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- Lehrende/r: Andreas Blödorn
- Lehrende/r: Georg Spiekermann
- Lehrende/r: Susanne Hübl
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Was zählt, wird gezählt und in modernen Gesellschaften systematisch zählbar gemacht. Ob IQ, BIP, Abiturnote oder BMI – Zahlen beanspruchen ihre Bedeutung als Formen der Objektivierung sozialer Phänomene und beeinflussen maßgeblich die Situation von Individuen, Gruppen und ganzen Gesellschaften. Das Seminar führt in die Soziologie der Quantifizierung ein und verdeutlicht den Trend zur Quantifizierung in modernen Gesellschaften anhand zweier zahlenlastiger Gesellschaftsbereiche: Wissenschaft und Sport. In diesem Zusammenhang diskutieren wir sowohl die Bedeutung von Zahlen für die soziale Herstellung von Differenzierungen und Vergleichen als auch die Frage, inwiefern die Übersetzung sozialer Phänomene in Zahlen spezifische Messverfahren voraussetzt, die wiederum mit neuen Wertigkeitsordnungen einhergehen können. |
- Lehrende/r: Dennis Krämer
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In dem Seminar erlernen Sie die Durchführung von Scoping Reviews, eine Methode zur systematischen Erschließung und Synthese wissenschaftlicher Arbeiten, die in den Sozialwissenschaften zunehmend an Bedeutung gewinnt. Scoping Reviews zielen darauf ab, die Heterogenität der Forschung zu einem bestimmten Thema abzubilden, indem vorhandene internationale Forschungsergebnisse kriteriengeleitet erfasst, synthetisiert und darauf basierend Forschungslücken herausgearbeitet werden. Um ein Scoping Review durchzuführen, werden Sie im Rahmen des Seminars Kenntnisse zum Recherchieren in internationalen Datenbanken erwerben, einschließlich der Entwicklung komplexer Suchstrings zur zielgerichteten Identifikation relevanter Forschungsarbeiten. Die Quellen sollen Sie anschließend in einer eigenen cloudbasierten Datenbank abbilden und analysieren. Das Seminar schließt mit der Präsentation eines gemeinsam erstellten wissenschaftlichen Posters ab. |
- Lehrende/r: Dennis Krämer
In dem komparatistisch angelegten Seminar werden herausragende Kunstwerke der deutschen und niederländischen Kunstgeschichte vom späten Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert untersucht; dabei stehen Malerei, Bildhauerei und Architektur im Mittelpunkt. Letztendlich werden wechselseitige Beeinflussungen wie auch grenzüberschreitende Kulturkontakte zwischen der deutschen und der niederländischen Kunst deutlich gemacht. Darüber hinaus werden in dieser Lehrveranstaltung unterschiedliche kulturwissenschaftliche Interpretationsmodelle zur niederländischen und zur deutschen Kunst vorgestellt und diskutiert.
- Lehrende/r:
- Lehrende/r: Max Dahlmer
BA Modul 3: Historische und vergleichende Perspektiven in der Kultur- und Sozialanthropologie
Zielsetzung und Einbindung in das Curriculum
Dieses Aufbaumodul bietet eine vertiefende Auseinandersetzung mit den historischen Dimensionen und vergleichenden Ansätzen der Kultur- und Sozialanthropologie. Es ergänzt die im Modul 2 vermittelten ethnographisch-empirischen Methoden durch eine Einführung in historisch-anthropologische Zugänge und stellt damit eine zentrale Brücke zwischen theoriegeleiteter Reflexion und methodischer Praxis dar. Ein besonderer Fokus liegt auf vier zentralen Teilbereichen der aktuellen anthropologischen Forschung:
- Dekoloniale Theorien und Feminismen: Auseinandersetzung mit kolonialen Kontinuitäten im Wissen(schaffen) und deren kritischer Hinterfragung;
- Emotion und Affekt: Untersuchung emotionaler und affektiver Dimensionen des Sozialen sowie deren kulturelle Kodierungen und Bedeutungen;
- Psychological Anthropology: Reflexion über die Verflechtungen von Kultur, Psyche und subjektivem Erleben in verschiedenen historischen und sozialen Kontexten;
- Umweltethnologie: Analyse von Mensch-Umwelt-Beziehungen im Spiegel sozialer, ökologischer und epistemischer Umbrüche.
Lehrinhalte
Die Lehrveranstaltung thematisiert u.a. den Zusammenhang von Kolonialismus und Wissensproduktion, sowie theoretische Ansätze zur Analyse von class, race, gender, age, citizenship und weiteren gesellschaftlichen Differenzlinien. Dabei werden sowohl klassische Theorien als auch aktuelle kultur- und sozialanthropologische Konzepte diskutiert. Im Zentrum stehen dabei ausgewählte Fallstudien, die zur kritischen Anwendung und Diskussion theoretischer Zugänge einladen.
Lernergebnisse
Nach Abschluss der Vorlesung Moduls sind die Studierenden in der Lage:
- kultur- und gesellschaftstheoretische Perspektiven einzuordnen und in ihren historischen Entwicklungen zu reflektieren;
- eigene Fragestellungen zu historischen und gegenwartsbezogenen Phänomenen zu formulieren und zu bearbeiten;
- historische Quellen kritisch zu analysieren und in Forschungskontexte einzubetten;
- zentrale Konzepte der Kultur- und Sozialanthropologie souverän in Diskussionen, Präsentationen und schriftlichen Arbeiten anzuwenden.
- Lehrende/r: Thomas Stodulka
- Lehrende/r: Moritz Baßler
- Lehrende/r: Philipp Pabst
Das Seminar bietet eine systematische Einführung in die Fragestellungen, Probleme und Ansätze der Kultursoziologie seit ihren Anfängen. Es soll ein Grundverständnis kultursoziologischen Arbeitens vermitteln und die Studierenden in die Lage versetzen, Phänomene des Alltags und des gesellschaftlichen Lebens aus kultursoziologischer Perspektive zu erschließen. Die Fragen, die uns dabei beschäftigen, sind: Was ist überhaupt gemeint, wenn von „Kultur” oder „Kulturen” die Rede ist? Welche unterschiedlichen theoretischen Ansätze haben sich in der Kultursoziologie herausgebildet und was zeichnet die jeweiligen Ansätze aus? An welchen Grundproblemen arbeiten sich die verschiedenen Perspektiven ab? Was unterscheidet die soziologische Beschäftigung mit dem Gegenstandsbereich „Kultur” von einer kultursoziologischen Perspektive auf alle möglichen soziologischen Gegenstandsbereiche? Wie verhalten sich Alltagswissen und soziologische Perspektive zueinander? In welchem Verhältnis stehen (politische) Werturteile und wissenschaftliche Positionen? Inwiefern kann uns Kultursoziologie helfen, Gesellschaft zu verstehen und zu erklären?
In dem Seminar werden klassische und aktuelle Grundlagentexte der Kultursoziologie gelesen. Dabei werden unterschiedliche Facetten des Kulturbegriffs in den Blick genommen, z.B. Perspektiven auf Kultur als Aushandlungsprozess sozial geteilter Bedeutungen, als Integrationsmechanismus von Gesellschaften und als Distinktionspraxis sozialer Gruppen.
- Lehrende/r: Lena Dreier
„Der ehrliche religiöse Denker“, so notiert Wittgenstein 1948, etwa drei Jahre vor seinem Tod, „ist wie ein Seiltänzer. Er geht dem Anscheine nach, beinahe nur auf Luft. Sein Boden ist der schmalste, der sich denken läßt. Und doch läßt sich auf ihm wirklich gehen.“
Wittgenstein ist sein ganzes Leben lang fasziniert vom Christentum, und diese Faszination nimmt – noch bevor er im Ersten Weltkrieg Tolstois Kurze Darstellung des Evangeliums liest – ihren Ausgang u. a. von einer frühen Beschäftigung mit den Schriften Sören Kierkegaards, den Wittgenstein einmal als den bei Weitem tiefsten Denker des neunzehnten Jahrhunderts bezeichnet.
Für Wittgenstein ist das Christentum eine untergegangene Alternative zur Moderne, und steht für die Möglichkeit eines Welt- und Selbstverhältnisses, das jedenfalls von ihm nicht mehr eingenommen werden kann. Schon 1937 schreibt er über Jesus Christus: „Und es ist wahr: ich kann ihn keinen Herrn heißen; weil mir das gar nichts sagt.“
Wittgensteins Auffassung zur Religion ist durchweg bestimmt von Respekt und Fremdheit, und immer wieder fühlt er sich genötigt, Religionen und Kulte gegen den atheistischen Szientismus seiner Zeit zu verteidigen. Seine Grundidee ist dabei, dass man Sprechakte des Glaubens – trotz ihrer oberflächengrammatischen Form – nicht als Behauptungen über die Welt im gewöhnlichen Sinne auffassen sollte. Vielleicht klingt ihm hier noch im Ohr, wie Kierkegaard den Ritter des Glaubens wesentlich dadurch charakterisiert, dass er der Sprache – und damit aller Allgemeinheit – enthoben ist. Das private, rein innerliche Gottesverhältnis, in dem sich ein christlicher Mensch nach Kierkegaard befindet, und welches sich gewiss nicht in der Form einer Behauptung veräußern lässt, verlangt eine aufmerksamere philosophische Untersuchung.
Diese Untersuchung soll im Seminar anhand von Kierkegaards theologisch-philosophischer Abhandlung Furcht und Zittern und anhand von Wittgensteins späten Lectures on Religious Belief angestellt werden. Dabei wird es immer wieder auch interessant sein, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Unternehmen beider Philosophen nachzudenken.
- Lehrende/r: Finn Marz
Das Seminar führt in ausgewählte Konzepte von Kultur und Gesellschaft ein. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit einzelnen, sowohl klassischen als auch neueren kultur- und gesellschaftstheoretische Ansätzen (u. a. Frankfurter Schule, Cultural Studies, Diskursanalyse, Frauen- und Geschlechterforschung, Marxismus und Postmarxismus, Postcolonial Studies). Auf der Grundlage von Lektürediskussionen und je einer vertiefenden Beschäftigung in Form einer Studienleistung zu einer Sitzung wird ein vergleichender Überblick der Theorien erarbeitet, der diese wissenschaftshistorisch verortet (einschließlich des politischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Kontexts) sowie ihre zentralen Begriffe, Fragestellungen, Thesen und Hauptaussagen miteinander in Kontakt bringt und kritisch diskutiert.
Die Studierenden erbringen als Studienleistung ein Referat mit Handout (45 Minuten, 2 Seiten).
Die Prüfungsleistung (MAP) besteht in einer Hausarbeit (12–15 Seiten).
- Lehrende/r: Timo Luks
In der archäologischen Forschung spielt das Konzept von Kultur und kulturellem Wandel eine zentrale Rolle. Eine intensive Auseinandersetzung mit Definitionen, theoretischen Grundlagen und wissenschaftlichen Diskursen zu den Schlüsselbegriffen Kultur und Kulturwandel ist daher eine grundlegende Voraussetzung für jede vertiefte Beschäftigung mit archäologischen Fragestellungen. Im Rahmen der Übung sollen auf der Basis aktiver und intensiver Literaturarbeit die Grundlagen der Problematik von Kontinuität und Diskontinuität in der ur- und frühgeschichtlichen Archäologie vermittelt werden.
The concept of culture and cultural change plays a central role in archaeological research. An intensive examination of definitions, theoretical foundations and scientific discourses on the key concepts of culture and cultural change is therefore a fundamental prerequisite for any in-depth study of archaeological issues. Within the framework of this course, the fundamentals of the problem of continuity and discontinuity in prehistoric and early historical archaeology will be taught on the basis of active and intensive literature work.
- Lehrende/r: Dirk Paul Mielke
Die Frage, wie es zur Ermordung der europäischen Juden und Jüdinnen durch das nationalsozialistische Deutschland kam, beschäftigt Historiker:innen seit Jahrzehnten. Denn wenngleich es im Nachhinein den Anschein hatte, als hätten die Nationalsozialisten seit den Anfängen ihrer Bewegung das Ziel verfolgt, die Juden zu vernichten, wurde der systematische Massenmord auch für sie erst im Zuge der Explosion der Gewalt vorstell- und durchführbar, die sie im Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion entfesselten. Das Seminar widmet sich jenen „schicksalhaften Monaten“ (Christopher Browning) ab dem Juni 1941 und bis in den Sommer 1942, als Himmler die Anordnung erteilte, „die Umsiedlung [sic!] der gesamten jüdischen Bevölkerung des Generalgouvernements“ bis Ende des Jahres beendet zu haben, und die Transporte aus dem Westen Europas in die Vernichtungslager ebenfalls anrollten. Wir nehmen also den komplexen Prozess der „kumulativen Radikalisierung“ (Hans Mommsen) genauer in Augenschein, fragen nach dem Zusammenspiel zwischen der Führungsebene des Reichs und den Akteuren vor Ort, die dem „Führer entgegenarbeiteten“ (Ian Kershaw), und nach den Logiken, die der Vernichtung der europäischen Juden zugrunde lagen.
- Lehrende/r: Fernando Esposito
Das Seminar widmet sich zentralen Entwicklungen der Medienkunst seit den 1960er Jahren – von frühen Videoarbeiten über interaktive Installationen bis hin zu netzbasierten Praktiken der Gegenwart. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie neue Technologien die künstlerische Praxis verändert und erweitert haben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den emanzipatorischen Möglichkeiten, die sich mit der Verfügbarkeit portabler Videotechnik für Künstlerinnen eröffneten – insbesondere im Bereich der Performance und anderen gesellschaftskritischen Ansätzen zeitgenössischer Kunst. Anhand ausgewählter Werke und Texte werden wir untersuchen, wie sich Bildstrategien, Körperrepräsentation und Medienkritik in diesen Praktiken verschränken.
Die Analyse exemplarischer Arbeiten wird durch die gemeinsame Lektüre theoretischer Texte ergänzt. Eine viertägige Exkursion zum ZKM Karlsruhe ist Teil des Seminars. Im Rahmen eines Wikipedia-Edit-a-thons verfassen die Teilnehmer*innen eigene Beiträge zu Werken der Medienkunst. Dabei werden sie in die Anforderungen und Besonderheiten dieser spezifischen Textform eingeführt.
- Lehrende/r: Ursula Frohne
Kuratieren ist in den letzten Jahrzehnten zu einem anspruchsvollen Programmbegriff der erweiterten Ausstellungspraxis in Kulturinstitutionen geworden. Übersetzt man „kuratieren“ als „Zugang ermöglichen“ zu Kulturerbe, Erinnerungskultur und kulturellen Artefakten, dann wird ein breites Feld an Ansprüchen und Möglichkeiten an die Tätigkeit des Kuratierens und an die hier tätigen Personen und Institutionen sichtbar. Kuratieren ist andererseits in den letzten Jahren zu einer Art Modewort des kulturellen Handelns geworden - von Playlist bis Veranstaltungsprogramm. Es gibt Moden und unterschiedliche Weisen des Kuratierens, das sich zum Beispiel an der anhaltenden Faszination für Kunst- und Wunderkammern oder für das Natur-Kultur-Verhältnis zeigen lässt.
Bitte beachten: Das Seminar findet 14-täglich 4 stündig statt.
- Lehrende/r: Lioba Keller-Drescher
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen
• motorische Tests kennenlernen und kritisch hinterfragen, ihre eigenen motorischen Fähigkeiten einschätzen und einen motorischen Test erfolgreich absolvieren.
• ihren eigenen und fremde Körper bewusst wahrnehmen.
• physikalischen, biologischen und kulturellen Grundlagen und Ausdrucksformen des Körpers verstehen.
• in ausgewählten sportmotorischen Fähigkeiten Komponenten sportlicher Leistung kennenlernen.
• grundlegende sportliche Bewegungsformen und deren Vermittlungswege erfahren und reflektieren.
• Formen eines gesundheitsförderlichen Umgangs mit dem Körper kennenlernen.
- Lehrende/r: Sarah Riedel
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen
• motorische Tests kennenlernen und kritisch hinterfragen, ihre eigenen motorischen Fähigkeiten einschätzen und einen motorischen Test erfolgreich absolvieren.
• ihren eigenen und fremde Körper bewusst wahrnehmen.
• physikalischen, biologischen und kulturellen Grundlagen und Ausdrucksformen des Körpers verstehen.
• in ausgewählten sportmotorischen Fähigkeiten Komponenten sportlicher Leistung kennenlernen.
• grundlegende sportliche Bewegungsformen und deren Vermittlungswege erfahren und reflektieren.
• Formen eines gesundheitsförderlichen Umgangs mit dem Körper kennenlernen.
- Lehrende/r: Daniela Drube
Künstliche Intelligenz ist ein viel diskutiertes Thema und wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus. Das gilt auch für die Schule und die Universität. Vor allem für das Fach Geschichte wird der Einsatz von KI jedoch eher auf den Geschichtsunterricht bezogen. In dieser Übung legen wir den Fokus auf den Umgang mit KI im Geschichtsstudium. Dabei diskutieren wir die vielfältigen Herausforderungen und Potentiale des KI-Einsatzes für das wissenschaftliche Arbeiten und Forschen. Darüber hinaus thematisieren wir, welche Kompetenzen angehende Lehhrkräfte benötigen, um mit Schüler:innen in der Praxis den Umgang mit KI im Fach Geschichte zu reflektieren. Sie lernen in dieser Übungen verschiedene KI-Tools kennen und erproben diese. Dazu zählt auch ein KI-Tutor, der darauf ausgelegt ist, Studierende in ihrem geschichtsdidaktischen Studium zu unterstützen.
- Lehrende/r: Ricarda Singh
Die Vorlesung, die in Kombination mit dem Lektürekurs zu Literaturtheorien zu besuchen ist, dient der für das Studium der Allgemeinen und vergleichenden Literaturwissenschaft grundlegenden Kenntnis und Reflexion verschiedener literaturtheoretischer Ansätze. Behandelt wird das literaturwissenschaftliche Theorie- und Methodenspektrum (wie Formalismus, (Post-)Strukturalismus, Hermeneutik, Kultursemiotik, Diskursanalyse, Dekonstruktion, Postcolonial studies, Gender studies) unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Traditionen der beteiligten Fächer. Reflektiert wird außerdem der Stellenwert von Ästhetik, Rhetorik und Poetik für die Literaturwissenschaft. Die im Bachelor-Studium erworbenen literaturtheoretischen Kenntnisse sollen so vertieft und fundiert reflektiert werden.
- Lehrende/r: Irina Wutsdorff
Diese Vorlesung erkundet die Liebe als Grundbewegung menschlicher Existenz – insbesondere aus einer mystischen Perspektive. Sie fragt nach der Liebe als Denken, als Gabe, als Entzug, als Gottesverhältnis. Zwischen Sehnsucht und Nähe, zwischen Ich und Du entfaltet sich eine systematische Reflexion der Liebe: als Prinzip des Werdens, als Sprache des Absoluten, als Möglichkeit des Anderen. Die Vorlesung verbindet präzises Denken mit poetischer Tiefe und richtet sich auf die Gegenwart, in der die Liebe immer dringlicher und immer zerbrechlicher wird.
- Lehrende/r: Emre Ilgaz
- Lehrende/r: Ahmad Milad Karimi
- Lehrende/r: Ben De Bondt
- Lehrende/r: Ralf-Dieter Schindler
Dozent: Dr. G. Kehr
OC-I Übung - Reaktivität und Mechanismen
- Lehrende/r: Gerald Kehr
Dieses Modul soll das Basiswissen in Organischer Chemie aufbauend auf dem Stoff des Moduls Allgemeine Chemie erweitern und vertiefen. Kenntnisse in Aufbau und Durchführung einfacher organisch-chemischer Versuche werden vermittelt. Struktur und Bindung, funktionelle Gruppen und Stoffklassen, Reaktionen der verschiedenen Stoffklassen, Naturstoffe, Isolierung und Trennungsmethoden organischer Stoffe, Stereochemie, Strukturzuordnung und Spektroskopie.
- Lehrende/r: Klaus Bergander
- Lehrende/r: Carla Garcia
- Lehrende/r: Olga Garcia Mancheno
- Lehrende/r: Henning Klaasen
- Lehrende/r: Bart Jan Ravoo
- Lehrende/r: Wojciech Szymanski
Matrizen und Vektoren zur Bündelung und Verflechtung ökonomischer Größen sind in vielen Bereichen der quantitativen Wirtschaftswissenschaften ein unentbehrliches Hilfsmittel; der Umgang mit ihnen wird deshalb auch in vielen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen als bekannt vorausgesetzt. Grundtechniken zur linearen Optimierung gehören zum Standardwerkzeug der Betriebswirtschaftslehre. Die Veranstaltung behandelt folgende Themen:
- Matrizen und Vektoren (Anwendungsbeispiele und Operationen)
- Lineare Gleichungssysteme (Gauß-Elimination)
- Lineare Optimierung (Simplex-Algorithmus und Zweiphasenmethode)
- Vektoren (Linearkombinationen, Vektorgeometrie und Projektionen)
- Quadratische Matrizen (Inversion, Determinanten, Eigenwerte, Definitheit
Dieser Learnwebkurs dient nur zur Erfassung Ihrer Anmeldung für die Schlüsselqualifikation BWL im Wintersemester und der Durchführung der Evaluation. Die eigentlichen Kursmaterialien und Aktivitäten erhalten Sie im LW-Kurs "Analysis für WIWI", in den Sie nach Ihrer Anmeldung hier vom Dozenten per Liste eingeschrieben werden.
- Lehrende/r: Ingolf Terveer
Die Vorlesung Lineare Algebra 1 beschäftigt sich mit linearen Gleichungssystemen und ihren Lösungen und den dieser Theorie zugrunde liegenden mathematischen Strukturen wie zum Beispiel Vektorräumen.
Lineare Algebra ist eine zentrale Grundlage für alle Teilgebiete der Mathematik und auch für fast alle weiteren Veranstaltungen in Ihrem Studium. Zugleich werde ich Sie anhand dieses Themas in die mathematische Denk- und Arbeitsweise einführen.
Wichtige Themen der Vorlesung sind: Körper, lineare Gleichungssysteme, Vektorräume, lineare Abbildungen, Basen, Matrizen, Determinanten
- Lehrende/r: Friedrich Jakob Dittmer
- Lehrende/r: Eugen Hellmann
- Lehrende/r: Christian Serpé
- Lehrende/r: Steffen Weerts
In diesem Seminar werden Ansätze vorgestellt und diskutiert, welche die literarische Arbeit ins Hörbare erweitern und Aspekte der Arbeitswelt integrieren. Dabei werden Gemeinsamkeiten, Unterschiede, sowie vor allem Spezifika der jeweiligen Textformen und Medien herausgearbeitet (Buch, Zeitschrift, Transkript, Rezension, Hörbuch, Hörspiel, Klangkunst etc.). Der Arbeitsbegriff wird auch auf künstlerische und literarische Produktion angewandt, um kreative Prozesse und deren Bedingungen zu reflektieren. Akustische Ausdrucksformen in der Literatur sind durch den mündlichen Vortrag bereits viel älter als schriftliche – auch die durch technische Medien vermittelten Formen sind nicht mehr ganz neu (hundert Jahre Hörspiel) – und die Literaturwissenschaften nehmen davon in den letzten Jahren wieder verstärkt Kenntnis. Für uns Grund genug, auch auf akustische Ausdrucksformen der Literatur zu hören. Von Erika Runges Bottroper Protokollen, die in der Hörspielfassung den O-Ton als mediale Form nutzen, über experimentelle Werke wie Nikolaus Einhorns Arbeiten, bis hin zu neuesten Beispielen, etwa dystopischen Science-Fiction Vorsehungen von Aiki Mira (Neongrau), oder Hanne Lippard (Work), die in durch Wiederholungen strukturierten Miniaturen Besonderheiten der heutigen Arbeitswelt zu Gehör bringen. Zudem werden aktuelle literaturwissenschaftliche Forschungen berücksichtigt, beispielsweise der von Prof. Dr. Britta Herrmann entwickelte Schwerpunkt Phonopoetik, sowie Ludwig Jägers Konzept des audioliteralen Schreibens als künstlerischer Arbeitsprozess. Ein optionaler Sondertermin im Audioarchiv von Prof. Herrmann ermöglicht dabei einen direkten Zugang zu akustischen Formen der Literatur.
- Lehrende/r: Marc Rene Matter
- Lehrende/r: Jan Lehmann
In diesem Seminar wird anhand ausgewählter Theorien und Themenbereiche diskutiert, ob und in welcher Art Kultur Einfluss auf zentrale Bereiche der menschlichen Entwicklung nimmt. Ein spezifischer Fokus liegt dabei auf der Entwicklung sozialer und kognitiver Wahrnehmungsprozesse. Inwiefern unterschiedet sich die Wahrnehmung in unterschiedlichen kulturellen Kontexten? Welche Faktoren beeinflussen, wie wir unsere Welt wahrnehmen? Und wie lässt sich das empirisch untersuchen? Anhand von aktuellen Studien und zentralen Modellen werden wir uns diesen und weiteren Fragen widmen. Praktische Einblicke liefern Daten aus einem kulturvergleichenden Forschungsprojekt, dass sich mit der Entwicklung von Aufmerksamkeit in Deutschland, Japan und Ecuador beschäftigt.
How do we define „culture”? How does culture influence child rearing, which, in turn, influences children’s development? In this seminar we will go through different theoretical models that explain the construct of culture. Furthermore, we will talk about the role that the cultural environment plays in several children’s developmental processes, such as moral development, prosocial development, attachment, temperament and the construction of the self and identity. Based on actual cross-cultural findings, we will reconsider the classical theoretical approaches that explain child development.
Requisites to pass the seminar: Oral presentation on one topic and reading assignments (including preparation of questions for discussion)
- Lehrende/r: Laura Diprossimo
Die Kurswahl erfolgt ausschließlich über die Online-Wahl des Fachbereich Biologie vom 21.06.2025 – 29.06.2025. Belegungen über HIS-LSF werden bei der Kurseinteilung nicht berücksichtigt.
Sie gelangen zur Anwahl über unserer Homepage: https://www.uni-muenster.de/Biologie/Studium/Online-Wahlen/index.html
Die Einteilung wird enbenso auf dieser Seite veröffentlicht.
Das Lernfeld Biologie wird sowohl im Sommer- als auch im Wintersemester angeboten. Bei Überbelegung entscheidet ggf. ein Losverfahren mit Platzzusage im Folgesemester.
- Lehrende/r: Janina Jördens
- Lehrende/r: Christiane Konnemann
- Lehrende/r: Jutta Lumer