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Vom Verhältnis der Avantgarden zur Wirklichkeit

Die 6. Internationale Konferenz des Europäischen Netzwerks für Studien zu Avantgarde und Moderne (EAM) fragt nach den "Realismen der Avantgarde" / Interessierte sind herzlich willkommen
Portraits der drei Keynote-Sprecher
Keynote-Specherin Miglena Nikolchina und -Sprecher Sascha Bru (l.) sowie Helmut Lethen
© Sascha Bru/Lesekreis, via Wikimedia Commons/Miglena Nikolchina

Das Germanistische Institut der WWU Münster richtet von Mittwoch, 5. September, bis Freitag, 7. September, die Internationale Tagung "Realismen der Avantgarde" des renommierten Europäischen Netzwerks für Studien zu Avantgarde und Moderne (EAM) aus. Die Konferenz der EAM findet zum ersten Mal in Deutschland statt. Angekündigt sind über 200 Vortragende aus ganz Europa, von Island bis Georgien. Die Vorträge finden in der Aula des Schlosses sowie im Vom-Stein-Haus (Schlossplatz 34) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Die Tagung fragt nach den unterschiedlichen Formen von "Realismus", die durch die Avantgarden (und gegen sie) entworfen werden, und damit nach Formen des Wirklichkeitsentwurfes und -bezuges von Kunst, Programmatik und Medien. "Realismus" kann sich dabei auf Verfahren ebenso beziehen wie auf Diskurse, auf die Repräsentation von Wissen (etwa der Naturwissenschaften oder der Esoterik), auf politische Ideologien oder Anwendungen in der Praxis.

Die Keynotes werden gehalten von Helmut Lethen (Wien/Linz) zum Thema "Unter dem Pflaster ist die Kanalisation oder War das Böse für die historischen Avantgarden das wirklich Reale?", von Miglena Nikolchina (Sofia) zu "From the Impossible to the Virtual: Kristeva's Concept of 'Signifiance' and the Returns of the Avant-garde" sowie von Sascha Bru (Leuven) über "Representation and History: Realist and Avant-Garde".

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