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- Lehrende/r: Eric Alexander Dorn
- Lehrende/r: Marie Göttker
- Lehrende/r: Helene Hoppe
- Lehrende/r: Carolin Künnemann
- Lehrende/r: Niklas Paul Ziehm
„Der Worte sind genug gewechselt/Lasst mich auch endlich Taten sehn“, lässt Goethe den Direktor im Vorspiel zum Faust sagen. Dass zwischen Worten und Taten, Sprechen und Handeln ein Gegensatz besteht, wobei die Tat oft für aussagekräftiger als das bloße Wort gehalten wird, ist eine tief verwurzelte Vorstellung. Sie ist nicht falsch, führt aber in die Irre. Denn natürlich tut man auch mit Worten etwas: Mit Worten können wir Menschen beleidigen, schuldig sprechen, taufen oder heiraten, sie unterrichten oder informieren und vieles mehr. Auch kritisieren wir nicht selten das, was Menschen sagen (oder schreiben), in derselben Weise, wie wir ihre Handlungen kristieren, nämlich aus einer wertenden oder moralischen Perspektive.
Die Einsicht, dass wir sprechend handeln, ist der Ausgangspunkt der Sprechakttheorie, die unter anderem vom Oxforder Philosoph John Langshaw Austin begründet wurde. Sie hat das Bild von der Funktion der Sprache fundamental geändert. Austin hielt 1955 in Harvard eine Reihe von Vorlesungen zu diesem Thema, deren Manuskript 1962 posthum unter dem Titel „How to do Things with Words“ herausgegeben wurde. Der Text zählt zu den Klassikern sowohl der Sprachphilosophie als auch der Linguistik und markiert einen wichtigen Wendepunkt in der modernen Philosophie. Austin geht darin der Frage nach, wie wir sprachliche Äußerungen gebrauchen – oder einfacher: Was wir tun, wenn wir miteinander sprechen. Im Seminar wollen wir seine Antwort anhand einer genauen Lektüre des Buches nachverfolgen. Da Austin sehr viele Beispiele gibt, die sich ohne Bedeutungsverlust nur schwer übersetzen lassen, werden wir im Seminar auch mit dem englischen Original arbeiten. Die deutsche Bearbeitung ziehen wir heran, wo sie nützlich ist.
Hinweise zur Anmeldung und Teilnahme:
Bitte melden Sie sich in HISLSF an und kommen Sie außerdem unbedingt zur ersten Seminarsitzung, um die elektronische Anmeldung (die erfahrungsgemäß zunächst eine Interessenbekundung darstellt) zu bestätigen. Sollten Sie aus wichtigem Grund (z.B. Krankheit) in der ersten Sitzung verhindert sein, melden Sie sich bitte spätestens am Abend vorher per Mail.
- Lehrende/r: Sibille Mischer
Auf 20 Studierende begrenzte Veranstaltung, Anmeldung erforderlich!
Das Kolloquium richtet sich an Studierende, die vor Beginn ihrer Abschlussarbeit stehen, vornehmlich im Kontext der Erwachsenenbildung/Weiterbildung oder der Beratung in pädagogischen Handlungsfeldern. Im Zentrum steht die Themenfindung, die Eingrenzung der Fragestellung sowie deren methodische Bearbeitung.
- Lehrende/r: Katharina Klaas
- Lehrende/r: Tim Stanik
- Lehrende/r: Joachim Englisch
- Lehrende/r: Christian Krajewski
Der Kurs richtet sich an Studierende, deren Abschlussarbeit von Ulrich Hamenstädt betreut wird/ werden soll. Insbesondere die Bachelor-Arbeit bringt oftmals die Herausforderung mit sich, zum ersten Mal eine benotete, wissenschaftliche Arbeit in einem größeren Rahmen zu verfassen. An dieser Stelle kommt es darauf an, inhaltliche und methodische Kenntnisse miteinander zu verbinden und auf einen empirischen Fall anzuwenden. Dies bedeutet, dass Wissen aus dem ganzen Studium und aus unterschiedlichen Kursen abgerufen und angewandt werden muss. Dieser Kurs bereitet die Studierenden gezielt darauf vor, diese Aufgabe zu bewältigen und leitet sie dazu an, in wechselseitiger Interaktion mit anderen Studierenden das eigene Projekt weiterzuentwickeln.
Im Kurs werden den Teilnehmer_innen zentrale Texte zum Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten vorgestellt, die gemeinsam in der Gruppe erarbeitet werden. Ziel des Kurses ist es, ein Exposé zu dem jeweiligen Projekt auszuarbeiten. Hierbei soll eine konkrete Fragestellung entwickelt werden, um die Idee der Arbeit in ein bearbeitbares Projekt zu verwandeln. Das Thema der Abschlussarbeit soll klar eingegrenzt werden. Schließlich ist die Präzisierung von Theorie und Empirie ein weiteres, zentrales Element der Abschlussarbeit, an welchem wir arbeiten werden. Im Wesentlichen konzentriert sich der Kurs auf die Beantwortung von sieben Fragen, die im Laufe des Verfassens einer Abschlussarbeit von zentraler Bedeutung sind:
- Die Frage der Größe: Was ist ein bearbeitbares Thema und was nicht?
- Die Frage der Fragestellung: Wie sieht eine angemessene Fragestellung aus und wie formuliere ich diese?
- Die Frage der Methode: Welche Methode für welche Fragestellung?
- Die Frage der Literatur: Was ist geeignete Literatur und wie viele Texte sind notwendig?
- Die Frage des Schreibens: Wie organisiere ich meinen Schreibprozess effizient?
- Die Frage der Bewertung: Welche Anforderungen werden an meine Abschlussarbeit gestellt?
- Die Frage des Abschlusses: Wann mache ich einen Punkt hinter meine Arbeit?
Hinweis: Politikwissenschaft ist ein heterogenes Fach. Der Kurs ist daher auf die Wünsche der Studierenden zugeschnitten. Möchtet ihr von Ulrich Hamenstädt in eurer Abschlussarbeit betreut werden, solltet ihr euch unbedingt Zeit für diesen Kurs nehmen!
Am Kurs kann natürlich aus Interesse teilgenommen werden und dies sollte auch geschehen, wenn ihr bei Ulrich Hamenstädt bei eurer Abschlussarbeit geprüft werden wollt. Leistungen für den Kurs zu definieren ist nicht sinnvoll, da die Prüfungsleistung, welche ihr erbringen wollt, ja am Ende eure Abschlussarbeit ist. Auf diese Leistung ist der Kurs zugeschnitten.
- Lehrende/r: Ulrich Hamenstädt
Im Rahmen der Betreuung von Abschlussarbeiten biete ich regelmäßig Absolventenkolloquien und individuelle Beratungstermine an.
Inhaltliche Betreuungsschwerpunkte und fachwissenschaftliche Verortungen: Meine fachwissenschaftlichen Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Stadt- und Raumforschung (Theorien und Empirie), des Sozialen Wandels und stadtregionaler Prozesse, in den Food Geographies sowie grundsätzlich stadt- und raumplanerische Fragestellungen. Aktuell nehme ich gerne Masterarbeiten an, die sich mit kritischen Perspektiven auf (Urban) Food Geographies und/oder mit sozialer Stadtentwicklung auseinandersetzen. Bitte beachten Sie hierzu auch die aktuelle Vortrags- und Publikationsliste auf meiner Homepage (https://www.uni-muenster.de/Geographie/mitarbeiter/luetke.shtml).
Mit der Schreibwerkstatt bestehen weitere Betreuungsangebote für BSc- und MSc-Studierende am Institut für Geographie: Zu den Aufgaben der Schreibwerkstatt zählen individuelle Beratungen, regelmäßige Kolloquien zur Bachelor- bzw. Masterarbeiten sowie Hilfestellungen bei grundlegenden Fragen zum Schreiben einer Abschlussarbeit. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.uni-muenster.de/Geographie/studium/wissarbeiten.html. Ansprechpartner für die Schreibwerkstatt ist Rosa Aue, MSc Humangeographie (rosa.aue@uni-muenster.de), Sprechzeiten: n.V. und Kontaktaufnahme bitte per E-Mail.
- Lehrende/r: Petra Lütke
https://studium.uni-muenster.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=403390&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung
- Lehrende/r: Katharina Beißel
- Lehrende/r: Jens Grobelny
- Lehrende/r: Nicole Strack
Course objectives:
This course will introduce students to the reading and research skills required for their academic studies. Students will also be introduced to different research strategies and learn how to use bibliographical databases, academic libraries, reference works, and various kinds of print and online sources. They will learn how to use reference management software (Citavi) to compile bibliographies and format them according to standard academic conventions. We will also discuss different ways of using sources in academic work (e.g. paraphrase, summary and verbatim citation) and how to steer clear of plagiarism.
Course requirements:
There will be homework to help you prepare for the individual sessions. Please take your homework seriously to make sure that you get the maximum out of this class. You will also have to take a tour of the university library and take a short quiz in English to check what you have learned. As this is a block course, this will be a very intense week for you. In addition to the sessions we spend together every day, please allow at least two hours for preparation of class, your own research and the development of your final project.
Assignment:
In the summer semester 2025, students will have choice between either submitting a bibliography (title, abstract, 40 relevant academic sources) or taking a written exam (60 minutes). The bibliography will be due on 16 June 2025. The exam will take place on 23 Mai 2025, 12:15.
BA HRSGe: 3 LP, Prüfungsleistung, 20 % of the module grade
BA 2-Fach: 3 LP, Prüfungsleistung, 20% of module grade
BA BK: 3 LP, Prüfungsleistung, 20 % of the module grade
This course is designed for 1st and 2nd semester BA-students. Please be aware that you need to pass Academic Skills before being allowed to register for exams belonging to the third semester of the 2018 BA-Programme und that you cannot register for the 2nd semester exam in ”Foundations of Linguistics and Literary and Cultural Studies II” unless you have passed or are registered for Academic Skills.
- Lehrende/r: Anna Rapp
- Lehrende/r: Anna Thiemann
Contents:
In this lecture an introduction to the physics of particle accelerators will be given. The setup of different types of particle accelerators, their properties and operational parameters, the beam production and preparation in ion sources as well as beam diagnostics will be presented. Furthermore, some exemplary experiments at accelerators will be discussed.
Inhalt:
Die Vorlesung gibt eine Einführung in die Physik der Teilchenbeschleuniger. Neben dem Aufbau verschiedener Beschleunigertypen werden deren Eigenschaften und Betriebsparameter, die Strahlerzeugung in Ionenquellen sowie Messmethoden der Strahldiagnostik vorgestellt. Darüber hinaus werden exemplarisch einige Experimente an Beschleunigern vorgestellt.
- Lehrende/r: Alfons Khoukaz
Desde las primeras versiones fílmicas del Don Quijote hasta la nueva serie de Netflix basada en Cien años de soledad de Gabriel García Márquez – también las culturas hispanohablantes destacan por la variedad y diversidad de los textos literarios llevados a la pantalla. En el seminario revisamos y analizamos ejemplos representativos, basándonos en la teoría de la adaptación cinematográfica que distingue diferentes opciones y formatos de la interpretación fílmica de un original literario: desde la transposición fiel de un medio a otro, pasando por la apropiación creativa hasta la reelaboración del material textual desde puntos de vista completamente diferentes para tematizar las distintas posibilidades de cada medio para narrar una historia.
- Lehrende/r: Elmar Schmidt
Die philosophische Soziologie Theodor W. Adornos stellt in mehreren Hinsichten den systematischen Höhepunkt der Kritische Theorie dar. Gerade das negative Denken und die ihm eigene operative Form der Theoriebildung im Modus der Kritik, die aus der Analyse der Gesellschaft die Unmöglichkeit ableitet, diese endgültig auf den Begriff zu bringen, bleibt eine Herausforderung für die soziologische Arbeit am Begriff und an der Sache. Das Seminar dient der Einarbeitung in Adornos zentrale Arbeiten und damit der Hinführung zur Arbeitsweise dialektischer Reflektion. Diese - in die Jahre gekommene Wendung der Dialektik - wird im Seminar eigens auf die Frage nach einer empirischen Gesellschaftstheorie (als Frage nach der theoretischen Empirie, die den Gegenstand nicht zurichtet) und also mit Rücksichten auf Fragen der Methode verhandelt werden.
- Lehrende/r: Joachim Renn
- Lehrende/r: Heike Mersmann-Hoffmann
- Lehrende/r: Lothar Thorwesten
Voraussetzung für diese Veranstaltung ist der erfolgreiche Abschluss des Moduls "Chemiedidaktik II".
- Lehrende/r: Christopher Kralisch
Im Rahmen des Seminars lernen die Studierenden experimentelle Lerngelegenheiten für Schülerinnen und Schüler unter wahrnehmungspsychologischen und sicherheitsrelevanten Aspekten evidenzbasiert und schülerzentriert zu planen, durchzuführen und auf Basis von Peer-Feedback zu optimieren. Das Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit chemischen Experimenten für die Grundschule zu gewinnen und diese vor dem Hintergrund von Schülervorstellungen zu reflektieren.
- Lehrende/r: Carolin Eitemüller
Das Unterrichten in Klassen mit heterogenen Ausgangslagen der Lernenden stellt hohe Anforderungen an Lehrpersonen im Sachunterricht. Neben einer angemessenen Lernunterstützung ist hierfür ein effektives Klassenmanagement eine notwendige Voraussetzung.
Im Seminar wird aufbauend auf einer kurzen Wiederholung zur Lernunterstützung im Sachunterricht zunächst das Konzept des Klassenmanagements eingeführt. Ziel des Seminars ist schließlich die Entwicklung einer integrierten Perspektive auf das Unterrichten im Sachunterricht, welche für ein erfolgreiches Handeln in der Praxis essentiell ist. Denn während die Konzepte der Lernunterstützung und des Klassenmanagements theoretisch häufig getrennt voneinander betrachtet werden, zeigt sich insbesondere in der Unterrichtspraxis in heterogenen Lerngruppen, dass es ohne ein gelungenes Klassenmanagement nicht möglich ist, das inhaltliche Lernen im Sachunterricht zu unterstützen. Im Seminar wird deshalb anhand von Unterrichtsvideos das Zusammenspiel von Lernunterstützung und Klassenmanagement in prototypischen Situationen des Sachunterrichts analysiert. Hierbei wird es beispielsweise um die Frage gehen, wie es als Lehrkraft gelingen kann, die Lernenden in einer Experimentierphase inhaltlich zu unterstützen und gleichzeitig den Überblick über die Klasse zu behalten oder effektiv mit Störungen umzugehen.
Das Seminar kombiniert die Bearbeitung digitaler, videobasierter Lernmodule mit Präsenzsitzungen zum Austausch über die Videoanalysen.
- Lehrende/r: Jennifer Maria Janeczko
- Lehrende/r: Nicola Meschede
Ziel dieser Veranstaltung ist es, einen vertieften Einblick in die wichtigsten lautlichen, morphosyntaktischen und lexikalischen Entwicklungen vom Lateinischen bis "zum Neufranzösischen zu gewinnen, wobei die Epoche des Altfranzösischen im Mittelpunkt steht und anhand der Lektüre altfranzösischer Texte illustriert werden soll. Daran können die dialektale Varietät des Altfranzösischen und das Problem der verschiedenen regionalen und historischen Graphien aufgezeigt werden.
Literatur: Große, E. U.: Altfranzösischer Elementarkurs. München: Hueber, 1971.
Sergijewskij, M.: Einführung in das ältere Französisch. Tübingen: Narr, 1997.
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt über HISLSF
Voraussetzungen: Referat bzw. Hausarbeit
- Lehrende/r: Eske Prasuhn
Alle Informationen zur Seminarplatzvergabe über das LSF-Portal entnehmen Sie bitte dieser Website.
Über den Learnweb-Kurs dieses Seminars werden Sie nach der Seminarplatzvergabe informiert.
- Lehrende/r: Catharina Beckschulte
- Lehrende/r: Annika Rosendahl
- Lehrende/r: Oliver Lepsius
- Lehrende/r: Martina Pohlkötter
- Lehrende/r: Kathrin Akinwunmi
- Lehrende/r: Ole Tenboll
- Lehrende/r: Stephan Tomaszewski
- Lehrende/r: Susannah Unteregge
- Lehrende/r: Joanna Mary Becker
- Lehrende/r: Heike Mersmann-Hoffmann
- Lehrende/r: Tammela Platt
Die Veranstaltung widmet sich der Untersuchung der Rolle von Gender in Bildungskontexten sowie in der kirchlichen Praxis. Im Rahmen des Seminars werden sowohl pastoraltheologische als auch religionspädagogische Perspektiven auf Geschlechterrollen beleuchtet und diskutiert. Dabei wird auch die Frage erörtert, wie diese in pastoralen und kirchlichen Arbeitsfeldern verhandelt werden.
Das Ziel des Seminars besteht in der Entwicklung eines vertieften Verständnisses für die Herausforderungen und Chancen von Geschlechtergerechtigkeit in Bildung und Pastoral. Die Teilnehmenden werden dazu angeregt, ihre eigenen Erfahrungen und Überzeugungen einer kritischen Reflexion zu unterziehen und in den Diskurs einzubringen.
- Lehrende/r: Égide P. Muziazia
Ethnografische Forschung in historischer und Gegenwarts-Perspektive stellt den Alltag bzw. die vielfältigen Alltage der Menschen in ihren jeweiligen Lebensumwelten ins Zentrum. Denn die Selbstdeutung und die Fremdwahrnehmung, das Selbstverständliche und Unhinterfragte, das Banale und Basale des Alltags sind meist sehr viel komplexer als es scheint. Die Alltagskulturwissenschaft, hier als Kultur- und Sozialanthropologie vertreten, verfügt über vielfältige Konzepte zur Erforschung und Deutung des Alltags. Museen und Kommissionen zur Alltagskulturforschung pflegen Sammlungen materieller und immaterieller Artefakte, die vielfach inzwischen digital zugänglich sind. Vor Ort bietet unter anderem die LWL-Kommission Alltagskulturforschung für Westfalen gute Möglichkeiten aktuelle und historische Sammlungen und Arbeiten kennenzulernen.
Der Kurs zielt nach einem ersten fachgeschichtlichen und thematischen Überblick (und Felderkundungen) darauf, für die Entwicklung eigener Projektideen und Forschungen Anregung und Diskussion zu bieten.
- Lehrende/r: Lioba Keller-Drescher
Das Seminar treibt eine vormoderne und auf benachbarte Disziplinen ausgreifende Beschäftigung mit dem Konzept ‚Amnestie‘, der rechtlichen wie sozialpolitischen Praxis der Amnestierung und den literarischen Reflexionen derselben voran. Derartige Perspektiven haben im Forschungsdiskurs der germanistischen Mediävistik bisher wenig Aufmerksamkeit generieren können, obgleich das verordnete Vergessen zur rechtlichen Nachkriegsordnung und Gewaltprävention kontinuierlich erwogen wurde. Neben antiken Vorstufen der Friedenspragmatik ergänzen vor allem theologische Abhandlungen über den Konnex aus Vergeben und Vergessen die Diskussionen um mittelalterliche volkssprachige Texte, deren argumentative Kontinuitätslinien bis in den neu geschlossenen Thüringer Koalitionsvertrag oder die Entwürfe friedensbewährender Maßnahmen für internationale Krisengebiete reichen.
- Lehrende/r: Svenja Sophie Krause
- Lehrende/r: Christian Vincent Strunk
Angewandte Geographie bedeutet, geographische Methoden und Kenntnisse in den verschiedensten berufspraktischen und wissenschaftlichen Kontexten anzuwenden. Das Seminar liefert eine Einführung in aktuelle Themenfelder der Angewandten Geographie. Hierzu zählen u.a. Raumplanung, Regionalmanagement und -entwicklung, Stadtentwicklung/-planung, Stadtmarketing, City-Management, Einzelhandel/Geographische Handelsforschung, Wirtschaftsförderung, Immobilienwirtschaft, Wohnungswesen und Wohnungsmarkt, Tourismus und Destinationsmanagement, Verkehrsplanung und Mobilitätsmanagement u.a.
Bestandteil des Seminares ist ein Kennenlernen ausgewählter Arbeitsfelder und Methoden in der Praxis, die z.B. mittels eines Planspiels erprobt werden. Thema eines Exkursionsnachmittags ist die Praxis der Wirtschaftsförderung am Beispiel von Münster, in die uns Vor-Ort-Experten einführen. Ein Teilprojekt widmet sich dem autofreien Wohnen am Beispiel der Weißenburgsiedlung in Münster.
- Lehrende/r: Christian Krajewski
- Lehrende/r: Maria del Carmen Sanchez Valle
- Lehrende/r: Anne Große Daldrup
- Lehrende/r: Lars Jahnke
- Lehrende/r: Jens Leker