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Dritte Sonderausgabe von "Textpraxis" erschienen

Literaturwissenschaftliche Online-Zeitschrift veröffentlicht Ausgabe zu "Autor und Werk"
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"Textpraxis" erscheint seit 2010 im Open Access.
© Textpraxis

Anfang November ist die 3. Sonderausgabe von "Textpraxis. Digitales Journal für Philologie" unter dem Titel "Autor und Werk. Wechselwirkungen und Perspektiven" erschienen. Die Ausgabe wurde herausgegeben von Dr. Svetlana Efimova und rückt mit "Autor" und "Werk" zwei grundlegende Kategorien der Literaturwissenschaft in den Fokus. Die Fragen nach dem Charakter dieser etablierten Einheit und nach der Wechselbeziehung ihrer Teile werden in der Sonderausgabe von "Textpraxis", die, wie gewohnt, redaktionell von Doktorandinnen und Doktoranden der WWU betreut wurde, fokussiert.

Die literaturwissenschaftliche Zeitschrift ist im Sinne von Open Access frei zugänglich unter https://www.textpraxis.net/. "Textpraxis" veröffentlicht im sechsmonatigen Rhythmus Beiträge aus allen literaturwissenschaftlichen Fächern in den Rubriken „Literatur und Gesellschaft“, „Theorien der Literaturwissenschaft“ und „Literaturwissenschaft und Praxis“. Hinzu kommen in unregelmäßigen Abständen Sonderausgaben zu bestimmten, enger gefassten Themenbereichen, wie zum Beispiel "Das digitalisierte Subjekt. Grenzbereiche zwischen Fiktion und Alltagswirklichkeit" (2016), "Digitale Kontexte. Literatur und Computerspiel in der Gesellschaft der Gegenwart" (2017) sowie zuletzt zu "Autor" und "Werk" (2018). Die gerade erschienene Sonderausgabe umfasst zehn wissenschaftliche Artikel sowie eine Einleitung der Herausgeberin. Die Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit Ambiguitäten von Autor und Werk, vervielfältigter Autorschaft bei digitaler Literaturproduktion und personeller Mythenbildung.

"Textpraxis" wird von Promovierenden des Fachbereichs Philologie der WWU Münster herausgegeben. Die Zeitschrift vom und für den wissenschaftlichen Nachwuchs betont vor allem die dialogischen Möglichkeiten einer Online-Publikation: Die Leserinnen und Leser können sich direkt zu den veröffentlichten Beiträgen äußern. Eine Kommentarfunktion soll dazu anregen, über wissenschaftliche Themen in direkten dialogischen Austausch zu treten. Die Redaktion ermuntert ihre Leserinnen und Leser ausdrücklich, mit ausführlichen Repliken zu veröffentlichten Beiträgen Stellung zu nehmen und dadurch eine Debatte zu eröffnen oder fortzusetzen. Diese Antwortartikel werden möglichst zeitnah veröffentlicht.

Online-Zeitschrift "Textpraxis"
Graduiertenschule "Practices of Literature"