold, Sigird Mathia-Noreikat
    "Ertragt euch!" – Wie tolerant müssen wir sein?

    Seminar (Online)
    Gegenseitige Anerkennung und Respekt vor der Freiheit der anderen sind die Basis für den Zusammenhalt in modernen offenen Gesellschaften. Eine der gefragtesten Tugenden ist daher die Toleranz. Gleichzeitig bleibt die Aufforde-rung zur Toleranz immer eine Zumutung. Geben wir uns nicht selbst auf, wenn wir das hinnehmen, was wir zutiefst ablehnen und was nicht nur nach unserer Überzeugung einfach falsch, sondern auch gefährlich ist?
    Die gegenwärtige Corona-Krise lässt die Gefährdung, die objektiv oder subjektiv vom Verhalten der anderen ausgeht, wieder besonders deutlich werden. Wie können wir uns die anderen buchstäblich vom Leibe halten, wenn sie uns mit ihren verqueren Ansichten oder ihrem anstößigen Verhalten zu nahe tre-ten und gefährden? Warum soll ich noch tolerant sein, wenn es der andere of-fensichtlich nicht ist? Wie kann ich, wie können oder müssen die Gesellschaft oder gesellschaftlich Gruppen geschützt werden, wenn die Institutionen an ihre Grenzen kommen oder zu versagen scheinen? Wann muss Schluss mit Toleranz sein?
    Das Seminar soll im Verlauf des Semesters systematisch den Begriff der Toleranz in seiner Vielschichtigkeit und Vieldeutigkeit untersuchen. Was wird heute von einer toleranten Person verlangt, was kennzeichnet eine tolerante Ge-sellschaft? Wie finden Religionen den mühsamen Weg zur Toleranz und was hat eigentlich zu einer neuen religiösen oder gesellschaftlichen Intoleranz geführt? Um sich in diesen Punkten mehr Klarheit zu verschaffen, wird es nötig sein, sich auch wichtige historische Stationen im Toleranzverständnis des Mittelalters, der frühen Neuzeit und der Aufklärung zu vergegenwärtigen und die jeweiligen Begründungen für mehr Toleranz zu studieren.
    Literatur: Rainer Forst, Toleranz im Konflikt. Geschichte, Gehalt und Gegenwart eines umstrittenen Begriffs, Frankfurt am Main 2003; Martha Nussbaum, Die neue religiöse Intoleranz, Darmstadt 2019; Arnold Angenendt, Toleranz und Gewalt. Das Christentum zwischen Bibel und Schwert, Münster 2007

    Gruppe 1
    Zeit:     Di 14-16 Uhr
    Beginn:     20.04.2021             
    Anmeldung:     Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr

    Gruppe 2
    Zeit:     Mi 16-18 Uhr
    Beginn:     21.04.2021             
    Anmeldung:     Ab sofort 



    Dr. Bodo Kensmann (NEUES THEMA!)

    Bilder (Malerei, Foto, Film), über die es sich zu philosophieren lohnt – Aspekte Philosophischer Ästhetik
    Tagesseminar
    Abhängig von der Entwicklung der Corona-Pandemie wird dieses Seminar in Präsenz stattfinden oder ausfallen. Melden Sie sich daher bitte nur dafür an, wenn Sie auch andere Veranstaltungen besuchen. Eine Exmatrikulation ist im Juli nicht mehr möglich.

    Dieses Tagesseminar soll als Präsenzveranstaltung stattfinden. Sie ist als Einführung in das Thema Philosophische Ästhetik gedacht. Unter diesem Titel werde ich eine Veranstaltung für das WiSe 21/22 anbieten. Das Tagesseminar soll somit an interessanten Bild-Beispielen erste Eindrücke und Erkenntnisse zur Philosophischen Ästhetik vermitteln. 

    Geplanter Tagesablauf (nicht endgültig festgelegt):
    9-12 Uhr Seminararbeit (mit Pause)
    12-15 Uhr Mittagspause. Für Interessierte: gemeinsamer Kaffee von 14 – 15 Uhr
    15-18 Uhr Seminararbeit (mit Pause)
    Ab 18 Uhr: Für Interessierte: Gemeinsames Abendessen bzw. gemeinsames Beisammensein

    Die persönliche Begegnung ist mir sehr wichtig und entsprechend bei meinen Überlegungen berücksichtigt. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Corona-Beschränkungen zum angegebenen Termin im Juli wie im Wintersemester endlich vorbei sein würden und wir als leiblich-sinnliche Menschen vor Ort miteinander philosophieren könnten.

    Termin: 16.07.2021, 9-18 Uhr (NEU!)
    Ort: Domplatz 20, F 2
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr


    Prof. Dr. Frauke Annegret Kurbacher
    Haltung - und nun? – Gedanken zur Ästhetik der Freiheit
    Tagesseminar
    Abhängig von der Entwicklung der Corona-Pandemie wird dieses Seminar in Präsenz stattfinden oder ausfallen. Melden Sie sich daher bitte nur dafür an, wenn Sie auch andere Veranstaltungen besuchen. Eine Exmatrikulation ist im Juli nicht mehr möglich.
    Entgegen der derzeitigen Virulenz des Haltungsbegriffs in verschiedenen öffentlichen Diskursen, die einiges auf ihn zu setzen scheinen, lässt sich zugleich ganz nüchtern konstatieren, dass viele unserer gegenwärtigen Probleme nicht darin liegen, daß es an Haltung fehle. Im Gegenteil, in vielen Fällen liegt offenkundig eine Haltung vor – im Guten wie im Problematischen. So mangelt es etwa den Aktiven im Umfeld der „Fridays for Future“ nicht an Haltung. Und bei anderen Bewegungen im Land, die deutlich nach rechts abdriften z.B., wird hingegen eine Haltung an den Tag gelegt, die häufig nicht nur den Klimawandel leugnet, sondern begründete Zweifel aufkommen lässt, ob sie überhaupt noch mit demokratischer Rechtstaatlichkeit vereinbar ist. Gleichzeitig wird an einer anderen aktuellen Erscheinung deutlich, den soge-nannten „Fake news“, dass es hier offenbar weniger an Einsicht, als vielmehr an Willen mangelt. – Mit Haltung allein ist also, wenn überhaupt, nur bedingt etwas gewonnen. In welchem Verhältnis steht sie zum Willen und zur Freiheit? Könnte eine Betrachtung beider weniger häufig beleuchteter Philosopheme etwas Licht auf diese Fragen werfen?
    Auf Basis bisheriger Erforschungen zur Haltung sei insbesondere auf Hans Jonas, dessen Prinzip Verantwortung vierzigjähriges Jubiläum feiert, und Hannah Arendt geschaut, die sich beide in ihrem Frühwerk mit Paulus‘ und Au-gustinus‘ Willensproblematik beschäftigen und in ihrem jeweiligen Spätwerk wieder darauf zurückkommen.
    Literatur (Auswahl): Arendt, Hannah: Der Liebesbegriff bei Augustin. Versuch einer philosophischen Interpretation. Mit einer Einleitung hrsg. v. Frauke A. Kurbacher. Hamburg 2018; Dies.: Vom Leben des Geistes. Bd. 1: Das Denken. Bd. 2: Das Wollen. Hrsg. v. Mary McCarthy. München 1985; Jonas, Hans: Au-gustin und das paulinische Freiheitsproblem. Eine philosophische Studie zum pelagianischen Streit. 2. neubearb. u. erw. Aufl. mit einer Einleitung v. James M. Robinson. Göttingen 1965. S. 93-105; Kurbacher, Frauke A.: „Interpersonalität zwischen Autonomie und Fragilität. Grundzüge einer Philosophie der Haltung.“ In: Was ist Haltung? Begriffsbestimmung, Positionen, Anschlüsse. Hrsg. v. Frauke A. Kurbacher u. Philipp Wüschner. Würzburg 2016. S. 145-162; Dies.: „Was ist Haltung?“ (Beitrag für die DGPhil 2008, online verfügbar); Dies.: Zwischen Personen. Eine Philosophie der Haltung. Würzburg 2017.

    Termin: Freitag, 02.07.2021, 10-16 Uhr
    Ort: Schloss, S 055
    Anmeldung:  Ab dem 19.03.2021 9 Uhr 

  • Kunst und Kunstgeschichte

    Prof. Dr. Erich Franz
    Kunstwerke in NRW: Aachen und Köln
    Von der Pfalzkapelle bis zum Richter-Fenster  
    Online-Vorlesung über Zoom
    Die Vorlesung geht ausführlich auf etwa 25 ausgewählte Kunstwerke ein, die sich in Aachen und Köln befinden – Bauten, Skulpturen und Malereien vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Zu ihnen gehören die karolingische Pfalzkapelle in Aachen, romanische Kirchen und der gotische Dom in Köln wie auch frühe moderne Kirchenbauten von Rudolf Schwarz und Dominikus Böhm aus der Zeit um 1930. Wir verfolgen die Entstehungsgeschichte der Bauten und erfahren von späteren Veränderungen.
    Wir nehmen uns Zeit für die genaue Wahrnehmung des einzelnen Werks. Es geht also weniger um Entwicklungsgeschichte als um gestalterische und in-haltliche Zusammenhänge. Wir betrachten frühmittelalterliche Buchmalereien aus dem Aachener Domschatz, das Gerokreuz und den Dreikönigsschrein des Kölner Doms wie auch die romanische Holztür und das gotische „Gabelkruzifix“ in St. Maria im Kapitol.
    Aus dem Wallraf-Richartz-Museum sehen wir uns Stephan Lochners „Madonna im Rosenhag“ an und außerdem Werke von Caspar David Friedrich, van Gogh und Munch. Das Museum Ludwig bewahrt das beklemmende letzte Gemälde „Abschied“ von August Macke (1914) sowie herausragende Werke von Kasimir Malewitsch, Paul Klee („Hauptweg und Nebenwege“), Otto Freundlich, Picasso, Wols, Yves Klein, Warhol und Gerhard Richter. Von diesem Künstler betrachten wir schließlich das Südquerhausfenster des Kölner Doms.

    Zeit: Do 16-18 Uhr
    Beginn: 15.04.2021
    Anmeldung:   Wenn Sie sich zu dieser Veranstaltung noch anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an die Kontaktstelle Studium im Alter, Tel.: 0251- 83 24004, E-Mail: studia@uni-muenster.de

    Dr. Norbert Humburg
    Kirchen und Klöster in Münster
    Kunstgeschichtliche Rundgänge
    Die Veranstaltung findet nur statt, wenn die Corona-Bedingungen (Führungen in Kirchen) es zulassen. Melden Sie sich bitte nur an, wenn Sie auch andere Veranstaltungen besuchen. Eine Exmatrikulation ist bei Ausfall der Veranstaltung nicht mehr möglich.
    Die Teilnehmerzahl ist coronabedingt pro Gruppe auf 10 beschränkt.
    Bei den Besuchen muss strikt darauf geachtet werden, dass der gebuchte Termin (Wochentag) eingehalten wird! Ein Wechsel zwischen den Gruppen ist nicht möglich! Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Beleg für die gebuchte Gruppe, der zur Veranstaltung mitgebracht werden muss. Ohne diesen Beleg ist eine Teilnahme nicht möglich. Bitte denken Sie an das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und das Einhalten der Abstandsregeln während der Veran-staltung.
    In fünf Rundgängen - jeweils 90 Minuten - werden die Kirchen- und Kloster-bauten innerhalb Münsters Promenadenring besucht. Das Hauptinteresse gilt dabei den kunsthistorischen Aspekten; die stadtgeschichtlichen Zusammen-hänge werden in ihren stil- und zweckbestimmenden Gemeinsamkeiten und Besonderheiten weitgehend mit einbezogen.
    Termine:
    Gruppe 1 und 2 fallen aus.

    Gruppe 3: dienstags, 08.06., 15.06., 22.06., 29.06., 06.07.2021

    Gruppe 4: mittwochs, 09.06., 16.06., 23.06., 30.06., 07.07.2021

    Treffpunkt: Erste Führung: Paulusdom Münster, Haupteingang (Paradies). Die Treffpunkte der weiteren Führungen werden jeweils in der vorhergehenden Veranstaltung bekanntgegeben.
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr. Bitte klicken Sie den Button neben der gewünschten Gruppe an.


    Dipl. Päd. Rupert König
    Last Exit Kunst III. Künstler reden über ihre Kunst
    Vorträge (Online)
    Die traditionsreiche Vorlesung, die seinerzeit von Prof. Dr. E.-J. Speckmann ins Leben gerufen wurde, feiert in diesem Semester ihr 10-jähriges Bestehen. Im Laufe dieser Zeit wurden zahlreiche renommierte Künstler, Kuratoren und Gelehrte gewonnen, um den Studierenden die Welt der Kunst näher zu bringen.

    21.04.2021   
    Tiere und Pflanzen in Bernstein - eine Zeitreise durch 100 Milli-onen Jahre.
    Prof. Dr. Max Kobbert, Hochschullehrer für Wahrnehmungspsychologie und Spieleautor

    28.04.2021   
    Fraternitas Dei - Malerei und Skulptur
    Prof. Dr. E.-J. Speckmann, Künstler

    05.05.2021   
    Kunst als Medium der Verkündigung im Schaufenster
    Rupert König, Konzeptkünstler

    19.05.2021   
    Der Gewinn der Mitte. Lesung aus "Die Kunst der Flucht. Merkel" und Gedanken über Kunstgeschichte und Kulturkritik in der BRD.
    Prof. Dr. Gerd Blum, Kunsthistoriker an der Kunstakademie Münster und Wien

    16.06.2021   
    Paleoart, 200 Jahre vergesserner Kunstgeschichte
    Joschua Knüppe, Paläokünstler

    23.06.2021    
    Titel wird noch bekannt gegeben
     Prof. Andreas Köpnick, Kunstakademie Münster, Klasse für Fylm und neue Medien

    30.06.2021   
    Ostasien – Malerei und Skulptur     
    Prof. Dr. E.-J. Speckmann, Künstler      

    Zeit: Mi 14-16 Uhr
    Anmeldung:  Wenn Sie sich zu dieser Veranstaltung noch anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an die Kontaktstelle Studium im Alter, Tel.: 0251- 83 24004, E-Mail: studia@uni-muenster.de


    Dr. Ira Oppermann
    Rembrandt, seine Kollegen und ihr Orient (Rembrandt – Zweiter Teil)
    Online-Seminar
    Leider muss die geplante Exkursion coronabedingt entfallen, so dass das Seminar online stattfindet.
    Den Ausgangspunkt bildet die umfassende Ausstellung Rembrandts Orient. Westöstliche Begegnung in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts im Museum Barberini Potsdam, die zuvor in Basel gezeigt wurde. Die zentrale Fragestellung umkreist den Eurozentrismus in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts: Meist ohne Kenntnis der Länder des Nahen, Mittleren und Fernen Ostens und ihrer Kulturen entwickelten die Maler ihre eigenen „Orient“-Vorstellungen. Diese speisten sich vornehmlich aus Reiseberichten und importierten Waren – ausnahmsweise sogar aus Miniaturen des  Osmanischen Reiches oder des Mogul-Reiches. Rembrandt van Rijn und seine Kollegen (Pieter Lastman, Ferdinand Bol, Bartholomeus van der Helst u.a.) übersetzten jene östlichen Importe als Konstrukte in ihre Bilder. Biblische Themen mit Figuren in orientalischen Gewändern, „der Orientale“ in den Tronies (Charakterstudie eines Kopfes) oder dargestellte fernöstliche Produkte spiegeln ihre eigenen Vorstellungen wider. Die „orientalischen“ Objekte dienten der Selbstinszenierung der Wohlhabenden (auch der Künstler) und vermehrten das Prestige des Dargestellten. Darüber hinaus bildet der Handel mit Exotika und dessen Schattenseite einen Fokus sowie die Sammelleidenschaft und die Faszination des Fremden.
    Ergänzend zur Ausstellung werden auch andere Werke Rembrandts berücksichtigt.
    Der Besuch der vorangegangenen Rembrandt-Exkursion (Teil Eins) ist keine Voraussetzung für die Teilnahme.

    Zeit: Mo 10.00-12.30 Uhr
    Termine: 03.05., 10.05., 17.05. und 31.05.2021
    Anmeldung:  Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr
     

    Dr. Ira Oppermann
    Impressionismus. Neoimpressionismus. Postimpressionismus
    Online-Seminar
    Ein umfassender Einblick die die Daueraustellung des Museums Barberini mit der Sammlung Hasso Plattners.
    Die Sammlung des Museums Barberini zeigt unter dem Titel „Impressionismus“ weit mehr als nur impressionistische Meisterwerke von Monet, Caillebotte, Sisley oder Renoir. Der Bestand beinhaltet außerdem neoimpressionisti-sche Gemälde von Paul Signac oder Henri-Edmond Cross, postimpressionistische Arbeiten – von Henri Le Sindaner und Gustave Loiseau – und endet mit fauvistischen Bildern. Damit lässt sich in der Sammlung die stilistische Entwicklung der französischen Malerei zwischen 1865 und 1930 nachvollziehen – vor allem aber die Verknüpfungspunkte der Künstlerinnen und Künstler un-tereinander. Die im online-Seminar angestrebte intensive Auseinandersetzung beginnt mit den maritimen Gemälden Eugène Boudins, dem Mentor von Monet, und endet vor dem Fauvismus (1906), der im nächsten Semester ge-sondert erörtert werden soll.

    Gruppe 1:
    Zeit: Di 10.00-11.30 Uhr
    Termine: 13.04., 20.04., 27.04., 11.05., 18.05., 25.05., 01.06.2021
    Anmeldung:  Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr  


    Gruppe 2:
    Zeit: Mi 10.00-11.30 Uhr
    Termine: 12.05., 19.05., 26.05., 02.06., 09.06., 16.06., 23.06.2021
    Anmeldung:  Ab sofort  


    Dr. Ira Oppermann
    Künstlerinnen IV: Georgia O’Keeffe und die großen Dimensionen
    Online-Seminar
    Georgia O’Keeffe (1887-1986) gehört zu den herausragenden Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts und steht insbesondere für die Emanzipation der weibli-chen Kunst. Die Pionierin war die erste Malerin, die den nordamerikanischen Westen erkundete, sich in der Wüstenregion New Mexico niederließ und diese Landschaft künstlerisch verarbeitete.
    Ihre Karriere begann am Art Institute of Chicago (1906-07), später studierte sie an der Art Students League in New York (1907-08). Die sich anfangs als Wer-begrafikerin und Kunstlehrerin finanzierende O’Keeffe kehrte 1914/15 wieder nach New York zurück, wo sie 1916 ihre abstrakten Kreidezeichnungen in der Galerie „291“ von Alfred Stieglitz ausstellte. Der berühmte Fotograf und Galerist Stieglitz wurde 1924 ihr Ehemann; beide verbindet eine wechselreiche Beziehung, die wohl nicht einfach mit den Schlagworten „Mentor“ und „Muse“ zu umschreiben ist. Schon in den 1920er Jahren ist Georgia O’Keeffe eine bekannte Künstlerin, vor allem über ihre nahsichtigen Pflanzenmotive, die überdimensioniert und geheimnisvoll wirken.
    O’Keeffes Œuvre zu erforschen heißt, sich mit ihren zahlreichen Leben auseinanderzusetzen.

    Termine (neu!): Dienstag, 29.06.2021; Mittwoch, 30.06.2021
    Zeit: 10.30-12.00 Uhr
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr  


    Dr. Rolf Quednau
    Das Raphael-Jahr 2020: Kommentierung der Ereignisse und Nachdenken über die Konsequenzen
    Vortragsreihe
    Zeit: Fr 16-17 Uhr
    Beginn: 23.04.2021-21.05.2021
    Anmeldung: Ab sofort  

    Szameitat, Beatrice
    Drei Künstlerpersönlichkeiten des Impressionismus: Manet, Caillebotte, Bonnard
    Online-Vorträge
    Der Impressionismus versuchte, den flüchtigen Moment, den persönlichen Sinneseindruck im Bild festzuhalten. Licht und Freiluftmalerei waren Kennzeichen der rebellischen Maler, die sich gegen die Akademie stemmten. Drei Vorträge beleuchten drei Künstler, die hier jeweils eine besondere Rolle gespielt haben. Édouard Manet ist Wegbereiter, zeichnet sich aber durch so eigen-ständige Ideen aus, dass er schwer in eine Schublade passt. Gustave Caille-botte ist eine interessante Seitenfigur des Impressionismus, er interessiert sich für die großstädtische Moderne von Paris. Pierre Bonnard findet als Postimpressionist zu einer persönlich privaten Bildsprache, die Farbe und Licht des Südens ins 20. Jahrhundert weitergibt.

    Zeit: mittwochs, 10-13 Uhr
    Termine: 14.04., 21.04., 28.04.2021
    Anmeldung: Wenn Sie sich zu dieser Veranstaltung noch anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an die Kontaktstelle Studium im Alter, Tel.: 0251- 83 24004, E-Mail: studia@uni-muenster.de


    Szameitat, Beatrice  
    Produktgestaltung 1870 bis 1930: Arts and Crafts, Jugendstil, Bauhaus, Art Déco und Streamline
    Online-Seminar
    Das Seminar zeichnet die Entwicklung der Gestaltung von Gegenständen aller Art zwischen dem ausgehenden 19. Jahrhundert und der Moderne nach. Aus-gangspunkt ist die industrielle Fertigung in historisierenden Formen, die von Künstlern wie William Morris kritisiert wird. Manuelle Fertigung, kombiniert mit dem Ideal der Künstlergemeinschaft, wird an vielen Orten in Europa prakti-ziert. Neue florale Formen setzen sich im Jugendstil durch, sie werden als Auf-bruch wahrgenommen. Von den Gestaltern des Bauhauses wird schließlich jede Art des Dekors abgelehnt und der Weg in die Funktionalität geebnet. Gleichzeitig wird in Frankreich mit dem Art Déco der gute Geschmack einer wohlhabenden Käuferschaft angesprochen, eine Gestaltung, die in Streamline der USA der 1930er Jahre mündet.

    Termine:    30.08.-02.09.2021, jeweils 9.30-13.15 Uhr
    Anmeldung:      Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr


    Dr. Matthias Vollmer
    Klassik und Klassizismus in der bildenden Kunst
    Online-Seminar über „Zoom“
    Die Bestimmungen, was die über 2500 Jahre zurückliegende Epoche der griechischen Klassik kennzeichnet sind nicht immer eindeutig, zumal ein bedeu-tender Teil der originalen Kunstwerke und des Schrifttums verloren ist. Die Rezeptionen dieser Epoche werden oft etwas vage durch den Begriff des (Neo-)Klassizismus erfasst. Worauf beruht z.B. das Urteil Johann Joachim Winkelmanns, der 1755 in seinem Buch: "Gedanken über die Nachahmung der grie-chischen Werke" die antike Kunst als Ideal propagierte - gekennzeichnet durch eine „edle Einfalt, und eine stille Größe“, welche es wieder zu erreichen gelte? Welches Verständnis von Klassik liegt diesen Forderungen zugrunde? Diesen Fragen will der Kurs auch in einem breiteren europäischen Rahmen nachgehen und versuchen, die Begrifflichkeiten in ihrer Bedeutung ein wenig zu erhellen.

    Termine: 26., 27. und 28. April 2021, jeweils 10-13 Uhr
    Anmeldung:  Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr


    Dr. Matthias Vollmer
    Buchmalerei vom Mittelalter bis in die Gegenwart
    Online-Seminar über „Zoom“
    Mittelalterliche Buchillumination: bis heute vermögen die Brillanz des Blattgoldes, die leuchtenden Farbpigmente und die Vielfalt der Bildsprache zu er-staunen und zu verzaubern Die Buchmalerei gehört zu den eindrucksvollsten bildlichen Zeugnissen dieser Zeit. Doch welche Arten von Büchern wurden überhaupt illustriert und zu welchem Zweck? Wie genau ging die Produktion der Bücher von statten, welche künstlerischen, politischen und gesellschaftli-chen Kräfte spielten hierbei eine Rolle? Der Kurs will, beginnend mit dem Mittelalter über die Renaissance bis in die Neuzeit, Einblicke in die künstlerische Buchproduktion geben; es sollen die Arbeitsweise von Malern und Kalligrafen, die sich ändernden Interessen von Auftraggebern und Sammlern und nicht zuletzt das diffizile Unternehmen der Händescheidung vorgestellt werden.

    Termine: 10., 11. und 12. Mai 2021, jeweils 10-13 Uhr
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr  


    Dr. Matthias Vollmer
    Das goldene Zeitalter der englischen Malerei
    Online-Seminar über „Zoom“
    Die britische Kunstgeschichtsschreibung spricht davon, dass die Malerei auf der Insel erst kurz nach Mitte des 18. Jahrhunderts begann, genauso innovativ und herausfordernd zu werden wie die auf dem Kontinent. Unmittelbar zuvor hatte William Hogarth mit seiner auch sozialkritischen Kunst neue Möglichkei-ten der Bildpräsentation vorgestellt. In den folgenden Jahrzehnten sind Joshua Reynolds und Thomas Gainsborough die dominierenden Maler – durch diese beiden wurde die Porträt- und Landschaftsmalerei zwischen Naturalismus und Avantgarde neu definiert. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist es die so oft zitierte Rivalität zwischen William Turner und John Constable (“He has been here and fired a gun”), die die künstlerischen Parameter beherrscht. Doch auch andere Künstler schufen hervorragendes – z.B. Alexander Cozens, um nur einen zu nennen. Der Kurs möchte einen Einblick in diese so aufre-genden künstlerischen Jahre auf der Insel geben.

    Termine: 7., 8. und 9. Juni 2021, jeweils 10-13 Uhr
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr  



    Dr. Matthias Vollmer
    Gerhard Richter  – "Das ist sicher meine letzte Werknummer"
    Online-Seminar über „Zoom“
    Der Künstler Gerhard Richter, der das Verhältnis von Malerei und Wirklichkeit immer wieder neu reflektierte, hat 2020 beschlossen, seine schöpferische Tä-tigkeit altersbedingt weitgehend einzustellen. Da liegt eine Retrospektive nahe. Von seinen frühen, fotografischen Gemälden, über den berühmten RAF-Zyklus, bis zu den späten abstrakten Bildern – vor Richters vielseitigen Wer-ken begegnet man stets dem Unerwarteten und dem so-noch-nicht-Gesehenen. Ausgehend von dem Vorhaben, das Medium vom ideologischen Ballast zu befreien, zeigt er uns immer aufs Neue die unübertroffene Wirkung und Eindringlichkeit gemalter Bilder. Der Kurs möchte eine Einführung in das Schaffen eines der großen Künstler unserer Zeit geben, die seine Karriere, vor dem Hintergrund von fünfzig Jahren kultureller, ökonomischer und politischer Ereignisse beleuchtet.

    Gruppe 1
    Termine: 17. und 18. Juni 2021, jeweils 10-13 Uhr
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr  

    Gruppe 2
    Termine: 24. und 25. Juni 2021, jeweils 10-13 Uhr
    Anmeldung: Ab sofort  



    Dr. Matthias Vollmer
    Siglo de Oro – Das goldene Zeitalter der spanischen Malerei
    Online-Seminar über „Zoom“
    Das Siglo de Oro zählt zu den ganz besonderen Kapiteln der abendländischen Kunstgeschichte. Gerade als im 17. Jahrhundert das bis dahin mächtigste Land Europas zusehends seine politische Vorherrschaft verlor, sich in den Glaubenskriegen verausgabte und durch die Pest geplagt wurde, erreichte die spanische Kunst ihre größte Blüte. Es war die Ära von Meistern wie El Greco Diego Velázquez, Francisco de Zurbarán und Bartolomé Esteban Murillo. Trotz dieser allgemeinen Niedergangssymptome blühte die spanische Kunst wie nie zuvor: König und Kirche nutzten Kunstwerke als propagandistische Mittel, um in diesen Zeiten der Krise Macht und Stabilität zu vermitteln. Religiöse Darstel-lungen sollten die Menschen im wahren Glauben bestärken und emotionali-sieren. Es ist die erstaunliche Kombination von Realitätsnähe und tiefer theatralischer Inszenierung, die die spanische Kunst dieser Zeit so einzigartig macht.

    Termine:
    6. September 2021, 14-17 Uhr
    7. und 8. September 2021, jeweils 10-13 Uhr
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr  


    Dr. Hildegard Wiegel
    Die Sprache der Architektur
    Online-Seminar (über Zoom)
    Was ist ein „Maßwerk“, warum „kragt“ ein Gesims hervor und warum findet man in romanischen und gotischen Bauten „Dienste“? Die europäische Kunstgeschichte war über Jahrhunderte geprägt von Stilepochen und entwi-ckelte dabei gerade in der Architektur eine eigene Formensprache; diese er-möglicht es, Architektur anschaulich zu beschreiben und stilistisch zu be-stimmen. In diesem Kurs sollen die Grundlagen der entsprechenden Fachter-mini vorgestellt und anhand der Schlüsselwerke der einzelnen Epochen erläutert werden.

    Termine: 26.-28. April 2021, jeweils 9.30-11.45 Uhr und 13.30-15 Uhr
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr  


    Dr. Hildegard Wiegel
    Einführung in die Frühgriechische Kunst
    Online-Seminar über Zoom
    Das antike Griechenland brachte mit seiner ungeheuer reichen Kultur eine vielgestaltige Kunst hervor, die bis heute auf vielfältige Weise nachwirkt.
    In diesem Kurs wollen wir verschiedene Gattungen wie Städteplanung, Archi-tektur, Plastik und weitere Bildkünste sowie Kleinkunst betrachten, die im Zu-sammenhang mit überlieferten Ereignissen eine Kunst- und Kulturgeschichte bilden. Dabei soll vor allem diejenige Epoche in den Blick genommen werden, die mit den sogenannten Dark Ages ihren Anfang nimmt und die aufgrund der gattungsübergreifenden Ornamentik als geometrisch tituliert wird. Der Kurs soll im Besonderen eine Kunstgeschichte vermitteln, die über die Stilkritik hinaus spannende Einblicke in die überregionalen Entwicklungsstränge der griechischen Welt bietet.

    Termine: 17.-21. Mai 2021, jeweils 10.00-11.30 Uhr und 12.30-14.00 Uhr
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr   


    Matthias Zölle, Anke Gollub, Werner Rückemann
    ART AFFAIRS – Kunstschaffende sprechen über ihr Werk
    Vorträge (Online)

    15.04.2021   
    Einführung und ZWISCHENSTAND
    Matthias Zölle; Photographie

    22.04.2021 
    Programmänderung:
    Präsenz im Rauschen
    Thomas Gerhards;  Installation/Skulpturen/Objekte/Video/Foto

    29.04.2021   
    Live Your Song!
    Nikola Materne; Sängerin, Songwriterin, Gesangslehrerin

    06.05.2021   
    Vom Ausloten des Möglichen – Experimente auf diversen Büh-nen
    Andy Strauß; Literatur, Slam Poetry

    12.05.2021   (ausnahmsweise am Mittwoch!)
    Die autonome Beam- und Lerneinheit präsentiert eine Retro-spektive aus fünf Jahren
    Lisa Tschorn und Sierra Diamond; Dokumentation Performance, Installation

    20.05.2021   
    Vom Flughafen auf die Bühne
    Jens Heinrich Classen; Comedy

    02.06.2021  (ausnahmsweise am Mittwoch!)
    DIALOG
    Bahram Hajou; Malerei

    10.06.2021   
    Geschichten rund um 24x36 mm aus dem Buch „twenty-one years in one second“
    Erik Hinz; Photographie

    17.06.2021   
    ZwischenRaum
    Peter Paul Berg; Installation

    24.06.2021   
    Programmänderung:
    Weiter geht's
    Elke Seppmann; Malerei und Projekte

    01.07.2021   
    Handeln im Hier und Jetzt
    Anna Stern; Performance Art
       
    08.07.2021   
    Außer Atem
    Gudula Rosa; Musik

    15.07.2021   
    Global: internationaler Austausch und interkulturelle Projekte
    Johanna K.Becker; Malerei, Installation, Zeichnung

    Zeit:  Do 14-16 Uhr
    Anmeldung: Wenn Sie sich zu dieser Veranstaltung noch anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an die Kontaktstelle Studium im Alter, Tel.: 0251- 83 24004, E-Mail: studia@uni-muenster.de

  • Musikwissenschaft

    Szameitat, Beatrice
    Einführung in die Musikgeschichte 1910 bis 1945
    Online-Seminar
    Die Musik geht den Weg in die Moderne im selben Zeitraum wie die die Kunst. Atonale Musik und Zwölftonmusik entsprechen der abstrakten Malerei. Prota-gonisten dieser beispiellosen musikalischen Entwicklung sind Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton Webern. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden darüber hinaus noch andere Tendenzen entwickelt: Igor Strawinsky findet zum Neoklassizismus; Bela Bartok erforscht die Volkslieder seiner un-garischen Heimat und verarbeitet diese Inspiration in der Kunstmusik auf neuartige Weise. In der Zeit des Nationalsozialismus positionieren sich Komponisten politisch zwischen rechts (Pfitzner) und links (Eisler). Das Seminar gibt mit Bildern und Musikbeispielen einen Überblick über diese Entwicklungen. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich.

    Termine: 23.-26.08.2021, täglich jeweils 9.30-13 Uhr
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr  

  • Ethnologie

    Dr. Ursula Bertels
    Dialog der Kulturen - ein Training zur Vermittlung von Interkultureller Kompetenz
    Tagesseminar (Online)
    Trotz grundsätzlicher Bereitschaft zu Toleranz und Verständigung sind interkulturelle Begegnungen nicht selten von Unsicherheit und Missverständnissen geprägt. Interkulturelle Kompetenz ist daher zu einer Schlüsselkompetenz geworden.
    Doch was versteht man unter Interkultureller Kompetenz? Was sind die Ursachen für interkulturelle Missverständnisse? Welche Handlungsstrategien sind für interkulturelle Begegnungen wichtig?
    Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des Seminars. Es werden keine Patentrezepte geliefert. Vielmehr gilt es grundsätzliche Probleme der inter-kulturellen Begegnung zu erfassen.

    Termine: 25.06.2021 und 16.07.2021; jeweils 9-12 Uhr
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr 

  • Germanistik/Literaturwissenschaft

    Wolfgang Türk (Theater Münster)
    Die tote Stadt. Brügge in der Literatur, Kunst und Musik des frühen 20. Jahr-hunderts. Georges Rodenbach, Fernand Khnopff, Erich Wolfgang Korngold
    Online-Seminar
    »In dieser Studie der Leidenschaft wollten wir ganz besonders auch eine Stadt vor Augen führen, die Stadt als eine Hauptperson, den Seelenzuständen ver-bunden, die Rat gibt, warnt, zum Handeln veranlasst«, schreibt Georges Rodenbach in der Vorbemerkung zu seinem Roman „Das tote Brügge“ (1892), der zu einem zentralen Werk des französischsprachigen Symbolismus werden sollte. Als „Venedig des Nordens“ bot die belgische Kleinstadt in ihrer malerisch-pittoresken Gestalt gerade um die Jahrhundertwende Dichtern und Malern vielfältige Inspirationen und Anregungen. Das Seminar widmet sich Ro-denbachs Roman, den Brügge-Bildern und Illustrationen von Fernand Khnopff, der Oper „Die tote Stadt“ von Erich Wolfgang Korngold (1920) sowie ausgewählten Gedichten von u.a. Rainer M. Rilke und Stefan Zweig. (Text: Georges Rodenbach, Das tote Brügge, Hofenberg Verlag 2016)

    Beginn:     Samstag, 01.05.2021
    Für weitere Absprachen wird Herr Türk sich rechtzeitig mit den angemeldeten Personen per E-Mail in verbindung setzen.        
    Anmeldung:     Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr 


    Wolfgang Türk (Theater Münster)
    Literatur im Film
    Theodor Storm – Immensee, Pole Poppenspäler, Der Schimmelreiter

    Seminar (Online)
    »Er war für den Husumer Deich, ich war für die Londonbrücke« – so ironisierte Theodor Fontane die Heimatverbundenheit seines Dichterkollegen Theodor Storm, dessen literarisches Schaffen er als »Husumerei« und »Provinzialsim-pelei« abtat. Fontanes Spott konnte indes nicht verhindern, dass der vielfach als Heide- und Deichdichter, als verträumter Poet und »literarischer Spitzweg« gescholtene Schriftsteller mit seinem vielgestaltigen Werk schließlich weltweit Anerkennung fand und heute zu den führenden Vertretern des poetischen Realismus zählt.
    Storms feinsinnige Personenzeichnung, die ausgeklügelte Handlungsregie und eine Sprachartistik, die Raffinement mit Einfachheit verbindet, spiegelt sich vor allem in seiner Novellistik wider. Das Seminar widmet sich in einge-henden Analysen den Erzählungen »Immensee« (1849), »Pole Poppenspäler« (1874) und »Der Schimmelreiter« (1888) sowie ihren filmischen Adaptionen im Dritten Reich, in der Bundesrepublik Deutschland sowie der DDR. (Textaus-gaben: Theodor Storm, Immensee (RUB 6007), Pole Poppenspäler (RUB 14003), Der Schimmelreiter (RUB 6015).

    Beginn:      Dienstag, 01.06.2021
    Für weitere Absprachen wird Herr Türk sich rechtzeitig mit den angemeldeten Personen per E-Mail in verbindung setzen.
    Anmeldung:     Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr 


    Wolfgang Türk (Theater Münster)
    Der literarische Faust-Mythos im Wandel der Jahrhunderte (2)
    Goethes Faust I
    Blockseminar
    Sollten die Coronabedingungen es zulassen, wird dieses Seminar in Präsenz stattfinden. Wenn das nicht möglich ist, wird es online durchgeführt. Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie in jedem Fall daran teilnehmen möchten. Eine Exmatrikulation ist im Juli nicht mehr möglich.
    Johann Wolfgang Goethe beschäftigte sich sechs Jahrzehnte mit dem »Faust«. Durch das Volksbuch und das Puppenspiel um die »Historia von D. Johann Fausten« früh mit dem Stoff des Teufelspakts vertraut, regte ihn im Jahr 1772 der Prozess um die Frankfurter Kindsmörderin Susanne Margarethe Brandt zu einer Dramatisierung der stofflichen Vorlagen an, die mit »Faust. Der Tragödie erster Teil« ein Klassiker der Weltliteratur werden sollte.
    Das Seminar zeichnet die Entstehungsgeschichte der einzelnen Fassungen – den »Urfaust« (1775), das »Fragment« (1790) sowie »Faust I« (1806) – nach und widmet sich anhand ausgewählter Beispiele der Theater-, Musik- und Filmgeschichte der vielgestaltigen Rezeptionsgeschichte des Werks. Vorge-stellt werden dabei die Oper »Fausts Verdammnis« (1846) von Hector Berlioz, die Oper »Margarethe« (1858) von Charles Gounod, F.W. Murnaus erfolgreiche Stummfilmadaption (1926), die maßstabsetzende Verfilmung der Inszenie-rung von Gustaf Gründgens (1960) und Peter Steins Faust-Projekt anlässlich der Expo 2000. Textausgabe: Johann Wolfgang Goethe. Faust. Erster Teil: »Urfaust«, Fragment, Ausgabe letzter Hand (1828). Paralleldruck. (= Reclams Universal-Bibliothek Band 6)
    Termine: 
    Dienstag, 29.06.2021, 18.00-20.00 Uhr (Vorbesprechung)
    Freitag, 09.07.2021, 16.00-20.00 Uhr
    Samstag, 10.07.2021, 10.00-18.00 Uhr
    Freitag, 23.07.2021, 16.00-20.00 Uhr
    Samstag, 24.07.2021, 10.00-18.00 Uhr
    Anmeldung:     Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr 

  • Romanistik

    Prof. Dr. Karlheinrich Biermann
    Paris - die Hauptstadt des 19. Jahrhunderts – Literatur und Kunst im Wandel einer Metropole
    Vorlesung(Online) – Solide Französisch-Kenntnisse werden vorausgesetzt.
    Der Titel ist dem unvollendeten Passagenwerk von Walter Benjamin entnom-men. Paris steht hier exemplarisch für die moderne Metropole schlechthin, die französische Hauptstadt nimmt die Entwicklung vorweg, die für die moderne Großstadt allgemein typisch sein wird. In diesem Prozess bedingen sich wech-selseitig die städtebaulichen Veränderungen, der soziale Wandel und die politischen Umwälzungen. Literatur und Kunst sind Teil, aber auch Spiegel und Kritik dieses Prozesses sowie schließlich kreativ-konstruktiver Gegenentwurf. Es entsteht eine Art „imaginaire métropolitain“. Zumal die Romangattung verdankt diesem Prozess ihren historischen Aufstieg. Zu nennen sind vor allem die großen Werke von Victor Hugo (Notre-Dame de Paris, 1831 und Les Misérables, 1862), Le Rouge et le Noir von Stendhal (1830), Illusions perdues (1834) von Balzac, L’Éducation sentimentale von Flaubert (1869) und schließ-lich Le Ventre de Paris (1873) und Au Bonheur des Dames (1883) aus dem Zyklus Les Rougon-Macquart und Paris (1898) aus der Trilogie Les trois Villes von Emile Zola.
    In den 1840er Jahren entsteht ein neuer Typus von Erzählliteratur: der Feuille-tonroman. Er erreicht ein Massenpublikum und trägt zugleich zur Kommerzia-lisierung der Literatur bei. Mit Les Mystères de Paris (1844) von Eugène Sue und Les Mohicans de Paris (1854) von Alexandre Dumas père wird Paris selbst zum Thema.
    Im Kontext der Revolution von 1830 wird auch die Lyrik zur Stadtliteratur wie etwa in Les Feuilles d‘automne(1831) und Les chants du crépuscule (1835) von Victor Hugo. In dieser Tradition bewegen sich auch Les Tableaux Parisiens (in Les Fleurs du Mal, 1861) und die Prosagedichte Le Spleen de Paris (posth.) von Charles Baudelaire.
    Ein spezifisches Bewusstsein der Metropole kommt am Ende des 18. Jahrhunderts in den sog. Tableaux de Paris zum Ausdruck (Mercier, Rétif de la Breton-ne), die während des gesamten 19. Jahrhunderts ihre Nachahmer finden (z.B. Le livre des cent-et-un, 1832), bis schließlich Jules Vallès diese Gattung be-endet (1883).
    Einen spezifischen Blick auf die französische Hauptstadt werfen die Operetten von Jacques Offenbach, insbesondere La Vie parisienne (1866).
    Die Analyse der literarischen Werke gibt immer wieder die Gelegenheit, paral-lele oder auch abweichen-de Entwicklungen in den bildenden Künsten zur Kenntnis zu nehmen (z.B. die Bildsatire von Daumier u.a.; und die Malerei von der Romantik über den Impressionismus und den „divisionisme“ bis zum art nouveau).
    Den Teilnehmer*innen werden Textauszüge und Bildmaterialien zur Verfügung gestellt.
    Wegen der Fülle des Materials wird die Vorlesung auf zwei Semester ausgedehnt.

    Zeit: Fr 12-14 Uhr
    Beginn: 23.04.2021
    Anmeldung:     Wenn Sie sich zu dieser Veranstaltung noch anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an die Kontaktstelle Studium im Alter, Tel.: 0251- 83 24004, E-Mail: studia@uni-muenster.de

  • Anmeldepflichtige studentische Arbeitskreise

    Alle Arbeitskreise finden online statt.

    Sozialwissenschaftlicher Diskurs: China und die Welt –
    Formen des Globalismus, des Internationalismus, des Imperialismus, des Ko-lonialismus, oder gar eine Form des Pazifismus einer hegemonialen Welt-macht?

    Online über Zoom
    Das „Reich der Mitte“ war lange ein Mysterium. Heute ist es auf dem Sprung zur globalen Weltmacht, ein begehrter und gleichzeitig gefürchteter Partner, der straff autoritär geführt immer mehr an Einfluss gewinnt und weltweit viele Abhängigkeiten aufbaut. Dabei werden bisher nicht bekannte Formen einer internen digitalen Diktatur zur Kontrolle der Bevölkerung realisiert und gleich-zeitig mit der neuen Seidenstraße als „Straße in die Zukunft“ ein Handelsweg geschaffen, der die globale Wirksamkeit verstärkt. Gerade Deutschland nimmt im Rahmen der EU mit seiner exportorientierten Wirtschaft eine wichtige Posi-tion ein, wobei sich ständig die Frage nach gegenseitigem Nutzen und einer Abhängigkeit stellt. Kommt man an China noch vorbei?
    Wir wollen uns im SS 21 mit den verschiedenen Facetten des Riesenreiches beschäftigen:
    ─    seiner Geschichte
    ─    seines politischen Systems
    ─    seines Wirtschaftssystems
    ─    der Situation seiner Bevölkerung
    ─    der Menschenrechtssituation
    ─    seiner möglichen Ziele auf dem Weg zur Hegemonialmacht
    ─    seiner Position im Konzert der großen Mächte USA, Russland, Europäischer Union
    Die genaue Vorplanung und die Auswahl von Grundlagentexten erfolgen in der vorlesungsfreien Zeit. Interessenten können sich an Herrn Udo Herrmann wenden: ua.herrmann@t-online.de

    Zeit: dienstags, 10-12 Uhr
    Beginn: 13.04.2021
    Anmeldung: Ab dem 19.03.2021, 9 Uhr  



    Philosophischer Diskurs: Anthropologie
    Online über Zoom
    Gemeinsame Lektüre und Diskussion des Buches „Verteidigung des Menschen – Grundfragen einer verkörperten Anthropologie“ von Prof. Thomas Fuchs, Suhrkamp Verlag, Berlin 2020.
    Klappentext: „Mit den Fortschritten der künstlichen Intelligenz, der Digitalisierung der Lebenswelt und der Reduzierung des Geistes auf neuronale Prozesse erscheint der Mensch immer mehr als ein Produkt aus Daten und Algorithmen. Wir begreifen uns selbst nach dem Bild unserer Maschinen, während wir um-gekehrt unsere Maschinen und unsere Gehirne zu neuen Subjekten erheben. Gegen diese Selbstverdinglichung des Menschen setzt der Philosoph und Psychiater Thomas Fuchs einen Humanismus der Verkörperung: Unsere Leiblichkeit, Lebendigkeit und verkörperte Freiheit sind die Grundlagen einer selbstbestimmten Existenz, die die neuen Technologien nur als Mittel ge-braucht, statt sich ihnen zu unterwerfen.“

    Zeit: donnerstags, 14-16 Uhr
    Beginn: 15.04.2021
    Anmeldung: Wenn Sie sich zu dieser Veranstaltung noch anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an die Kontaktstelle Studium im Alter, Tel.: 0251- 83 24004, E-Mail: studia@uni-muenster.de

    Arbeitskreis: Literatur

    Thema dieses Semesters: Lesenswerte aktuelle Romane und Erzählungen internationaler Autorinnen und Autoren
    Online über Zoom
    Wir wollen folgende Romane miteinander besprechen:

    • Monika Helfer „Die Bagage“ Carl Hanser Verlag, (Februar 2020)
    • Franceska Melandri: „Über Meereshöhe“, Wagenbach Verlag, TB, (März 2019)
    • Alina Bronski: „Baba Dunjas letzte Liebe“, KiWi-TB, (April 2017)

    Weitere Texte des Sommersemesters werden im Arbeitskreis noch festgelegt.

    Zeit: dienstags, 14-16 Uhr
    Termine: 20.04., 04.05. 18.05. 01.06. 15.06. 22.06.2021
    Anmeldung: Wenn Sie sich zu dieser Veranstaltung noch anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an die Kontaktstelle Studium im Alter, Tel.: 0251- 83 24004, E-Mail: studia@uni-muenster.de

    Arbeitskreis: Lyrik
    Online über Zoom
    Gedichte gemeinsam lesen, besprechen und deuten. Thema des Semesters ist die „Frankfurter Anthologie, neununddreißigster Band, Gedichte und Interpre-tationen, begründet von Marcel Reich Ranicki, herausgegeben von Hubert Spiegel, 1. Auflage, erschienen 1. Mai 2015 bei S. FIscher“.

    Zeit: mittwochs, 10-12 Uhr
    Beginn: 14.04.2021
    Anmeldung: Wenn Sie sich zu dieser Veranstaltung noch anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an die Kontaktstelle Studium im Alter, Tel.: 0251- 83 24004, E-Mail: studia@uni-muenster.de 


    Alterspädagogischer Arbeitskreis: Lebenswissen von und für Lebenserfahrene
    fällt aus

    Arbeitskreis Psychologie
    Am AK können im Sommersemester 2021 nur Studierende aus dem letzten Semester teilnehmen. Alle weiteren Absprachen werden untereinander getroffen.