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Das Seminar untersucht die Mensch-Tier-Verhältnisse im Krieg in der Vor- und Frühgeschichte. Welche Spezies waren direkt an den Kampfhandlungen beteiligt und welche können zu den Kriegsopfern gezählt werden? Nach einer Durchsicht der zur Verfügung stehenden Quellen (Bild- und Schriftzeugnisse, Knochenfunde), die für weitere Studien herangezogen werden können, versucht das Seminar eine kurze Tier-Geschichte des Krieges zu schreiben.

The seminar examines the human-animal-relations in warfare in prehistory and early history. Which species have been involved directly in the battles and which have been victims of war? After a review of possible sources (images, texts, osteology) for further studies, the seminar aims to write a short animal-history of warfare.

Kurs im HIS-LSF

Archäologisch-kulturell gehört Westfalen während der Eisenzeit (ca. 800 v. Chr. – Chr. Geb.) zur Kontaktzone zwischen der "Hallstatt-" bzw. "Latènekultur" im südlichen und der "Jastorfkultur" im nördlichen Mitteleuropa. Aufgrund schriftlicher antiker Quellen wird der Hallstatt-/Latènebereich den historischen Kelten, der Jastorfbereich – ab dem 1. Jh. v. Chr. – Germanen zugeschrieben. Zwischen 12 v. Chr. und 16 n. Chr. steht Westfalen selbst im Fokus der Weltgeschichte, als Rom versucht, sein Imperium in rechtsrheinisches Gebiet bis zur Elbe auszudehnen. Archäologisch ist die römische Präsenz durch Militärlager wie Bergkamen-Oberaden oder Haltern belegt.

Im Rahmen der Übung soll auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstandes die einheimische Besiedlungs-, Kultur- und Wirtschaftsentwicklung Westfalens vom Beginn der Eisenzeit bis zur römischen Okkupation betrachtet werden.

From the archaeological point of view Iron Age Westphalia (ca. 800 BC – birth of Christ) belongs to the cultural transition zone between the "Hallstatt-" resp. "La Tène culture" of southern and the "Jastorf culture" of northern Central Europe. Due to ancient written sources the Hallstatt-/La Tène area is assigned to the historic Celts whereas the Jastorf zone – from the 1st century BC onwards – is regarded as being populated by Germanic tribes. Between 12 BC and 16 AD Westphalia itself becomes the focus of historical interest when Rom tried to expand its Imperium till the Elbe River. For that time Roman presence in Westphalia is proved by military camps such as Bergkamen-Oberaden or Haltern.

Based upon the current state of research in the seminar the indigenous settlement, cultural and economic development will be looked at from the beginning of the Iron Age till the time of Roman Occupation.

Kurs im HIS-LSF

Drawing belongs to the basic techniques used to document archaeological finds. In the tutorial different drawing techniques will be taught and practiced using objects from the Institute’s finds collection.

Das Anfertigen von Zeichnungen gehört zu den grundlegenden Techniken, die zur Aufnahme und Dokumentation archäologischer Funde Verwendung finden. In der Übung werden anhand von Objekten aus der Lehrsammlung verschiedene Zeichentechniken vermittelt und von den Teilnehmer/Innen selbst angewendet.

Höchstens 14 Teilnehmer/Innen.

Kurs im HIS-LSF

Das Proseminar vermittelt einen Überblick zur Erforschung von Siedlungen und Siedlungsräumen und die Einbindung in die Landschaft. Grundlagen sind zunächst der Hausbau in vor- und frühgeschichtlicher Zeit und methodische Ansätze zur Erforschung von Siedlungen und Landschaften in Zusammenhang mit Umwelt und Klima. Hierzu gehören auch Untersuchungen von Siedlungstypen und –lagen, die Erstellung von Fundkarten und die Interpretation von Fundlandschaften. Anschließend werden exemplarisch Siedlungen vom Neolithikum bis ins Mittelalter unter oben genannten Gesichtspunkten analysiert.

In der Übung werden die wichtigsten Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt: Wie suche und finde ich Literatur? Wie plane und gestalte ich eine schriftliche Arbeit? Wie zitiere ich Quellen? Wie plane und gestalte ich ein Referat / eine Präsentation?

Über allgemein gültige Grundlagen hinaus werden spezielle, für die ur- und frühgeschichtliche Archäologie notwendige Kenntnisse vermittelt wie der Umgang mit Sachquellen, die Gestaltung von Abbildungen sowie die Verwendung der Zitierrichtlinien der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts.