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Participatory, collaborative and digital Methods in Visual Anthropology, SS 20, Thomas John

HIS/LSF Link zur Veranstaltung Bachelor Kultur- und Sozialanthropologie: https://studium.uni-muenster.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=312964&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung

HIS/LSF Link for the course Master Social Anthropology: https://studium.uni-muenster.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=312978&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung

New dates due to the corona lockdown: 

Sunday            26 April 10-12:30 

Thursday         30 April 10-12:30

Friday             15 May 10-12:30

Friday             22 May 10-12:30

Friday             29 May 10-12:30

Sunday            07 June 11-18 (hopefully)

Saturday         11 July 11-18 (hopefully)

Sunday            12 July 11-18 (hopefully)

 

Course outline: 

This is a practical course to experience the application of audio-visual research methods in qualitative participatory research. Students will have to develop an anthropological research project and will produce short anthropological films about their topics. Usually, we would work with protagonists for our films, and we would film people in their social day to day life, or while having social interactions – depending on the topic. 

For instance, if you would research a local football club to investigate about youngsters’ notions, practices, and emotions of their regional “belonging” or “identity” in Münsterland, you would certainly do participatory field research at such a local football club. 

This time we have to make a virtue of necessity: Due to the “Corona Lockdown” it might not be possible too soon, to do qualitative face-to-face research within settings such as a football club. Students will have to look for a topic, which goes hand in hand with “social distancing” and the lockdown situation. Ethnographic research and filmmaking could happen in a student’s own social environment. One possibility is, to look for a topic entangled to your own day to day life. An ethnographic research could be about a father, a family, or a flatmate in their social context, too. 

However, students will also be encouraged to use digital ethnographic methods to research and produce audio-visual products. We will watch some film examples and treat literature dealing with digital audio-visual ethnographies to help you, to apply digital and online methods of qualitative fieldwork and film-production. Imagine: Interviews might be held via skype, or social media interaction as such could be your anthropological research topic, for instance ‘emotions and interactions mediated via social media in the context of migration’. While you might interview a person via skype, you could look simultaneously at his/her family members’ and friends’ Facebook or Instagram accounts, even though being apart as a researcher and filmmaker. You could record your screen, or yourself in front of the screen, too, while interacting with the social actors of your research, digitally. Research participants could also send you their photos, selfies, home-movies or do video/audio diaries for you, to provide you research data. They could share the communications, videos and photos they receive from their friends and families. There are manifold possibilities! 

These are just some examples to stimulate students to think about a potential research and film topic to be presented briefly in our first session. Think 1. either of a topic doable in your very own environment, which you have access to, in spite of the Corona lockdown, or think 2. of a project that is doable via digital and online research methods. You might also develop a project combining both approaches! Maybe you have a flatmate in an international long-distance relationship with his/her family or partner and due to the Corona lockdown situation, the communications, emotions and all interactions have to be mediated and transformed to a digital form?! Let’s see which projects you will propose, and please don’t forget to check the Learnweb for updates, literature and films to watch and prepare!  


Semester: SoSe 2020

Das Kolloquium dient dazu, Themenfindung, Konzeption, Forschungsdesign, Arbeitsverlauf, Arbeitsfragen zu Material und Analyse sowie Ergebnisse von Masterarbeiten und Dissertationen zu diskutieren. Um eine kontinuierliche, intensive und forschungsorientierte Diskussion zu ermöglichen findet es monatlich als Blocktermin statt.

 

Gemäß dem Studienplan müssen alle MA-Studierenden ihre Arbeit einmal präsentieren. Bitte denken Sie an die Anmeldung in QISPOS!

Promotionsstudierende müssen gemäß der Promotionsordnung ihre Arbeitsfortschritte regelmäßig präsentieren.

Wir empfehlen insbesondere den Masterstudierenden dringend, an allen Terminen teilzunehmen und die Gelegenheit zur Diskussion und zum fachlichen Austausch zu nutzen.

Das Kolloquium ist der Ort um alle Fragen zu den Arbeiten zu besprechen.

 

Neben der Präsentation bieten die Sitzungen auch die Möglichkeit, Arbeitsfragen (Theorie, Methode, Operationalisierung der Fragestellung bei empirischen Forschungen, Thesenbildung, Schreib-Strategien, Gliederung, Literaturrecherche) detailliert zu diskutieren.

 

Dem Wunsch der Studierenden nach einem fachlich breiteren Austausch entsprechend ist einer der Termine als kooperative Veranstaltung der Münsteraner Kolloquien (Keller-Drescher, Timm) mit dem MA- und Dissertationskolloquium von Prof. König an der TU Dortmund gestaltet. Wenn Sie Interesse haben, Ihr MA- oder Dissertationsprojekt an diesem Termin in größerer Runde vorzustellen, dann teilen Sie das bitte in Ihrer Anmeldungsemail mit.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2020

Im Forschungskolloquium entwickeln und reflektieren die Studierenden ihre BA-Arbeit hinsichtlich des Forschungsstandes, der Fragestellung, der Methodik und der Thesen.

Als Studienleistung präsentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Bachelorarbeit. Diese Leistung wird nicht benotet, sondern mit bestanden/nicht bestanden verbucht.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2020

Das Kolloquium dient dazu, Themenfindung, Konzeption, Forschungsdesign, Arbeitsverlauf, Arbeitsfragen zu Material und Analyse sowie Ergebnisse von Masterarbeiten und Dissertationen zu diskutieren. Um eine kontinuierliche, intensive und forschungsorientierte Diskussion zu ermöglichen findet es monatlich als Blocktermin statt.

 

Gemäß dem Studienplan müssen alle MA-Studierenden ihre Arbeit einmal präsentieren. Bitte denken Sie an die Anmeldung in QISPOS!

Promotionsstudierende müssen gemäß der Promotionsordnung ihre Arbeitsfortschritte regelmäßig präsentieren.

Wir empfehlen insbesondere den Masterstudierenden dringend, an allen Terminen teilzunehmen und die Gelegenheit zur Diskussion und zum fachlichen Austausch zu nutzen.

Das Kolloquium ist der Ort um alle Fragen zu den Arbeiten zu besprechen.

 

Neben der Präsentation bieten die Sitzungen auch die Möglichkeit, Arbeitsfragen (Theorie, Methode, Operationalisierung der Fragestellung bei empirischen Forschungen, Thesenbildung, Schreib-Strategien, Gliederung, Literaturrecherche) detailliert zu diskutieren.

 

Dem Wunsch der Studierenden nach einem fachlich breiteren Austausch entsprechend ist einer der Termine als kooperative Veranstaltung der Münsteraner Kolloquien (Timm, Keller-Drescher) mit dem MA- und Dissertationskolloquium von Prof. König an der TU Dortmund gestaltet. Wenn Sie Interesse haben, Ihr MA- oder Dissertationsprojekt an diesem Termin in größerer Runde vorzustellen, dann teilen Sie das bitte in Ihrer Anmeldungsemail mit.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2020

“A museum is a non-profit, permanent institution in the service of society and its development, open to the public, which acquires, conserves, researches, communicates and exhibits the tangible and intangible heritage of humanity and its environment for the purposes of education, study and enjoyment.” So die 2007 erklärte Definition des International Council of Museums (ICOM), die zur Zeit erneuert und diskutiert wird. Was ist heute ein Museum und was eine Sammlung? Was ist Idee und Geschichte dieser Dingansammlungen? Was sind aktuelle Entwicklungen und Probleme? Was sind relevante Forschungsgebiete zum Sammeln und Ausstellen und was wichtige zukünftige Aufgaben der Museen?

Zur Veranstaltung sind Exkursionen vorgesehen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2020

Das Seminar vermittelt eine vertiefte Orientierung zur Verwendung von Kultur- und Gesellschaftstheorien in der kulturanthropologischen Forschung.

Das Ziel dieser Orientierung ist eine Verknüpfung theoretischer Perspektiven mit empirischen Gegenständen in einer Weise, die nicht Worthülsen und Jargon pflegt, sondern Theorien als Denkwerkzeuge bei der Analyse von Quellen (ethnographische Erhebungen, materielle und schriftliche Überlieferung) einsetzt. Zum Einstieg lesen und diskutieren wir im ersten Teil der Lehrveranstaltung zwei Klassiker, die das instruktiv vor Augen führen: Utz Jeggles Studie über die „Judendörfer in Württemberg (1969/1999) und Arlette Farges/Michel Foucaults Analyse der Lettres de cachet im vorrevolutionären Frankreich (1982/1989). In diesen Arbeiten ist von ‚Theorie‘ aus gutem Grund nicht oder allenfalls sparsam die Rede, gleichwohl speisen sich die Analysen des jeweiligen empirischen Materials unübersehbar aus kultur- und gesellschaftstheoretischen Ansätzen.

 In Absprache mit den Studierenden werden ausgewählte kultur- und gesellschaftstheoretische Ansätze für die Vertiefung in den Referaten im zweiten Teil der Lehrveranstaltung festgelegt. Auswahlkriterium ist das Interesse der Studierenden: Welchem Bereich wollen Sie sich mit Ihrer Masterarbeit zuwenden: einem gegenwartsethnographischen oder einem historisch-anthropologischen Forschungsfeld? Welche kultur- und gesellschaftstheoretischen Ansätze sind dafür relevant und welche Fallstudien haben diese ertragreich für eine empirische Forschung operationalisiert?

Das Seminar setzt den im BA-Studium erworbenen Überblick kultur- und gesellschaftstheoretischer Zugänge (einschließlich dem dazu relevanten aktuellen Diskussionsstand) voraus (Frauen- und Geschlechterforschung, Sozialgeschichte, praxeologische Ansätze, Diskursanalyse, Theorie vom Prozess der Zivilisation, Medienanthropologie, Akteur-Netzwerk-Theorie und Science and Technology Studies, Anthropologie politischer Felder, postkoloniale Ansätze). Bei Bedarf können die Masterstudierenden diesen Überblick im Angebot unseres BA-Studiengangs erwerben und/oder nochmal festigen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2020

Die Lehrveranstaltung bietet einen Einblick in das Forschungsfeld Ehre/Ehrungen. Neben theoretischen Zugängen (Ehre als Kapital, Ehrregime etc.) soll vor allem die thematische Vielfalt des Untersuchungsgegenstandes (z.B. Ehre und Erinnerungskultur, Ehre und Geschlecht, Ehre im Mittelmeerraum, Ehrenrettung) vermittelt werden. Dabei werden sowohl historische als auch gegenwartsethnografische Studien in den Blick genommen.

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Semester: SoSe 2020

Lange vor Dokumentarfotografie und -film war die ethnografische Wissensproduktion schon von einer vielfältigen Bildproduktion begleitet. Bereits die frühen europäischen Forschungsreisenden notierten schriftlich und bildlich ihre Eindrücke. Reisende, Künstler*innen und Wissenschaftler*innen schufen Bilder über "Land und Leute". Manche dieser Bilder prägen noch heute unserer Vorstellung vom "Volk" in näherer und weiterer räumlicher und zeitlicher Entfernung. Das Seminar widmet sich der Geschichte dieser Bilder und versucht deren Bedingungen und Wirkmächtigkeiten zu ergründen.

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Semester: SoSe 2020

Die Frage nach der Bekleidung gehörte von Anfang an zum Frage- und Wissensbereich der ethnografischen Wissenschaften. Kulturanthropologie/Volkskunde/Europäische Ethnologie richtete dabei den Blick vor allem auf ländliche Gebiete, um hier vermeintlich ursprüngliche Kleidungsweisen zu finden, aufzuzeichnen und zu sammeln. Daraus hervorgegangen ist die bis heute wirkmächtige Vorstellung, dass auf dem Land "Trachten" getragen worden seien. Im Seminar soll diese Fachgeschichte der Ausgangspunkt dafür sein zu klären, wie man diesen Denkstil erklären kann und was denn tatsächlich in historischer Perspektive über ländliche Kleidung herausgefunden werden kann. Wie kann man in diesem Feld forschen, was sind die Quellen und wie muss man die vorhandenen Kleidungsstücke verstehen?

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2020