Wajiha Iqbal Prom
© Uni Münster

Graduation of Wajiha Iqbal

Today Wajiha Iqbal sucessfully defended her PhD thesis

Her thesis was titled "Geological Mapping and Ages of Apollo Landing Sites for the Calibration of the Lunar
Chronology Curve”.
Her committee consisted of professors Harald Hiesinger, Jim Head, Erik Scherer, Bastian Gundlach und Norbert Hölzel (dean).

Heartly Congatulations!

Citizen Science Preisverleihung
© Uni MS - Peter Leßmann

Universitätsstiftung prämiert zwei bürgerwissenschaftliche Projekte

Citizen-Science-Preis für Forschungskooperationen aus der Planetologie und Medizin

In einer Feierstunde hat die Universitätsstiftung Münster zwei herausragende bürgerwissenschaftliche Forschungsvorhaben mit dem Citizen-Science-Preis 2023 ausgezeichnet. Die mit der Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) geplante Veranstaltung unter dem Titel „mitdenken – mitmachen – mitforschen“ lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Studiobühne. „Wir möchten sowohl den wissenschaftlichen Nachwuchs als auch den Wissenstransfer fördern“, unterstrich der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, Hans-Bernd Wolberg. „Beides trifft auf die ausgezeichneten Projekten in besonderer Weise zu.“

Prof. Bischoff and Jakob Storz
© Uni MS

Graduation of Jakob Storz

Jakob Storz sucessfully defended his PhD thesis

The title of his thesis is: "The relevance of graphite-bearing and volatile-rich clasts in the early solar system".
His committee consisted of Prof. Dr. Mario Trieloff (Universität Heidelberg), Prof. Dr. Addi Bischoff (Universität Münster), Dr. Ottaviano Rüsch (Universität Münster), Prof. Dr. Timm John (Freie Universität Berlin), und Prof. Dr. Dr. Norbert Hölzel (Dean).

Heartly Congratulations!

Reiner Gamma
© NASA LRO/NAC

Moon rocks with unique dust found

Research team studies interaction of dust with boulders and discovers potentially anomalous rocks

Our Earth's Moon is almost completely covered in dust. Unlike on Earth, this dust is not smoothed by wind and weather, but is sharp-edged and also electrostatically charged. This dust has been studied since the Apollo era at the end of the 1960s. Now, an international research team led by Dr. Ottaviano Rüsch from the University of Münster has for the first time discovered anomalous meter-sized rocks on the lunar surface that are covered in dust and presumably exhibit unique properties - such as magnetic anomalies. The scientists' most important finding is that only very few boulders on the Moon have a layer of dust with very special reflective properties. For example, the dust on these newly discovered boulders reflects sunlight differently than on previously known rocks. These new findings help scientists to understand the processes that form and change the lunar crust. The results of the study have been published in the "Journal of Geophysical Research - Planets".

Planet Erde
© ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA

Beteiligung an Missionsstudie zur planetaren Verteidigung

Satis CubeSat zum Asteroiden 99942 Apophis

Das Institut für Planetologie ist beteiligt an einer Phase A Studie im Auftrag der europäischen Raumfahrtagentur ESA zu einer Mission namens Satis. Inhalt dieser Studie ist eine Mission zum Asteroiden 99942 Apophis. Dieser Asteroid mit ca. 350 m Größe hat im Dezember 2004 Aufsehen erregt, weil kurz nach seiner Entdeckung ein Risiko bestand, dass er mit der Erde kollidiert. Mittlerweile wissen wir, dass er am 13. April 2029 die Erde mit Sicherheit nicht treffen wird, jedoch in einer Höhe von nur 31.600 km an der Erde vorbeifliegt. Das ist etwa ein Zehntel des Mondabstandes und sogar näher als die GPS-Satelliten. Der Vorbeiflug ist eine gute Gelegenheit, einen Asteroiden dieser Art zu erforschen, um eventuelle Abwehrstrategien zu entwickeln, falls ein ähnlicher Asteroid in Zukunft auf Kollisionskurs mit der Erde sein sollte. Die Satis Studie untersucht das Konzept einer Escort-Mission mit einem selbstständigen 12-Unit CubeSat zur Charakterisierung und Erforschung von Apophis. Fragestellungen dabei sind unter anderem die genaue Bahnablenkung beim Erdvorbeiflug, die Materialeigenschaften des Asteroiden (ggf. leichte Verformung beim Vorbeiflug), sowie Eigenschaften, welche die Vorhersage zukünftiger Bahnveränderungen verbessert. Das IfP ist Teil eines Konsortiums und darin verantwortlich für die Auswahl der wissenschaftlichen Instrumente auf Satis.

Meteoritenfund in Elmshorn: 233,4 Gramm schweres Steinmeteoriten-Fundstück
© Carsten Jonas, AKM

Experten bestätigen Meteoritenfund in Elmshorn

Himmelsgestein zeugt von intensiven Kollisionen im frühen Sonnensystem

Ein mutmaßlicher Meteoritenfund Ende April in Elmshorn in Schleswig-Holstein ist nun bestätigt: Wissenschaftler aus Münster und Dresden haben den Fund analysiert und dabei festgestellt, dass es sich bei dem Gestein um einen sogenannten gewöhnlichen Chondriten des Typen H handelt. Das ist eine Gruppe von Meteoriten, die einen besonders hohen Anteil an Metall besitzen. Das Himmelsgestein stammt aus der Urzeit des Sonnensystems vor 4,5 Milliarden Jahren und weist eine intensive Brekziierung auf. Das bedeutet, dass das Gestein aus verschiedenen Bestandteilen wie etwa sehr ursprünglichem und unverändertem so wie stark erhitztem Material besteht. „Die Brekziierung des Meteoriten ist durch vorherige Kollisionen im frühen Sonnensystem und im Asteroidengürtel entstanden, einer Region mit einer besonders hohen Ansammlung von Asteroiden, die zwischen Mars und Jupiter liegt. In anderen Worten, der Mutterkörper des Meteoriten Elmshorn ist dort mit anderen Asteroiden kollidiert und ermöglicht uns so Einblicke in die Geschichte dieses Himmelskörpers.“, erklärt Dr. Markus Patzek vom Institut für Planetologie der Universität Münster.

Malapert Massif
© NASA/GSFC/Arizona State University

A double dose of success in NASA's SSERVI team selections

NASA has selected five new research teams to collaborate on lunar science and lunar sample analysis research to support future exploration of the Moon as part of the agency’s Solar System Exploration Research Virtual Institute (SSERVI). Prof. Dr. Hiesinger and Dr. Carolyn van der Bogert are co-investigators on the Research Activities Supporting Science and Lunar Exploration (RASSLE) team, led by Dana Hurley at the Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory in Laurel, Maryland. This team will work on the evolution of volatiles in lunar polar regions, solar system chronology, and cryogenic sample handling. Hiesinger and van der Bogert are also collaborators on a second successful SSERVI team: Lunar Structure, Composition, and Processes for Exploration (LunaSCOPE), led by Alexander Evans at Brown University in Providence, Rhode Island. This team will investigate the evolution, fate, and consequences of the lunar magma ocean, as well as the origin, abundance, distribution, and isotopic composition of volatiles.

© NASA

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster trauert um ihren ehemaligen Angehörigen

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster trauert um ihren ehemaligen Angehörigen

Prof. Dr. Dieter Stöffler

der am 5. April 2023 im Alter von 83 Jahren verstorben ist.

Dieter Stöffler wurde am 23. Mai 1939 in Schramberg geboren und hat zwischen 1958 und 1963 an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen Mineralogie, Geologie und Chemie studiert. 1963 wurde er an der Universität Tübingen im Fachbereich Geowissenschaften zum Dr. rer. nat. promoviert. Dieter Stöffler war von 1969-1975 sehr tief in die Analyse der ersten Mondgesteine der Apollo-Missionen involviert und war auch am Astronautentraining der Apollo-Astronauten im Nördlinger Ries maßgeblich beteiligt. In diesem Zusammenhang sind auch zahlreiche längere Forschungsaufenthalte in den USA zu nennen, bei denen er eng mit amerikanischen Kollegen zusammenarbeitete. Von 1974 bis 1993 lehrte er als Professor an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Es war sein Verdienst, dass das Institut für Planetologie in Münster gegründet wurde, dessen langjähriger Direktor er bis zu seiner Berufung an das Naturkunde-Museum in Berlin war. In dieser Zeit hat Dieter Stöffler wesentlich zur Gestaltung und Entwicklung des Instituts für Planetologie beigetragen und sich immer wieder auf Fachbereichsebene engagiert. Von 1993-1999 diente er als Direktor des Naturkundemuseums und lehrte gleichzeitig bis 2004 als Hochschullehrer und Direktor des Instituts für Mineralogie an der Humboldt-Universität Berlin.

Seine große wissenschaftliche Leidenschaft galt der Mineralogie und Petrographie von Impaktgesteinen und der Erforschung von Impaktprozessen. So geht z.B. die heute international verwendete Klassifikation von Impaktgesteinen auf ihn zurück. Auf dem Gebiet der Planetologie erbrachte Dieter Stöffler wesentliche Beiträge, die durch die Verleihung mehrerer wissenschaftlicher Auszeichnungen in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Verdienste international gewürdigt wurden. Zu nennen sind hier die Benennung des Asteroiden 4283 Stöffler, die Verleihung des Gottfried-Wilhelm-Leibnitz-Preis der DFG, der Barringer Medallie der Meteoritical Society sowie die Benennung des Minerals „Stöfflerit“, das im Mars-Meteoriten NWA 856 entdeckt wurde. 1995 wurde Dieter Stöffler in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften aufgenommen und 1998 wurde er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Jahrelang hat sich Dieter Stöffler für die Gründung des Rieskratermuseums stark gemacht und sich der aktiven Erforschung dieses einmaligen Kraters gewidmet. Für sein außergewöhnliches Engagement erhielt er dafür 1991 den Ehrenbrief der Stadt Nördlingen.

Dieter Stöffler war getrieben von einer großen Neugier, den Dingen auf den Grund zu gehen. So erklärt sich auch sein enormes, allseits geschätztes Fachwissen, die große Anzahl an Veröffentlichungen und die große Zahl an erstklassigen Wissenschaftlern, die bei ihm promovierten und die anschließend selbst sehr erfolgreiche Karrieren machten. Dieter Stöffler war ein Gentleman, der in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung in der Sache hart aber dabei immer offen für die Argumente der Gegenseite war. Für viele von uns bleibt Dieter Stöffler ein Vorbild.

Mit Dieter Stöffler verliert die Westfälischen Wilhelms-Universität und das Institut für Planetologie einen anerkannten Wissenschaftler, hochgeschätzten Menschen und Kollegen und einen guten Freund und Mentor, der sich um die Wissenschaft sehr verdient gemacht hat.

Der Dekan des Fachbereichs Geowissenschaften
Prof. Dr. Norbert Hölzel

Der Geschäftsführende Direktor des Instituts für Planetologie
Prof. Dr. Harald Hiesinger

Bastian Gundlach
© B. Gundlach

Berufung Prof. Dr. Bastian Gundlach

Professur für Experimentelle Planetologie neu besetzt

Seit dem 1. März 2023 ist Prof. Dr. Bastian Gundlach Inhaber des Lehrstuhls für Experimentelle Planetologie am IfP. Professor Gundlach forscht an Kometen, Asteroiden, Monden und allgemein an kleinen Körpern im Sonnensystem. Dazu werden im Institut Labore aufgebaut, in denen Laborexperimente zum Verständnis dieser Körper durchgeführt werden. Komplementär dazu wird er Arbeitsgruppen zur numerischen Modellierung dieser Körper und deren Erforschung mittels Raumsonden aufbauen.

© ESA / V. Crobu

Astronauts will be acting as field researchers again

In a few years’ time, men want to return to the Moon. Astronauts are to take part in Artemis missions, planning and carrying out geological expeditions on the surface of the Moon. With the aim of providing the best possible preparation for these tasks, the European Space Agency (ESA) set up PANGAEA (Planetary ANalogue Geological and Astrobiological Exercise for Astronauts). Since 2016, astronauts from, so far, three space agencies have been provided with the essential knowledge and competences in field geology required for exploring the Moon. Kathrin Kottke spoke to Dr. Harald Hiesinger, PANGAEA course instructor and Professor of Geological Planetology at the University of Münster, about the training programme and the role of geological field research on the Moon.

© Gruppe 5 Filmproduktion/ARTE/ZDF

Angioletta Coradini Mid-Career Award for Carolyn van der Bogert

Dr. Carolyn van der Bogert, a planetary geologist at the Institut für Planetologie WWU Münster, received this year's Angioletta Coradini Mid-Career Award from NASA’s Solar System Exploration Research Virtual Institute (SSERVI). The award recognizes significant, lasting accomplishments related to exploration science. Dr. van der Bogert has been involved on NASA's Lunar Reconnaissance Orbiter Camera Team for more than 10 years, and has recently worked with industry and the European Space Agency (ESA) on selection of favorable landing sites for in-situ resource utilization missions on the Moon. She has contributed to ESA Roadmaps for the exploration of the Moon, and is a member of two ESA Topical Teams examining science mission concepts for the Moon. Dr. van der Bogert is gratified to have been recognized by her colleagues for this award.
https://sservi.nasa.gov/articles/2022-nasa-exploration-science-awards/

Congratulations!

Dr. Michael Zolensky, Imene Kerraouch and Prof. Addi Bischoff
© Kerraouch

Graduation of Imene Kerraouch

Imene Kerraouch successfully defended her PhD thesis yesterday.

Her thesis was „Surface properties of asteroids revealed by detailed studies of constituents of meteorite breccias” . Her committee consisted of Profs. Addi Bischoff, Mike Zolensky, Thorsten Kleine and Mario Trieloff.

Congratulations

Prof. Hiesinger and Maximilian P. Reitze
© Reitze

Graduation of Maximilan P. Reitze

Maximilian P. Reitze sucessfully defended his PhD thesis, today.

The title of his thesis is: "Mid-infrared spectroscopy of the feldspar mineral family and feldspar-bearing rocks for remote sensing of Mercury and other planetary objects".
His committee consisted of Profs. Norbert Hölzel (dean), Thorsten Kleine, Addi Bischoff, Stefan Klemme (second evaluator) and Harald Hiesinger (advisor).

Congratulations!