Die Wahl des Geburtsmodus hängt von vielen Faktoren ab. Neben den Wünschen der Mutter gilt es, medizinische Indikationen und Risiken zu beurteilen und abzuwägen. Mit Geburtsmediziner Prof. Dr. Markus Schmidt sprechen wir in dieser Folge darüber, wie werdende Mütter beraten werden müssen, um gemeinsam – partizipativ – eine Entscheidung zu treffen.
Laut der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe sollte eine „physiologische, interventionsarme und selbst bestimmte“ Geburt angestrebt werden. Die Aufgabe des geburtshilflichen Teams besteht darin, werdende Mütter im Vorfeld zu beraten und im Rahmen der partizipativen Entscheidungsfindung den angestrebten Geburtsmodus festzulegen.
Was bedeutet das in der Praxis? Wann wird die Physiologie verlassen und entsprechende Interventionen notwendig? Welche Risiken müssen bei einem elektiven Kaiserschnitt (Sectio caesarae) abgewogen werden? Und wie wird man dabei der Selbstbestimmung der Frau gerecht?
Prof. Dr. Markus Schmidt ist Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe und Chefarzt in den Sana Kliniken Duisburg. Er ist außerdem Koordinator der S3-Leitline „Sectio caesarea“. Die Leitlinie wird gerade in Teilen überarbeitet.
Literaturhinweise:
- AWMF-Leitlinie: S3 „Sectio caesarea“
- AWMF-Leitlinie: S3 „Die Vaginale Geburt am Termin“
- Leichtl S et al. „Optimales Management einer Beckenendlagengeburt“, erschienen in Die Gynäkologie, 57(4).2024: 220-6
- Schrey-Petersen S & Härtel C „Vaginale Geburt – Vor- und Nachteile für Mutter und Kind“, erschienen in Die Gynäkologie, 57(4).2024: 197-206
- Winter A „Betreuung von Schwangeren nach vorausgegangenem Kaiserschnitt“, erschienen in gynäkologie + geburtshilfe, 28(Suppl 1).2024: 38-45
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2022 wurden in einer bundesweiten Repräsentativbefragung über 4.000 Menschen in Deutschland gefragt, was sie über das Thema Organ- und Gewebespende denken. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die positive Einstellung zum Thema Organ- und Gewebespende in Deutschland 2022 mit 84 Prozent weiterhin sehr hoch ist.
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Die Medizin-Bibliothek Münster freut sich, das Ergebnis der Ohrstöpsel-Spendendose bekannt zu geben: Dank der großzügigen Beiträge vieler Studierender konnten insgesamt 121,82 Euro für das Kinderhospiz Königskinder in Münster gesammelt werden. Diese Initiative wurde durch die spendenbasierte Ausgabe von Ohrstöpseln ermöglicht, ein kleiner, aber effektiver Weg, um Studierenden zu helfen und gleichzeitig eine gute Sache zu unterstützen. Da konnten wir wirklich „aufhorchen“!
Die gesammelten 121,82 Euro werden dazu beitragen, die laufenden Projekte und den Betrieb des Kinderhospizes zu unterstützen, das auf Spenden angewiesen ist, um seine umfassenden Dienstleistungen aufrechterhalten zu können. Jede Spende hilft dabei, den betroffenen Familien Momente des Friedens und der Freude zu schenken, auch in schweren Zeiten.
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