Kategoriearchiv: Studierende

Studierende sind ein Quelle der Inspiration für die Bibliothek

Nicht erst seitdem ich Grossvater geworden bin schätze ich das Zusammensein mit jungen Menschen ausserordentlich. Nicht nur im privaten Umfeld. Auch und gerade in der Bibliothek macht es mir große Freude mit jungen Menschen zusammen zu sein, zusammen zu arbeiten, zusammen zu diskutieren. Großvater trifft auf Jugend – das ist natürlich auch ein Klischee. Alter Mensch mit reichem Erfahrungsschatz, jungen Menschen sitzen zu seinen Füßen und lauschen andächtig seinen weisen Ratschlägen. Bei uns ist das aber nicht so. Eher das Gegenteil. Der alte Mann hört den Jungen zu: Wir fragen Studierende nach ihrer Meinung zu unseren Ideen. Wir beziehen Sie in unsere Projekte mit ein, wir fordern ihr Feedback heraus.

Was mich am meisten dabei begeistert, ist ihre frische, unverbrauchte Sichtweise. Sie fragen immer „Warum ist das so?“. Und bei vielen Dingen kann ich nur antworten: „Weiß ich auch nicht.“ „Warum dürfen Benutzer nicht mit Mantel in die Bibliothek?“ „Weiß ich auch nicht, das war schon immer so.“ Wenn man neugierig ist, kann ein solches Warum? sehr bereichernd sein. Jedes Warum kann eine Türe in die Zukunft sein und eine Quelle der Inspiration.

Wenn man mich fragen würde: „Was ist die größte Gefahr für die Bibliothek, würde ich mit Donald T. Hawkins antworten: „What will kill our profession is a lack of imagination.“ Lack of imagination und Verhaftet sein an alten Antworten bewirken einen starren, engen Blickwinkel und als Konsequenz schlechte, nicht passende Services. Die Evolution wird über uns Dinosaurier hinweg gehen – aber halt: Vermutlich ist die Evolution bereits über uns hinweg gegangen – nur wir haben es noch nicht gemerkt. Wir glauben weil die Bibliotheken voll sind, würde unser Dienstleistungskonzept noch stimmen.

Wie kann man aus einem behäbigem Dinosaurier ein flinkes Säugetier machen? Man könnte z.B. versuchen, Studierende in die strategische Planung, in das Alltagsgeschäft der Bibliothek einzubinden, sei es in Form von Taskforces, die nur für spezielle Aufgaben zusammenkommen, sei es in Form einen ständigen Advisory Boards, der die Bibliothek berät.

Mit Studierenden oft in Kontakt zu sein, mit ihnen häufig zu reden, sie nach ihren Wünschen zu fragen, und das nicht nur in anonymen Umfragen, sondern live, face-to-face, bringt jedem einzelnen und der Bibliothek immense Vorteile. Es macht einige Arbeit, aber es lohnt sich, die Vorteile liegen auf der Hand: Vernetzung, politische Einflussmöglichkeiten, wirklich nützliche, zielgerichtete Services, Zukunftsfähigkeit, Wissen um den Nutzer, den Markt, gemeinsame Ziele definieren, an einem Strang ziehen. Wir machen seit fünf Jahren sehr gute Erfahrungen mit einem Studierendenbeirat und haben kürzlich zwei Taskforces zum Einsatz von Tablets in der Ausbildung installiert.

Was ich am meisten an diesen Begegnungen schätze ist die große Begeisterungsfähigkeit, ihr grenzenloser Optimismus, ihr ausgeprägtes Vorstellungsvermögen, das sie nur allzu gerne bereit sind, mit der Bibliothek zu teilen. In den Dienst der Bibliothek, nein: In den Dienst der gemeinsamen Sache zu stellen, wenn sie merken, dass es der Bibliothek ernst ist (mit den Veränderungen) und es den anderen Studierenden zugute kommt. Wenn Sie merken, das am anderen Ende des Tisches ein genauso engagierter Mensch sitzt. Viele Studierende – die Mehrheit, gerade in der Medizin – sind einfach brilliant, äußerst kluge Köpfe, super kreativ. Es wäre eine Schande und Ressourcenvergeudung, dieses grosse Potenzial nicht zu nutzen.

Herzlich willkommen, liebes Urso von Salerno- und Cron-Semester!

Die Zweigbibliothek Medizin der Medizinischen Fakultät begrüßt Sie herzlich in Münster! Im Ersti-Info (zum Online-Lesen | zum Ausdrucken) finden Sie alles, was Sie für den Start ins Studentenleben brauchen – jedenfalls bibliotheksseitig. Wir tun alles, um Ihnen bei den ersten Schritten behilflich zu sein. Die meisten Fragen lassen sich per Email (info@zbmed.ms), Telefon (0251-83/58560) oder an Leihstelle und Auskunft (Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A11) sicher leicht klären.

Mittels „Aktivierung“ wird aus Ihrer neuen Studierendenkarte ein Benutzungsausweis der Zweigbibliothek und der Unibibliothek. Sie können die Aktivierung online vornehmen. Sie erhalten eine Nachricht an Ihre uni-muenster E-Mail-Adresse, wenn die Aktivierung erfolgt ist. Wenn Sie Ihre Studierendenkarte nicht online aktivieren möchten, sondern in der Bibliothek, dann ist das auch problemlos möglich. Bringen Sie bitte dazu einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass) mit und kommen Sie Mo-Fr zwischen 8 und 16:30 Uhr. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

Spezielle Angebote der Bibliothek für Studierende finden Sie ebenfalls online.

Wir wünschen Ihnen einen guten Studienbeginn!

Ihr Bibliotheksteam

Urso von Salerno war ein italienischer Arzt, Philosoph und Autor. Er starb 1225. Eines seiner Werke – De commixtionibus elementorum libellus, herausgegeben von Wolfgang Stürmer, Stuttgart 1976 – finden Sie in der ULB unter der Signatur 3G 49127-2.

Über Ludwig Cron und sein Leben ist wenig bekannt, wie auch Jochen Waurig in seiner Dissertation [Der Thüringer Wundarzt Ludwig Cron und seine Schrift über Aderlaß und Zahnextraktion. Würzburg 2003] konstatiert. Ludwig Crons bekannte ‚Zahnextraktionsschrift‘ Der bey dem Aderlassen und Zahnausziehen sicher, geschwind, glücklich und recht qualificirte Candidatus chirurgiae oder Barbier-Geselle : in welchem deutlich gewiesen und gezeiget wird, wie man das Aderlassen und Zahnausziehen recht lernen und hernach (Gott gebe) allezeit glücklich und wohl practiciren möge, Leipzig 1717, finden Sie als Nachdruck (1989) in der Zweigbibliothek Medizin unter der Signatur WU 11 89/1.

Foto: (c) ULB und Kurhan, Fotolia

Ersti-Café wieder voller Erfolg

Zahlreiche Erstsemester folgten der Einladung der Bibliothek zu Kaffee & Kuchen. Bereits zum vierten Mal nutzte die Zweigbibliothek Medizin die Gelegenheit, sich den Studierenden des ersten Semesters vorzustellen. Bei den anschließenden Bibliotheksrundgängen konnten die Räumlichkeiten und Angebote der ZB Medizin kennengelernt und u.a. Fragen zu Referatsrecherchen, Lehrbuch– und iPad-Ausleihe beantwortet werden.

Herzlich willkommen, liebes Franziska Tiburtius- und Buonocore-Semester!

Die Zweigbibliothek Medizin der Medizinischen Fakultät begrüßt Sie herzlich in Münster! Im Ersti-Info (zum Online-Lesen | zum Ausdrucken) finden Sie alles, was Sie für den Start ins Studentenleben brauchen – jedenfalls bibliotheksseitig. Wir tun alles, um Ihnen bei den ersten Schritten behilflich zu sein. Die meisten Fragen lassen sich per Email (info@zbmed.ms), Telefon (0251-83/58560) oder an Leihstelle und Auskunft (Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A11) sicher leicht klären.

Mittels „Aktivierung“ wird aus Ihrer neuen Studierendenkarte ein Benutzungsausweis der Zweigbibliothek und der Unibibliothek. Sie können die Aktivierung online vornehmen. Sie erhalten eine Nachricht an Ihre uni-muenster E-Mail-Adresse, wenn die Aktivierung erfolgt ist. Wenn Sie Ihre Studierendenkarte nicht online aktivieren möchten, sondern in der Bibliothek, dann ist das auch problemlos möglich. Bringen Sie bitte dazu einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass) mit und kommen Sie Mo-Fr zwischen 8 und 16:30 Uhr. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

Spezielle Angebote der Bibliothek für Studierende finden Sie ebenfalls online.

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Ihr Bibliotheksteam

Wenn Sie mal was von Franziska Tiburtius (Wikipedia) lesen wollen: Die Universität Münster besitzt zahlreiche Bücher und Artikel für Franziska Tiburtius. Informationen zu Dr. Michael Buonocore finden Sie hier und hier .

Foto: (c) ULB und Kurhan, Fotolia

Filmteam sucht die Ruhe in der ZB Med

Heute wurde die Bibliothek von einem Team des Campus TV Senders Bohai besucht. Ziel war der vor vier Jahren eröffnete Ruheraum.

Dieser hatte es bekanntermassen bis in die örtliche Presse geschafft, da hier eine wunderbare Möglichkeit zum Abhängen vorhanden ist, die von den Studierenden gerne genutzt wird.

Auf einen Antrag der Bunten Liste hin hat der Senat der Universität nun – wie auch in den Zeitungen zu lesen war – beschlossen (intern), dass es künftig mehr solcher Ruheräume auf dem Campus geben sollte (oder es zumindest einmal zu eruieren). Die Universität prüft derzeit geeignete Lokalitäten.

Der Film mit einem Interview des Bibliotheksleiter Dr. Obst wird nächste Woche bei Bohai und NRW Vision zu sehen sein.

Foto: Bohai

Digitaler Lernflow: Tablets in der Bibliothek eingetroffen

Fünf neue Tablet-Computer sind diese Woche in der Bibliothek eingetroffen. Sie wurden aus QV-Mitteln angeschafft, um ihre Eignung für den Digitalen Lernflow zu evaluieren. Mit einem Microsoft Surface (Win RT), einem Samsung ATIV Smart PC (Win 8), einem Samsung ATIV Tab P8510 (Win RT) und 2 Samsung Galaxy Tab 2 10.1 (Android) sind alle gängigen 10-Zoll-Tablets und Betriebssysteme vertreten (iPads sind ja bereits vorhanden).

In den nächsten Wochen werden diese Tablets durch die neugegründete Tablet-Taskforce im praktischen Gebrauch auf Herz und Nieren getestet. Insbesonderes Augenmerk wird auf die Funktionalität und Alltagstauglichkeit im Hinblick auf die Einbindung der vorhandenen Lernmaterialien der Medizinfakultät gelegt, als da u.a. sind:

  • Onlinelehrbücher der verschiedenen Verlage
  • Prüfungstool Thieme examen online
  • INMEDEA Patientensimulator
  • Vorlesungsskripte
  • Fragensammlungen

Mail-, Kalender-, Kontakt-, Notiz-, Cloud- und Soziale Funktionen (zB zum Erstellen/Teilen von Vorlesungsmitschriften) sollen ebenfalls getestet werden.

Eine erste Inaugenscheinnahme bestätigte die hohe handwerkliche Qualität der Tablets, die im Jahr 3 nach iPad nun auch von Nicht-Apple Firmen erreicht wird, und eine ausreichende Ausstattung in Punkto Kamera, WLAN, Bildschirm, Anschlußmöglichkeiten, etc pp. Gewicht, Wertigkeit und Preis sind auf den ersten Blick ebenfalls ok (deshalb haben wir zB auf das Surface Pro verzichtet). Interface und Bedienbarkeit sind beim Samsung Galaxy Tab 2 10.1 (Android) hervorragend, während sich bei den Windows-Tablets das Urteil der Fachpresse mit kleinen Ausnahmen bestätigt.

Windows
Bei den Windows-Tablets ist Windows nicht die Lösung sondern das Problem: Die Kacheloberfläche ist gelungen, ebenso die speziell für das Tablet programmierten Apps wie zB der PDF-Viewer, der Internet Explorer oder die Kommunikationsschiene, auch wenn hier im Gegensatz zu den Desktop-Versionen zu viel Funktionalität und Einstellungsmöglichkeiten verloren geht. Man kann natürlich Apps aus dem Microsoft-Store nachkaufen, Adobe Reader ist kostenlos aber enttäuschend und die simple Highlighter-App PDF Touch kostet 2,49€ ohne im Mindesten an den Goodreader heranzureichen. Der MS-Store ist bekannterweise noch sehr dünn und – großes Manko für die Ausleihe – man kann nicht auf Rechnung (mit Gutscheinkarten) bezahlen.

Was man nicht gewohnt ist vom iPad: Man findet wieder Fehlermeldungen und – häufig – stört das Warten auf die Sanduhr die reibungslose Nutzung.

Eine Cloudanbindung zu Dropbox oder SugarSync fehlt ebenfalls, kann allerdings per RainbowDrive (kostenlos) nachgerüstet werden, wenn man die Box-App oder SkyDrive von MS nicht nutzen möchte. Dann gibt es allerdings keine Integration mit Office oder PDF.

Will man mehr, kann man das Windows-Desktop aufrufen, das aufgrund der klitzekleinen Icons mit dem Finger nur schwer zu bedienen ist. Die Bildschirm-Tastatur bindet sich nicht gut ein, verdeckt mehr als die Hälfte des Word-Dokuments und ist auch nicht besser als die – kleinere – des iPads (nur der Anschlage“blob“ton ist witziger). Man braucht einen Stift, und dann spielt der Desktop wohl auch seine Stärken aus. Bei mir führte das Scrollen des Cursors in Dokumenten zu einem Aha-Erlebnis.

Ausleihe
Nach dem Test gehen die Geräte in die Tablet-Ausleihe und können dann von jedem Angehörigen der Fakultät ausgeliehen werden. Schon jetzt zeigt sich, dass diese Geräte – im Gegensatz zum iPad – aufgrund einer fehlenden Möglichkeit, Tablets zu Klonen nicht mit Apps der Bibliothek bestückt werden können.

Gratis in der Campus App: Duale Reihe Innere Medizin

Die Campus-App vom Thieme-Verlag für den iPad wurde heute aktualisiert. Es erfordert iOS 5.0.1 oder neuer. Zwei Neuerungen sind zu verzeichnen: Zum einen wurde die App für das ipad Mini, den neuen Hit am Tablet-Himmel, optimiert. Zum anderen erhält man in der App die Duale Reihe Medizin gratis – nur für kurze Zeit.

Alle gedruckten (und Campus-kompatiblen) Thiemebücher verfügen nun über einen Rubbelcode. Damit kann man sich dann das entsprechende E-Book kostenlos in die App laden. Im Buchhandel also immer auf den Campus Sticker achten. Wenn man sich ein Buch in der Campus App kauft, gibt es allerdings kein gedrucktes Buch dazu – das war einmal.

Aktuell sind 7 Duale Reihen und 9 Kurzlehrbücher für die Campus App erhältlich.

Bitte beachten!

An der Universität Münster stehen Ihnen 32 Thieme-Lehrbücher über eine Jahreslizenz der ZB Med kostenfrei zur Verfügung. Diese können ebenfalls auf dem iPad genutzt werden, wenn man sich online und im Hochschulnetz befindet. Dazu ist keine App nötig, die Anzeige reagiert aber leider etwas zäh.

Kaffee & Kuchen für Erstsemester voller Erfolg

Wir hatten es uns ja schon gedacht, dass das Angebot von freiem Kaffee & Kuchen auf Resonanz stossen würde, aber heute folgten soviele Erstsemester der Einladung der Bibliothek wie noch nie.

Bei den anschließenden Bibliotheksrundgängen konnten die Räumlichkeiten und Angebote der ZB Medizin schon einmal kennengelernt werden. Dass viele sofort mit ihren Fragen zu Referatsrecherchen, Lehrbuch– und iPad-Ausleihe zu den Bibliotheksmitarbeitern kamen, hat uns sehr gefreut!

Diesmal konnte dank des MARS-Umfragesystems erstmals auch die Nachfrage exakt abgeschätzt werden. 91% der Teilnehmer mit MARS-Tronsponder hatten auf der EKM/BFE-Vorlesung der Bibliothek ihr Kommen zugesagt. Dementsprechend konnte ausreichend Gebäck und Kaffee organisiert werden.

Daumen hoch: Es bildeten sich schnell diverse Kaffeetafelrunden, die die Gelegenheit zu einem kleinen Plausch nutzten.

Herzlich willkommen, liebes Frederick Sanger – und Apollonia von Alexandria – Semester!

Die Zweigbibliothek Medizin der Medizinischen Fakultät begrüßt Sie herzlich in Münster! Im Ersti-Info (zum Online-Lesen | zum Ausdrucken) finden Sie alles, was Sie für den Start ins Studentenleben brauchen – jedenfalls bibliotheksseitig. Wir tun alles, um Ihnen bei den ersten Schritten behilflich zu sein. Die meisten Fragen lassen sich per Email (info@zbmed.ms), Telefon (0251-83/58560) oder an Leihstelle und Auskunft (Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A11) sicher leicht klären.

Mittels „Aktivierung“ wird aus Ihrer neuen Studierendenkarte ein Benutzungsausweis der Zweigbibliothek und der Unibibliothek. Sie können die Aktivierung online vornehmen. Sie erhalten eine Nachricht an Ihre uni-muenster E-Mail-Adresse, wenn die Aktivierung erfolgt ist. Wenn Sie Ihre Studierendenkarte nicht online aktivieren möchten, sondern in der Bibliothek, dann ist das auch problemlos möglich. Bringen Sie bitte dazu einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass) mit und kommen Sie Mo-Fr zwischen 8 und 16:30 Uhr. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

Spezielle Angebote der Bibliothek für Studierende finden Sie ebenfalls online.

Wir wünschen Ihnen einen guten Studienbeginn!

Ihr Bibliotheksteam

Wenn Sie mal was von Frederick Sanger – Wikipedia oder Apollonia lesen wollen: Die Universität Münster besitzt zahlreiche Bücher und Artikel für Sanger und Apollonia.

Foto: (c) ULB und Kurhan, Fotolia

Fitness-Tracking mit Smartphones: Auswirkungen auf Lehre und Krankenversorgung

Im vergangenen Jahr startete Samsung seine Gesundheits-Tracking-App S Health, die schon sehr ansprechend war. Die spezialisierten Sensoren im neuen Galaxy S4 sollen nun weitere Funktionen ermöglichen: Ein integrierter Schrittzähler, die Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit können alle in die S Health App eingespeist werden. Die Überwachung von Diäten (oder des normalen Essverhaltens) erlaubt S Health ebenfalls, die Kalorien-Informationen kommen aus einer integrierten Lebensmitteldatenbank. S Health ist exklusiv für das Samsung Galaxy S3/S4 erhältlich und kann kostenlos über die Samsung Apps heruntergeladen werden.

S-Health kann darüber hinaus mit Geräten von Drittanbietern (meist per Bluetooth) zusammenarbeiten und so den Blutdruck und Blutzuckerwerte verfolgen. Fitness-Fans können aber auch Samsung-eigenes Zubehör nutzen wie ein Schrittzählerarmband, wenn man das Galaxy nicht immer mit sich herumtragen möchte, oder eine Waage für das Körpergewicht und Sensoren für die Überwachung der Herzfrequenz. Samsung schafft so ein eigenes Ökosystem von Gesundheits- und Tracking-Produkten – vielleicht um der kommenden Konkurrenz durch die Apple Watch (der ähnliche Funktionalitäten nachgesagt werden) zu entgegnen?

Wir wollen hier keine Werbung für den ein oder anderen Hightechkonzern machen, sondern Ihre Aufmerksamkeit auf eine neue Generation von Geräten richten, die neue Formen des Fitness-Trackings ermöglichen. Hier kündigt sich ein Massenmarkt an, der auch (ganz praktische und naheliegende) Auswirkungen auf die Medizinerausbildung und Krankenversorgung haben wird.

Das Galaxy 4 wird übrigens als „Life Companion“ beworben und in der Tat ist es (nicht erstaunlich aber) faszinierend, wie viel Anteil diese Dinge bereits an unserem täglichen Leben haben, wie nah sie uns gekommen und wie selbstverständlich sie uns geworden sind (wie ich heute mal wieder im Schulbus erleben durfte).

Meine Vorhersage aus 2005 (PDF), smart devices würden irgendwann einmal wissen, dass man hungrig ist – man braucht es ihnen nicht mitzuteilen -, ist heute angesichts von Blutzuckersensoren Realität geworden.

2,9 Mio. Examensfragen gekreuzt – Studienbeiträge gut und wirtschaftlich eingesetzt

Die Förderung von Thieme Examen Online aus Studienbeiträgen ist ein voller Erfolg: 775 Studenten (+55%) haben 2012 in 100.220 Sessions (+74%) mit insgesamt knapp 3 Mio. Fragen abgearbeitet (+73%). Das Physikum war dabei mit 442 Nutzern und 1,9 Mio. beantworteten Fragen deutlich „kreuz-intensiver“ als das Hammerexamen mit 422 Nutzern und 1,1 Mio. Fragen. Insgesamt wurden die Seiten von Examen Online im letzten Jahr über 11 Mio.-mal aufgerufen.

Während die Zahl der Seitenaufrufe nur um 13% stieg, legten die beantworteten Fragen um 73% zu (Vorklinik 87%, Klinik 54%) und die Sessions um 74% (67% resp. 84%).

Wie in der obigen Grafik zu erkennen, stieg die Nutzung der Fragen bereits mehrere Monate vor dem Examen deutlich an. Dabei ist das Physikum erkennbar arbeitsintensiver als das Hamemrexamen, während für letzteres früher angefangen wird zu lernen: Bereits im Juni begannen die Kandidaten für das 2.Staatsexamen (im Oktober) zu büffeln!

Dank der vorausschauend tätigen Fakultät, die Examen Online gleich für zwei Jahre bewilligte, steht Ihnen dieses Prüfungstool noch bis Ende 2014 zur Verfügung.

Marke von 5.500 Dissertationen überschritten

Die Dissertationen der Medizinischen Fakultät der Universität sind eine wichtige Informationsquelle sowohl für die Einrichtungen als auch für die Doktoranden. Da man in unserem Buchkatalog jedoch nur nach dem Autor oder dem Titel suchen kann, hat die ZB Med in Eigenregie eine spezielle Datenbank der Münsteraner Medizindissertationen der letzten 17 Jahre aufgesetzt, die es ermöglicht auch nach dem Referenten (Doktorvater, Koreferent) und dem Institut/der Klinik zu suchen. Anfang diesen Jahres wurde die Marke von 5 1/2 Tausend Doktorarbeiten überschritten (genau 5.511). In der obigen Grafik sehen Sie die Verteilung nach Promotionsjahr. Bei der Zahl der Dissertationen pro Jahr ist ein deutlicher Rückgang deutlich zu verzeichnen: Während 1996 noch 400 Dissertationen abgelegt wurden, ist die Anzahl in den vergangenen zehn Jahren (bis auf 2004 und 2008) immer unter 300 geblieben. Dies entspricht einem Rückgang von 80 Dissertationen pro Dekade.

Im letztem Jahr hat die Zweigbibliothek die Erfassung der Dissertation auf die Jahre vor 1996 retrospektiv ausgeweitet. Zur Zeit sind 189 Doktorarbeiten des Jahres 1980 erfasst.

Wenn Sie sich darüber informieren wollen, welche Dissertationen überhaupt in den letzten Jahren an der Medizinischen Fakultät geschrieben wurden, können Sie das Suchformular oder die ZB Med Toolbar benutzen. Die Dissertationen, die nicht online über MIAMI zugänglich sind (‚rot‘ hervorgehobener Autor), können (mit Angabe der Signatur) an der Leihtheke der ZB Med bestellt werden. Die ZB Med hält alle Dissertationen seit 1980 vorrätig.

In der Kategorie Promotion/Habilitation unseres Wissenswikis finden Sie weitere Informationen zum Thema, u.a. wie Sie Münsteraner Dissertationen vor 1996 oder alle deutschen Dissertationen seit 1913 finden können.

Über 300 Dissertationen wurden an externen Einrichtungen wie den Krankenhäusern in der Umgebung abgelegt, davon alleine 55 an der Chirurgischen Abteilung des akademischen Lehrkrankenhauses Marienhospital Euskirchen. Eine Liste finden Sie hier.