Kurzbeschreibung:

Keramikgefäße, manchmal vollständig, meist aber in zerbrochener Form gehören zu den häufigsten Funden bei archäologischen Ausgrabungen. Seit dem Neolithikum wurden Tongefäße hergestellt und vielfältig verwendet.

Wie wurden Keramikgefäße hergestellt? Welche Materialien und Produktionsmittel sind dazu notwendig? Wie war die Produktion und die Distribution von Keramikgefäßen organisiert? Wie erkennt man Herstellungsspuren an Tongefäßen oder Scherben? Wie dokumentiert man Keramikfunde? Mit welchen Methoden macht man sie als Quelle für kulturhistorische Fragestellungen nutzbar?

Anhand von Keramikobjekten aus der Lehrsammlung der Abteilung für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie soll diesen Fragen nachgegangen werden. Jede/r Teilnehmer*in wird ein Keramikgefäß dokumentieren und antiquarisch einordnen. Die Ergebnisse sollen in einem Referat präsentiert werden.

Höchstens 10 Teilnehmer/Innen

Pottery vessel, sometimes complete, but mostly broken are among the most common finds from archaeological excavations. From Neolithic times onwards, ceramic receptacles have been produced and used in manifold ways.

How were pottery vessels made? Which materials and production devices were used? How was production and distribution organised? How can we recognise traces of manufacturing on pots or shards? How can we document pottery finds? Which methods are applicable to make ceramic finds a useful source for cultural and historical questions?

Studying ceramic objects from the Department of Pre- and Protohistoric Archaeology’s teaching collection we will deal with these questions. Each participant will document a pottery vessel and examine its archaeological resp. historical context. The results will be presented in a short paper.

Höchstens 10 Teilnehmer/Innen

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24