Archiv der Kategorie: Studierende

Neu in der Tablet-Kurzausleihe: Microsoft Surface Go mit Tastatur und Surface Pens

Wie viele bereits wissen gibt es neben easystudium, der Langzeitausleihe von iPads bis zum Physikum, ein weiteres Projekt welches uns mindestens genauso am Herzen liegt, die Tablet-Kurzausleihe.

Im Rahmen der Kurzausleihe stehen neben den beliebten iPads auch Tablets mit anderen Betriebssystemen zur Verfügung. In den letzten Monaten hat unsere Tabletfamilie Zuwachs durch ein kleines Surface Go mit Tastatur erhalten. Aufgrund der hohen Nachfrage auf das Zubehör bei all unseren Tablets haben wir im Zuge dessen auch noch Surface Pens nachgekauft.

Sie können das Surface Go, so wie alle anderen Tablets auch, hier reservieren.
Falls mehrere Reservierungen bei uns eintreffen, merken wir das Gerät gerne für Sie vor.

 

 

Study Landscape: 40 neue Einzel- und Gruppenarbeitsplätze in der ZB Medizin

Neben den Gruppenarbeitsräumen und den Einzelarbeitsplätzen (Tages-Carrels und Lesesaal) in der Zweigbibliothek Medizin steht nun ein weiterer Raum zum Lernen bereit.

Ab sofort kann der Raum im 1. OG durch die Tür zwischen den Schließfächern betreten und genutzt werden. Rechts finden sich 22 Gruppenarbeitsplätze, links 20 Einzelarbeitsplätze, voneinander getrennt durch Stellwände.

 

 

 

 

 

Als Zeichen Ihrer Wertschätzung unseres Angebots verlassen Sie bitte alle von Ihnen genutzten Räume der Zweigbibliothek Medizin in einem sauberen und aufgeräumten Zustand. Essen und Trinken ist im Bistro gestattet – durchsichtige Wasserflaschen sind erlaubt.

Unser Verhaltenskodex für eine exzellente Lernumgebung

Fotos ©  ZB Medizin

Was fordern Hochschulgruppen von der Bibliothek ?

Die Wahlen zum 62. Studierendenparlament (StuPa) an der Universität Münster enden heute. Bei der letzten Wahl 2018 lag die Wahlbeteiligung bei 19,91%, so hoch wie seit Jahren nicht …

Einige ausgewählte Forderungen einzelner antretender Listen beziehen sich auch auf die Bibliothekssituation:

So plädiert die Liberale Hochschulgruppe LHG (2018: 21,4%) für längere ULB-Öffnungszeiten, da Studierende durch Nebenjob, ehrenamtliche Tätigkeiten und Vorlesungen stark ausgelastet seien, so dass die Studierenden die ULB nutzen können, wenn sie Zeit haben. Vorrangig abends und am Wochenende sollte die Bibliothek länger geöffnet sein, in den ‚heißen‘ Phasen (Klausuren / Hausarbeiten) bis 02:00 Uhr.

Tatsächlich hat die ULB von Montag bis Freitag von 8-22 Uhr geöffnet, am Wochenende nur bis 20 Uhr (in den Klausurenphasen aber ebenfalls bis 22 Uhr). Die Zweigbibliothek Medizin hingegen hat recht komfortabel täglich von 8-24 Uhr geöffnet.

Der RCDS (2018: 17,5%) fordert in Bezug auf universitäre Bibliotheken ebenfalls längere Öffnungszeiten speziell in der Klausurenphase, des Weiteren eine Ausstattung mit Einzel-, Gruppen- und Steharbeitsplätzen sowie Ruheräumen und eine zuverlässige Klimatisierung.

Nun, die Zweigbibliothek Medizin bietet 30 Einzelarbeitskabinen, 50 ruhige Arbeitsplätze, zwei Gruppenarbeitsräume und einen Ruheraum an. Projektioniert ist eine weitere Aufstockung der Anzahl der Einzelarbeitsplätze. Die Forderung nach einer Klimaanlage begleitet die ZB Medizin seit Anbeginn, und tatsächlich sind die Einbauarbeiten jüngst begonnen worden.

Die Liste (2018: 11,1%) schlägt vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung vor, die durch die Onlineverfügbarkeit freigewordenen Bibliotheksräume in Wohnraum umzuwandeln, da Café und sanitäre Einrichtungen schon vorhanden seien und Diskussionen um längere Öffnungszeiten, ausleihbare Ladekabel und Getränke diesseits von H2O sich darob erübrigen würden.

Nun, tatsächlich frei werdende Bibliotheksflächen werden ‚umgewidmet‘, dass heisst, es werden in der Zweigbibliothek Medizin weitere Arbeitsplätze innerhalb des Lernortes Bibliothek geschaffen.

Weitere im bisherigen StuPa vertretene Hochschulgruppen:

CampusGrün (CG) (2018: 24,7%)
Juso Hochschulgruppe (Juso-HSG) (2018: 19,2%)
SDS.dieLinke (2018: 4%)
Demokratische Internationale Liste (DIL) (2018: 2,1%]

Grafik © stupa.ms

Impactitis – Wissenschaft und Pseudowettbewerbe

In einem Interview (Wie Pseudo-Wettbewerbe der Wissenschaft schaden) befragt Ina Lohaus für die Zeitschrift Forschung & Lehre den Neurogenetiker Björn Brembs (Regensburg) und Isabell Welpe, wissenschaftliche Leiterin des Bayerischen Staatsinstituts für Hochschulforschung und Hochschulplanung, zu den Chancen der Digitalisierung und dem Publizieren nach ‚Impact‘.

Wissenschaft als beste Möglichkeit den Herausforderungen der Menschheit (Zukunftsmobilität, Energieversorgung oder Krankheitsbekämpfung) zu begegnen, steht kontradiktorisch den Anstrengungen der Forschenden gegenüber, die sich nicht auf die wichtigen Fragen richten, sondern darauf in einem Prestigejournal zu publizieren.

Diese Fehlentwicklung hat ihren Ursprung in der Einführung von Kennzahlen-basierter Pseudowettbewerbe, und dies wiederum in dem Interesse der Öffentlichkeit an der Leistung der Forschung, also zu wissen, ob diese exzellent, innovativ, leistungsstark, effizient ist. Die Inszenierung von (künstlichen) Märkten qua Rankings und Zitationszahlen ist eben oftmals nicht geeignet Qualität zu messen. In der Forschung geht es um Erkenntnis, aber die künstlichen Märkte ziehen nach sich, dass Quantität vor Qualität geht, und so zu Aktivitäten ohne Relevanz für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft führt. Drittmittelanreizsysteme belohnen teure anstatt effektiver Experimente.

Ähnlich werden die Daten des Journal Impact Faktor (JIF) zwischen Verlagen und dem Verkäufer des JIF (Clarivate Analytics) verhandelt, und diese sind dann u.U. mathematisch falsch berechnet oder unabhängig nicht nachvollziehbar überprüfbar Seit Jahrzehnten bekannt  korreliert der JIF negativ mit der methodischen Qualität, und die Exzellenzinitiative hat die Situation noch verschärft, da in deren Zeitraum sich die Zahl der befristet angestellten Wissenschaftler um 45 Prozent erhöht, mithin die Konkurrenz in Prestigejournals zu publizieren verschärft hat.

Der Einfluß der Digitalisierung haben die wissenschaftlichen Gesellschaften verschlafen, es herrscht eher eine Modernisierungsskepsis. Es geht darum, Lernen und Lehre neu zu denken. Es entstehen, da die örtlichen, zeitlichen und finanziellen Zugangsbarrieren sinken, neue Anbieter (sog. Ed Tech Startups), und es geht darum individuelle Studienangebote statt Standardstudiengänge anzubieten, da es die aktuell nachgefragten Kompetenzen und Fähigkeiten am Arbeitsmarkt z.T. vor fünf Jahren noch gar nicht gab. Eine konzertierte Verteidigung gegen die kontra-produktive pseudo-wettbewerbliche Steuerung der Wissenschaft ist nicht zu erkennen.

Die Begutachtung in den Zeitschriften mit hohem JIF hat wenig mit Erkenntnis oder intellektueller Tiefe zu tun, sondern allenfalls mit dem Neuigkeitswert für die Zeitschrift, wohingegen die wissenschaftliche Prüfung, Diskussion und Rezeption jedoch unabdingbar sind, um Wissen zu schaffen.

Interdisziplinäre Kenntnisse werden wichtiger und Studienabläufe müssen auf individuelle Stärken und Schwächen zugeschnitten sein, so ist es sinnvoll, mehr Interdisziplinarität und Flexibilität zuzulassen, also zum Beispiel an mehreren Hochschulen in mehreren Ländern gleichzeitig zu studieren. Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob zukünftig Hochschulabschlüsse den Stellenwert haben wie heute, denn in den USA legen die beliebtesten Arbeitgeber zum Teil keinen Wert mehr auf solche Abschlüsse, sondern akquirieren Mitarbeiter nach konkreten Fähigkeiten und bestimmter Bildung.

Die Universität ist dem schnellen Wandel in Forschung und Lehre unterworfen, wenn man aber weiterhin so tut, als ob man Wahrheit und Erkenntnis in Universitäts-Rankings erkennen könne, so dürfte bereits das Meiste des traditionellen Selbstverständnisses der Universität verloren sein.

Grafik: pixabay

Ab dem 1. Juni feste Meditricks-Lizenz

Wie berichtet, lief von Ende Februar bis Ende April an der Medizinischen Fakulät ein überaus erfolgreicher Meditricks-Test über Amboss.

Der Antrag auf QVM-Mittel wurde mittlerweile von der Kommission mit beratender Funktion für das Verfahren zur Vergabe der Qualitätsverbesserungsmittel – Medizin genehmigt, so dass wir Meditricks ab dem 1. Juni als Campuslizenz für ein Jahr anbieten können – übrigens als erst zweite Uni in Deutschland!

Meditricks ist dann sowohl über Amboss freigeschaltet, als auch über www.meditricks.de: Anleitungen unter https://www.meditricks.de/campuslizenz/.

Meditricks-Test: Wie geht es weiter?

Wie berichtet, lief von Ende Februar bis Ende April ein Meditricks-Test über Amboss. Wie in dem obigen Diagramm zu sehen, haben insgesamt (min.) 274 Nutzer auf die Meditricks-Videos zugegriffen. Insgesamt wurden in dem beobachteten Zeitraum 17.761 heruntergeladen/angesehen, davon 10.800 in der Testphase (61%) (es sind einige Videos für den nicht-lizenzierten Gebrauch freigeschaltet, so dass es auch eine Nutzung vor dem Test gibt).

Die Bibliothek hat daraufhin einen Antrag auf QVM-Mittel an die Kommission mit beratender Funktion für das Verfahren zur Vergabe der Qualitätsverbesserungsmittel – Medizin gestellt, um Meditricks sobald wie möglich als Campuslizenz weiter anbieten zu können. Eine Entscheidung ist allerdings frühestens im August/September zu erwarten, da nach Bewilligung noch Dekanat und Rektorat zustimmen müssen (was aber meist eine formale Sache ist).

Nutzung der Kreuztools Amboss und examen online

Seit zwei Jahren nimmt die Zahl der mit Thieme examen online gekreuzten Fragen kontinuierlich ab. Auf der obigen Abbildung sehen sie nun die Nutzung von Amboss (orange) und examen online (rot) seit dem Jahr 2015.

Zwei Entwicklungen sind bemerkenswert: Ab Mitte 2016 wird Amboss deutlich häufiger benutzt, was auf die Freischaltung der Vorklinikfragen zurückzuführen ist. Und die zweite: Ab Mai 2017 ging die examen online-Nutzung drastisch zurück, weil zum einen die Lizenz für die Klinikfragen ausgelaufen war und zum anderen viele Nutzer für die Vorklinikfragen auf Amboss gewechselt sind.

Bei beiden Diensten sieht man deutlich die eigentlichen Nutzungsphasen vor den jeweiligen Staatsexamina im Frühjar und Herbst.

Neue Coffee Lectures in der Zentralbibliothek

Nachdem Ende Januar bis Mitte Februar die ersten Coffee Lectures in der Universität- und Landesbibliothek (ULB) stattfanden, so werden jetzt erneut Coffee Lectures angeboten (Start ist der 21. Mai), in denen bei einer Tasse Kaffee (oder Tee) Kurzvorträgen über Literatursuche mit Strategie bis hin zum Zitieren elektronischer Quellen gelauscht werden kann.

10 Minuten, ohne Anmeldung, dreimal pro Woche um 13:30 Uhr in der Galerie der ULB (gegenüber dem Haupteingang).

Themenübersicht:

21.05. (Di): Schluss mit Zettelwirtschaft – Citavi kompakt
22.05. (Mi): Alles nicht geklaut – Bilder mit Creative-Commons-Lizenz
23.05. (Do): Aufschieben überwinden
27.05. (Mo): Lernstoff besser merken und abrufen  (Vortrag des Instituts für Psychologie in Bildung und Erziehung)
28.05. (Di): Kulturen in Kontakt  (Vortrag des International Office der WWU)
29.05. (Mi): Geschickt verknüpfen – Literatursuche mit Strategie
04.06. (Di): Elektronische Quellen zitieren
05.06. (Mi): Wissenschaftlich googlen
06.06. (Do): Einfach auf dem Laufenden bleiben – RSS-Feeds nutzen

Originalmeldung der ULB

Grafik © WWU

Amboss-Nutzung 2018

Seit Amboss lizenziert ist, nimmt die Zahl der mit anderen Tools gekreuzten Fragen wie z.B. Thieme examen online, kontinuierlich ab. Auf der obigen Abbildung sehen sie nun die Nutzung von Amboss im Verlauf des Jahres 2018. Bei den Multiple Choice-Fragen sieht man deutlich die heissen Nutzungsphasen vor den Staatsexamina im Frühjar und Herbst. Die Lernkarten werden fast ebenso sehr stark genutzt, die Nutzung schwankt aber nicht erkennbar mit den Prüfungen, lediglich der Anstieg im Juli könnte auf Semesterabschlussprüfungen beruhen.

med – Das Magazin der Zweigbibliothek: Ausgabe 1-2019

Die erste Ausgabe des Bibliotheksmagazins med im Jahr 2019 ist heute mit folgenden Beiträgen erschienen:

Inhalt


Die gedruckte Ausgabe der Bibliothekszeitung med finden sie ab Ende der Woche in der Bibliothek. Wenn Sie ein oder mehrere Exemplare für sich oder zur Auslage haben möchten, schicken wir Ihnen diese gerne zu. Das PDF finden Sie auf unserem E-Pflichtserver.

Grafik: ZB Medizin

19.–22.4.: Von Karfreitag bis Ostermontag bleibt die ZB Medizin geschlossen

Von Karfreitag bis Ostermontag, 19. April – 22. April, bleibt die Zweigbibliothek Medizin geschlossen.

Ebenso bleiben die Universitäts- und Landesbibliothek, als auch die Zweigbibliothek Sozialwissenschaften und die Bibliothek im Haus der Niederlande geschlossen.

Wir wünschen Ihnen schöne Osterfeiertage.

Bild: Thomas Omerzu, Lizenz Freie Kunst

Externe Repetitorien im Medizinstudium sind die Ausnahme

Eine Umfrage des Deutschen Ärzteblattes zum Thema externe Repetitorien im Medizinstudium hat als Ergebnis gezeitigt, dass lediglich an 4 von allen 37 staatlichen deutschen Universitäten, an denen ein Medizinstudium möglich ist, auf die Hilfe externer Anbieter zur Prüfungsvorbereitung zurückgreifen.

Neben Gießen setzen Duisburg-Essen, Mainz und Tübingen, Gießen auch auf externe Anbieter als zusätzliches Angebot für Medizinstudierende.

Insgesamt 29 Hochschulen vertrauen auf die eigene Ausbildung zur Prüfungsvorbereitung, damit die Studierenden die Examina bestehen. Einige der Unis gaben an, dass sie es als ureigene Aufgabe der medizinischen Fakultäten ansehen, die Studierenden so auf die Examina vorzubereiten, dass diese die Examina auch bestehen.

Einige Hochschulen setzen auf zusätzliche Hilfsmittel wie Lernsoftware. Mehr als die Hälfte der befragten Hochschulen halten interne Lernangebote für Studierende bereit, um diese unter anderem in speziellen Fachgebieten zusätzlich zu schulen – oder auch auf die Examina vorzubereiten.

Originalartikel des Deutschen Ärzteblattes

 

Grafik © Deutsches Ärzteblatt