Ausschnitt eines Portals in Sandstein, über der Tür befinden sich gothische Verzierungen.
Reformation in Westfalen
  • Über das Projekt

    Die Vielfalt Westfalens – die Vielfalt der Reformation

    Die Landkarte des 16. Jahrhunderts zeigt Westfalen als territorialen Flickenteppich: Geistliche Großterritorien, etwa die Fürstbistümer Münster und Paderborn, kleine Grafschaften, etwa Lippe, Rietberg, Siegen und Tecklenburg, Territorien auswärtiger Herren (Ravensberg und Mark, das kurkölnische Sauerland) und eine von wenigen großen, aber auch von vielen kleinen Städten geprägte Städtelandschaft. Diese Vielfalt bedeutet, dass es nicht zu der ‚einen‘ Reformation kam, sondern Westfalen eine spannende, weil in ihren Verläufen unterschiedliche Reformationslandschaft darstellt.
    Das Institut für vergleichende Städtegeschichte hat zum Reformationsjahr 2017 ein historisches Informations-Portal erarbeitet, um diese differenzierte und bisher weitgehend wenig bekannte Reformationslandschaft „Westfalen“ vorzustellen. Dabei werden Informationen zur Geschichte und Wirkung der Reformation in Westfalen sowie Zugänge zu ihren materiellen Hinterlassenschaften miteinander verbunden und präsentiert.
    Das Internetportal/Projekt bietet:

    • ein breites historisches Informationsangebot zur Reformationsgeschichte der großen und mittleren Städte Westfalens sowie aller westfälischen Territorien in gebündelter, wissenschaftlich aufbereiteter Form.
    • ein interaktives Angebot „Routen der Reformation in Westfalen“, das dem Kunst- und Geschichtsinteressierten Exkursionen zu besonders aussagefähigen Orten und Objekten der Reformation vorschlägt. Ein Anliegen des Portals ist es in diesem Zusammenhang, unbekannte, aber keineswegs unbedeutende Zeugnisse der Reformationszeit einzubeziehen.
  • Projektlaufzeit

    2016 – 2018

  • Projektteam

    Projektleitung

    Prof. Dr. Werner Freitag

    Projektmitarbeitende

    Heye Bookmeyer, M.A.

    Dr. Christof Spannhoff

    Kartographie

    Anja Obereisenbuchner

    Tobias Kniep