Archiv der Kategorie: Bibliothek

ZB Med im Jahresbericht der Universitäts- und Landesbibliothek

ulb-jahresberichteDer Jahresbericht der Universitäts- und Landesbibliothek 2015 ist online auf der Homepage der ULB  zu finden. Das Schwerpunktthema des Jahresberichtes ist „Historische Bestände“.  „Fast eine halbe Million Objekte gehören zu den historischen Bestände der ULB Münster“ schreibt Frau Dr. Beate Tröger, Direktorin der Universitäts- und Landesbibliothek, in ihrem Vorwort. Neben dem Thema der Erschließung und Digitalisierung von Nachlässen und Sammlungen geht es um Historische Drucke, aber auch um den Nachlass eines der bedeutendsten expressionistischen Dichter mit westfälischen Wurzeln, August Stramm.

Unter den weiteren dargebotenen Themen wird unter dem Titel „Leuchtende ZB Med“ auf den von der Arbeitsgemeinschaft der Medizinbibliotheken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (AGMB) ausgeschriebenen Wettbewerb „Leuchtturm-Projekte 2015“ verwiesen, konkret darauf, dass die Zweigbibliothek Medizin, die schon mehrfach als Deutschlands beste medizinische Fachbibliothek beim Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) abschnitt (so auch 2015), mit ihrer digitalen Lern-Infrastruktur „easystudium“ 2015 den ersten Preis gewann [S. 41].

Und auch der von der Zweigbibliothek Medizin (ZB Med) 2015 ausgeschriebene Fotowettbewerb mit dem Titel „Zeig uns deinen liebsten Lernort“ findet angemessene Erwähnung [S. 44].

Der Jahresbericht der ULB findet sich hier.

Weitere Meilensteine und Preise wie Auszeichnungen der jüngeren Geschichte der Zweigbibliothek Medizin sind hier zu finden.

Bild: © ULB

Das Ersti-Café war wieder ein voller Erfolg

ersti-cafe-13-10-2016-1-1Am heutigen 13. Oktober folgten zahlreiche Studierende des Apgar- und des Hunter-Semesters der Einladung der Bibliothek zu Kaffee / Tee / Wasser und Kuchen / Obst. Nun schon zum achten Mal nutzte die Zweigbibliothek Medizin die Gelegenheit, sich den Studierenden des ersten Semesters der Human- und der Zahnmedizin vorzustellen.

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Bei den anschließenden Bibliotheksrundgängen konnten die Räumlichkeiten und Angebote der ZB Medizin kennengelernt und unter anderem Fragen zu Recherchen, Lehrbuch– und iPad-Ausleihen gestellt und beantwortet werden.
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Fotos © Elisabeth Deiters-Keul / UKM Fotozentrale

Herzlich willkommen, liebes Apgar- und Hunter -Semester!

zbmed-erstis2-240x16811-1Die Zweigbibliothek Medizin der Medizinischen Fakultät begrüßt Sie herzlich in Münster! In unserem neuen Informations-Flyer (als PDF zum Ausdrucken) finden Sie alles, was Sie für den Start ins Studentenleben brauchen – jedenfalls bibliotheksseitig. Wir tun alles, um Ihnen bei den ersten Schritten behilflich zu sein.

Die meisten Fragen lassen sich per Email (info.zbmed@uni-muenster.ms), Telefon (0251-83/58560) oder an der Leihstelle und der Information (Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A11) sicher leicht klären.

Mittels “Aktivierung” wird aus Ihrer neuen Studierendenkarte ein Benutzungsausweis der Zweigbibliothek und der Unibibliothek. Sie können die Aktivierung online vornehmen. Sie erhalten eine Nachricht an Ihre uni-muenster E-Mail-Adresse, wenn die Aktivierung erfolgt ist. Wenn Sie Ihre Studierendenkarte nicht online aktivieren möchten, sondern in der Bibliothek, dann ist das auch problemlos möglich. Bringen Sie bitte dazu einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass) mit und kommen Sie Mo-Fr zwischen 8:00 und 16:30 Uhr. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

Spezielle Angebote der Bibliothek für Studierende finden Sie ebenfalls online.

Wir wünschen Ihnen einen guten Studienbeginn!

Ihr Bibliotheksteam

Virgina Apgar (07.06.1909 – 07.08.1974) war eine amerikanische Chirurgin und Anästhesistin, bekannt wegen des von ihr entwickelten Apgar-Scores, ein Bewertungsindex, mit dessen Hilfe  objektiv der Zustand von Neugeborenen bestimmt werden kann.

Lit.:
– Apgar V. (1953): A Proposal for a New Method of Evaluation of the Newborn Infant. In: Current Researches in Anesthesia and Analgesia. 32: 260-7
– Apgar V. (1966): The newborn (Apgar) scoring system. Reflections and advice. Pediatric Clinics of North America. 13: 645–50
– Ludwig H. (2007): Virginia Apgar (1909–1974). In: Gynäkologe. 40: 227–8
(Mehr)

John Hunter (13.02.1728 – 16.10.1793), britischer Anatom, gilt als Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie. Bekannt wurde Hunter auch als Zahnarzt. So erschienen in London 1771 The Natural History of the Human Teeth und 1778 A Practical Treatise on the Diseases of the Teeth (online).
(Mehr)

Foto: © ULB und Kurhan, Fotolia

Bücherflohmarkt: Lehrbücher zu Hammerpreisen

buchverkaufDie Zweigbibliothek Medizin trennt sich erneut von Büchern. Der regelmäßig stattfindende und äusserst beliebte Bücherflohmarkt findet vom Montag bis Freitag (10.-14.10.2016) jeweils von 11°° Uhr bis 16°° Uhr statt.

Die Bücher werden im Schulungsraum im ersten OG der Zweigbibliothek Medizin zum Kauf angeboten. Meist handelt es sich um Altauflagen von Lehrbüchern wie

  • Trepel – Neuroanatomie
  • Duale Reihe Anatomie
  • Duale Reihe Physiologie
  • MediLearn-Skripte

… und viele weitere. Allerdings nur solange der Vorrat reicht, denn die Preise befinden sich fast durchgängig im einstelligen Euro-Bereich.

Neu: Modelle zur Gebissentwicklung

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Auf Wunsch der Studierenden der Zahnmedizin hat die Zweigbibliothek zwei neue 3D-Modelle zur Gebissentwicklung für ihre Nutzerinnen und Nutzer angeschafft. Die Modelle zeigen das menschliche Gebiss in verschiedenen Entwicklungsstufen. Sie können an der Leihstelle der ZB Med zur Präsenznutzung in der Bibliothek jederzeit kostenlos entliehen werden.

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Des Weiteren verleiht die Bibliothek auch „Skelette“, einen „Torso“, sowie Modelle von Schädel, Kehlkopf, Herz und Hirn. Alle Modelle sind gegen ein Ausweis-Pfand jederzeit zur Präsenznutzung zu
entleihen.

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Fotos: 3B Scientific

Neuer Dekan besucht Bibliothek

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Prof. Mathias Herrmann (l.) und Dr. Oliver Obst (r.)

Der neue Dekan der Medizinischen Fakultät, Univ.-Prof. Dr. med. Mathias Herrmann, besuchte heute die Zweigbibliothek Medizin. Nach einer Diskussion der aktuellen Umfrage zu den Dienstleistungen für Wissenschaftler und der Vorstellung der forschungs-relevanten Services und Flyer zeigte der Leiter der Bibliothek, Verwaltungsdirektor* Dr. Oliver Obst, dem Dekan die Räumlichkeiten der Bibliothek und den neu renovierten Eingangs- und Bistrobereich.

* Im Rahmen des Dienstrechtsmodernisierungsgesetzes NRW sind die alten bibliothekarischen Amtsbezeichnungen entfallen.

Foto: ZB Med

Spektrum der Wissenschaft – Spezial

Spektrum der Wissenschaft Spezial (c) Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH

Die seit 1978 erscheinende Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft ist die deutschsprachige Ausgabe der amerikanischen populärwissenschaftlichen Zeitschrift Scientific American.  Im Gegensatz zu den meisten anderen Zeitschriften dieser Kategorie veröffentlichen in Spektrum der Wissenschaft zumeist Forscher über ihr eigenes Forschungsgebiet.

Über die Jahre wurden neben Sonder- und Spezialheften mehrere Unterreihen auf dem Markt etabliert wie Spezial Physik, Mathematik, Technik (seit 2012) oder auch Spezial Biologie, Medizin, Hirnforschung (seit 2013).

Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft / Spezial Biologie, Medizin, Hirnforschung hat die Zweigbibliothek Medizin mit Beginn des Jahres in ihren Bestand aufgenommen. Die aktuellste Ausgabe finden Sie neben der Münsterschen Zeitung, der FAZ, der ZEIT und dem SPIEGEL im Wintergarten. Die älteren Ausgaben des Jahres finden Sie an der Information.

Die aktuelle Ausgabe mit dem Titel Die Zukunft der Medizin beschäftigt sich mit molekularen Techniken gegen Krebs & Co.,  die Beiträge reichen von Designermoleküle für intelligente Medikamente über Nanofähren in der Krebstherapie bis hin zu Organersatz aus der Retorte.

Wir wünschen angenehme und interessante Lektüre.

Cover-Abbildung © Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH

ZB Med antwortet auf Nutzervorschläge

DialogboxÜber die Dialogbox im jüngst neu eröffneten Bistro / Gruppenarbeitsraum erreichen die Bibliothek Vorschläge, Anregungen und Kritik von Nutzern. So wurde vor kurzem ein Wasserkocher für das Bistro gewünscht, was aber leider aus (sicherheits-)technischen Gründen nicht machbar ist. Die Nachfrage von Ohrenstöpseln hingegen irritierte, da Ohrenstöpsel an der Leihstelle gegen eine Spende erhältlich sind.

Dass angesichts der Jahreszeit um adäquaten Sonnenschutz an den Fenstern gebeten wurde, überrascht nicht, aber sowohl im Lesesaal als auch im Wintergarten sind Markisen vorhanden. Der in diesem Zusammenhang wiederholt geäusserte Wunsch nach einer Klimaanlage in der Bibliothek („Es soll ja ein geeigneter Platz sein, um vernünftig lernen zu können. Allerdings bei 30°C und höher geht das gar nicht.“) scheitert an den Kosten, da eine Klimaanlage auch nur für einen Teil der Bibliothek immens kostspielig ist. Die Bibliothek hat jedoch das Budget dafür noch einmal beantragt.

Gewünscht wurden ausserdem mehr Einzelplatzkabinen, was auf Grund der Raumkapazität nicht zu leisten ist. Im Wintergarten werden jedoch Arbeitsplatzabtrennungen adäquat zum Lesesaal geschaffen. Dem Wunsch nach einer Whiteboardtafel im Gruppenarbeitsraum wird zeitnah entsprochen.

Weitere Nutzervorschläge nebst den Antworten der Bibliothek finden Sie auf einer eigenen Seite.

© Foto: ZB Medizin

Kaffee ist fertig!

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Nach der Neueröffnung des Bistro sind nun auch die neuen Automaten angekommen. Morgen soll der Brötchenautomat auch wieder mit frischen Brötchen und Nussecken aus der Cafeteria bestückt werden, hmmmm!

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Es gibt wie vorher vier Automaten für Kaffee, Getränke, Snacks und Rücknahme

PubMed wieder Toplink

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Nachdem einige Nutzer den Link zu PubMed auf der Homepage in unseren neuen Layout vermisst haben, ist dieser nun wieder dem Top-Links-Menü hinzugefügt worden. Soll keiner sagen, wir wären nicht lernfähig. Über Recherche / Datenbanken ist PubMed zwar auch mit zwei Mausklicks zu finden, wir verstehen aber, dass die Meisten diesen wichtigen Link – der anzeigt, welche Zeitschriften online sind – auf der Homepage erwarten.

Website-Relaunch: Veränderte Adressen

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Nach fast acht Jahren mit einem unveränderten Design war es mal wieder Zeit für etwas Neues. Seit heute Morgen erstrahlt die Seite der ZB Med in neuen, responsivem Glanz!

Was haben wir geändert?

  • Mit dem responsiven Design sind die Seiten auch auf Mobilgeräten gut lesbar.
  • Weniger Text, schneller zum Inhalt
  • Strukturanpassung an die Unibibliothek

Wir hoffen, dass Ihnen die Seite gefällt und bitten um Feedback! Einige Sachen und Fehler werden wir sicher noch im Laufe der Zeit entdecken und beheben, aber wir freuen uns natürlich auch, wenn Sie etwas finden und uns zumailen!

Bitte aktualisieren Sie Ihre Bookmarks. Einige Adressen wichtiger Seiten haben sich geändert, so z.B.:

Wissenschaftler drohen in Forschungsdaten zu ersticken: Kolloquium der ZB Med

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Die Evaluierung des Workshops erfolgte mit der Methode „Target“

Daten sind der Rohstoff der Wissenschaft – doch immer mehr Forscher drohen an diesem Stoff zu ersticken. So produziert alleine der Teilchenbeschleuniger des Kernforschungszentrums Cern 30 Mio. Gigabytes jährlich.

Bibliotheken können hier gezielt helfen. Ein Kolloquium, organisiert von der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen, diskutierte am 23. und 24. Mai in der Zweigbibliothek Medizin (ZB Med) die Rolle von Bibliotheken nicht nur bei der Sicherung von großen Datenmengen, sondern generell bei der Unterstützung der Wissenschaftler im gesamten Forschungszyklus, von der Forschungsidee über die Informationssuche, der Publikation und der Erhöhung der Sichtbarkeit der Ergebnisse. Mit Vanessa Proudman von proud2know aus den Niederlanden und Henriette Senst vom Robert Koch-Institut Berlin konnten zwei renommierte Expertinnen für das Kolloquium gewonnen werden.


ZB-Med-Leiter Dr. Oliver Obst (hinten Mitte) mit den Teilnehmern des Kolloquiums (Foto: UKM/Thomas)

Die Leiter und Leiterinnen von 12 Medizinbibliotheken aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden diskutierten auf dem Kolloquium intensiv, wie man Bibliotheken für die gezielte Forschungsunterstützung fit machen kann. Ultimatives Ziel hierbei ist es, die Wissenschaftler von fachfremden Arbeiten zu entlasten, damit sich diese der eigentlichen Forschung widmen können.

An der Universität Münster wird gerade eine Leitlinie zum Forschungsdatenmanagement erstellt. Bibliothek und IT-Zentrum sind auch hier wichtige Mitstreiter, denn Daten in der Größenordnung von Mio. Gigabytes werden auch in Münster über kurz oder lang anfallen.