Archiv der Kategorie: Studierende

Fragensammlungen passend zur Vorlesung: Dozentensitzung bei examen online

Thieme bietet ab sofort für das Prüfungstool examen online eine Dozentensitzung an, die von der Universität Münster kostenlos genutzt werden kann. Mit der examen online Dozentensitzung können Professoren individuelle Sitzungen anlegen und den Studenten verfügbar machen. Auf diese Weise lassen sich Fragensammlungen passend zum Vorlesungsschwerpunkt zusammenstellen. Anleitung zur Nutzung der examen online Dozentensitzung:

Um das Feature Dozentensitzung in vollem Umfang nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst bei examen online registrieren. Bitte beachten Sie, dass die Nutzung ausschließlich aus dem Universitätsnetzwerk heraus möglich ist. Zum Registrieren und Sitzungen anlegen müssen Sie sich entweder auf dem Campus oder per VPN im Netzwerk Ihrer Hochschule befinden.

  1. Das Registrierungsformular vollständig ausfüllen
  2. Sie bekommen per E-Mail eine Bestätigung mit einem Link, der den Registrierungsprozess abschließt. Bitte führen Sie den Registrierungsprozess sowohl für Vorklinik als auch für Klinik durch. Damit haben Sie die Möglichkeit, vorklinische und klinische Inhalte zu nutzen.
  3. Um die Dozentenlizenz nutzen zu können, müssen Sie sich für dieses Feature ebenfalls registrieren. Dazu fordern Sie einen Registrierungscode bei Thieme direkt an (Dr. Katja Leben Tel.: 0711-8931-965)
  4. Gehen Sie dann erneut auf die Seite zur Registrierung eines Unizugangs (s.o.) und geben Sie dort Ihren Registrierungscode
    für die Dozentenlizenz ein. Wenn Sie auf weiter klicken, müssen Sie eine E-Mail-Adresse zur Verifizierung eingeben. Bitte geben Sie dort unbedingt dieselbe Adresse ein, die Sie zuvor für die Freischaltung
    von examen online genutzt haben. Auf diese Weise wird die Lizenz automatisch Ihrem Account zugeordnet.
  5. Loggen Sie sich mit Ihren Registrierungsdaten (Benutzername und Passwort) über den Button „Anmelden“ bei
    examen online ein. Sie können nun examen online in vollem Umfang inklusive des Features Dozentensitzung nutzen.
  6. Stellen Sie nun eine Fragensammlung zusammen und veröffentlichen Sie diese mit einem Klick auf den Button „Dozentensitzung“.

Münster sucht den Supermediziner

Unter dem Titel Münster sucht den Supermediziner berichtete die ZEIT in ihre Ausgabe am 2. Oktober über das neue Auswahlverfahren der Medizinischen Fakultät für Studienplatzbewerber (Aktuelles 12.8.).

Das neue Auswahlverfahren sollte mehr Fairness gewährleisten. Vor allem aber ging es um die Einbeziehung von non-kognitiven – also vor allem kommunikativen und sozialen – Fähigkeiten. Und so lief das Verfahren: Aus den Bewerbern, die die Stiftung Hochschulstart nach Münster gemeldet hatte, wurden die 160 mit den besten Noten ausgewählt und zu Teilnahme am Auswahlverfahren im August eingeladen. Die Kandidaten brachten ihre Noten – genauer: die Punktezahl aus dem Abitur – in das Verfahren ein und konnten diese im „Münsterschen Studierfähigkeitstest“ aufstocken.

Im Assessmentcenter der Uni Münster mussten sich Bewerber zudem in Rollenspielen beweisen. Schon ein falsch gefütterter Wackelpudding konnte für die Jury den Ausschlag geben – so zumindest war es etwas plakativ in der ZEIT zu lesen. Die Fakultät hatte unter Szenenwechsel im Fünf-Minuten-Takt: Premiere für neues Auswahlverfahren zur Studienplatzvergabe ausführlich darüber berichtet.

Allerdings seien die Kandidaten auch extrem brav und homogen: „Die kommen hier alle aus der Gegend und der ganze Jahrgang ist geprägt von diesen fleißigen schlauen Mädchen,“ so der Münsteraner Gynäkologe Prof. Lellé in der ZEIT. Und der Psychosomatiker Prof. Heuft lobte die empathischen Fähigkeiten: „Von zehn ist vielleicht einer so, dass man sagt, mach nichts mit Menschen. Neun sind schon nett.“

Foto: (c) M. Ahlke, Dekanat Münster

Herzlich willkommen, liebes Wilhelm Conrad Röntgen und Henriette Hirschfeld-Tiburtius – Semester!

Die Zweigbibliothek Medizin der Medizinischen Fakultät begrüßt Sie herzlich in Münster! Im Ersti-Info (zum Online-Lesen | zum Ausdrucken) finden Sie alles, was Sie für den Start ins Studentenleben brauchen – jedenfalls bibliotheksseitig . Wir tun alles, um Ihnen bei den ersten Schritten behilflich zu sein. Die meisten Fragen lassen sich per Email (info@zbmed.ms), Telefon (0251-83/58560) oder an Leihstelle und Auskunft (Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A11) sicher leicht klären.

Mittels „Aktivierung“ wird aus Ihrer neuen Studierendenkarte ein Benutzungsausweis der Zweigbibliothek und der Unibibliothek. Sie können die Aktivierung online vornehmen. Sie erhalten eine Nachricht an Ihre uni-muenster E-Mail-Adresse, wenn die Aktivierung erfolgt ist. Wenn Sie Ihre Studierendenkarte nicht online aktivieren möchten, sondern in der Bibliothek, dann ist das auch problemlos möglich. Bringen Sie bitte dazu einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass) mit und kommen Sie Mo-Fr zwischen 8 und 16:30 Uhr. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

Spezielle Angebote der Bibliothek für Studierende finden Sie ebenfalls online.

Wir wünschen Ihnen einen guten Studienbeginn!

Ihr Bibliotheksteam

PS: Dienstag, den 2. Oktober, gibt es eine Überraschung für Sie in der ZB Med, mehr verraten wir bei der Erstsemestereinführung. Und wenn Sie mal was von Wilhelm Conrad Röntgen oder Henriette Hirschfeld-Tiburtius lesen wollen: Die Universität Münster besitzt 418 Artikel und Bücher von und über W.C.Röntgen und 6 für Henriette Hirschfeld-Tiburtius.

Foto: (c) ULB und Kurhan, Fotolia

E-Book-Umfrage Teil 3: 98% benutzen die Lehrbuchsammlung

Teil 2 der Umfrage

Zufriedenheit mit dem Medienbestand der ZB Med

Die Zufriedenheit der Studierenden war am größten bei Thieme examen online ausgeprägt. 90% waren sehr zufrieden oder zufrieden mit diesem Prüfungstool – deutlich mehr als mit den gedruckten Lehrbüchern (79%). Bei den Lehrbüchern wird immer wieder angemahnt, mehr Exemplare von den wichtigsten Titeln anzuschaffen, da „oft zB Kurzlehrbücher bereits Anfang des Semester alle ausgeliehen“ wären – eine Problematik, die bei Onlinetools meist nicht zu vermerken ist.

Auf Platz 3 folgt der Präsenzbestand mit 78% Zufriendenheit, das sind nicht ausleihbare Lehrbücher, die im Bistro stehen und gerne zum Lernen in der Bibliothek benutzt werden. Alles in allem sind bei Thieme examen online, den Lehrbüchern und dem Präsenzbestand die wenigsten unzufrieden: jeweils weniger als 3% geben dies an.

Die E-Books nehmen den letzten Platz ein. Die 73% Zufriedenheit bedeuten, dass 3 von 4 Studierende mit diesem Angebot zufrieden oder sehr zufrieden ist – kein schlechter Wert.

Sucheinstieg für Bücher und Zeitschriften der ZB Med

Frage: Wie finden die Nutzer die Medien der Bibliothek? Antwort: Sie gehen direkt zur entsprechenden Stelle am Regal. Da die Bücher nicht nach Größe oder Farbe aufgestellt sind, sondern nach einer bekannten medizinischen Systematik, weiß man nach einiger Zeit, dass Anatomiebücher unter QS stehen und Innere Medizin unter WB141. 79% unserer Umfrageteilnehmer nutzen diese Art des Zugang nahezu immer bzw. oft.

Es folgen die übrigen Sucheinstiege wie der Onlinekatalog, der immerhin noch von fast der Hälfte (47%) nahezu immer/oft benutzt wird, und – weit abgeschlagen – die Webseite der Bibliothek mit 20% und Google mit 15%.

PubMed oder ähnliche Fachdatenbanken werden von ebenfalls 15% benutzt, um Zeitschriftenartikel zu lokalisieren (immerhin 64% haben überhaupt schon einmal in PubMed hineingeschaut), während die neue Metasuchmaschine disco nur bei knapp 11% auf Gegenliebe stößt.

Als sonstige Sucheinstiege wurden genannt: Nachfragen bei den (netten) Mitarbeitern an der Information (6x); Kommilitonen fragen;
Wiki.

Quellen für gedruckte Lehrbücher

Wie kommen die Studierenden an die notwendigen gedruckten Lehrbücher? Was haben Sie für Zugangsmöglichkeiten? Wie folgende Abbildung zeigt, ist die Bibliothek mit großem Abstand die Quelle Nr.1 für Lehrbücher. 78% leihen sich ihre Lehrbücher nahezu immer bzw. oft in der ZB Med aus, über alle Semester haben sich lediglich 2% im letzten halben Jahr noch kein einziges Buch dort besorgt.

Demgegenüber ist der Besitz von Lehrbüchern, sei durch Kauf eines neuen (32%) oder eines gebrauchten (15%) Buches oder durch ein Geschenk (12%) nur für einen Bruchteil der Studierenden wirklich relevant im Sinne von „deckt die meisten meiner benötigten Lehrbücher ab“. daran ändert auch nichts, dass insgesamt 98% der Umfrageteilnehmer ein Lehrbuch schon mal über einen dieser drei Wege erworben haben.

Der Präsenzbestand der Bibliothek wird von 17% nahezu immer bzw. oft benutzt – ein schöner Erfolg für einen Service, der aus einer Anregung der UB Masstricht nach Schließung des Lesesaals resultierte.

Als sonstige Quellen für Lehrbücher wurde genannt: Ausleihe durch Freunde (6x); E-Books (2x); aus der ULB Krummer Timpen (2x) oder als Belegexemplar.

Interessanterweise sind die Zahlen für die E-Book-Nutzer unter den Umfrageteilnehmern weitgehend identisch: 78% Ausleihe ZB Med, 32% Neukauf, 14% Gebrauchtkauf, 9% Geschenk und 15% Präsenzbestand.

Im Vergleich zur E-Book-Umfrage 2003 fällt auf, das der Neukauf deutlich zurückgegangen ist: 2003 war der Neukauf unter den Studierenden noch eine (mit der Ausleihe) fast gleichrangige Quelle für gedruckte Lehrbücher.

Teil 4 der Umfrage

Foto: fastduck at photocase

E-Book-Umfrage Teil 2: 99% aller Studenten benutzen die ZB Med

Wie berichtet, hatte die ZB Med eine Umfrage zum Thema Wie lernen Studierende mit gedruckten und Online-Büchern? durchgeführt.

In den folgenden Blogeinträgen werden wir Ihnen die Ergebnisse nach und nach vorstellen.

Die Teilnehmer der Umfrage

647 Studenten haben die Umfrage beantwortet, darunter 538 aus der Humanmedizin und 109 aus der Zahnmedizin. Die Semesterverteilung sieht wie folgt aus:


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Die Bibliotheksbenutzung

Mit der zweiten Frage wurde die Häufigkeit der Bibliotheksbenutzung abgeprüft. Was uns sehr freut: 640 der 647 Umfrageteilnehmer hatten die Bibliothek im letzten Semester genutzt. Das ergibt einen Nutzungsgrad von knapp 99%! Nur 7 von 647 Studenten hatten die Bibliothek im letzten Semester überhaupt nicht aufgesucht. 34% suchten sie einmal pro Monat oder seltener auf (meist um Bücher auszuleihen oder zurückzubringen). Knapp 65%, also zwei Drittel, nutzten die ZB Med mehrmals pro Monat oder häufiger. Sechs Prozent sind Fans der Bibliothek und verbringen fast jeden Tag ihre Zeit hier (oder jedenfalls einen Teil davon).


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In den folgenden beiden Abbildungen finden Sie die Intensität der Bibliotheksbenutzung für die einzelnen human- und zahnmedizinischen Semester aufgeschlüsselt.


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Bei den Humanmedizinern ist die Nutzung der Bibliothek in den ersten sieben Semestern recht konstant, wenn man einmal von den Erstsemestern absieht, die (noch voller Enthusiasmus) vielleicht öfter in die Bibliothek rennen als nötig wäre. Durchschnittlich 25% bis 39% benutzen die ZB Med fast täglich. In den höheren Semestern nimmt diese hohe Benutzungsfrequenz schlagartig auf Werte um 13,5% ab. Während im 8. Semester ein Shift von mehrmals pro Woche auf mehrmals pro Monat stattfindet, die Anzahl der seltenen/nie-Nutzer aber mit 28% etwa gleich hoch wie in den unteren Semestern bleibt, sinkt im 9. und den höheren Semestern die Bibliotheksnutzung deutlich ab. Nur noch die Hälfte (49%) sucht die Bibliothek mehrmals im Monat oder öfter auf, während 51% die Bibliothek nicht mehr oder nur sehr selten aufsucht (bei den übrigen Semestern steigt dieser Wert nie über 28%).


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Bei den Zahnmedizinern finden wir ein anderes, nicht so homogenes Verteilungsbild vor: Hier ist ein Benutzungspeak im 1. und 4. Semester festzustellen, mit 54% täglicher/wöchentlicher Benutzung werden sehr hohe Nutzungsfrequenzen erreicht. Auch das dritte Semester stellt mit 43% die Humanmediziner bibliotheksmässig noch in den Schatten. Nach dem 5. Semester ist dagegen Schluß: Die Besuche in der Bibliothek lassen rapide nach. Genaueres läßt sich jedoch nicht sagen, dafür haben zu wenig Zahnmediziner pro Semester die Umfrage beantwortet.

Gründe der Bibliotheksbenutzung


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Die Teilnehmer konnten zwischen den obigen 10 Gründen wählen, sonstige wurden nur vereinzelt angegeben (siehe unten). Am aller, allerhäufigsten wird die Bibliothek dafür benutzt, wozu sie da ist: Um sich (kostenfrei) Bücher für’s Studium auszuleihen. 97% kommen deswegen in die ZB Med, nur 3% leihen überhaupt keine Bücher aus. 3/4 aller Studenten kommen nahezu immer bzw. oft in die Bibliothek, um sich Bücher auszuleihen. Der nächst wichtigere Grund ist das Benutzen der Arbeitsplätze, 41% geben an, deswegen nahezu immer / oft in die Bibliothek zu kommen. Interessant: Nur jeder Siebte benutzt die Arbeitsplätze nie.

In der E-Book-Studie 2003 war eine ähnliche Reihenfolge festzustellen: Die Ausleihe (65%) kam auch damals mit deutlichem Abstand vor der Nutzung der Arbeitsplätze (22%), der Literatursuche (14%) und der Internetnutzung (9%).

Die nächsten vier Punkte betreffen elektronische Angebote. 29% kommen nahezu immer / oft in die Bibliothek oder rufen unsere Webseite auf, um Thieme examen online zu nutzen, 25% um das Internet zu nutzen, 23% um E-Books zu nutzen und 19% um die Internetangebote der ZB Med zu nutzen.

Jeder Sechste benutzt die Bibliothek nahezu immer oder oft als Treffpunkt und 72% mindestens selten oder manchmal. Nur 28%, also ein gutes Viertel, nutzt die ZB Med nie als Treffpunkt.

Der Bistrobesuch ist dagegen schon eher ein Luxus: Gut die Hälfte geht nie ins Bistro und nur 8% benutzen es nahezu immer oder oft. Fast identisch sieht es bei den Kopierern aus. Die Scan-Dienste werden schlußendlich von 70% nie benutzt und nehmen so zu Recht den letzten Platz ein.

Sonstige Gründe waren: Ruheraum in der Mittagszeit nutzen; Mediscript online (2x); Wartezeiten (z.B. zwischen Vorlesung und Praktikum) überbrücken; Auskunft der ZBM um Rat fragen; RapiDoc; Online Zeitschriften und deren Artikel; Lerngruppen (2x); mir vor Ort einen Überblick über die für mein aktuelles Semester wichtigen Bücher zu verschaffen, um dann zu entscheiden mit welchem ich Lernen will oder welches ich mir ggf. kaufen will; Ort zum Lesen/Ausruhen in Vorlesungspausen.

Teil 3 der Umfrage

Integriertes Lernmaterial für mediscript: mehr + einfacher

Es ist seit einer Woche erheblich einfacher geworden als bisher, integriertes Lernmaterial innerhalb von mediscript online freizuschalten.

Sie können diese Bücher wie folgt aktivieren:

  1. Melden Sie sich auf der Mediscript Seite wie gewohnt an.
  2. Rufen Sie die Seite [[http://www.mediscript-online.de/elibrary Mein Lernmaterial]] auf. (nicht auf „Alles zu Vorklinikum“ oder „Alles zu Klinikum“ klicken)
  3. Beim jeweiligen Buch auf „Aktivieren“ klicken – fertig!

Die freigeschalteten Bücher können direkt unter „Lernmaterialien“ aufgerufen werden, alternativ schlägt mediscript geeignete Kapitel vor, wenn es aufgrund von falsch beantworteten Fragen (Flops) einen Nachholbedarf erkennt. Gehen Sie dazu auf den Menüpunkt „Statistik“.

E-Book-Umfrage Teil 1: Wie lernen Studierende mit gedruckten und Online-Büchern?

Lange Zeit dümpelte der E-Book-Markt in Deutschland vor sich hin, doch in den letzten Jahren ist das E-Book zum Thema Nummer eins in der deutschen Buchbranche geworden. Nach einigem Zögern haben sich jetzt auch die traditionellen Verlage und der Handel auf einen digitalen Massenmarkt eingerichtet, so dass sich der Umsatzanteil von E-Books 2011 verdoppeln konnte. Doch wie steht es eigentlich um die Akzeptanz und das Interesse für das digitale Lesen und Lernen bei den Studierenden der ZB Med? Entspricht der Umbruch im Buchmarkt auch ihren Bedürfnissen?

Dieser Frage geht Verena Salewsky, Bachelorpraktikantin der FH Köln, in einer Studie nach. Die Umfrage (PDF) lief vom 11. bis 21. Juni 2012 und ist mittlerweile abgeschlossen: 647 Studierende haben teilgenommen – dafür vielen Dank an dieser Stelle! Die Büchergutscheine wurden ausgelost und den Gewinnern zugeschickt.

Erste Ergebnisse zeigen den weiterhin starken Bezug zu gedruckten Büchern. Gründe hierfür sind u.a. die Zufriedenheit mit den gedruckten Büchern, die Ablehnung am Bildschirm zu lesen und die Haptik eines gedruckten Buches.

Für jeden Dritten ist das E-Book jedoch ein präsenter Begleiter ihres Studiums geworden, das vor allem Zugriff von überall und rund um die Uhr bietet. So ersetzen E-Books nicht die gedruckten Ausgaben, sondern ergänzen diese mit ihren Eigenschaften (Volltextsuche, Personalisierungsmöglich­keiten etc.) und bieten in stark frequentierten Zeiten, wenn alle gedruckten Exemplare ausgeliehen sind, Zugriff auf den Inhalt.


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Obige Abbildung zeigt die Verteilung der Umfrage-Teilnehmer auf die Semester. Das 4. Semester hat sich besonders an der Umfrage beteiligt. Da alle Studierenden ab dem 9. Semester in einen Topf geworfen wurden, hatten wir hier die meisten Antwortenden.


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Obige Abbildung zeigt ein erstaunliches Ergebnis, das auch schon bei anderen Umfragen gemacht wurde: Allen Werbemassnahmen zum Trotz gibt es einen hohen Prozentsatz an Nutzern (hier fast 1/4), die erst durch die Umfrage zu einem Service von diesem Serviceangebot überhaupt erfahren.

Teil 2 der Umfrage

Bibliotheks-iPads: 200ter Ausleiher

Die ZB Med konnte heute den 200. Ausleiher eines iPads begrüssen! David Schwarzmeier ist Medizinstudent im 9. Semester (Foto) und hat bei seinen Kommilitionen beobachtet, wie sie in Vorlesungen mit dem iPad die Skripte bearbeiten und annotieren. Er möchte gerne einmal ausprobieren, ob dies auch für ihn einen möglichen Weg darstellen könnte, die Vorlesungsinhalte mitzuverfolgen.

Ein bisschen wundert er sich allerdings darüber, dass es erst 200 Ausleiher sein sollen und nicht wesentlich mehr. Immerhin läuft die iPad-Ausleihe ja schon seit dem 17. August 2010 und ist damit eine der ältesten iPad-Angebote für Studierende weltweit. Eine kurze Rechnung zeigt: 94 Wochen Projektzeit, davon 38 Wochen drei iPads je 1 Woche und 56 Wochen drei bis zehn iPads je 2 Wochen ausleihbar. Berücksichtigt man noch Verlängerungen und die Überziehung der Leihfrist kommt man auf eine Auslastung von über 80%. Sehr viel mehr Ausleiher wären also gar nicht möglich gewesen in den knapp zwei Jahren.

Die iPad-Ausleihe der ZB Med wurde inzwischen in einer Umfrage sehr positiv evaluiert. Die Ausleihe von iPads ist kein Randservice, sondern trifft auf einen großen Bedarf und eine noch größere Zufriedenheit. 92% aller Antwortenden wünschen sich, dass ihre Vorlesungen auf den iPads zur Verfügung stehen sollten. Über die Hälfte arbeitete mit Vorlesungsskripten und -Folien auf dem iPad. Dies scheint sich zunehmend als effizienter Weg etabliert zu haben, um Vorlesungsinhalte zeitnah aufzuarbeiten.

Diese Bedürfnisse hat die Bibliothek antizipiert und beim Dekanat bereits im März einen Antrag auf Qualitätsverbesserungsmittel gestellt, um in Zukunft iPads für ein ganzes Semester ausleihen zu können.

David Schwarzmeier findet dies eine ganz hervorragende Idee…

Ruheraum gegen Stress

Eine aktuelle Forsa-Studie im Auftrag der Techniker Krankenkasse (PDF) unter 1000 Studenten in Nordrhein-Westfalen kommt zu erschreckenden Ergebnissen, wie der Spiegel am 13. Juni berichtete: 75 Prozent der Befragten fühlen sich nervös und unruhig, 23 Prozent haben Phasen tiefster Verzweiflung, und 15 Prozent leiden unter Panikattacken. Als Folge greift jeder zehnte der Befragten zu Psychopharmaka. Für die vergangenen vier Jahre errechnete die Krankenkasse einen Anstieg von 55 Prozent. Noch eher als zu Tabletten greifen Studenten zur Stressbewältigung verstärkt zu Alkohol (15 Prozent) und Zigaretten (18 Prozent).

Als Ursachen werden von den Betroffenen Prüfungsstress und Leistungsdruck durch verschärfte Studienbedingungen genannt. Jeden vierten bis dritten Studierenden plagen Zukunftsangst und Geldsorgen. Viele beschweren sich über kurze Studienzeiten und wenig Freiräume.

Die im Wahlkreis 3 (Philosophische Fakultät, FB 6 – 9) für den Senat kandidierende Bunte Liste hat dies nun zum Anlaß genommen, ein Ruheraum-Konzept zu fordern:

Dieser Entwicklung wollen wir ein Ruheraum-Konzept entgegensetzen. Wenn ihr uns wählt und wir in den Senat einziehen, werden wir auf die Hochschulleitung, aber auch auf interessierten Studierenden, Angestellten und ProfessorInnen, zuzugehen, um Räume, die als Ruheorte in Frage kommen, zu suchen und einzurichten.

Unterstrichen wurde obige Aussage durch einen Hinweis auf den Ruheraum der Zweigbibliothek Medizin, den wir vor genau drei Jahren eingeweiht hatten. Ihr findet ihn neben dem Lesesaal.

Dieser Blogeintrag blieb auch in der Münsteraner Presselandschaft nicht unbeachtet, wie gestern in der WN nachzulesen war:

Die TK hat übrigens eine Konsequenz aus den Ergebnissen gezogen und bietet in Kooperation mit Universitäten und Hochschulen eine „Stressless Academy“ an. Studierenden sollen dabei Strategien und Maßnahmen an die Hand gegeben werden, wie sie besser mit Stress und den Folgen umgehen können. Zum Auftakt wird die TU Dortmund besucht, weitere Termine gibt es an den Hochschulen Bielefeld, Münster, Paderborn, Duisburg, Mülheim und mittelfristig an allen NRW-Hochschulen.

Foto: Bunte Liste Münster

mediscript: Integriertes Lernmaterial freischalten

Mit dem mediscript Lernsystem (wir berichteten) haben Sie den Zugriff auf die Online-Bücher „Das Physikum“ und „Das Hammerexamen“ von Elsevier. Von mediscript gibt es einen direkten Link auf die entsprechenden Stellen in diesen Büchern, die darum auch als „integrierte Lermaterialien“ bezeichnet werden. Um den Zugang zu aktivieren, bitte schreiben Sie eine E-mail an support@mediscript.de und geben Sie an, für welches Buch Sie sich interessieren. Sie erhalten dann einen Pin-Code für das gewünschte Buch und können es unter „Lernmaterialien“ freischalten.

Die freigeschalteten Bücher können direkt unter „Lernmaterialien“ aufgerufen werden:

Alternativ schlägt mediscript geeignete Kapitel vor, wenn es aufgrund von falsch beantworteten Fragen (Flops) einen Nachholbedarf erkennt. Gehen Sie dazu auf den Menüpunkt „Statistik“:

Die Wiki-Seite MediScript Registrierung verrät Ihnen genau, wie Sie Bücher freischalten können.

Uni-Postfach nicht verwaisen lassen!

Wie die Unizeitung in ihrer aktuellen Ausgabe mitteilt, sollen die Studierenden dazu verpflichtet werden, regelmäßig die Nachrichten ihres Uni-Postfachs @uni-muenster.de abzurufen.

Eine Uni-Muenster-Emailadresse ist für viele Dienste notwendige Voraussetzung, wie z.B. für die Literaturverwaltung mit Refworks, die Artikelbestellung mit Rapidoc, das Einloggen an den Bibliotheks-PCs, den Scan2Mail-Service an zwei Kopiereren der ZB Med, Anmeldung bei VPN/eduroam, zum Aktivieren der Studierendenkarte usw.

In machen Fällen (Rapidoc) kann allerdings auch auch die UKMuenster-Emailadresse benutzt werden.

Die Bibliothek hatte vor kurzem ebenfalls darauf hingewiesen, dass Email-Erinnerungsschreiben – wie z.B. vor Ablauf der Leihfrist – zwar auch an private Emailadressen verschickt werden, die Sie im Ausleihsystem eingetragen haben, dass aber eine Weiterleitung von der Uni-Muenster-Adresse auf Ihre private Emailadresse sehr ratsam ist, um auch wirklich alle wichtigen Mails zu bekommen. Diese Weiterleitung kann problemlos im Nutzerportal Mein ZIV eingerichtet werden.

Eine dauerhafte E-Mail-Adresse der Universität erhalten auch Mitglieder des Alumni Clubs der Universität.

Kostenlose chirurgische Lernvideos für Studenten

Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie erweitert ihre Mediathek mit Lehrfilmen für interessierte Studenten. Diese sind ab sofort kostenlos verfügbar.

Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) stellt interessierten Medizinstudenten mehr als 100 neue chirurgische Lernvideos kostenfrei zu Verfügung. Die medien- und internetbasierte Angebote erlauben es Medizinstudenten und Nachwuchschirurgen heute, sich chirurgische Kenntnisse und Fähigkeiten außerhalb des Operationssaals und unabhängig von Zeit und Ort anzueignen.

Die Mediathek bietet Chirurgen derzeit mehr als 330 Lehrfilme. Diese dokumentieren und kommentieren OP-Techniken und chirurgische Themen nahezu aller chirurgischen Disziplinen. Dafür dass die Qualität stimmt, sorgt die CAM. Das Gremium prüft kontinuierlich neue Beiträge und entscheidet über deren Aufnahme. Auf diese Weise wächst der Bestand stetig.

Die Studierenden können sich die chirurgischen Lernvideos nach einer Registrierung kostenlos unter ansehen.

(aus Medical Tribune)