Archiv für den Tag: 29. Dez. 2020

„Paper of the Month“ November 2020 geht an zwei Studien zur Kardiologie und zur Inflammation

Für den Monat November 2020 geht das „Paper of the Month“ der Medizinischen Fakultät der WWU Münster an zwei Publikationen:

Dr. Jeanette Köppe, Dr. Eva Freisinger und Prof. Gerhard-Paul Diller aus dem Institut für Biometrie und Klinische Forschung und den Kliniken für Kardiologie I und III in der Kategorie „Klinische Forschung“ für die Publikation Current use and safety of novel oral anticoagulants in adults with congenital heart disease: results of a nationwide analysis including more than 44 000 patients in der Zeitschrift European Heart Journal. 41(43).2020: 4168–4177 [Volltext]

Patienten mit angeborenem Herzfehler erreichen dank moderner Therapien mittlerweile häufig das Erwachsenenalter (EMAH). Damit treten zunehmend Indikationen für eine orale Antikoagulation ein (z.B. Vorhofflimmern, Thrombose, Lungenembolie). Der Stellenwert der neuen Antikoagulanzien (sog. NOAKs) bei diesem besonderen Patientenkollektiv ist im Vergleich zur Antikoagulation mit Vitamin K Antagonisten (VKAs) bisher nicht untersucht.

Unter Nutzung bundesweiter Krankenkassendaten konnte bei EMAH Patienten ein stetiger Zuwachs der Verschreibung von NOAKs bis hin zu einem Anteil von 45% in 2018 beobachtet werden. EMAH Patienten unter Medikation mit NOAKs hatten höhere thromboembolische Ereignisraten (3.8% vs. 2.8%), ebenso erhöhte MACE (7.8% vs. 6.0%), Blutungen (11.7% vs. 9.0%) und Gesamtsterblichkeit (4.0% vs. 2.8%; all p < 0.05) nach 1 Jahr im Vergleich zu VKAs. Nach umfangreicher Adjustierung waren NOAKs weiterhin mit erhöhtem Risiko für schwerwiegende kardiale Ereignisse (MACE; HR 1.22) und Sterblichkeit (HR 1.43; both p < 0.001), aber auch Blutungen (HR 1.16; p = 0.007) im Langzeitverlauf assoziiert.

Trotz unzureichender Evidenz in EMAH Patienten ersetzen NOAKs zunehmend die Standardtherapie mit VKAs und machen mittlerweile fast die Hälfte der eingesetzten Antikoagulanzien aus. NOAKs sind dieser bundesweiten Studie zu Folge mit erhöhtem Risiko schwerwiegender kardialer Ereignisse und erhöhter Langzeitsterblichkeit behaftet. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit prospektiver Studien, bevor abschließende Empfehlungen für den Einsatz von NOAKs bei EMAH Patienten ausgesprochen werden können.

sowie

Dr. Andreas Margraf, Dr. Giulia Germena und Prof. Alexander Zarbock aus der Klinik für Anästhesiologie, operative lntensivmedizin und Schmerztherapie in der Kategorie „Experimentelle Forschung“ für die Publikation The integrin linked kinase is required für chemokine-triggered high affinity conformation of neutrophil β2-integrin LFA1 in der Zeitschrift Blood. 136(19): 2200–2205 [Volltext].

Leukozyten und insbesondere neutrophile Granulozyten sind essentiell für eine adäquate Immunabwehr. Eine unkontrollierte Rekrutierung und Aktivierung dieser Zellen kann jedoch in schweren Organschäden resultieren, wie es z.B. in Sepsispatienten beobachtbar ist. Die Rekrutierung dieser inflammatorischen Zellen basiert u.a. auf Integrinen, speziellen Signalrezeptoren. Ein Integrin, welches maßgeblich zur Neutrophilenadhäsion beiträgt ist LFA-1.

In der aktuellen Arbeit konnte erstmalig ein wichtiger Signalmechanismus in der Aktivierung des Integrins LFA-1 in neutrophilen Granulozyten aufgezeigt werden. Mittels verschiedener Techniken (u.a. Proteomics, Phospho-Assays und in-vivo Bildgebung) wurde beobachtet, dass die Integrin-Linked-Kinase (ILK) die Rekrutierung und Aktivierung von PKC reguliert. PKC wiederum phosphoryliert Kindlin-3, ein für die Aktivierung von Integrinen unabdingbares Protein, und reguliert hierdurch dessen Rekrutierung. Interessanterweise beeinflusst der ILK-Signalweg spezifisch LFA-1, ohne auf die Funktion des Integrins Mac1 einzuwirken. Die Abwesenheit von ILK führt nicht nur zur verminderten Adhäsion neutrophiler Granulozyten, sondern reduziert hierdurch ebenfalls die experimentelle Schädigung der Niere.

Die Arbeit unterstreicht die grundlegende Bedeutung der ILK-vermittelten Kindlin-3 Rekrutierung in der Aktivierung des Integrins LFA-1 in neutrophilen Granulozyten, welches die Adhäsion der Zellen reguliert. Hierdurch bieten sich mögliche Angriffspunkte für künftige translationale Ansätze in der Inflammationsforschung und Behandlung von Patienten.

 

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month – Auszeichnung finden Sie hier.

Der Paper of the Month – Aufsteller in der Zweigbibliothek Medizin bietet den Besuchern die Lektüre der Studie vor Ort an.

Foto: MFM/Christian Albiker

Zweigbibliothek Medizin an Allerheiligen (Sonntag, 01.11.) geschlossen

Die Zweigbibliothek Medizin bleibt am kommenden Sonntag (01. November) wegen des Feiertages Allerheiligen (lateinisch: Festum Omnium Sanctorum) geschlossen. Die ULB und die weiteren Zweigbibliotheken bleiben an diesem Tag ebenfalls geschlossen.

Am 2.11. sind wir wieder für Sie da!

 

Foto: joexx at photocase.com

Freie Zugänglichkeit für deutschsprachige Elsevier-Lehrbücher verlängert

Die folgenden Lehrbücher aus der Medizin stellt Elsevier seit Mitte April kostenfrei zur Verfügung, um die Literaturversorgung während der Coronakrise zu verbessern. Diese Freischaltung wurde nun um 6 Wochen bis zum 30.8.2020 verlängert.

Foto: (c) Elsevier

Lizenz für RefWorks läuft Ende des Jahres 2020 aus

Auch wenn das neue Jahr noch recht jung ist, so verweist die ULB bereits jetzt auf das Auslaufen der Lizenz für das Literaturverwaltungsprogramm Refworks zum Ende des Jahres 2020 hin.

Verwiesen wird auf das Literaturverwaltungsprogramm Citavi als Alternative (und weitere Literaturverwaltungsprogramme), der Umstieg von RefWorks auf Citavi erläutert und die Gründe für die Lizenzkündigung von RefWorks dargestellt.

Die vollständige Meldung der Universitäts- und Landesbibliothek finden Sie hier.

© Grafik: Citavi / RefWorks

 

Neues Buch : Geniale Tiere


Geniale Tiere

Richarz, K.  ; Kremer Bruno P.  :
Geniale Tiere : Anekdotisches, Bewundernswertes und Erstaunliches aus allen Bereichen unserer Fauna
Springer
2019
XXVI, 383 Seiten
ISBN 978-3-662-58643-3

Durch den Kauf von Ebook-Paketen kommen auch Bücher in den Bestand, die nichts mit der Humanmedizin zu tun haben, wie zum Beispiel dieser Titel:

Das  Buch berichtet über bewundernswerte Eigenheiten und Fähigkeiten von Tieren aller größeren Verwandtschaftsgruppen: Staunen Sie über das reiche Leben zwischen den Sandkörnern des Strandes. Wundern Sie sich über Bienen, die in leeren Schneckenhäusern wohnen. Oder haben Sie je von Tieren gehört, die mit den Füßen fischen? Weitere spannende Themen sind lärmende Meeresfische, dreiäugige Echsen, giftige Vögel und Fledermäuse im Rotlichtmilieu.

Vielleicht die ideale Lektüre, um in den (Lern-)Pausen abzuschalten?!

 

 


Bild und Text : Springer

Alle in der Universität Münster zugänglichen Springer e-Books finden Sie hier: Medizin, Naturwissenschaften und Psychologie. Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man gezielt nach Online-Büchern suchen. Die Bibliothek wird die Lehrbücher unter den obigen Titeln der Liste aller Online-Lehrbücher hinzufügen. Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

medRxiv – Das neue Preprintarchiv für die Medizin

Nach dem bekannten Preprintserver arXiv für die Physik hatte das Cold Spring Harbor Laboratory 2013 das Preprintarchiv BioRxiv für die Biologie gegründet. Preprintarchive fördern die schnelle Verbreitung von Forschungsergebnissen ohne Peer-Review. In der (Hochenergie)Physik ist diese Art der (Vor)Publikation schon seit einer ganzen Weile Mainstream, und auch der biologische Ableger wurde ein Erfolg.

Seit Anfang Juni diesen Jahres hat das Labor nun ein Preprintarchiv für die Medizin aus der Taufe gehoben. medRxiv soll ein Sammelbecken für klinische Studien werden, die nicht von BioRxiv abgedeckt wurden. Nature berichtete und nannte auch die Bedenken:

BioRxiv’s success prompted some clinical scientists to push for such a site because the biology repository accepts preprints in only certain fields of medical science. But some researchers are concerned that releasing unvetted clinical research could be risky, if patients or doctors act on what could end up being inaccurate information. The organizations behind the new server, named medRxiv, have been working on the project since 2017 and say they have built in safeguards to address those concerns. They will require authors to provide details of ethical approvals for their studies and consent from patients, and to disclose all funding sources. Preprints will be screened by an external clinical scientist and an experienced clinical editor supported by the developing organizations — Cold Spring Harbour Laboratory in New York, the publisher BMJ in London and Yale University in New Haven, Connecticut.

Eine Publikation in einem Preprintarchiv verhindert in der Regel keine (Zweit)Publikation in einem peer-review-Journal. Die Ingelfinger Rule greift hier nicht.

Ab dem 1. Juni feste Meditricks-Lizenz

Wie berichtet, lief von Ende Februar bis Ende April an der Medizinischen Fakulät ein überaus erfolgreicher Meditricks-Test über Amboss.

Der Antrag auf QVM-Mittel wurde mittlerweile von der Kommission mit beratender Funktion für das Verfahren zur Vergabe der Qualitätsverbesserungsmittel – Medizin genehmigt, so dass wir Meditricks ab dem 1. Juni als Campuslizenz für ein Jahr anbieten können – übrigens als erst zweite Uni in Deutschland!

Meditricks ist dann sowohl über Amboss freigeschaltet, als auch über www.meditricks.de: Anleitungen unter https://www.meditricks.de/campuslizenz/.

29. Oktober : Welt-Schlaganfalltag 2018

Ein Schlaganfall trifft nie einen Menschen allein

Dass sich von einer Minute auf die andere alles ändert, erleben nicht nur die Betroffenen. Auch für die Angehörigen steht das Leben nach einem Schlaganfall ihres Liebsten plötzlich Kopf. Deswegen rückt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zum Welt-Schlaganfalltag 2018 das Thema Angehörige in den Fokus. (Quelle : Stiftung Dt. Schlaganfall-Hilfe

Ein im Hochschulnetz verfügbarer Ratgeber, der sich an Patienten richtet, der aber sicher auch für Angehörige interessant sein kann, ist folgendes Buch

Ratgeber Schlaganfall, Schädelhirntrauma und MS

Kuhn, Caroline :
Ratgeber Schlaganfall, Schädelhirntrauma und MS : Das Leben mit neurologischer Erkrankung gestalten
Springer
2018
XIV, 176 Seiten
ISBN 978-3-662-57322-8

Probleme mit der Konzentration, allgemein verminderte Belastbarkeit. Sehstörungen und Überempfindlichkeit. Unklare Schmerzen, Sprachstörungen. Gedächtnisstörungen, Schwindel und Gefühlschaos: all das kennen viele Betroffene mit neurologischen Grunderkrankungen oder nach Hirnverletzungen.
Dieses Buch bietet für medizinische Laien plausible Erklärungsmodelle für Hirnleistungsstörungen. Damit der Alltag nach der Rehabilitation gut gelingt, macht der Ratgeber verständlich, was im Gehirn passiert, wenn solche Probleme auftreten – zum Beispiel als Folgen von Schlaganfall oder einem Schädelhirntrauma, bei Multipler Sklerose oder einem Hirntumor. Das Buch bietet dem Betroffenen praktische Lösungen und Strategien an, wie er damit gut umgehen kann. Mit vielen Übungen und Tipps, wie Probleme im Alltag entschärft und kritische Situationen gemeistert werden können.

Im gedruckten Bestand der ZB Medizin findet man Bücher zum Thema Schlaganfall unter der Signatur WL 355. Die Bücher stehen in der Gesundheitssammlung und im Monographienbereich.

Foto und Text: Springer


Alle in der Universität Münster zugänglichen medizinischen Springer e-Books finden Sie in dieser Liste.
Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man ebenfalls nach Online-Büchern suchen.
Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

29. September : Weltherztag

Der Weltherztag findet jedes Jahr am 29. September statt und regt zu Aufklärungskampagnen u. a. zur Frage an, was jeder Einzelne tun kann, um Risiken für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einem Schlaganfall vorzubeugen. Der diesjährige Slogan „My Heart, Your Heart“ („Mein Herz, dein Herz“) soll dazu anregen, der eigenen Herzgesundheit, aber auch der von anderen, mehr Achtsamkeit zu schenken.
Da dieser Slogan sich nicht so sehr an behandelnde Personen sondern an Betroffene und Angehörige wendet, ist es passender nicht auf die kardiologische Fachliteratur, sondern auf die Ratgeber aus dem Lesesaal Gesundheit zu verweisen.

Die online-Ausgabe eines Ratgebers ist zum Beispiel

Ratgeber Herzinfarkt

Mathes, Peter ; Schwaab, Bernhard:
Ratgeber Herzinfarkt : Vorbeugung, Früherkennung, Behandlung, Nachsorge, Rehabilitation
Springer
8. Auflage
2017
X, 203 Seiten
ISBN 978-3-662-48020-5

Der Ratgeber informiert über Vorbeugung, Risikoabschätzung, Früherkennung, Akutbehandlung und Rehabilitation sowie über Wege, auch nach dem Herzinfarkt ohne Angst und mit Freude zu leben.
Er hilft Betroffenen und Angehörigen, die notwendigen Schritte zu gehen.


Bild und Text : Springer
Online-Bücher sind im Katalog der Universitätsbibliothek suchbar.
Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

Studierendenumfrage: 9. Lieber zu Hause bleiben?

Umfrage-Setting
Insgesamt 3.209 Personen aus Münster beantworteten die NRW-weite Studierendenumfrage vom 24.4.-25.5.2017 (Fragebogen), darunter 387 Nutzer der Zweigbibliothek Medizin. Jeder sechste Nutzer an der WWU, der eine Bibliothek genannt hatte, gab die ZB Med als bevorzugte Bibliothek an.

Wie lange halten Sie sich durchschnittlich pro Besuch zum Lernen und Arbeiten in der Bibliothek auf?
Auf die obige Frage haben 380 Benutzer der ZB Med geantwortet (98%). Von diesen 380 haben nur 2 (0,5%) die Bibliothek kürzer als 1 Stunde besucht, 43 zwischen 1 und 2 Stunden (11%) und 88 zwischen 2 und 3 Stunden (23%) usw., mit einem Mittelwert von ziemlich genau 4 Stunden (238±85 Min.), quasi identisch mit den gemittelten Werten für alle Bibliotheken an der WWU (227±135). Die Mehrheit (55%) verweilt bei einem Besuch zwischen 2 und 5 Stunden in der Bibliothek.

89% der Medizinstudierenden gab an, in der ZB Med zu lernen, 8% in der ULB Zentrale und der Rest (3%) verteilte sich zu 1 oder 2 Studierenden auf 6 weitere fachfremde Bibliotheken. Knapp ein Viertel der Medizinstudierenden (22,5%) gab auf die obige Fragen an, sich „gar nicht“ in der Bibliothek aufzuhalten. Diese Studierenden konnten im Weiteren auch keine bevorzugte Bibliothek angeben bzw. Bibliotheken oder Rahmenbedingungen bewerten.

Warum nutzen Sie die Bibliothek nicht zum Lernen und Arbeiten?
Von der 3.209 Teilnehmern der Studie gaben 632 (19,7%) an, eine Bibliothek gar nicht zu nutzen, 6,2% machten keine Angaben und 74,0% gaben an, eine Bibliothek zu benutzen (unter den Medizinstudierenden war der Prozentsatz der Nichtnutzer mit 22,5% geringfüging größer). Von den 632 Nichtnutzern nutzten 531 (84,0%) die Möglichkeit, in einem Kommentar ihre Nichtnutzung weiter auszuführen (hierbei konnte nicht nach ZB Med-Benutzern gefiltert werden). Die Kommentare enthielten Kritik und Anregungen zu WWU-Bibliotheken und machten damit deutlich, dass zahlreiche „Nichtnutzer“ doch eine Bibliothek genutzt hatten.


Tag-Cloud der Kommentare zur Nichtnutzung einer Bibliothek.

Die oben dargestellte Tag-Cloud zeigt die Begriffe, die in den Kommentaren am häufigsten genannt wurden. Man lernt zu Hause, weil man dort Ruhe hat, sich besser konzentrieren kann, es nicht voll ist, man keinen adäquaten Arbeitsplatz in der Bibliothek findet, zu weit weg wohnt oder man zuhause einen schönen Schreibtisch hat.

Im Folgenden finden Sie die Kommentare, die eindeutig der Zweigbibliothek Medizin zuzuordnen waren:

Abgeschirmte Einzelarbeitsplätze (ZBMed) meist besetzt, ansonsten zu viele Menschen

Es ist mir häufig zu voll und dadurch nicht ruhig genug. Zudem​ ist die Auswahl an Spinden in der Zweigstelle Medizin sehr begrenzt und häufig sind alle belegt und es gibt keine Körbe mehr.

Ich lerne und arbeite lieber im Home Office und nutze den umfangreichen online Service der Bibliothek. Unter anderem nutze ich die Möglichkeit die allermeisten Paper über den VPN Zugang erhalten zu können. Darüberhinaus ist gerade über die Med. Bibliothek ein umfangreiches Lehrbuchangebot/Lernangebot auch online verfügbar. An dieser Stelle ein großes Lob für diesen tollen Service.

In der MedBib herrscht häufig schlechte Luft und die Lernboxen sind oftmals überfüllt, wodurch man entweder keinen ablenkfreien Platz mehr bekommt und/oder durch die zahlreichen Nebengeräusche stark abgelenkt wird. (Ich mag es nicht gerne mit Oropax zu lernen ;-))

Lerne lieber zu Hause. In der Bib (vor allem in den Zweigbibliotheken) starke Probleme mit Hausstauballergie.

Weil ich mich durch die Atmosphäre unter Druck gesetzt fühle und mich dann nicht konzentrieren kann. An den einzelplätzen der Mediziner Bib ist das aber kein Problem. Da bin ich auch ab und zu mal.

Weitere Beiträge und Ergebnisse

E-Buch-Vorstellung : 2 Bücher zum Welt-Herz-Tag

Am 29.9. hat die WHO zusammen mit der World Heart Federation den Weltherztag  ausgerufen. Die Interessen von Deutschland werden von der Deutschen Herzstiftung e. V. vertreten.

Unter den Neuerscheinungen aus der Online-Collection des Springer-Verlags haben wir daher zwei „Herz“-Bücher ausgewählt, die wir Ihnen kurz vorstellen möchten.

Das erste Buch ist gezielt auf den Informationsbedarf von Pädiatern, Weiterbildungsassistenten und Hausärzten ausgerichtet.

 

Kompendium angeborene Herzfehler bei Kindern

Blum, U. ;   Meyer, H. ;  Beerbaum, P. :
Kompendium angeborene Herzfehler bei Kindern : Diagnose und Behandlung
Springer
1. Auflage
2016
XIV, 373 Seiten
ISBN 978-3-662-47867-7

Kompendium angeborene Herzfehler bei Kindern
Das Spezialgebiet kongenitaler Herzfehler ist so komplex
geworden, dass es während der Facharztausbildung nur unzureichend vermittelt wird.
Doch auch nichtspezialisierte Ärzte, die Kinder mit „AHF“ neben Kinderkardiologen und
Herzchirurgen weiter betreuen, können den Betroffenen als kompetente Ansprechpartner
zur Seite stehen.
Mit diesem Buch frischen Sie Ihre Kenntnisse zu angeborenen Herzfehlern auf und
werden befähigt, die Fragen der Patienten und Eltern von den Ursachen bis zu den
Therapieoptionen verständlich zu beantworten. Der klare Aufbau des Buches und viele
Zeichnungen helfen Ihnen dabei, sich die relevanten Themen zu erschließen.

 

Das zweite  Buch bietet Eltern und Betreuern von „Herzkindern“ Aufklärung und Hilfestellung zum Nachschlagen.

Ratgeber angeborene Herzfehler bei Kindern

Blum, U. ;   Meyer, H. ;  Beerbaum, P. :
Ratgeber angeborene Herzfehler bei Kindern
Springer
1. Auflage
2016
XII, 220 Seiten
ISBN 978-3-662-53490-8

 

Ratgeber angeborene Herzfehler. Diagnose und Behandlung von herzkranken Kindern

Der Leitfaden stellt alle relevanten Fragen von Eltern nach der Diagnose
„AHF“ und beantwortet sie verständlich und der Reihe nach. Erfahrene Kinderkardiologen
und Kinderherzchirurgen erleichtern Ihnen, sich das notwendige Wissen anzueignen, die
Antworten der Ärzte zu verstehen und mit dem Herzfehler des Kindes richtig umzugehen.
Wenn Sie die Funktion des gesunden Herzens kennengelernt haben, verstehen Sie die
Fehlbildung – erklärt anhand vieler Zeichnungen und Fotos. Lesen Sie die wichtigsten
Behandlungsmöglichkeiten nach und erfahren Sie, wie das Leben mit dem Herzfehler
gestaltet werden kann.

Foto und Text: Springer

Bücher zum Fachgebiet Kardiologie finden Sie in der Signaturengruppe WG in der Monographienabteilung, Ratgeber „rund ums Herz “ in der Gesundheitssammlung

 


Alle in der Universität Münster zugänglichen medizinischen Springer e-Books finden Sie in dieser Liste.
Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man ebenfalls nach Online-Büchern suchen.
Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

NCBI Webinar: Erstellen, verlinken und teilen Sie Ihre Bibliographie (PubMed & ORCID)

Am 4. Oktober 2017 präsentieren NCBI-Mitarbeiter ein Webinar über die Autoren-Vereindeutigung (Disambiguierung)  und die in diesem Zusammenhang bestehenden Vorteile einer ORCID-ID (Open Researcher and Contributor ID ist ein nicht-proprietärer, überwiegend numerischer Code, der der eindeutigen Identifizierung wissenschaftlicher Autoren dient).

Wenn Ihre veröffentlichten Forschungsergebnisse in PubMed zitiert werden, kann das Webinar Ihnen helfen, Ihre Zitate zu finden, eine Bibliographie zu erstellen und Ihre Publikationsliste mit anderen zu teilen.

In dem Webinar wird auch über den Vorteil einer schnellen und kostenlosen Registrierung für eine eindeutige Kennung (ORCID-ID), die konstant bleibt – auch wenn sich Ihr Name ändert, gesprochen.

  • Datum: Mittwoch, 4. Oktober 2017 18:00 – 18:30 Uhr

Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen zur Teilnahme am Webinar. Nach der Live-Präsentation wird das Webinar in den NCBI YouTube Channel hochgeladen. Über zukünftige Webinare können Sie sich auf der Seite Webinars and Courses informieren.

  • Die Original-Meldung finden Sie hier.

Abb.: screenshot