Archiv der Kategorie: Studierende

easystudium: 3. Zufriedenheit mit Lern- und Arbeitsmedien

In einer Umfrage vom 17. – 20. Mai wurden den Teilnehmern am Projekt easystudium 15 Fragen gestellt, u.a. nach Gerätebesitz, Lernverhalten, Nutzung gängiger Lern- und Arbeitsmedien und die Zufriedenheit damit, Erwartungshaltung usw. Die Resultate werden in einer fortlaufenden Serie hier im Blog Aktuelles veröffentlicht.

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Frage 4: Wenn es um die Prüfungsvorbereitung geht, sind Studierende mit Thieme examen online zufriedener als mit gedruckten Lehrbüchern.

Frage 4: Wie zufrieden waren Sie mit den folgenden Lern- und Arbeitsmedien?

Hier wurde nach allen verfügbaren Lern- und Arbeitsmedien gefragt, nicht nur denen, für welche die Bibliothek eine Lizenz hat. Als Antwortmöglichkeiten für die Zufriedenheit wurde die Skala “sehr zufrieden / zufrieden / teils-teils / unzufrieden / sehr unzufrieden” angeboten und die Antworthäufigkeiten im obigen Diagramm mit den Farben dunkelblau, hellblau, grün, hellrot, dunkelrot kodiert. Zudem wurden die Lernmedien nach der Antwortmöglichkeit sehr zufrieden / zufrieden gerankt. Die resultierende Hitliste wird – wie bei easyphysikum – von examen online angeführt:

89% waren sehr zufrieden/zufrieden mit diesem Produkt (n=332), gefolgt von 86% Zufriedenheit mit den gedruckten Lehrbüchern (n=578). Auf dem dritten Platz folgte Amboss mit 83% (aber Nr.1 bei „sehr zufrieden“ mit 54%), das zu dieser Zeit noch nicht von der Bibliothek angeboten wurde (n=79). Auf Platz 4 landete die Campus-App der Thieme-Lehrbücher (n=196) und eigene Mitschriften (n=377) mit jeweils 74%.

Schon mit Abstand folgten Vorlesungsskripte (64%, n=497) und UpToDate, ein klinisches System zur Entscheidungsunterstützung (63%, n=76), die elektronischen Lehrbücher von Thieme (60%, n=261) und Springer (57%, n=205), Fragensammlungen (55%, n=247), die Sobotta-App (55%, n=109) und elektronischen Lernkarten (53%, n=137).

Nur die Hälfte aller Antwortenden oder weniger warne zufrieden bzw. sehr zufrieden mit den elektronischen Lehrbüchern von Elsevier (50%, n=208), Arzneimittelverzeichnissen (49%, n=91), gedruckten Vorlesungsskripten (46%, n=438), der Reader-App für die Elsevier-Bücher (45%, n=129) und als Schlußlicht die Prometheus-Lernkarten-App (41%, n=192).

Frage 4a: Wie zufrieden waren Sie mit den folgenden Lern- und Arbeitsmedien? – nach Semester

Die Unterschiede in der Zufriedenheit (sehr zufrieden/zufrieden) zwischen den Semestern ist bis auf wenige Ausnahmen nicht signifikant. Vergleicht man den Mittelwert der Zufriedenheit zwischen den vorklinischen Semestern 1-4 und den klinischen Semestern 5-10 kann man eine leichte Tendenz feststellen, dass die Klinik generell nicht so zufrieden ist wie die Vorklinik. Im Durchschnitt liegen die Werte bis zu 10% unten denen der Vorklinik. Die Zufriedenheit war noch deutlich geringer bei den Fragensammlungen (59% vs 44%) und den gedruckten Vorlesungsskripten (Vorklinik: 51% vs. Klinik: 36%). Deutlich größer war die Zufriedenheit in der Klinik nur mit den Lernmedien „Amboss“ (43% vs. 80%) und „eigenen Mitschriften auf dem Computer/Tablet“ (65% vs. 79%).

-> Resultate 2: Benutzung von Lern- und Arbeitsmedien

easystudium: 2. Benutzung von Lern- und Arbeitsmedien

In einer Umfrage vom 17. – 20. Mai wurden den Teilnehmern am Projekt easystudium 15 Fragen gestellt, u.a. nach Gerätebesitz, Lernverhalten, Nutzung gängiger Lern- und Arbeitsmedien und die Zufriedenheit damit, Erwartungshaltung usw. Die Resultate werden in einer fortlaufenden Serie hier im Blog Aktuelles veröffentlicht.

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Frage 3: Drei Viertel der Antwortenden nutzten gedruckte Lehrbücher zum Lernen/Arbeiten nahezu immer/oft – das bedeutete Platz 1.

Frage 3: Welche der folgenden Medien haben Sie im vergangenen Wintersemester zum Lernen/Arbeiten benutzt? (n=536-634)

Die Nutzungshäufigkeiten wurden nach „nahezu immer / oft / teils-teils / selten / nie“ aufgeschlüsselt und mit den Farben dunkelblau, hellblau, grün, hellrot, dunkelrot kodiert. Im obigen Diagramm wurden die Lernmedien nach den Nutzungshäufigkeiten nahezu immer / oft gerankt. Die resultierende Hitliste wird von den gedruckten Lehrbüchern angeführt: 75% der Antwortenden nutzten sie zum Lernen/Arbeiten nahezu immer (49%) bzw. oft (26%). Am zweithäufigsten wurden Vorlesungsskripte auf dem Computer genutzt (62%), mit deutlichen Abstand folgen Kopf an Kopf die eigenen Mitschriften auf dem Computer (45%) und gedruckte Vorlesungsskripte (44%). Wiederum mit deutlichem Abstand folgen dann das Kreuztool examen online (29%) und sonstige Fragensammlungen (26%). Erst dann – auf den Plätzen 7 und 8 folgen mit jeweils 19% die ersten E-Books (Thieme Web und Thieme Campus App). Alle übrigen Lern- und Arbeitsmedien sind mit 11% oder weniger nahezu immer/oft-Nutzung eher marginal: Lernkarten, E-Books von Elsevier, Amboss, E-Books von Springer, Prometheus-Lernkarten-App, iPublishCentral-Reader-App für Elsevier, Sobotta-App, Arzneimittelverzeichnisse und auf dem letzten Platz mit 3% UpToDate.

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Frage 3a: Das Kreuztool examen online (grüne Linie) erlebte einen explosiven Nutzungsanstieg im 4. Semester, da es primär zur Vorbereitung auf das Physikum benutzt wurde.

Frage 3a: Nutzung von Lernmedien nach Semester

In der obigen Abbildung wurde die nahezu immer/oft-Nutzung aus den einzelnen Semester für die vier Lernmedien Gedruckte Lehrbücher, Digitale Vorlesungsskripte, Kreuztool und E-Books exemplarisch dargestellt. Da nach der Benutzung im letzten Semester gefragt wurde, sind die Semesterangaben um “1” niederiger als das aktuelle Semester der Antwortenden. Deutlich wird dies an den Erstsemestern, die demzufolge in dieser Abbildung als “Semester 0″ auftauchen. Sie hatten noch keine Gelegenheit, die Lernmedien im Wintersemester zu benutzen, weswegen die Nutzung der gedruckten Lehrbücher lediglich bei 50% lag.

Generell erreichte die Nutzung der gedruckten Lehrbücher (orange) ein Maximum im 2.-4.Semester und fällt dann zum 11. Semester hin ab. Das ist mehr oder weniger kontinuierlich bis auf die abrupte Minimum im 5. Semester, auf das wir später zu sprechen kommen werden.

Fast schon reziprok dazu stieg die Nutzung der Vorlesungsskripte auf dem Computer (blau) im Verlauf des Studiums an, um zwischen dem 5. und 10. Semester ein Maximum zu erreichen. In dieser Zeit lag die Nutzung immer deutlich über der gedruckter Lehrbücher – ein Zeichen, dass der Prüfungsstoff sich hauptsächlich aus den Vorlesungen generiert. Nicht beantwortet werden konnte die Frage, ob für alle Semester gleichermassen digitale Vorlesungsskripte zur Verfügung standen.

Die E-Book-Nutzung (rot) nahm mit der Semesterzahl fast schon konstant um 3% pro Semester zu und war im 10. Semester fast gleichauf mit den gedruckten Lehrbüchern. Der Abfall im 11. Semester ist durch das PJ zu erklären, könnte allerdings auch eine statistische Abweichung sein, ausgelöst durch die geringe Zahl der Antwortenden aus diesem hohem Semester.

Wie in früheren Umfragen (Wie lernen Studierende heute? GMS Med Bibl Inf 2013;13(3):Doc25, Abb. 11) erlebte das Kreuztool examen online (grün) einen explosiven Anstieg im 4. Semester, da es primär zur Vorbereitung auf das Physikum benutzt wird.

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Der oben erwähnte abrupte Rückgang der Nutzung gedruckter Lehrbücher (orange) im 4. und 5. Semester beruht vermutlich auf der Konkurrenz durch die Lehrbücher der Thieme Campus-App (hellrot).

Frage 3b: Nutzung gedruckter Lehrbücher vs. Thieme Campus App

In der obigen Abbildung wurde wiederum die nahezu immer/oft-Nutzung aus den einzelnen Semester dargestellt. Der oben erwähnte abrupte Rückgang der Nutzung gedruckter Lehrbücher im 4. und 5. Semester beruht auf der Konkurrenz durch die Thieme Campus-App. Die obige Abbildung zeigt deutlich, dass der Rückgang synchron mit dem Nutzungsanstieg der App geht. Nur Studierenden des Röntgen- und Sanger-Semesters (entsprechend Semester 4 und 5 der Abbildung) standen durch das Projekt easyphysikum die Thieme Campus-App samt aller Vorkliniktitel zur Verfügung. Die Studierenden bevorzugten die Thieme Campus App gegenüber dem gedruckten Buch, da die Nutzung der Bücher über die App nicht nur gleichwertig mit dem gedruckten pendant war, sondern den großen Vorteil der Mobilität und Flexibilität aufwies. (Der ebenfalls deutliche Anstieg im 7. Semester ist schwer erklärlich und beruht jedenfalls nicht auf einer Intervention der Bibliothek. (Nur) In dieser Kohorte müssen sich die Vorteile der App herumgesprochen und zu digitalen Bücherkäufen geführt haben.)

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In den vorklinischen Semestern liegt der Schwerpunkt auf Anatomie-Apps, gedruckten Lehrbücher und Kreuztools.

Frage 3d: Nutzung von Lern- und Arbeitsmedien in der Vorklinik

In der obigen Abbildung wurde wiederum die nahezu immer/oft-Nutzung aus den einzelnen Semester dargestellt und alle Lernmedien aufgetragen, die speziell für die vorklinischen Semester interessant und wichtig waren. Neben den gedruckten Lehrbüchern (gelborange) und dem Kreuztool (grün), die wir schon aus Frage 3a kennen, waren dies vor allem die beiden anatomischen Apps Prometheus Lernkarten der Anatomie (blaugrün) und Sobotta Atlas der Anatomie (hellblau).

Es ist deutlich zu erkennen, dass – im Gegenteil zu den Lehrbüchern und Kreuztools – die anatomischen Apps fast ausschließlich nur in den ersten vier Semestern benutzt wurden (bis auf ein Prometheus-Ausreisser im 8. Semester). Sie sind nur in diesen Semestern interessant, weil die Studierenden nur dann das Fach Anatomie „von der Pike auf“ lernen und deshalb interaktive Apps wie die beiden genannten, die Quizze und Trainings ermöglichen, favorisieren.

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Frage 3e: Nutzung von Lern- und Arbeitsmedien in der Klinik

In der obigen Abbildung wurde wiederum die nahezu immer/oft-Nutzung aus den einzelnen Semester dargestellt und alle Lernmedien aufgetragen, die speziell für die klinischen Semester interessant und wichtig waren. Neben den gedruckten Lehrbüchern (gelborange), die wir schon aus Frage 3a kennen, waren dies vor allem Fragensammlungen aller Art (hellgrün), Amboss (braun), Arzneimittelverzeichnisse (orange) und UpToDate (hellorange).

Während die Wichtigkeit der gedruckten Lehrbücher mit der Semesterhöhe abnahm, stieg die Nutzung von klinikrelevanten Inhalten wie die von UpToDate (ein Englischsprachiges Clinical Decision System), Arzneimittelverzeichnissen wie der Roten Liste und vor allem von Amboss, einem Startup von Fragen für das 2. Stex. und Lernkarten für die Klinik. Insbesondere der Anstieg im 10. und 11. Semester ist interessant, da dort mit dem PJ der eigentliche klinische Teil der Medizinausbildung beginnt.

Der mit Amboss fast schon synchrone Anstieg der Nutzung von Fragensammlungen aller Art bedarf einer weitergehenden Analyse.

-> Resultate 1: Bibliotheksnutzung und Tabletbesitz

easystudium: 1. Bibliotheksnutzung und Tabletbesitz

PROJEKT

easystudium ist das Nachfolge-Projekt zu easyphysikum und stellt allen Studierenden der Humanmedizin in Münster die besten verfügbaren Lernmedien für das Medizinstudium für Laptop und Tablet zur Verfügung.

Teilnehmer des Projekts

Für das Projekt hatten sich 2014/2015 insgesamt 975 Studierende angemeldet. Die Semesterverteilung finden Sie in der folgenden Abbildung:

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Von den ersten 6 Semestern nehmen durchschnittlich 90% der Studierenden an dem Projekt easystudium teil, von höheren Semestern nur zwischen 10 und 50%.

UMFRAGE

In einer Umfrage vom 17. – 20. Mai wurden den Projektteilnehmern 15 Fragen gestellt, u.a. nach Gerätebesitz, Lernverhalten, Nutzung gängiger Lern- und Arbeitsmedien und die Zufriedenheit damit, Erwartungshaltung usw.

Teilnehmer der Umfrage

Die Umfrage wurde 700-mal beantwortet. Nach Abzug von 30 unvollständigen und 2 dubletten Antworten konnten 668 Antworten in die Auswertung einbezogen werden. Der Recall betrug damit 700-2/975 = 71,6%. Während aus der Vorklinik alleine 384 Studierende an der Umfrage teilnahmen (96 pro Sem.), waren es aus der gesamten Klinik nur 284 (36 pro. Sem.) – siehe Abbildung unten. Je 1 Studierender gab an, aus dem 13. bzw. 14 Semester zu sein. Cave: Aus dem 11. bzw. 12. Semester haben – ähnlich wie an der Studie – nur wenige Studierende an der Umfrage teilgenommen (11 bzw. 9), deshalb sind die im Weiteren aufgeführten Angaben für diese beiden Semester mit Vorsicht zu geniessen.

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Frage 3: Die Verteilung der Antwortenden nach Semester spiegelt die entsprechende Verteilung der Projektteilnehmer (s.o.) wieder.

Frage 1: Wie häufig suchten Sie die ZB Med in der Domagkstraße im Wintersemester 2014/15 auf?

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Frage 1: Die Bibliotheksbenutzung ist im 1. und 2. Semester am größsten

20,7% der Antwortenden suchten die Bibliothek mehrmals in der Woche auf (nahezu täglich bzw. einige Male die Woche), 35,6% mehrmals im Monat (einmal pro Woche bzw. einige Mal pro Monat) und 32,5% einmal im Monat oder seltener. 11,2% hatten die Bibliothek nach ihren Angaben im Wintersemester gar nicht benutzt. (hier die entsprechenden Ergebnisse des Projekts easyphysikum)

In der obigen Abbildung ist die Häufigkeit der Bibliotheksnutzung nach Semester dargestellt. Da nach der Benutzung im letzten Semester gefragt wurde, sind die Semesterangaben „1“ niederiger als das aktuelle Semester der Antwortenden. Deutlich wird dies an den aktuellen Erstsemestern, die noch keine Gelegenheit hatten, die Bibliothek im Wintersemester zu benutzen, und demzufolge in dieser Abbildung als „Semester 0“ mit 57% Nichtnutzung auftauchen. Wenn man die Häufignutzungen aufaddiert (nahezu täglich, einige Male die Woche, einmal pro Woche + einige Mal pro Monat) und über die Semester vergleicht, dann „führt“ das 2. Semester mit 77% vor dem 1. Semester mit 76%. Mit einem gewissen Abstand folgt das 7. Semester mit 65% und das 3. mit 61%.

Frage 2: Welche der folgenden Geräte besitzen Sie zur Zeit?

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Frage 2: (K)eine Überraschung: Fast zwei Drittel der Studierenden sind Tabletbesitzer.

Zur Auswahl waren vier Geräteklassen vorgegeben, von denen – nicht unerwartet – die Laptops mit 83,1% unter den Studierenden der Humanmedizin am verbreitesten waren. Dann folgte jedoch nicht etwa der Desktop-PC, sondern das iPad mit erstaunlichen 45,5%: Fast jeder zweite Studierenden besitzt also bereits ein iPad. Die sonstigen Android- und Windows-Tablets folgten mit 18,6% und lagen damit knapp vor den Desktop-PCs (18,4%). Netbook bzw. Ultrabooks wurden von jedem 10. benutzt (9,9%), als sonstiges Gerät wurden meist Smartphones angegeben (6,9%). Addiert man die verschiedenen Tablets, so kommt man auf 63,8% (Doppelbesitz abgezogen) – mit anderen Worten: Fast zwei Drittel der Studierenden sind Tabletbesitzer! Durch die Möglichkeit von Mehrfachnennungen war die Summe größer als 100% oder: Jeder Studierende besass durchschnittlich 1,7 Geräte (ohne Smartphones).

Frage 2a: Computerbesitz nach Semester

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Frage 2a: Das Maximum des Computerbesitzes liegt in den Semestern 8 und 9. Ab dem 11. Semester sieht es dann ganz schlecht aus.

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Frage 2b: Je nach Semester besitzen zwischen 39% und 94% der Studierenden einen Tablet-Computer. In der Vorklinik verfügt jeder Zweite (49,2%) über ein Tablet, in der Klinik vier von fünf (82,6%).

Während Laptops noch relativ gleich verteilt über die Semester waren, wies der Tabletbesitz einen klaren Unterschied zwischen Vorklinik und Klinik auf und insb. eine deutliche Lücke zwischen dem 2. und 4. Semester. Der absolute Star war das Röntgen-Semester, das mit 94% insgesamtem Tabletbesitz klar vorne lag. Besonders heraus sticht noch der iPad-Besitz mit stolzen 80% – wie wir wissen haben sich viele aus diesem Semester nach dem easyphysikum-Projekt ein iPad zugelegt, um weiterhin auf die Lernmedien (und hier insb. Thieme Campus) zugreifen zu können – das ist absolute Spitze! Der prozentuale iPad-Besitz war im Sanger-Semester ebenfalls der höchste in einem Sommersemester, auch dies wohl eine direkte Folge von easyphysikum.

(hier finden Sie demnächst weitere Ergebnisse dieser Umfrage)

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Stolze Gewinnerin des ausgelosten iPad1: Katharina Sofia Kaschube aus dem Urso-Semester

CHE-Ranking: ZB Med zum fünften Mal in Folge beste Medizinbibliothek Deutschlands

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Seit 2003 hat die Zweigbibliothek Medizin Münster die Nase beim Ranking vorn, dicht gefolgt von den Bibliotheken aus Mannheim, Göttingen, Heidelberg, München und Rostock.

Im Hochschulranking 2015 des CHE (die Fakultät berichtete) belegt die Zweigbibliothek Medizin zum fünften Mal nach 2003 den ersten Platz. In der Bewertung der Bibliotheksausstattung* gaben die Studierenden der Humanmedizin der Bibliothek die Note von 1,2. Damit konnte sie gegenüber dem letzten Ranking im Jahr 2012 (Bewertung 1,4) noch einmal zulegen und ihre Vorrangstellung in Deutschland – gegenüber den ebenfalls zulegenden Konkurrenten – erfolgreich verteidigen. Wie die obige Abbildung zeigt, haben sich die besten Medizinbibliotheken allesamt in den letzten Jahren verbessern können und sind in der Spitze näher zusammengerückt. Mit Marburg, Düsseldorf und Duisburg-Essen sind allerdings drei hervorragende Bibliotheken aus 2012 nicht mehr in der Spitzengruppe vertreten.

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Das Ranking des CHE ist nach kostenloser Registrierung einseh- und nach den verschiedensten Kriterien (hier: Bibliotheksausstattung) sortier- und auswertbar.

Die erstklassigen Beurteilungen kommen nicht von ungefähr. In den letzten Jahren hat sich die Bibliothek kontinuierlich verbessert, den Wünschen und Bedürfnissen der Studierenden gerecht zu werden. Dabei hat der Bibliotheksbeirat der Studierenden maßgeblich mitgeholfen. So wurde u.a. die Ausleihe von Apple-, Android- und Windows-Tablets eingeführt, der Eingangsbereich modernisiert und der Lärmpegel im Monographien-Arbeitsbereich durch eine Trennwand weiter gesenkt sowie mit easyphysikum eine wegweisende, digitale Lernumgebung für Studierende eingeführt.

Die ZB Med ruht sich nun nicht auf den Lorbeeren aus, sondern plant mit der Umgestaltung des kleinen Gruppenarbeitsraumes und dem Projekt easystudium bereits die nächsten Serviceerweiterungen.

* Studierende bewerteten u.a. die Verfügbarkeit der im Studium benötigten Literatur, den Bestand an Büchern und Fachzeitschriften, die Benutzerberatung, die Möglichkeiten zur Literaturrecherche, die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen in den Bibliotheken sowie die Öffnungs- und Ausleihzeiten. Index aus mehreren Einzelurteilen, Bewertung auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht). Insgesamt gaben nach Angaben des CHE 150.000 Studierende ihr Votum zu den Fächern an über 300 Universitäten und Fachhochschulen im deutschsprachigen Raum ab.

Das Gemeinnützige CHE Centrum für Hochschulentwicklung GmbH wurde auf Initiative von Reinhard Mohn und Professor Dr. Hans-Uwe Erichsen, dem damaligen Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, gegründet. Das CHE versteht sich als eine Reformwerkstatt für das deutsche und europäische Hochschulwesen. Es arbeitet an neuen Ideen und Konzepten, als Projektpartner für Hochschulen und Ministerien, als Anbieter von Fortbildungsprogrammen und des differenziertesten Hochschulrankings. Gesellschafter sind die Bertelsmann Stiftung und die Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz. Das Gesamtbudget beträgt ca. 3 Mio. Euro pro Jahr und wird etwa zur Hälfte von der Bertelsmann Stiftung finanziert.

Ersti-Café wieder voller Erfolg

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Am 8. April folgten zahlreiche Studierende des Wernicke-Semesters der Einladung der Bibliothek zu Kaffee & Kuchen. Bereits zum fünften Mal nutzte die Zweigbibliothek Medizin die Gelegenheit, sich den Studierenden des ersten Semesters vorzustellen. Bei den anschließenden Bibliotheksrundgängen konnten die Räumlichkeiten und Angebote der ZB Medizin kennengelernt und u.a. Fragen zu Recherchen, Lehrbuch– und iPad-Ausleihen beantwortet werden.

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Flohmarkt der Bücher

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Die Zweigbibliothek Medizin trennt sich wieder einmal von Büchern. Auf Grund der starken Nachfrage haben wir den Bücherflohmarkt verlängert. Auch am kommenden Montag und Dienstag (20./21.04.2015) jeweils von 11°° Uhr bis 16°° Uhr findet der Bücherflohmarkt statt. Die Bücher werden im Schulungsraum im ersten OG der Zweigbibliothek Medizin zum Kauf angeboten. In der Regel handelt es sich um Altauflagen von Lehrbüchern wie

Eger/Troschütz/Roth – Arzneistoffanalyse
Claassen/Diehl/Kochsiek – Innere Medizin
Gemsa/Kalden/Resch – Immunologie
Buchta/Sönnichsen – Das Physikum
Schmidt/Unsicker – Lehrbuch Vorklinik
Rimpler – Biogene Arzneistoffe
Grehn – Augenheilkunde
Arnold/Ganzer – Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
Gerber/Basler/Tewes – Medizinische Psychologie

Das Beste: Die Preise befinden sich durchgängig im einstelligen Euro-Bereich.

Herzlich willkommen, liebes Carl Wernicke- und Evans-Semester!

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Die Zweigbibliothek Medizin der Medizinischen Fakultät begrüßt Sie herzlich in Münster! Im Ersti-Info (zum Ausdrucken) finden Sie alles, was Sie für den Start ins Studentenleben brauchen – jedenfalls bibliotheksseitig. Wir tun alles, um Ihnen bei den ersten Schritten behilflich zu sein. Die meisten Fragen lassen sich per Email (info@zbmed.ms), Telefon (0251-83/58560) oder an Leihstelle und Auskunft (Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A11) sicher leicht klären.

Mittels “Aktivierung” wird aus Ihrer neuen Studierendenkarte ein Benutzungsausweis der Zweigbibliothek und der Unibibliothek. Sie können die Aktivierung online vornehmen. Sie erhalten eine Nachricht an Ihre uni-muenster E-Mail-Adresse, wenn die Aktivierung erfolgt ist. Wenn Sie Ihre Studierendenkarte nicht online aktivieren möchten, sondern in der Bibliothek, dann ist das auch problemlos möglich. Bringen Sie bitte dazu einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass) mit und kommen Sie Mo-Fr zwischen 8 und 16:30 Uhr. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

Spezielle Angebote der Bibliothek für Studierende finden Sie ebenfalls online.

Wir wünschen Ihnen einen guten Studienbeginn!

Ihr Bibliotheksteam

Carl Wernicke (1848-1905) war Neurologe und Psychiater. Er entdeckte das sensorische Sprachzentrum (so genanntes Wernicke-Areal) im Gehirn, das im Gegensatz zum motorischen Broca-Areal (nach Paul Broca) für das Verstehen von Sprache zuständig ist. Er verstarb 2 Tage nach einem schweren Fahrradunfall. (mehr)

Thomas Wiltberger Evans (1823-1897) war ein Zahnarzt, der mehrere Techniken populär machte, darunter die Amalgamfüllung. Er erhielt mehrere Auszeichnungen für seine zahnmedizinische Arbeit, war Mitbegründer der ersten amerikanischen Zeitung in Paris und übertrug als erster die Erinnerungen von Heinrich Heine ins Englische. (mehr)

Foto: (c) ULB und Kurhan, Fotolia

„An keinem Ort war ich in den letzten 2 Jahren so oft wie in der Bibliothek“

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Aus Anlaß eines Studienortwechsels verabschiedete sich kürzlich ein Studierender mit folgenden Sätzen von der Zweigbibliothek:

Von ganzem Herzen möchte ich Ihnen für Ihr großes Engagement bei Ihrer täglichen Arbeit und überaus freundlichen Umgang mit den Studenten danken, den Sie jedes Mal auf’s Neue an den Tag legen.

An keinem Ort war ich in den letzten zwei Jahren so oft wie in der Bibliothek, und Sie haben es für mich, wie für viele andere Studenten auch, zu einem zweiten Zuhause gemacht.

Gerne mehr! Wir versprechen nicht nur so weiter zu machen sondern noch eine Schippe drauf zu legen, wo immer möglich… 🙂

Foto: dannywilde – Fotolia.com

Thieme examen online

thieme examen onlineDie Zweigbibliothek Medizin stellt Ihren Studierenden Thieme examen online kostenfrei zur Verfügung. Nach einmaliger Anmeldung aus dem Universitätsnetz heraus sind die Lernangebote auf dem Campus oder auch von zu Hause aus per VPN zu nutzen.

Das bietet Thieme examen online:

* Über 26.200 Original-IMPP-Prüfungsfragen und Fragen-Updates der aktuellen Examina,
* Klinisches Hintergrundwissen durch die Kommentare von Fachautoren mit Bildern und Laborwerten,
* Individuelle Kreuzsessions,
* Lernstatistiken und Lernplaner,
* Clevere Features, z.B. Prüfungsmodus, Notizen und Markierungen,
* Maßgeschneiderte Lernpakete zu den Endspurt-Skripten und AllEx,
* Überall kreuzen – auch ohne Internetverbindung,
* Passende Fragen zur Vorlesung, ausgewählt von Deinen Dozenten.

Examen online media: Hier sind Audio- und Videoclips zu finden, die die Kommentare zu besonders kniffligen Fragen ergänzen,

Examen online spicker: Hier finden sich Infos, die zum tieferen Verständnis nötig sind. Bilder und Videos veranschaulichen komplexe Zusammenhänge,

Examen Online offline kreuzen: Hier kann ohne Netz mit examen online auf Smartphone und Tablet gekreuzt werden,

Examen online Dozenten-Sitzung: Hier können Professoren individuelle Sitzungen anlegen und den Studenten verfügbar machen. Auf diese Weise lassen sich Fragensammlungen passend zum Vorlesungsschwerpunkt zusammenstellen

Hilfe/FAQ: Hier gibt es einen Überblick über die Funktionen und die Bedienung von examen online

Guided Tour: Anhand einzelner Videoclips (Individuelle Sitzung, Kreuzen, Lernstand) ist examen online zu entdecken

Sciebo – die Campuscloud

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Die WWU hat als federführender Projektpartner gemeinsam mit 22 weiteren nordrhein-westfälische Universitäten und Fachhochschulen am 2. Februar den Cloud-Dienst „sciebo“ in Betrieb genommen. Das Gesamtspeichervolumen beträgt 5 Petabyte – das entspricht etwa einer Million DVD-Filme. Schon nach wenigen Stunden hatten sich die ersten 1.000 Nutzer registriert.

Auf den Weg gebracht worden ist das Projekt, das das Land NRW mit rund 2,8 Millionen Euro fördert, 2012 durch eine Petition von Münsteraner Studierenden, die sich einen Sync- und Share-Dienst à la Dropbox an der Uni wünschten.

Als nichtkommerzieller Dienst steht „sciebo“ sowohl Studierenden als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung. „sciebo“ bietet jedem Nutzer 30 Gigabyte kostenlosen Speicherplatz und ermöglicht die Synchronisation von Daten mit verschiedenen Endgeräten, beispielsweise PC und Smartphone. Außerdem erlaubt er die gemeinsame Arbeit verschiedener Nutzer an denselben Dokumenten, also die die Freigabe von Dateien und Ordnern für andere „sciebo“-Nutzer, für Nicht-WWU-Angehörige und für Projektgruppen. „sciebo“ vereinfacht so den Austausch von Informationen und das gemeinsame Arbeiten.

Die Daten werden an drei Standorten in NRW – Münster, Bonn und Duisburg-Essen – verarbeitet und vertraulich behandelt. Durch das strenge deutsche Datenschutzgesetz sind die Daten besonders gut geschützt.

Weitere Informationen – zur Installation und zu kompatiblen Apps finden Sie in unserem Wssenswiki.

Aus gegebenem Anlass … Kritzeln ist (k)eine Kunst!?


Es ist kommt leider immer wieder vor und leider auch immer häufiger:

Bücher werden zurückgegeben, die durch Marker und Unterstreichungen oder handschriftliche Notizen dermaßen verunstaltet sind, dass diese danach eigentlich nicht mehr zu gebrauchen sind. Diese Lehrbücher sind aus öffentlichen Mitteln und Studienbeiträgen bezahlt worden.
Ein extremes Beispiel zeigt die Abbildung – die hier wiedergegebenen Unterstreichungen und Notizen waren dabei nicht etwa die Ausnahme, sondern waren auf sämtlichen 250 Seiten dieses Buches zu finden.

Unter dem Topic Kritzeln ist (k)eine Kunst!? möchte die Universität- und Landesbibliothek Münster nun Ihre Meinung zu Kritzeleien und Markierungen in Bibliotheksbüchern mittels einer Kurzumfrage erfahren. Die Umfrage ist anonym, als Namen können Sie xy eintragen. Hier geht’s zur Kurzumfrage: http://tinyurl.com/p38l2n8.

Für alle Studierenden, die sorgsam mit den ihnen anvertrauten Bibliotheksbüchern umgehen, und zu Recht erwarten, ein gepflegtes und brauchbares Exemplar mit nach Hause nehmen zu können, ist das oben geschilderte Verhalten ihrer Kommilitonen vollkommen unverständlich und unakzeptabel.

§ 9 (1) der Benutzungsordnung der Hochschulbibliothek der Westfälischen Wilhelms-Universität (2011) über die Behandlung der Schriften und Bibliotheksgegenstände besagt: Die Schriften und sonstigen Gegenstände und Einrichtungen der Hochschulbibliothek sind sorgfältig zu behandeln und vor Beschädigung zu schützen.

Amboss, examen online oder mediscript: Was bevorzugen Münsteraner Studierende? (2)

Vom 13. bis 19. Oktober lief eine Online-Umfrage unter allen Studierenden der Humanmedizin, welches Programm sie zum Kreuzen von IMPP-Prüfungsfragen bevorzugen würden. Nach der Umfrage 2012 stellte dies die zweite Gelegenheit für die Medizinstudierenden aus Münster dar, Einfluß auf das/die von der Bibliothek angebotene/n Kreuztool/s zu nehmen (Fragebogen).

Zur Diskussion standen die drei Programme Amboss (Miamed), examen online (Thieme) und mediscript (Elsevier). examen online (bis Ende 2014) und mediscript (bis April 2015) stehen noch etwas länger im Hochschulnetz zur Verfügung, der Trial für Amboss läuft morgen aus.

508 Medizinstudierende haben die Umfrage bis zum 18.10. beantwortet, darunter 9,8% aus den vorklinischen und 90,2% aus den klinischen Semestern. Damit betrug der Rücklauf ca. 25%. Der Anteil der vollständig ausgefüllten Fragebögen war 86% oder 437 von 508. Diese 437 Fragebögen wurden in die nachfolgend dargestellte Auswertung aufgenommen.

zufriedenheit

Zufriedenheit mit den Features

Die Frage lautete: „Wie zufrieden waren Sie mit den folgenden Eigenschaften von dem Kreuztool XYZ?“ Zur Auswahl standen die Features: Übersichtlichkeit der Webseite, Einfachheit des Kreuzens, Vollständigkeit der Fragenpakete, Auswahl der Fragen nach Fachgebiet, Kommentarfunktion, Nutzbarkeit unterwegs (Smartphone, Tablet), Einfachheit der Registrierung. Bei Amboss wurde zusätzlich noch das Feature „Lernkarten“ abgefragt, bei examen online Spicker, Audios & Videos und bei mediscript „Lernmaterial (Buchta)“.

Die Bewertungsmöglichkeiten auf einer 5-teiligen Skala waren sehr zufrieden, zufrieden, teils/teils, unzufrieden, sehr unzufrieden. Die Bewertungen sehr zufrieden und zufrieden wurde aufaddiert und die Features entsprechend den durchschnittlichen Bewertungen gerankt. Die Zahl der in die Auswertung einbezogenen Bewertungen waren für Amboss (je nach Feature) 208-265, bei examen online 321-335 (für die Zusatzfeatures 186 bzw. 193 und Nutzbarkeit unterwegs 252) und bei mediscript 46-65.

Die Ergebnisse im Überblick:

  • Amboss schnitt bei allen Features mit Abstand am besten ab, mit weitem Abstand gefolgt von examen online und – wiederum mit Abstand – mediscript.
  • Die Umfrageteilnehmer waren mit der Einfachheit des Kreuzens am zufriedensten, gefolgt von der Vollständigkeit der Fragen und der Möglichkeit Fragen nach Fachgebieten auszuwählen.
  • Das einzige Feature, was deutlich abfiel, war die Nutzbarkeit unterwegs mit Smartphone und/oder Tablet. Hier waren selbst bei Amboss nur gut 3/4 sehr zufireden oder zufrieden.
  • Mit der Spicker-Funktion bei examen online wwaren 41% sehr zufrieden/zufrieden, mit Audios/Videos 27%.

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Wichtigkeit der Features

Die Frage lautete „Wie wichtig sind Ihnen die folgenden Eigenschaften der Kreuztools?“ aus Auswahloptionen zur Antwort standen: Vollständigkeit der Fragenpakete, Übersichtlichkeit der Webseite, Fragenkommentare, Weiterführendes Lernmaterial wie Lernkarten und Lehrbuchtexte, Nutzbarkeit unterwegs, Auswahl der Fragen nach Fachgebiet, Einfachheit des Kreuzens, Einfachheit der Registrierung, Kostet mich nichts, Nutzung auch ohne VPN.

Die Bewertungsmöglichkeiten auf einer 5-teiligen Skala waren sehr wichtig, wichtig, teils/teils, unwichtig, sehr unwichtig. Die Bewertungen sehr zufrieden und zufrieden wurde aufaddiert und die Features entsprechend den durchschnittlichen Bewertungen gerankt. Die Zahl der in die Auswertung einbezogenen Bewertungen waren für Amboss (je nach Feature) 208-265, bei examen online 252-335 (für die Zusatzfeatures 186 bzw. 193) und bei mediscript 52-65.

Mit 97% am Wichtigsten für die Antwortenden ist die Vollständigkeit der Fragenpakete, gefolgt von der Einfachheit des Kreuzens (96%), der Möglichkeit, die Fragen nach Fachgebiet trainieren zu können (95%) und dem Angebot von Kommentaren (94%). Mit einigem Abstand folgt dann die Übersichtlichkeit der Webseite (85%), zusätzliche Lernmaterialien wie der Buchta bei Elsevier oder die Lernkarten bei Amboss. 72%, also etwa weniger als 3/4 war es wichtig oder sehr wichtig, dass das Angebot für sie kostenlos war, 69%, dass sie es von unterwegs aus nutzen konnten, und 61% wollten es auch gerne ohne VPN nutzen. Die Einfacheit der Registrierung war mit 53% am Wenigsten wichtig, aber immer noch der Mehrheit der Umfrageteilnehmer.

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Zufriedenheit vs. Wichtigkeit der Features

Die obige Abbildung zeigt die Zufriedenheit mit den Features der beiden Kreuztools Amboss und examen online der von den Umfrageteilnehmern angegebenen Wichtigkeit gegenübergestellt.

Trägt man die Wichtigkeit gegen die Zufriedenheit der einzelnen Features auf, erhält man ein so genanntes „Aktions-Portfolio“, das es ermöglicht, die Features in vier Gruppen zu unterscheiden und diesen bestimmte Aktionen zuzuordnen: Diejenigen Features, die eine hohe Wichtigkeit und eine niedrige Zufriedenheit verzeichnen (Rechteck rechts unten), sind sofort zu verbessern. Diejenigen mit niedriger Wichtigkeit und niedriger Zufriedenheit (Rechteck links unten) sind mittelfristig zu verbessern, während die Features mit hoher Wichtigkeit und hoher Zufriedenheit (Rechteck rechts oben) langfristig zu verbessern sind. Features mit niedriger Wichtigkeit aber hoher Zufriedenheit (Rechteck links oben) sind zu festigen.

Sechs der acht Features befinden sich bei Amboss (und drei bei examen online) im „guten“ Quadranten rechts oben, weisen also eine hohe Wichtigkeit bei gleichzeitig hoher Zufriedenheit auf = langfristig zu verbessern.

Bei Amboss wiesen die einfache Registrierung und die Nutzbarkeit unterwegs eine höhere Zufriedenheit als Wichtigkeit auf, ist also mittelfristig zu sichern.

Bei examen online sind die drei Features Webseite übersichtlich, Fragenkommentare und Fragen nach Fachgebieten eine höhere Wichtigkeit als Zufriedenheit auf, werden also kritisch gesehen, d.h. sollten kurzfristig verbessern werden. Dies gilt auch für die Nutzbarkeit unterwegs.

Die Einfachheit der Registrierung weist sowohl bei Amboss als auch bei examen online eine niederige Wichtigkeit als Zufriedenheit auf, gilt dementsprechend als mittelfristig zu verbessern.

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