Basiskompetenzen
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Erwerb folgender Basiskompetenzen Kindern zwischen 3 und 6 Jahren eine solide Grundlage für ihre weitere soziale und geistige Entwicklung gibt und somit auch für ihre zukünftigen Lernerfolge in der Grundschulzeit. Dazu zählen
- grundlegende kognitive Kompetenzen wie z.B. die willentliche Steuerung der Aufmerksamkeit sowie der Speicherung und des Abrufs von Informationen, die Grundlage des selbstregulierten Lernens bilden.
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sprachgebundene meta-kognitive Kompetenzen. Sie ermöglichen Kindern,
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über das eigene Handeln und das anderer nachzudenken,
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sich vor dem geistigen Auge etwas vorzustellen,
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sich einen Plan für zukünftiges Handeln zu machen und
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ihr Handeln an solchen mentalen Vorstellungen und Plänen auszurichten.
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Diese Kompetenzen ermöglichen eine willentliche Selbstregulation, die für ein soziales Miteinander und ein selbstreguliertes Lernen in der Schule erforderlich ist.
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bereichsspezifische Kompetenzen in den einzelnen Bildungsbereichen wie Mathematik, Sprache, Motorik und Sozio-Emotionalität.
Werden die genannten Basiskompetenzen nur unzureichend erworbenen, kann das den Erwerb vertiefter Kompetenzen beeinträchtigen und im späteren Bildungsverlauf nur unter zusätzlichen Anstrengungen aufgeholt werden.

