Im März 2026 stand die aktuelle Forschung des SoN sprichwörtlich im Rampenlicht. Ein Team des WDR war zu Gast, um sich direkt vor Ort über die neuesten Ansätze zur Erfoschung der Beweglichkeit von Spermien zu informieren. Dank der Kryo-Elektronenmikroskopie lassen sich Zellen bis hin zur Atomstruktur darstellen. Ein Ansatz, der von der im SoN ansässigen Forschungsgruppe rund um Christos Gatsogiannis in Kooperation mit Timo Strünker vom Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie unter anderem genutzt wird, um die Suche nach neuen Verhütungsmitteln voranzutreiben.
Der Beitrag, der am 18. März 2026 in der Lokalzeit Münsterland ausgestrahlt wurde, ist nun auch online verfügbar.
Forschende und Studierende des SoN nahmen unlängst am Kick-off-Meeting von CoMBiS, einem Programm zur gemeinsamen Erforschung und Austausch über Schnittstellen zwischen Kohlenstoff-basierten Materialien und Biologie, teil. Initiator des Programms ist Kenichiro Itami, Professor am RIKEN, Japans führendem nationalen Forschungsinstitut. Neben dem SoN sind auch weitere internationale Partner am CoMBiS-Projekt beteiligt. CoMBiS wird vom ASPIRE-Programm der Japanischen Agentur für Wissenschaft und Technologie (JST) finanziert und ermöglicht Forschungsaufenthalte von Nachwuchswissenschaftlern in den nächsten fünf Jahren.
Die Hector Fellow Academy hat Juniorprofessor Robert Hein (Organisch-Chemisches Institut) vom Fachbereich Chemie und Pharmazie der Universität Münster mit dem Research Career Development Award ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung ist eine fünfjährige Mitgliedschaft in der Akademie verbunden. Der Preis würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen und unterstützt Nachwuchsforschende dabei, ihre Forschung langfristig weiterzuentwickeln.
Seit nunmehr 66 Jahren sind es ausschließlich Frauen, die Präparate zur Empfängnisverhütung einnehmen – die „Pille“. Ein Pendant für den Mann gibt es nicht. Nun will der Forschungsverbund Contraception.MS neue Ansätze für nicht hormonelle Verhütungsmethoden für beide Geschlechter untersuchen. Dafür stellt das Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt (BMFTR) drei Millionen Euro bereit. Mit der Förderzusage erläutert das Expertenteam aus Münster und Hamburg die Schwerpunkte der Arbeit.