Institutsgruppe 1 mit Hörsaal
Physikalisches Institut
© M.Bartsch

Willkommen im Physikalischen Institut

Institutsgruppe 1; 2.-5.OG

Am kältesten Punkt Münsters forscht ein Team aus der Nanophysik

AG Prof. Wurstbauer
2021 05 Wurstbauer
© WWU / Peter Leßmann

Die Arbeitsgruppe von Ursula Wurstbauer erforscht die Eigenschaften von nanoskaligen Materialien und Quantenzuständen – genauer gesagt die Frage, wie sich beispielsweise elektrische oder optische Eigenschaften durch äußere Einflüsse verändern lassen.
WWU News

Prof. Dr. H. Krenner

Prof. Dr. H. Krenner
© WWU-Lukas Walbaum

1.4.2021 Neuberufungen 2021

Prof. Dr. Hubert Krenner

Seit April ist Hubert Krenner Professor am Physikalischen Institut. Er studierte und promovierte mit einer Arbeit über experimentelle Halbleiterphysik an der Technischen Universität (TU) München. Nach seiner Promotion forschte er zwei Jahre als Postdoktorand der Alexander von Humboldt-Stitung an der University of California Santa Barbara (UCSB). Nach seinem Aufenthalt in den USA war er als Assistent am Lehrstuhl für Experimentalphysik der Universität Augsburg tätig. Hubert Krenner wechselte für eine Vertretungsprofessur an die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) – kehrte danach als Nachwuchsgruppenleiter einer Emmy Noether-Nachwuchsgruppe an die Universität Augsburg zurück. Bevor er den Ruf an der Universität Münster annahm, war er sieben Jahre als Professor für Nanophotonik und Nanomechanik an der Universität Augsburg tätig.
In seiner Arbeitsgruppe verwendet Hubert Krenner Nanoschallwellen, sogennanten akustischen Oberflächenwellen. Diese Wellen eignen sich, um Nanostrukturen auf einem Chip zu präzise kontrollieren und zu untersuchen. Die Arbeitsgruppe ist dadurch in der Lage, Frequenzen im Gigahertz-Bereich auf einem Chip zu erzeugen. Ein Prinzip, das auch von Sende- und Empfangsbausteinen in Smartphones oder WIFI Routern genutzt wird. Der Schwerpunkt der Forschung liegt vorwiegend auf grundlegenden Phänomenen in der Quantenphysik. Es wird beispielsweise untersucht, ob man die drei „Elementarteilchen“ der Festkörperphysik gezielt miteinander koppeln kann. Hubert Krenner erforscht, wie Schallwellen-Quanten oder Phononen gezielt nutzbar gemacht werden können. So ist es der Arbeitsgruppe schon gelungen, mit einem einzelnen künstlichen Atom in einem Halbleiterchip einzelne Lichtquanten, Photonen, gezielt mit Phononen zu „mischen“. Das eröffnet die Möglichkeit, sogenannte hybride Quantentechnologien zu entwickeln, die Schallwellen zur Informationsübertragung verwenden.

Zeitliche Charakterisierung von Lichtimpulsen

AG Prof. Zacharias
Zacharias 2021 02
© AG Zacharias - Rolf Treusch

Ein Forscherteam hat eine neue Methode zur Charakterisierung sogenannter Laserpuls-Chirps entwickelt. Dies ist für die Erzeugung ultrakurzer Laserpulse von großer Bedeutung. Die neuen Erkenntnisse könnten helfen, die Chirps als Störfaktor aus den Messdaten herauszurechnen oder sogar deren Entstehung zu vermeiden.

Nanodiamanten vollständig integriert kontrollieren

AG Prof. Schuck
Schuck 2020 11
© P. Schrinner/AG Schuck

Physikerinnen und Physikern der WWU ist es gelungen, Nanodiamanten vollständig in nanophotonischen Schaltkreisen zu integrieren und gleichzeitig mehrere dieser Nanodiamanten optisch zu adressieren. Die Studie schafft Grundlagen für zukünftige Anwendungen im Bereich der Quantensensorik oder Quanteninformationsverarbeitung. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift "Nano Letters" erschienen.

Ultradünne Metalle beeinflussen die Wechselwirkung zwischen Licht und Materie

AG Prof. Wurstbauer
Wurstbauer-2020 10l
© WWU - AG Wurstbauer Ultradünne Metalle

Einem internationalen Forscherteam um Prof. Dr. Ursula Wurstbauer vom Physikalischen Institut der WWU ist die Lösung einer bedeutenden physikalischen Fragestellung gelungen: Wie können Metallen, die sichtbares Licht reflektieren, bestimmte Eigenschaften eingeimpft werden? Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift "Advanced Functional Materials" erschienen.
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